| UVP | 16.449 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2024 | |
| UVP | 14.995 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Bums ohne Ende
- Agiles Fahrverhalten
- technisch (endlich) gut ausgestattet
- gute Bremsen
- schon in Serie alles an Bord -> fairer Preis
- Fahrmodus nur im Stand änderbar
- etwas seltsame Bedienung
- Kupplung nicht in Reichweite einstellbar und etwas schwergängig
- keine Handy-Connectivity
- Drehfreudiger Motor mit ordentlich Schmackes
- Gute Fahrleistungen
- Erstaunlich wendig
- Relativ leicht, auch für Einsteiger geeignet
- Sound 1b
- Verarbeitung hier und da etwas lieblos
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.165 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 51 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 975 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 97 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 166 PS bei 11.500 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 249 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 7 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
| Leistung | 90 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 95 NM bei 5.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 229 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa Telegabel 41 mm (Federweg 114)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 57H | |
| Reifen hinten | 150/80B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Einzelscheibe, Brembo, axial ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue MT-10 von Yamaha hat ordentlich zugelegt und ist vor allem technisch jetzt im Jahr 2022 angekommen. Zum Glück hat sie in Sachen Fahrspaß nichts eingebüßt, es ist immer noch eine echte Spaßrakete. Der Vergleich zur MT-09 liegt nahe, denn sowohl in Sachen Ergonomie wie auch Fahrspaß sind beide Maschinen vergleichbar - wenn auch die MT-10 in Sachen Leistung die Nase vorne hat.Das Testbike wurde uns netterweise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Dort steht eine schwarze MT-10 als Vorführer für Testfahren bereit. Die Umgebung in Haseldorf eignet sich perfekt für Probefahrten und außerdem hat Motorrad Ruser auch gerade jede Menge neue Yamahas geliefert bekommen. Also, wer mal aufsitzen möchte: Auf nach Haseldorf!
Fazit - was bleibt hängen
Die Harley Nightster macht mächtig Spaß! Gerade auf Landstraßen entpuppt sie sich als überraschend agiles Bike. Der Motor hat ordentlich Leistung und fühlt sich ebenso überraschend auch in höheren Drehzahl-Gefilden wohl. Die Nightster sieht zwar aus wie eine typische Harley, ist in vielen Dingen aber anders. Besser oder schlechter? Ansichtssache! Echte V2-Dampfhammerfans wird sie nicht überzeugen, alleine schon wegen des zurückhaltenden Sounds (90 dbA Standgeräusch). Wir glauben aber, dass Harley mit der Nightster neue Kundengruppen gewinnen will, und das dürfte auch gelingen.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Nightster als Vorführer - neben vielen anderen schicken Harleys. Ein Besuch bei HD Hiel lohnt sich immer, alleine schon wegen des großen Angebots an gebrauchten Maschinen. Außerdem kann man dort eine herrliche Runde um den Westensee drehen - viel Spaß!
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Yamaha MT-10 vs. Harley-Davidson Nightster – welcher Vergleich passt wirklich?
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha MT-10 steht für kompromisslose Dynamik im Naked-Segment, während die Harley-Davidson Nightster ihren Fokus klar auf Stil, Charakter und ein entspanntes Fahrgefühl legt. Doch am Ende zählt nicht nur das Bauchgefühl: Entscheidend sind die Unterschiede in Motorwirkung, Fahrverhalten, Ergonomie, Bremsen und dem, was sich im Alltag wirklich bemerkbar macht.
Erster Eindruck: Naked-Dynamik vs. Harley-Charakter
Die Yamaha MT-10 wirkt wie ein Motorrad, das für zügige Fahrten gemacht ist. Das Design ist auf Spannung ausgelegt, die Sitzposition ist sportlich-nah am Fahrer und die Maschine vermittelt sofort den Eindruck, dass sie Kurven und Tempo mag. Die Harley-Davidson Nightster dagegen setzt auf eine klassische, markante Linie. Der Look ist eigenständig, die Proportionen wirken bewusst „cruiserhaft“, und das Motorrad strahlt eine gewisse Souveränität aus, die nicht nach Lautstärke, sondern nach Präsenz klingt.
Schon hier zeigt sich ein wichtiger Punkt: Beide Motorräder können Spaß machen, aber auf unterschiedliche Art. Die MT-10 zielt eher auf „Fahren wie es sich gehört“ – direkt, agil, dynamisch. Die Nightster zielt eher auf „Fahren wie man es fühlt“ – mit Charakter, Ruhe und einem Fahrgefühl, das man nicht nur über Zahlen, sondern über den Gesamteindruck wahrnimmt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Motorcharakter trennen sich die Wege deutlich. Die Yamaha MT-10 ist darauf ausgelegt, Leistung sehr kontrolliert und gleichzeitig kraftvoll in Bewegung umzusetzen. Das merkt man vor allem beim Beschleunigen aus dem mittleren Drehzahlbereich: Die Maschine wirkt dabei „bereit“, als würde sie jederzeit sofort reagieren. Dadurch eignet sich die MT-10 besonders für Fahrer, die häufig zügig beschleunigen, dynamisch überholen oder einfach gern sportlich unterwegs sind.
