| UVP | 8.589 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
| UVP | 15.390 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- neues TFT-Display mit Navi-Lösung
- kräftige Bremse
- überraschend potenter Motor
- schönes Ansaug-Geräusch
- agiles Fahrverhalten
- Spaß-Granate!
- Hm. Fällt uns gerade nix ein.
- 1. der Motor!
- 2. der Motor!
- 3. der Motor!
- 4. der Motor!
- 5 ...
- Stößige Hinterradfederung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 184 | kg |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 261 | kg |
| Sitzhöhe: | 649 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 1.133 | ccm |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 207 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
| Leistung | 95 PS | |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Einstellbares Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Yamaha hat an den richtigen Stellen nachgebessert. Die neue MT-07 hat nun eine zeitgemäße Ausstattung mit tollen Bremsen und sinnvollen technischen Helferlein. Der Motor ist munter wie eh und je und fühlt sich nun dank neuem Mappings jetzt sogar noch ein bisschen kräftiger an. Wir sind gespannt, ob die neue MT-07 wieder den Sprung unter die Top 5 schafft. Vermutlich werden auch wieder viele Frauen gefallen finden an diesem Update - zumindest war dies bislang stets der Fall bei der MT07.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die MT-07 als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht in Hamburg, das hätte die MT-07 nicht verdient!
MotorradTest.de auf YouTube
Yamaha MT-07 vs Indian Scout Bobber: Vergleich der Charaktere, Stärken und Schwächen
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Yamaha MT-07 und die Indian Scout Bobber, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Charakter: Die MT-07 steht für ein leichtes, agiles Gesamtpaket, das sich im Alltag schnell vertraut anfühlt. Die Scout Bobber dagegen bringt die typische Cruiser-Ästhetik mit, wirkt massiver und zielt stärker auf entspanntes Dahingleiten und markantes Auftreten. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – und helfen dabei, das passende Motorrad für den eigenen Stil zu finden.
Grundidee und Fahrcharakter: agil vs. souverän
Die Yamaha MT-07 ist als Naked Bike darauf ausgelegt, dynamisch zu reagieren. Das Motorrad wirkt leichtfüßig, die Bedienung ist direkt, und das Fahrgefühl vermittelt schnell Kontrolle. Gerade in der Stadt oder auf kurzen Strecken ist diese Art von Motorradkomfort ein echter Vorteil: Gasbefehle werden zügig umgesetzt, und das Handling fühlt sich unkompliziert an.
Die Indian Scout Bobber verfolgt eine andere Philosophie. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht „durchzieht“, sondern „genießt“. Der Cruiser-Ansatz zeigt sich in der Art, wie sich das Motorrad aufbaut: stabil, präsent und mit einem Fahrstil, der eher auf Rhythmus als auf hektische Reaktionen setzt. Wer gerne entspannt unterwegs ist, findet hier eine Maschine, die sich wie gemacht anfühlt für längere Ausfahrten und ruhigeres Cruisen.
Sitzposition und Ergonomie: Alltagskomfort vs. Cruiser-Relax
Bei der Yamaha MT-07 ist die Sitzposition eher sportlich-nüchtern: aufrecht genug für den Alltag, aber so gestaltet, dass man auch zügig fahren kann, ohne ständig „gegen“ das Motorrad zu arbeiten. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und gelegentlichen Touren gewechselt wird.
Die Indian Scout Bobber bringt eine deutlich cruiser-typische Haltung mit. Der Körper sitzt entspannter, die Arme sind anders ausgerichtet, und das Motorrad lädt stärker dazu ein, die Fahrt fließen zu lassen. Das ist ein Pluspunkt für Komfort auf längeren Strecken – kann aber im Vergleich zur MT-07 weniger „sportlich“ wirken, wenn schnelle Richtungswechsel oder eine sehr aktive Fahrweise im Vordergrund stehen.
