UVP 5.999 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 12.499 €
Baujahr von 2018 bis 2020
Neues Nakedbike mit 64 PS für 6.899 Euro inkl. allem
Weiter zum Testbericht
Adventure ohne Abenteuer
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • ansprechendes Design
  • sehr helles Frontlicht
  • Komponenten von Kayaba und Nissin
  • passender Boller-Sound
Kontra:
  • fummelige Handy-App
  • nur eine Farbe erhältlich
  • kein QuickShifter
Pro:
  • sauber durchkonstruiertes Motorrad
  • Motor - kräftig und drehmomentstark
  • Preis/Leistung
  • Sitzposition
  • Verarbeitung
Kontra:
  • sauber durchkonstruiertes Motorrad ;) - siehe Fazit
  • TFT-Display lädt zur Ablenkung ein

Abmessungen & Gewicht

Gewicht202kg
Radstand1.445mm
Länge2.100mm
Radstand1.445mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.090mm
Gewicht215kg
Radstand1.500mm
Länge2.160mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 850 mm
Höhe1.375mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum581ccm
Hub64mm
Bohrung76mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile
Hubraum847ccm
Hub59mm
Bohrung78mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung64 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment57 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.185km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite434km
Leistung115 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment88 NM bei 8.500 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite310km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneKayaba 41mm Up-Side-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 128)mm
Federung hintenZentralfederbein, Federvorspannung verstellbar
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten160/60-17
RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneTeleskopgabel (Federweg 137)mm
Federung hintenSchwinge (Federweg 142)mm
Aufhängung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Federbein
Reifen vorne120/70ZR17M/C
Reifen hinten180/55ZR17M/C

Bremsen

Bremsen vorneNissin, 2 Wave Bremsscheiben ø 298 mm mit ABS ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenNissin, 1 Wave Bremsscheibe ø 240 mm mit ABS ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 245 mm)

Fazit

Die Voge R625 ist eine einfaches, aber gut gemachtes Naked-Bike. Mit ihren Komponenten von Kayaba, Nissin und Pirelli ist sie auf Augenhöhe mit den Wettbewerbern. Sie kann sich allerdings weder preislich noch in der Leistung oder Ausstattung wesentlich von vergleichbaren Maschinen absetzen. Trotzdem: Wir hatten jede Menge Spaß mit der kompakten Maschine. Sie fährt sich gut und bietet ausreichend Leistung für eine sportliche Hausrunde. 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.599€
  • Verfügbarkeit: seit 2025
  • Farben: Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Der Autor dieser Zeilen gibt es gerne zu: Er hat ein Faible für etwas schräge Motorräder, Typen und Tätigkeiten. Mir ist die Yamaha deshalb in ihrer Unaufgeregtheit zu distanziert, was aber eine rein persönliche Wertung ist.
Die Yamaha versucht sehr erfolgreich alles Schräge außer Schräglagen aus ihrem Leben zu verbannen. Sie ist ein echter Tipp und wird sich auf dem Markt mit all ihren Fähigkeiten sicher behaupten - die Yamaha Tracer 900 GT ist ideal für Leute, die ungern Fehler machen oder fahren. 

Typen wie ich müssen weitersuchen. Kennt man ja ...

Unser Dank an Motorrad Ruser für das Bereitstellen des Testbikes.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.400€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 7.500€
  • Baujahre: seit 2015
  • Verfügbarkeit: gut
  • Farben: blau, schwarz, grau

MotorradTest.de auf YouTube

Voge R625 vs. Yamaha Tracer 900 GT – Vergleich für Touren, Alltag und Abenteuer

Wenn zwei Reise- und Adventure-orientierte Motorräder gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Viel wichtiger ist, wie sich das Gesamtpaket anfühlt: Motorcharakter, Fahrwerkstendenz, Komfort auf längeren Etappen, Windschutz und die Frage, wie gut die Elektronik und Ausstattung den Alltag erleichtern. Genau darum geht es in diesem Vergleich zwischen der Voge R625 und der Yamaha Tracer 900 GT. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die mehr wollen als nur kurze Ausfahrten – aber sie setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte.

