UVP 8.589 €
Baujahr von 2013 bis 2026~
UVP 7.069 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Was ist neu / besser / anders bei der Yamaha MT-07 Modell 2025
Weiter zum Testbericht
Was kann der Italo SuperSportler für 6.999 Euro?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • neues TFT-Display mit Navi-Lösung
  • kräftige Bremse
  • überraschend potenter Motor
  • schönes Ansaug-Geräusch
  • agiles Fahrverhalten
  • Spaß-Granate!
Kontra:
  • Hm. Fällt uns gerade nix ein.

Abmessungen & Gewicht

Gewicht184kg
Radstand1.400mm
Länge2.085mm
Radstand1.400mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe1.105mm
Gewicht198kg
Radstand1.420mm
Länge2.090mm
Radstand1.420mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.155mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder/4-Takt/4-Ventil
Hubraum554ccm
Hub71mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung73 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment67 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.207km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite320km
Leistung56 PS bei 8.250 U/Min
Drehmoment54 NM bei 5.500 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite413km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUSD Telegabel (Federweg 130)mm
Federung hintenEinstellbares Zentralfederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Stahl
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17
RahmenbauartGitterrahmen
Federung vorne41 mm Upside-down-Gabel von Marzocchi, einstellbar in Druckstufe, Zugstufe und Federvorspannung (Federweg 110)mm
Federung hinten45 mm Zentralstoßdämpfer, einstellbar in Federvorspannung und Zugstufe (hydraulisch) (Federweg 125)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 - 17'
Reifen hinten160/60 - 17'

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorne2-Schwimmend gelagerte Brembo-Bremsscheiben, 4-Kolben-Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo Bremsscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm)

Fazit

Yamaha hat an den richtigen Stellen nachgebessert. Die neue MT-07 hat nun eine zeitgemäße Ausstattung mit tollen Bremsen und sinnvollen technischen Helferlein. Der Motor ist munter wie eh und je und fühlt sich nun dank neuem Mappings jetzt sogar noch ein bisschen kräftiger an. Wir sind gespannt, ob die neue MT-07 wieder den Sprung unter die Top 5 schafft. Vermutlich werden auch wieder viele Frauen gefallen finden an diesem Update - zumindest war dies bislang stets der Fall bei der MT07.
 
Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die MT-07 als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht in Hamburg, das hätte die MT-07 nicht verdient!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.500€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 6.000€
  • Baujahre: seit 2014 
  • Farben: schwarz, blau, weiß-cyan

Fazit

Die Benelli ist nicht nur der erste Sportler von Benelli in der Neuzeit, es ist auch eine auf Anhieb sehr geglückte Maschine. Die Ausstattung ist gut, sie fährt sich toll, sieht stark aus, klingt gut, bremst super und vermittelt dank eines vernünftigen Fahrwerks und sehr guter Reifen jede Menge Fahrspaß.
 
Der aufgebohrte Motor der TNT 500 hat ordentlich Schmackes, wird aber auch Einsteiger nicht vor unlösbare Aufgaben stellen. Wir sind uns sicher: Auch der eine oder andere ältere Fahrer wird auf diese Maschine schielen - als Zweitbike sicher ein gute Wahl!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.999€
  • Verfügbarkeit: seit 2025
  • Farben: Weiß, Schwarz

MotorradTest.de auf YouTube

Yamaha MT-07 vs Benelli Tornado 550: Vergleich im Alltag & auf der Landstraße

Wenn zwei Motorräder aus der gleichen „Allround“-Ecke kommen, wird der Vergleich schnell spannend: Yamaha MT-07 und Benelli Tornado 550 wirken auf den ersten Blick wie typische Kandidaten für dynamisches Fahren ohne komplizierte Handhabung. Doch im Detail zeigen sich Unterschiede, die im Alltag spürbar werden – beim Ansprechverhalten, beim Fahrgefühl in Kurven und auch dabei, wie entspannt sich das Motorrad im Stadtverkehr bewegen lässt.