Motor und Antrieb: wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Im Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Yamaha MT-07 wirkt im Alltag besonders zugänglich. Die Kraftentfaltung ist so gestaltet, dass man ohne große Vorbereitung zügig beschleunigen kann. Gerade beim Anfahren, beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim Überholen auf der Landstraße ist diese Art von Ansprechverhalten angenehm, weil sie wenig „Denkarbeit“ erfordert.
Die Indian Scout Bobber setzt dagegen stärker auf das Gefühl von Drehmoment und „Durchzug“. Im Vergleich zur MT-07 ist der Fokus weniger auf dem schnellen, agilen Impuls, sondern mehr auf dem souveränen Vorwärtsdrücken. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man gerne mit gleichmäßigem Gas fährt und das Motorrad die Arbeit erledigen lässt.
Wichtig ist: Beide Motorräder liefern im Alltag genug Reserven, aber auf unterschiedliche Weise. Die MT-07 punktet mit direkter Umsetzbarkeit, die Scout Bobber mit einem ruhigeren, kraftbetonten Fahrstil.
Fahrwerk und Handling: leichtes Spiel vs. stabile Masse
Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Zielsetzung. Die Yamaha MT-07 ist darauf ausgelegt, sich schnell zu bewegen und Richtungswechsel sauber zu unterstützen. Das Handling wirkt lebendig, und die Maschine fühlt sich in vielen Situationen „einfach richtig“ an – besonders dann, wenn der Straßenverlauf wechselhaft ist oder wenn man in der Stadt häufiger manövriert.
Die Indian Scout Bobber bringt durch ihre Cruiser-Bauweise eine andere Art von Stabilität mit. Sie liegt oft souveräner da, wenn die Geschwindigkeit steigt oder wenn die Strecke gleichmäßiger wird. Dafür kann sie sich im engen Stadtverkehr oder bei sehr dynamischen Manövern weniger „spielerisch“ anfühlen als die MT-07. Das ist keine Schwäche im Sinne von „schlecht“, sondern eher eine Frage des Einsatzprofils.
Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit im Vergleich
Bei den Bremsen zählt vor allem, wie gut sich Verzögerung dosieren lässt. Die Yamaha MT-07 spielt hier häufig ihre Stärken aus: Die Verzögerung wirkt kontrollierbar, und das Gefühl am Hebel unterstützt eine saubere Linie – egal ob beim zügigen Anbremsen oder beim ruhigen Stop-and-go.
Die Indian Scout Bobber kann ebenfalls mit überzeugender Bremswirkung punkten, allerdings passt das Gesamtgefühl stärker zum Cruiser-Konzept. Die Verzögerung wirkt oft „erwachsener“ und weniger hektisch. Wer eine ruhige, planbare Fahrweise bevorzugt, empfindet das als Vorteil. Wer dagegen sehr sportlich und aggressiv bremst, wird die MT-07 häufig als direkter erleben.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und kurze Wege
Für den Alltag ist die MT-07 in vielen Fällen die unkompliziertere Wahl. Das Motorrad lässt sich leicht bewegen, wirkt handlich und eignet sich gut für häufige Stopps, enge Straßen und wechselnde Situationen. Dazu kommt: Das Gesamtpaket ist so gestaltet, dass man schnell „drin“ ist – ohne lange Eingewöhnung.
Die Scout Bobber ist ebenfalls alltagstauglich, aber anders. Sie macht Spaß, wenn die Fahrt nicht nur aus „von A nach B“ besteht, sondern wenn das Motorrad auch optisch und vom Fahrgefühl her Teil des Erlebnisses ist. Im dichten Stadtverkehr kann die größere Präsenz und das cruiser-typische Handling weniger agil wirken als bei der MT-07.
Touren und Langstrecke: Komfort und Fahrrhythmus
Auf längeren Strecken kann die Indian Scout Bobber besonders glänzen, weil die Sitzposition und der Fahrstil auf Entspannung ausgelegt sind. Wer gerne gleichmäßig fährt, findet hier einen Rhythmus, der ermüden kann – aber eben nicht durch ständiges „Nacharbeiten“ am Fahrgefühl.