Grundidee der beiden Motorräder: pragmatisch vs. premium-tourentauglich

Die Voge R625 steht für ein stimmiges, alltagstaugliches Konzept: kompakter in der Ausrichtung, mit Fokus auf nutzbare Fahrbarkeit und einem Paket, das sich für viele Einsatzszenarien eignet. Die Yamaha Tracer 900 GT verfolgt dagegen den Ansatz „große Reise, viel Komfort“: Sie ist stärker auf Tourenkomfort und Ausstattung getrimmt und wirkt insgesamt wie ein Motorrad, das man gern auch für längere Strecken und Autobahnfahrten nutzt.

Motor und Antrieb: wie sich die Leistung im Alltag zeigt

Im Vergleich der Motoren fällt vor allem die unterschiedliche Charakteristik auf. Die Voge R625 wirkt in der Praxis oft wie ein Motorrad, das sich besonders angenehm im mittleren Drehzahlbereich fahren lässt. Das macht sie attraktiv für Alltag, Landstraße und für Situationen, in denen man nicht ständig „am Gas arbeiten“ möchte. Die Abstimmung zielt auf souveräne, unkomplizierte Beschleunigung ab – ohne dass man dafür ständig hohe Drehzahlen braucht.

Die Yamaha Tracer 900 GT spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn mehr Reserven gefragt sind. Beim Beschleunigen aus dem Stand oder aus niedrigen Drehzahlen zeigt sich, dass die Tracer mit ihrer Auslegung auf Tourenleistung und Durchzug ausgelegt ist. Auf Autobahnabschnitten und beim Überholen fühlt sich das Motorrad dadurch oft „entspannter“ an, weil die Leistungsentfaltung weniger Anlass gibt, ständig nachzulegen.

Stärken und Schwächen beim Antrieb

  • Voge R625: Stärken liegen in der unkomplizierten Nutzbarkeit und dem gutmütigen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass wer sehr sportliche Ansprüche oder maximale Reserven erwartet, schneller an Grenzen stößt.
  • Yamaha Tracer 900 GT: Stärken liegen in Durchzug und Reserven für lange Strecken. Schwäche kann sein, dass das Motorrad durch seinen Charakter und die Ausrichtung auf Komfort und Ausstattung für manche eher „zu viel“ sein kann, wenn primär kurze Strecken im Fokus stehen.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Voge R625 wirkt im Alltag oft handlicher und leichter zu bewegen. Das hilft besonders in der Stadt, auf kurvigen Landstraßen oder wenn man häufig umsetzt, parkt oder enge Passagen fährt. Das Motorrad vermittelt dabei ein Gefühl von Kontrolle, ohne dass man ständig „gegenlenken“ muss.

Die Yamaha Tracer 900 GT ist dagegen stärker auf Stabilität ausgelegt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Etappen spielt das Fahrwerk seine Vorteile aus: Das Motorrad bleibt ruhiger in der Spur, vermittelt mehr Gelassenheit und unterstützt damit den Tourenfokus. In engen Kurven kann das Motorrad zwar ebenfalls Spaß machen, aber die Priorität liegt spürbar eher auf souveränem Gleiten als auf maximaler Agilität.

Stärken und Schwächen beim Fahrgefühl

  • Voge R625: Stärken in der Wendigkeit und im unkomplizierten Handling. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn man sehr sportlich fährt oder dauerhaft hohe Lasten erwartet.
  • Yamaha Tracer 900 GT: Stärken in Stabilität und Langstreckenkomfort. Schwächen können sein, dass das Motorrad im Alltag etwas „größer“ wirkt und dadurch weniger spontan in engen Situationen erscheint.

Komfort und Ergonomie: Windschutz, Sitzgefühl und Alltag

Komfort ist bei beiden Modellen ein wichtiges Thema – aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Voge R625 bietet eine ergonomische Basis, die sich für viele Fahrerinnen und Fahrer gut anfühlt, besonders wenn der Fokus auf Alltag und moderaten Touren liegt. Der Windschutz und die Sitzposition sind so gedacht, dass man nicht ständig gegen den Fahrtwind „arbeiten“ muss, aber das Motorrad bleibt insgesamt eher „leicht zugänglich“.

Die Yamaha Tracer 900 GT ist klar auf Langstrecke ausgelegt. Der Windschutz und die Gesamtergonomie zielen darauf ab, Ermüdung zu reduzieren. Gerade bei Autobahnfahrten oder längeren Etappen macht sich das bemerkbar: Das Motorrad wirkt wie ein Reisebegleiter, der den Fahrer möglichst lange in einer entspannten Haltung lässt.