In diesem Vergleich schauen wir nicht nur auf einzelne Daten, sondern ordnen die aufgelisteten Werte beider Modelle zueinander ein: Was passt besser zu kurzen Strecken, was fühlt sich auf der Landstraße stimmiger an, und wo liegen die jeweiligen Stärken und Schwächen?

Grundcharakter: Wie sich beide Motorräder „anfühlen“

Motor und Drehmoment-Feeling

Die Yamaha MT-07 setzt auf einen bekannten, lebendigen Charakter: Der Motor wirkt in vielen Situationen „direkt“ und lässt sich meist ohne großes Herunterschalten zügig bewegen. In der Praxis bedeutet das: Anfahren, Beschleunigen aus niedrigen Drehzahlen und das schnelle Aufbauen von Tempo funktionieren meist sehr unkompliziert.

Die Benelli Tornado 550 verfolgt ebenfalls den Ansatz, alltagstauglich zu sein, bringt aber eine etwas andere Abstimmung mit. Je nach Drehzahlbereich kann das Ansprechverhalten anders wirken: Während die MT-07 oft sehr harmonisch aus dem Stand heraus wirkt, kann die Tornado 550 in bestimmten Situationen dynamischer „hochziehen“, wenn man den Motor im passenden Bereich hält. Das ist nicht automatisch besser oder schlechter – es entscheidet sich eher daran, wie man fährt.

Leistungsbild und Fahrbarkeit

Bei den aufgelisteten Leistungs- und Drehzahlwerten zeigt sich: Beide Motorräder sind auf Fahrspaß im realen Verkehr ausgelegt. Die Yamaha wirkt dabei häufig wie das „einfach zu nutzende“ Paket: Gas auf, Motorrad reagiert, Tempo ist schnell da. Die Benelli kann sich ebenfalls sehr spritzig anfühlen, verlangt aber im Alltag manchmal etwas mehr Aufmerksamkeit für den Drehzahlbereich, in dem sie ihre Stärken am besten ausspielt.

Fahrwerk und Handling: Kurven, Bodenwellen, Alltag

Federung und Komfort

Beim Fahrwerk unterscheiden sich die beiden Modelle in der Art, wie sie Unebenheiten wegstecken. Die Yamaha MT-07 wird in der Regel als sehr alltagstauglich wahrgenommen: Sie vermittelt ein kontrolliertes Gefühl, ohne dass man ständig das Gefühl hat, jede Bodenwelle müsse „ausgehandelt“ werden. Gerade auf wechselndem Belag oder bei schlechterem Asphalt ist das ein Pluspunkt.

Die Benelli Tornado 550 kann ebenfalls komfortabel wirken, aber die Abstimmung kann je nach Fahrstil etwas anders ausfallen. Wenn man sportlicher fährt oder häufiger zügig in Kurven einlenkt, kann das Fahrgefühl je nach Setup direkter oder straffer wirken. Das ist eine Stärke für dynamische Strecken – gleichzeitig kann es bei sehr entspanntem Fahren weniger „weich“ wirken als die MT-07.

Lenkung, Einlenkverhalten und Stabilität

Aus den aufgelisteten Geometrie- und Fahrwerkswerten lässt sich ableiten, wie sich die Motorräder in Kurven verhalten: Die MT-07 wirkt häufig wie ein Motorrad, das schnell in den Rhythmus kommt. Das macht sie besonders interessant für Stadtfahrten mit vielen Richtungswechseln und für Landstraßen, auf denen man ständig zwischen Beschleunigen und Verzögern pendelt.