Die Yamaha MT-07 ist ebenfalls tourentauglich, aber eher im Sinne von „aktiv bleiben“. Sie eignet sich gut für Fahrer, die auch auf der Langstrecke gerne mal zügiger unterwegs sind, Kurven genießen und das Motorrad als Werkzeug sehen. Für lange, entspannte Autobahnabschnitte oder sehr komfortorientierte Fahrten kann die Cruiser-Philosophie der Scout Bobber im Gefühl oft im Vorteil sein.
Ausstattung und Charakter: Was man wirklich spürt
Beim Thema Ausstattung geht es weniger darum, wer „mehr“ hat, sondern wie die Ausstattung zum Motorrad passt. Die MT-07 wirkt wie ein funktionales Gesamtpaket: klar, pragmatisch und auf Fahrspaß ausgelegt. Die Scout Bobber setzt stärker auf Stil und Präsenz. Das merkt man nicht nur am Look, sondern auch daran, wie das Motorrad „wirkt“, wenn man es bewegt.
Stärken und Schwächen lassen sich daher gut so zusammenfassen: Die MT-07 ist oft die Wahl für Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad wollen, das schnell in den Alltag passt. Die Scout Bobber ist oft die Wahl für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich weniger wie ein „Werkzeug“ anfühlt und mehr wie ein Statement.
Vergleich der Kaufentscheidung: Für wen passt welches Motorrad?
Im direkten Vergleich wird klar: Die Yamaha MT-07 ist besonders attraktiv, wenn ein Motorrad gesucht wird, das in vielen Situationen funktioniert – vom Stadtverkehr bis zur Feierabendrunde. Sie überzeugt durch Agilität, ein zugängliches Fahrgefühl und eine Ergonomie, die nicht zu speziell ist. Wer ein Motorrad möchte, das schnell Spaß macht und sich leicht beherrschbar anfühlt, findet in der MT-07 häufig den besseren Einstieg in die eigene Motorradwelt.
Die Indian Scout Bobber passt stärker zu Fahrern, die Cruiser-Optik lieben und ein Motorrad bevorzugen, das mit souveränem Durchzug und entspanntem Fahrrhythmus überzeugt. Wer Wert auf Stil, Präsenz und ein komfortorientiertes Gesamterlebnis legt, wird mit der Scout Bobber eher glücklich. Wer dagegen sehr häufig enge Strecken fährt oder ein besonders agiles Handling erwartet, könnte die MT-07 als passender empfinden.
Typische Stärken im Überblick
- Yamaha MT-07: agiles Handling, direktes Fahrgefühl, unkomplizierte Alltagstauglichkeit, vielseitiger Charakter.
- Indian Scout Bobber: cruiser-typischer Komfort, souveräner Fahrrhythmus, starke Präsenz, kraftbetontes Ansprechverhalten.
Typische Schwächen bzw. Grenzen im Vergleich
- Yamaha MT-07: weniger „Cruiser-Relax“ im Sitz- und Fahrgefühl, wer sehr entspannt cruisen möchte, könnte andere Konzepte bevorzugen.
- Indian Scout Bobber: im engen Stadtverkehr weniger verspielt, wer maximale Agilität und sehr sportliche Dynamik sucht, wird die MT-07 oft als passender erleben.
Fazit:
Die Yamaha MT-07 ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das im Alltag schnell überzeugt: handlich, direkt und mit einem Fahrgefühl, das Lust auf kurze Strecken und spontane Touren macht. Besonders passend ist sie für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich leicht bewegt und bei wechselnden Anforderungen zuverlässig bleibt.
Die Indian Scout Bobber ist dagegen die richtige Entscheidung, wenn Cruiser-Charakter im Vordergrund steht: entspannter Fahrrhythmus, souveräner Durchzug und ein Gesamtauftritt, der nicht nur fährt, sondern auch wirkt. Wer längere Ausfahrten genießt und Wert auf Komfort sowie Stil legt, findet in der Scout Bobber häufig das stimmigere Motorrad.
Kurz gesagt: MT-07 für Agilität und Alltagsspaß, Scout Bobber für Cruiser-Genuss und markantes Cruisen.