Stärken und Schwächen beim Komfort

  • Voge R625: Stärken in der alltagstauglichen Ergonomie und dem unkomplizierten Einstieg. Schwächen können auftreten, wenn sehr lange Autobahnphasen oder maximaler Windschutz im Vordergrund stehen.
  • Yamaha Tracer 900 GT: Stärken in Tourenkomfort und reduziertem Stress bei langen Fahrten. Schwächen können sein, dass das Motorrad durch seine Ausrichtung und Ausstattung mehr „Reisegefühl“ mitbringt, was nicht jeder im Alltag braucht.

Ausstattung und Elektronik: was den Unterschied im Alltag macht

Bei der Ausstattung zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Modelle positioniert sind. Die Voge R625 setzt auf ein stimmiges Gesamtpaket, das die wichtigsten Funktionen für sicheres und angenehmes Fahren abdeckt. Das ist besonders interessant, wenn man ein Motorrad sucht, das nicht überladen wirkt, aber dennoch moderne Grundlagen bietet.

Die Yamaha Tracer 900 GT geht einen Schritt weiter und bietet in der Regel mehr Komfort- und Assistenz-Charakter. Dazu zählen typischerweise Funktionen, die das Fahren auf längeren Strecken erleichtern, sowie eine Elektronik, die das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbarer macht. Wer häufig unterwegs ist und dabei möglichst wenig „Handarbeit“ möchte, profitiert davon spürbar.

Stärken und Schwächen bei Ausstattung und Elektronik

  • Voge R625: Stärken in einem klaren, praxisnahen Ansatz. Schwächen können sein, dass wer „maximale Assistenz“ erwartet, weniger geboten bekommt.
  • Yamaha Tracer 900 GT: Stärken in Komfortfunktionen und Elektronik, die Touren entspannter machen. Schwächen können sein, dass das Motorrad dadurch komplexer wirkt und man nicht jede Funktion zwingend nutzt.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in kritischen Momenten

Im Vergleich der Bremsen und der allgemeinen Fahrstabilität zeigt sich: Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag sicher wirken. Die Voge R625 vermittelt dabei ein direktes Gefühl und lässt sich gut dosieren – besonders hilfreich, wenn man häufig in wechselnden Situationen fährt. Die Yamaha Tracer 900 GT punktet zusätzlich mit einem insgesamt sehr souveränen Gesamtgefühl: Das Zusammenspiel aus Bremsleistung, Stabilität und Fahrwerkstendenz wirkt auf langen Strecken oft wie ein Sicherheitsnetz.

Für welche Touren passt welches Motorrad?

Die Voge R625 ist besonders passend, wenn Touren zwar wichtig sind, aber der Alltag ebenfalls eine große Rolle spielt. Sie eignet sich gut für Landstraßenfahrten, Wochenendtouren und für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich unkompliziert bewegen lässt und dabei nicht den Anspruch hat, jedes Detail als „Premium-Reisefeature“ zu liefern.

Die Yamaha Tracer 900 GT ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf längeren Etappen liegt: Autobahn, zügige Tagesfahrten, häufiges Reisen und der Wunsch nach maximalem Komfort. Wer gern mit Gepäck unterwegs ist oder einfach möglichst entspannt ankommen möchte, findet in der Tracer typischerweise den passenden Charakter.

Fazit:

Die Voge R625 ist die stimmige Wahl für alle, die ein tourentaugliches Motorrad suchen, das im Alltag leicht zu handhaben bleibt und auf unkomplizierte Fahrbarkeit setzt. Wer vor allem Landstraße, kürzere bis mittlere Touren und ein direktes Handling bevorzugt, bekommt hier ein Paket, das sich schnell vertraut anfühlt. Die Yamaha Tracer 900 GT ist hingegen die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die häufig längere Strecken fahren, Wert auf hohen Komfort und eine ausgereifte Ausstattung legen und beim Antrieb sowie bei der Stabilität gern mehr Reserven nutzen. Kurz gesagt: R625 für pragmatische Vielnutzer und alltagstaugliche Touren, Tracer 900 GT für Reiseorientierte, die möglichst entspannt und komfortabel unterwegs sein möchten.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