Die Tornado 550 kann ebenfalls sehr handlich sein, zeigt aber eher den Charakter eines Motorrads, das man bewusst „mitnimmt“. Wer gerne sauber einlenkt und das Motorrad aktiv führt, bekommt dafür oft ein stimmiges Gefühl. Wer dagegen sehr spontan und „von der Hüfte“ fährt, kann die Yamaha als etwas unkomplizierter empfinden.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Bremsleistung im Vergleich

Bei den Bremswerten und der Auslegung zeigt sich: Beide Motorräder sind für den Alltag gedacht und sollen zuverlässig verzögern. Die Yamaha MT-07 punktet dabei häufig mit einem gut dosierbaren Gefühl – gerade in Situationen, in denen man nicht voll zupacken muss, sondern fein dosiert anhalten oder Geschwindigkeit reduzieren will.

Die Benelli Tornado 550 kann ebenfalls stark verzögern und vermittelt dabei je nach Fahrweise ein sportlicheres Ansprechverhalten. Das ist ein Vorteil, wenn man zügig unterwegs ist und Bremsen als aktives Werkzeug nutzt. In sehr „ruhigen“ Situationen kann die Yamaha sich dafür oft einen Tick leichter dosieren lassen.

Alltagstauglichkeit der Bremsanlage

Im Stadtverkehr zählen kurze Wege, häufiges Anbremsen und ein gleichmäßiges Feedback. Hier ist die MT-07 häufig die entspanntere Wahl, weil sie sich sehr berechenbar anfühlt. Die Tornado 550 ist nicht „schlechter“, aber sie kann je nach Fahrstil etwas mehr Aufmerksamkeit erfordern, um das perfekte Dosiergefühl zu treffen.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?

Sitzhöhe, Kniewinkel und Reichweite

Die aufgelisteten Ergonomie-Werte zeigen, dass beide Motorräder in der Kategorie „einfach einsteigen“ liegen. Die Yamaha MT-07 wirkt dabei oft wie die Variante, die für viele Fahrerinnen und Fahrer schnell passt: Sitzposition und Handhabung sind meist so gewählt, dass man nicht sofort das Gefühl hat, verkrampft zu sitzen.

Die Benelli Tornado 550 kann ebenfalls bequem sein, aber die Passform hängt stärker davon ab, wie man die eigene Körpergröße und Sitzhaltung einordnet. Wer gerne etwas sportlicher sitzt oder eine aktivere Haltung bevorzugt, fühlt sich mit der Tornado 550 häufig sehr wohl. Wer dagegen maximal entspannt fahren möchte, findet in der MT-07 oft den leichteren Einstieg.

Schulterblick, Schulterfreiheit und Alltag

Gerade bei Ein- und Ausfahrten, Ampelstopps und beim Rangieren ist die Beweglichkeit entscheidend. Beide Motorräder sind dafür grundsätzlich geeignet. Die Yamaha wirkt im Alltag häufig „unkomplizierter“, weil das Gesamtpaket aus Sitzposition, Lenkergefühl und Handling sehr harmonisch zusammenarbeitet.

Elektronik und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt

Bedienung und Fahrmodi

Bei den Elektronik- und Assistenzthemen zeigt sich: Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass man sie ohne großen Erklärbedarf fahren kann. Die Yamaha MT-07 setzt dabei auf eine eher klare, direkte Bedienlogik. Das hilft besonders Einsteigern oder allen, die einfach fahren möchten, ohne sich ständig mit Menüs zu beschäftigen.

Die Benelli Tornado 550 kann je nach Ausstattung etwas mehr „moderne“ Anmutung mitbringen. Das ist vor allem dann spannend, wenn man gerne mit Funktionen arbeitet oder sich an einer etwas zeitgemäßeren Bedienung orientiert. In der Praxis bleibt aber: Entscheidend ist, wie gut sich die Funktionen im Alltag integrieren lassen.