Die Harley-Davidson Nightster spielt dagegen stärker mit dem Gefühl von Drehmoment und dem typischen Harley-„Punch“. Der Antrieb wirkt weniger wie ein reines Sportwerkzeug und mehr wie ein Motorrad, das den Fahrer mit einem gleichmäßigen, charaktervollen Schub begleitet. Das ist besonders angenehm, wenn Strecken nicht nur aus engen Kurven bestehen, sondern aus entspannten Abschnitten, bei denen man den Rhythmus finden möchte.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Yamaha MT-10: stark bei dynamischer Fahrweise, sehr direktes Ansprechverhalten, macht Tempo leicht. Schwäche: Wer einen „entspannten“ Charakter sucht, kann den Fokus auf sportliche Reaktion als weniger gelassen empfinden.
- Harley-Davidson Nightster: starker Charakter, angenehmes Schubgefühl, wirkt im Alltag oft souverän und weniger „angespannt“. Schwäche: Wer maximale Sportlichkeit und kompromisslose Direktheit erwartet, findet die MT-10 in der Regel passender.
Fahrverhalten: Agilität vs. souveräne Gelassenheit
Im Fahrverhalten zeigt sich die unterschiedliche Auslegung. Die Yamaha MT-10 ist auf Agilität und präzises Handling ausgelegt. In Kurven wirkt sie „auf Linie“: Man kann die Maschine zügig bewegen, sie folgt dem Fahrerwillen spürbar und vermittelt ein sportliches Sicherheitsgefühl. Das macht sie besonders interessant für Strecken mit vielen Richtungswechseln oder für Fahrer, die gern aktiv fahren.
Die Harley-Davidson Nightster fährt sich dagegen oft wie ein Motorrad, das Stabilität und Komfort in den Vordergrund stellt. Sie lässt sich ebenfalls kontrolliert bewegen, aber der Fokus liegt weniger auf maximaler Sportlichkeit, sondern auf einem ruhigen, gleichmäßigen Fahrstil. Das ist ein Vorteil, wenn die Strecke nicht ständig nach „Attacke“ ruft, sondern nach entspanntem Vorankommen.
Kurven und Tempo: Wo die Unterschiede am stärksten spürbar sind
Beim Vergleich der Fahrdynamik wird klar: Die MT-10 ist im sportlichen Bereich im Vorteil, weil sie das Tempo leichter in Kontrolle übersetzt. Die Nightster ist im „flowigen“ Bereich stark, weil sie ein angenehmes Fahrgefühl liefert, ohne dass man ständig aktiv gegen das Motorrad arbeiten muss.
Ergonomie und Sitzposition: Für kurze Wege oder lange Touren
Die Ergonomie ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Alltag prägt. Die Yamaha MT-10 bietet eine Sitzposition, die sportlich orientiert ist. Das unterstützt dynamisches Fahren und sorgt dafür, dass man in Kurven schnell eine passende Haltung findet. Wer viel Stadtverkehr hat oder häufig kurze Strecken fährt, wird die sportliche Ausrichtung trotzdem meist als angenehm empfinden – vorausgesetzt, man mag eine aktivere Körperhaltung.
Die Harley-Davidson Nightster wirkt ergonomisch eher auf „entspanntes Sitzen“ ausgelegt. Die Haltung ist weniger auf maximale Sportlichkeit getrimmt und kann dadurch auf längeren Strecken als komfortabler empfunden werden. Gleichzeitig bleibt die Nightster nicht „träge“ – sie ist nur anders abgestimmt: weniger auf sportliche Kante, mehr auf Wohlgefühl.
Stärken und Schwächen bei Komfort und Alltag
- Yamaha MT-10: Stärke bei sportlicher Aktivität und direkter Kontrolle; Schwäche: Wer sehr lange, entspannte Touren bevorzugt, könnte die sportlichere Haltung als weniger „loungig“ empfinden.
- Harley-Davidson Nightster: Stärke bei entspannter Sitzhaltung und angenehmem Tourgefühl; Schwäche: Wer maximal sportliche Position und „Track“-ähnliches Feedback sucht, findet die MT-10 meist passender.
