| UVP | 8.589 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
| UVP | 5.720 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- neues TFT-Display mit Navi-Lösung
- kräftige Bremse
- überraschend potenter Motor
- schönes Ansaug-Geräusch
- agiles Fahrverhalten
- Spaß-Granate!
- Hm. Fällt uns gerade nix ein.
- exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
- vitaler Motor
- sehr leichtes und gutmütiges Handling
- ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
- Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
- Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
- eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
- Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
- geringer Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 184 | kg |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
| Gewicht | 184 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.125 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile | |
| Hubraum | 452 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 207 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 40 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 150 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 324 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Einstellbares Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Ø43-mm Telegabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Mono-Federbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm) | |
Fazit
Yamaha hat an den richtigen Stellen nachgebessert. Die neue MT-07 hat nun eine zeitgemäße Ausstattung mit tollen Bremsen und sinnvollen technischen Helferlein. Der Motor ist munter wie eh und je und fühlt sich nun dank neuem Mappings jetzt sogar noch ein bisschen kräftiger an. Wir sind gespannt, ob die neue MT-07 wieder den Sprung unter die Top 5 schafft. Vermutlich werden auch wieder viele Frauen gefallen finden an diesem Update - zumindest war dies bislang stets der Fall bei der MT07.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die MT-07 als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht in Hamburg, das hätte die MT-07 nicht verdient!
Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.
Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.MotorradTest.de auf YouTube
Yamaha MT-07 vs. Royal Enfield Guerrilla 450: Vergleich für Alltag, Fahrspaß und Anspruch
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ aussehen, wird der Unterschied oft erst beim genaueren Hinsehen klar. Die Yamaha MT-07 steht seit Jahren für unkomplizierten Fahrspaß, ein leichtes Handling und einen Motor, der sich im Alltag besonders angenehm dosieren lässt. Die Royal Enfield Guerrilla 450 bringt dagegen eine eigene Handschrift mit: mehr Charakter, ein etwas anderes Fahrgefühl und den typischen Stil, für den viele Royal-Enfield-Fans genau diese Marke wählen.
Im folgenden Vergleich werden die beiden Modelle nicht nur nebeneinander gestellt, sondern die Stärken und Schwächen aus den jeweiligen Eigenschaften heraus betrachtet. Dabei geht es vor allem darum, wie sich die Motorräder im Alltag, auf kurzen Strecken und bei längeren Touren anfühlen – und für wen welches Konzept besser passt.
Grundidee im Vergleich: MT-07 als „leichtes Werkzeug“, Guerrilla 450 als „Charakter-Maschine“
Yamaha MT-07: Fokus auf Agilität und Alltag
Die Yamaha MT-07 ist ein Motorrad, das sich schnell anfühlt. Das liegt weniger an „großen“ Versprechen, sondern an der Art, wie Motor und Fahrwerk zusammenspielen: Der Motor reagiert spontan, die Maschine lässt sich in der Stadt zügig bewegen und vermittelt ein sicheres Gefühl, ohne ständig nach Aufmerksamkeit zu verlangen. Wer ein Motorrad sucht, das man einfach nutzt – für Pendeln, Feierabendrunden oder spontane Ausfahrten – findet hier eine sehr direkte Antwort.
Royal Enfield Guerrilla 450: Stil, Haltung und ein anderer Rhythmus
Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt wie ein Motorrad, das bewusst nicht nur „funktionieren“ will. Das Design und die Auslegung zielen auf ein bestimmtes Fahrgefühl: mehr Präsenz, mehr „Mitgefühl“ für den Fahrer und ein Motorcharakter, der nicht nur auf Effizienz, sondern auch auf Erlebnisse setzt. Das kann im Alltag richtig Spaß machen – besonders dann, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel sein soll, sondern Teil der Freude am Fahren.
Motorcharakter und Ansprechverhalten: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein typischer Unterschied: Die MT-07 wirkt wie ein Motor, der Drehmoment und Antrieb sehr gleichmäßig in Vortrieb übersetzt. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das man schnell versteht: Gas auf, Motorrad setzt umgehend um, und man kann die Geschwindigkeit fein dosieren. Das ist besonders praktisch in der Stadt, bei wechselndem Verkehr und auf Strecken, auf denen man häufig beschleunigt und wieder bremst.