Startverhalten und Stadtkomfort

Im Stadtverkehr zählen sanftes Anfahren, gutes Gasannahmeverhalten und ein Motor, der nicht „zickig“ wirkt. Die MT-07 ist hier oft die entspanntere Wahl, weil sie sehr gleichmäßig reagiert. Die Tornado 550 kann ebenfalls überzeugen, wirkt aber je nach Drehzahl und Fahrstil etwas anders im Charakter – wer den Motor „trifft“, bekommt dafür oft ein sehr lebendiges Fahrgefühl.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha MT-07: Stärken

  • Sehr unkompliziertes Fahrgefühl: reagiert oft direkt und lässt sich im Alltag leicht dosieren.
  • Harmonische Abstimmung für Stadt und Landstraße: schnell im Rhythmus, wenig „Einarbeitungszeit“.
  • Gutes Gesamtpaket aus Motorcharakter, Handling und Bremsdosierung.

Yamaha MT-07: Schwächen

  • Wer maximal sportliche Direktheit sucht, kann bei der MT-07 je nach Fahrstil weniger „Biss“ im Gefühl erwarten als bei der Benelli.
  • Je nach persönlicher Ergonomie kann die Sitzposition für einzelne Fahrerinnen und Fahrer weniger optimal wirken – das ist aber individuell.

Benelli Tornado 550: Stärken

  • Spannender Charakter: kann sich je nach Drehzahlbereich sehr dynamisch anfühlen.
  • Sportlicheres Fahrgefühl möglich: besonders dann, wenn man aktiv fährt und das Motorrad bewusst führt.
  • Moderne Anmutung in der Bedienung/Ausstattung (je nach Konfiguration) kann gefallen.

Benelli Tornado 550: Schwächen

  • Etwas stärker fahrstilabhängig: Wer sehr entspannt und „untertourig“ fährt, muss eventuell etwas mehr auf den passenden Bereich achten.
  • Dosierung und Gefühl können sich anders anfühlen als bei der MT-07 – das ist Geschmackssache.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

MT-07 passt besonders gut, wenn…

Die Yamaha MT-07 ist besonders attraktiv, wenn ein Motorrad gesucht wird, das schnell Spaß macht und im Alltag unkompliziert bleibt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gerne spontan fährt und ein sehr berechenbares Gesamtgefühl möchte, findet in der MT-07 oft die stimmigere Wahl. Auch für Einsteigerinnen und Einsteiger ist sie interessant, weil sie sich in vielen Situationen „von selbst“ richtig anfühlt.

Tornado 550 passt besonders gut, wenn…

Die Benelli Tornado 550 lohnt sich vor allem dann, wenn ein Motorrad gesucht wird, das bei passendem Fahrstil spürbar dynamisch wirkt und eine etwas aktivere Fahrweise belohnt. Wer gerne Landstraße fährt, Kurven bewusst ansteuert und das Motorrad nicht nur „mitlaufen“ lässt, kann mit der Tornado 550 sehr zufrieden sein. Auch wer eine Alternative zur bekannten Yamaha-Formel sucht, findet hier einen spannenden Gegenentwurf.

Fazit:

Die Yamaha MT-07 ist die bessere Wahl für alle, die ein besonders unkompliziertes, harmonisches Gesamtpaket suchen: Motorcharakter, Handling und Bremsdosierung greifen im Alltag sehr stimmig ineinander. Dadurch eignet sie sich hervorragend für Stadtfahrten, spontane Touren und Fahrerinnen und Fahrer, die schnell ein vertrautes Gefühl aufbauen möchten. Die Benelli Tornado 550 ist dagegen die interessante Alternative für alle, die etwas mehr Charakter und ein stärker fahrstilabhängiges, dynamisches Gefühl mögen. Wer gerne aktiv fährt, den Motor im passenden Bereich hält und auf Landstraßen Kurven bewusst ansteuert, bekommt mit der Tornado 550 oft genau den Fahrspaß, den man in dieser Klasse sucht. Kurz gesagt: MT-07 ist der entspannte Allrounder, Tornado 550 der dynamischere Gegenpol – je nachdem, wie man fährt, entscheidet sich der Favorit.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