| UVP | 18.399 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Schräglagengefühl
- Komfort
- Reisetauglichkeit
- Soziuskomfort
- Bedienung und Cockpit
- Optik Geschmackssache
- Gewicht
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 270 | kg |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Länge | 2.150 | mm |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.250 | mm |
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenmotor Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 115 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 91 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 310 | km |
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Doppelte USD-Gabel 41 mm (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, über Hebelsystem angelenkt (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 Zoll | |
| Reifen hinten | 190/55 17 Zoll | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 282 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Niken GT ist vor allem ein Prima Reise-Motorrad! Dank der Neigetechnik fährt sie sich extrem sicher und wo man mit einem normalen Motorrad bei Regen in kurvenreichen Gegenden aufgibt und das nächste Café ansteuert, fängt bei der GT der Spaß erst so richtig an! Keine Kurve ist mit der GT zu eng, keine Schräglage zu riskant. Auch nicht so versierte Biker können mir ihr richtig Spaß haben - jedenfalls ging mir das so!Vielen Dank an Yamaha, die uns zur Vorstellung der Niken GT auf Sardinien eingeladen haben. Flug, Unterkunft und Verpflegung wurden von Yamaha bezahlt, es wurde aber kein Einfluss auf unsere Berichterstattung genommen. Anders gesagt: Ich hätte den Bericht genauso geschrieben, wenn wir die GT wie sonst bei uns üblich bei einem Händler gemacht hätten.
>>> Gebrauchte Yamaha Niken GT <<<
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
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Yamaha Niken GT vs Harley-Davidson Street Glide Ultra: Vergleich der Tourer
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha Niken GT steht für moderne Fahrdynamik, Neigetechnik und ein sehr sicheres Gefühl in Kurven. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra dagegen verkörpert den klassischen amerikanischen Tourer-Charakter: viel Hubraum-Feeling, markante Optik und ein Fokus auf Komfort auf langen Strecken. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Konzepte im Alltag und auf Reisen schlagen – mit Blick auf Stärken, Schwächen und die typischen Einsatzprofile.
Grundidee und Charakter: Neigetechnik vs. Tourer-Feeling
Die Yamaha Niken GT ist ein Motorrad, das sich wie ein „anderes“ Konzept anfühlt: Durch die besondere Bauweise mit zwei Vorderrädern und der Neigetechnik entsteht ein sehr stabiles Fahrgefühl. Das macht sie besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die Kurven dynamisch fahren möchten, aber dabei ein hohes Maß an Sicherheit und Kontrolle schätzen.
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist dagegen ein Motorrad, das vor allem über den Gesamteindruck überzeugt: große Tourer-Optik, viel Ausstattung und ein Fahrstil, der auf entspanntes Gleiten ausgelegt ist. Wer lange Strecken plant, findet hier ein Motorrad, das auf Komfort und „Roadtrip-Vibes“ optimiert ist.
Fahrdynamik im Vergleich: Wie sich die Konzepte anfühlen
Kurvenverhalten und Stabilität
Im direkten Vergleich wirkt die Yamaha Niken GT in Kurven deutlich „ruhiger“ und berechenbarer. Die Neigetechnik und die spezielle Front sorgen dafür, dass sich das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen stabil anfühlt. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn das Tempo moderat bleibt, aber dennoch zügig gefahren werden soll.
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra spielt ihre Stärken eher in einem anderen Bereich aus: Beim Cruisen und bei gleichmäßigem Tempo fühlt sie sich souverän an. In engen Passagen kann das große Tourer-Konzept jedoch mehr Aufmerksamkeit verlangen als bei einem leichteren, kurvenorientierten Ansatz. Das heißt nicht, dass sie sich nicht fahren lässt – aber der Charakter ist stärker auf „flow“ als auf „sportliche Präzision“ ausgelegt.
Beschleunigung und Antritt
Beim Antritt zeigt sich der Unterschied der Philosophie: Die Harley-Davidson Street Glide Ultra liefert den typischen V-Twin-Charakter mit kräftigem Drehmomentgefühl. Das macht Überholmanöver und das Beschleunigen aus dem Stand heraus sehr angenehm, weil das Motorrad nicht unbedingt hohe Drehzahlen braucht, um zu ziehen.
Die Yamaha Niken GT wirkt dagegen oft „agiler“ im Gefühl. Sie ist nicht nur auf Durchzug getrimmt, sondern auch auf ein dynamisches Zusammenspiel aus Gasannahme, Fahrwerk und Neigelogik. Wer gern mit Gefühl fährt und Kurven als Teil des Fahrspaßes versteht, findet hier einen klaren Vorteil.