Die Guerrilla 450 spielt dagegen stärker mit dem „Rhythmus“ des Motors. Das Ansprechverhalten ist zwar ebenfalls alltagstauglich, aber der Charakter wirkt markanter: Man spürt deutlicher, wie sich die Maschine in verschiedenen Drehzahlbereichen verhält. Das kann ein Vorteil sein, wenn man bewusst fährt und das Motorrad nicht nur „durchschaltet“, sondern aktiv begleitet. Wer dagegen möglichst entspannt und ohne viel Nachdenken unterwegs sein möchte, wird die MT-07 oft als noch direkter empfinden.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Ruhe
Beide Motorräder sind für den Alltag gemacht, aber sie vermitteln das Gefühl unterschiedlich. Die Yamaha MT-07 punktet häufig mit einem sehr handlichen Setup. Das macht sich besonders beim Rangieren, beim schnellen Richtungswechsel und beim „Zwischendurch“-Fahren bemerkbar. Gerade auf kurvigen Nebenstraßen oder bei häufigen Spurwechseln fühlt sich die MT-07 wie ein Motorrad an, das man mühelos steuert.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt im Vergleich oft etwas „ruhiger“ im Gesamtbild. Das kann ein Plus sein, wenn man nicht ständig das Gefühl haben möchte, das Motorrad müsse permanent „mitarbeiten“. Gleichzeitig kann das Handling je nach Fahrstil etwas weniger „sportlich leicht“ wirken als bei der MT-07. Wer jedoch Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket legt und das Motorrad eher als Begleiter für längere Abschnitte sieht, wird die Guerrilla 450 schnell zu schätzen wissen.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in kritischen Momenten
Im Alltag entscheidet sich viel daran, wie gut sich ein Motorrad verzögern lässt und wie stabil es dabei bleibt. Die MT-07 bietet in der Regel ein sehr gut dosierbares Bremsgefühl. Das hilft, wenn man in der Stadt häufig bremsen muss oder wenn man auf wechselnden Untergründen unterwegs ist. Die Maschine wirkt dabei insgesamt berechenbar.
Die Guerrilla 450 kann ebenfalls mit einem soliden Bremsverhalten überzeugen. Der Unterschied liegt eher im Gesamteindruck: Während die MT-07 oft „sportlich“ und direkt wirkt, fühlt sich die Guerrilla 450 eher wie ein Motorrad an, das Stabilität ausstrahlt und den Fahrer nicht mit zu viel Nervosität konfrontiert. Für viele ist genau das angenehm – besonders, wenn man nicht ständig sportlich am Limit fahren möchte.
Sitzposition und Komfort: Stadtpendeln vs. längere Touren
Die Sitzposition ist bei beiden Motorrädern ein wichtiger Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie entspannt man unterwegs ist. Die Yamaha MT-07 bietet eine Position, die häufig als ausgewogen beschrieben wird: nicht zu gestreckt, nicht zu „krumm“, und damit gut für unterschiedliche Fahrertypen. Gerade im Stadtverkehr ist das praktisch, weil man schnell reagieren und das Motorrad bequem bewegen kann.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 setzt stärker auf eine charaktervolle Ergonomie. Das kann für viele Fahrer sehr stimmig sein – vor allem, wenn man das Motorrad optisch und vom Fahrgefühl her „möchte“. Gleichzeitig kann es sein, dass die Sitzposition je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit etwas stärker auf einen bestimmten Stil ausgelegt ist. Wer viel im Sattel sitzt, sollte deshalb besonders darauf achten, wie sich die Haltung über längere Zeit anfühlt.
Alltagstauglichkeit: Alltag, Wetter, Verkehr
In der Praxis zählt, wie gut ein Motorrad im echten Leben funktioniert. Die MT-07 ist in vielen Situationen ein sehr unkomplizierter Begleiter: leicht zu bewegen, schnell im Kopf und angenehm im Umgang. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die ein Motorrad wollen, das nicht erst „eingefahren“ werden muss, sondern sofort Spaß macht.