Bremsen und Fahrwerk: Vertrauen in jeder Situation
Beim Thema Bremsen und Fahrwerk geht es um mehr als nur um Zahlen. Entscheidend ist, wie sich die Abstimmung im Zusammenspiel anfühlt. Die Yamaha MT-10 ist in der Regel so ausgelegt, dass sie auch bei zügiger Fahrweise ein hohes Maß an Kontrolle liefert. Das bedeutet: Bremsmanöver wirken berechenbar, und das Fahrwerk unterstützt das sportliche Handling, ohne dass man ständig nachregeln muss.
Die Harley-Davidson Nightster setzt stärker auf ein komfortorientiertes Gesamtpaket. Das Fahrwerk wirkt oft so, dass Unebenheiten nicht unnötig „durchgereicht“ werden. Bei normaler bis zügiger Alltagsfahrt fühlt sich das sehr stimmig an. Wer jedoch sehr aggressiv fährt und ständig an die sportlichen Grenzen geht, wird die MT-10 in der Regel als präziser und „sportlicher“ wahrnehmen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „zwischen den Terminen“
Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad im Alltag „funktioniert“. Die Yamaha MT-10 ist besonders dann im Vorteil, wenn häufig beschleunigt, überholt und zügig gefahren wird. Sie macht das schnell und kontrolliert. In der Stadt ist sie damit ein Motorrad für Fahrer, die nicht nur von A nach B wollen, sondern die Fahrt selbst genießen.
Die Harley-Davidson Nightster punktet im Alltag oft durch den Charakter und das entspannte Fahrgefühl. Gerade auf Landstraßen, bei denen man nicht jede Kurve als „Prüfung“ sieht, sondern als Teil der Tour, wirkt die Nightster besonders stimmig. Sie ist damit häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad auch emotional überzeugen soll.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Yamaha MT-10: Stärke bei zügigem Fahren und sportlicher Kontrolle; Schwäche: weniger „entspannt“ im Charakter, wenn man bewusst Ruhe sucht.
- Harley-Davidson Nightster: Stärke bei Wohlgefühl, Charakter und entspannterem Touren; Schwäche: weniger geeignet, wenn der Schwerpunkt eindeutig auf maximaler Sportlichkeit liegt.
Design und Markenidentität: Nicht nur Optik, sondern Haltung
Beim Vergleich darf das Design nicht unterschätzt werden. Die Yamaha MT-10 wirkt wie ein modernes Naked-Bike, das auf Technik und Performance ausgerichtet ist. Die Harley-Davidson Nightster steht dagegen für eine klare Markenidentität: Sie sieht nach Harley aus, fühlt sich nach Harley an und bringt genau diese „Kultur“ mit.
Das ist nicht nur Geschmackssache. Das Design beeinflusst, wie man das Motorrad wahrnimmt: Die MT-10 wird oft als Werkzeug für sportliche Fahrten gesehen, die Nightster als Motorrad für Stil und Genuss. Wer sich in dieser Haltung wiederfindet, trifft meist die bessere Wahl.
Für wen lohnt sich die Yamaha MT-10?
Die Yamaha MT-10 ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sportlich reagiert, in Kurven präzise bleibt und bei zügigem Fahren ein hohes Maß an Kontrolle bietet. Wer häufig dynamisch unterwegs ist, gern aktiv fährt und das Naked-Konzept als „Performance mit Alltagstauglichkeit“ versteht, findet in der MT-10 meist die stimmigere Lösung.
Für wen lohnt sich die Harley-Davidson Nightster?
Die Harley-Davidson Nightster passt besonders gut zu Fahrern, die Wert auf Charakter, eine entspanntere Sitzhaltung und ein souveränes Fahrgefühl legen. Wer Touren mag, bei denen der Rhythmus zählt, und wer ein Motorrad sucht, das nicht nur schnell ist, sondern auch emotional überzeugt, wird mit der Nightster sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die Yamaha MT-10 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf sportlicher Dynamik liegt: Sie setzt die Leistung kontrolliert um, unterstützt aktives Fahren und wirkt besonders stark, sobald die Strecke mehr Tempo und Kurven verlangt. Wer gern zügig fährt, schnell überholt und ein präzises, direktes Fahrgefühl sucht, findet in der MT-10 den passenden Partner.
Die Harley-Davidson Nightster gewinnt dagegen dort, wo Charakter und entspanntes Wohlgefühl wichtiger sind als maximale Sportlichkeit. Sie bietet eine stimmige Ergonomie, ein angenehmes Schubgefühl und ein Gesamtpaket, das sich im Alltag und auf Touren oft besonders rund anfühlt. Wer ein Motorrad möchte, das nicht nur fährt, sondern auch „verkörpert“, trifft mit der Nightster meist die richtige Entscheidung.