Die Guerrilla 450 punktet vor allem dort, wo Stil und Fahrgefühl zusammenkommen. Im Alltag kann sie dadurch emotional stärker wirken. Gleichzeitig kann die Auslegung je nach Ausstattung und persönlichem Anspruch dazu führen, dass man das Motorrad bewusster nutzt – also nicht nur „von A nach B“, sondern mit mehr Fokus auf das Fahrerlebnis.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha MT-07 – Stärken
- Sehr direktes, leichtes Fahrgefühl, das sich schnell anfühlt.
- Alltagstauglichkeit durch gut dosierbares Ansprechverhalten.
- Agiles Handling für Stadtverkehr und kurvige Strecken.
- Gute Basis für unterschiedliche Fahrertypen und Fahrstile.
Yamaha MT-07 – mögliche Schwächen
- Wer ein besonders „markantes“ Design- oder Charaktererlebnis sucht, findet bei der MT-07 eher den klassischen Allround-Ansatz.
- Je nach Erwartung kann das Setup weniger „emotional“ wirken als bei Motorrädern mit stärkerer Identität.
Royal Enfield Guerrilla 450 – Stärken
- Starker Charakter und ein Fahrgefühl, das mehr Persönlichkeit ausstrahlt.
- Stimmiges Gesamtpaket aus Stil, Motorrhythmus und Komfortgefühl.
- Ruhigerer Eindruck bei gleichmäßigem Fahren.
- Attraktiv für Fahrer, die nicht nur „das schnellste“ Motorrad suchen, sondern das passendste.
Royal Enfield Guerrilla 450 – mögliche Schwächen
- Das Handling kann je nach Fahrstil weniger „leicht-sportlich“ wirken als bei der MT-07.
- Wer maximale Direktheit und maximale Unkompliziertheit erwartet, könnte die MT-07 als passender empfinden.
Für wen welches Motorrad? Empfehlung nach Fahrprofil
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welches Gefühl im Vordergrund steht. Die Yamaha MT-07 ist besonders stark, wenn ein Motorrad gesucht wird, das schnell Vertrauen aufbaut, im Alltag zuverlässig funktioniert und sich in jeder Situation unkompliziert steuern lässt. Sie passt gut zu Fahrern, die häufig fahren, unterschiedliche Strecken nutzen und ein Motorrad möchten, das sofort Spaß macht.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist besonders interessant, wenn das Motorrad mehr sein soll als ein Transportmittel. Wer Wert auf Stil, Charakter und ein Fahrgefühl legt, das man bewusst wahrnimmt, wird mit der Guerrilla 450 oft zufriedener. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die Touren genießen, das Motorrad „spüren“ möchten und sich nicht nur von Zahlen leiten lassen.
Fazit:
Die Yamaha MT-07 ist die bessere Wahl für alle, die ein unkompliziertes, sehr agiles Motorrad für den Alltag suchen: leicht zu bewegen, direkt im Antrieb und mit einem Fahrgefühl, das schnell Sicherheit gibt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gern spontan fährt und ein Motorrad möchte, das ohne große Umgewöhnung funktioniert, trifft mit der MT-07 meist die passendere Entscheidung.
Die Royal Enfield Guerrilla 450 empfiehlt sich vor allem dann, wenn mehr Charakter im Vordergrund steht: ein stimmiges Gesamtbild, ein Motorrhythmus, der Fahrten emotionaler macht, und ein insgesamt ruhigerer Eindruck beim Fahren. Für Fahrer, die nicht nur „effizient“ unterwegs sein wollen, sondern das Motorrad bewusst erleben möchten, ist die Guerrilla 450 oft die bessere Wahl.
Kurz gesagt: MT-07 für maximale Alltagseffizienz und Agilität, Guerrilla 450 für Stil, Persönlichkeit und ein Fahrgefühl mit mehr Identität.