Komfort und Ergonomie: Wer macht lange Strecken leichter?
Sitzposition und Windschutz
Auf langen Strecken ist der Windschutz ein entscheidender Faktor. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist als Tourer klar darauf ausgelegt, den Fahrer spürbar zu entlasten. Das Gesamtpaket aus Verkleidung, Ausstattung und Touring-Setup zielt darauf, dass die Fahrt auch nach vielen Stunden nicht „anstrengend“ wird.
Die Yamaha Niken GT bietet ebenfalls Komfort, aber in einem anderen Stil. Durch die moderne Bauweise und die eher sportlich-tourige Ausrichtung fühlt sich die Sitzposition häufig weniger „schwer“ an als bei klassischen Cruiser-Tourern. Wer gern eine aktive Haltung einnimmt, profitiert von diesem Konzept. Wer hingegen maximalen Schutz und eine sehr entspannte Sitzhaltung sucht, wird beim Harley-Konzept eher fündig.
Alltagstauglichkeit bei Stop-and-Go
Im Stadtverkehr und bei häufigen Stopps zeigt sich ein weiterer Unterschied. Die Yamaha Niken GT kann durch ihr stabiles Fahrgefühl und die besondere Frontgeometrie in vielen Situationen entspannter wirken, vor allem, wenn man häufig rangiert oder langsam durch den Verkehr fährt.
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist ebenfalls alltagstauglich, aber das Motorrad ist stärker auf Touren ausgelegt. Das bedeutet: Bei sehr langsamen Manövern und in engen Situationen kann das Handling mehr „Körperarbeit“ erfordern als bei der Niken, die sich im niedrigen Tempo oft leichter kontrollieren lässt.
Ausstattung und Technik: Moderne Helfer vs. Tourer-Setup
Elektronik und Assistenz
Die Yamaha Niken GT setzt auf moderne Technik, die das Fahren in unterschiedlichen Situationen unterstützt. Gerade die Neigetechnik und das Zusammenspiel mit dem Fahrwerk machen das Motorrad zu einer Art „Technik-Tool“, das Fahrfehler abfedern kann und das Vertrauen in Schräglage erhöht.
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra punktet vor allem mit dem Tourer-typischen Technikpaket: Komfort- und Infotainment-Fokus, abgestimmte Bedienelemente und ein Setup, das auf Reise ausgelegt ist. Die Elektronik ist hier weniger „Fahrdynamik-Assistent“ im engeren Sinn, sondern eher „Reise- und Komfortverstärker“.
Gepäck und Reiseausrüstung
Für viele ist die Frage entscheidend, wie gut ein Motorrad für mehrtägige Touren vorbereitet ist. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist in dieser Hinsicht klar als Reiseplattform gedacht. Das Motorrad bringt ein Touring-Konzept mit, das das Mitführen von Gepäck besonders naheliegend macht.
Die Yamaha Niken GT kann ebenfalls tourentauglich sein, wirkt aber stärker als Motorrad, das man für Reisen nutzt, ohne den Fokus komplett auf „maximales Gepäck“ zu legen. Wer gern flexibel bleibt und Gepäck eher modular plant, findet hier eine passende Basis.
Stärken und Schwächen: Direkter Vergleich
Yamaha Niken GT – Stärken
- Sehr sicheres Kurvengefühl durch Neigetechnik und die spezielle Frontkonstruktion.
- Agiles Handling im Alltag und auf kurvigen Strecken.
- Moderne Fahrdynamik, die auch weniger „sportlich geübte“ Fahrer unterstützt.
- Viel Fahrspaß ohne den klassischen Tourer-Schwerpunkt.
Yamaha Niken GT – Schwächen
- Wer maximalen Windschutz und „klassische“ Tourer-Entspannung sucht, findet beim Harley-Konzept oft mehr Komfort-Feeling.
- Das besondere Konzept ist nicht für jeden Geschmack – wer „klassische Motorrad-Optik“ bevorzugt, muss sich daran gewöhnen.
Harley-Davidson Street Glide Ultra – Stärken
- Touring-Komfort mit starkem Fokus auf lange Strecken.
- Kräftiges Drehmomentgefühl und souveräner Charakter beim Cruisen.
- Reiseorientierte Ausstattung, die das Motorrad als Langstreckenmaschine definiert.
- Starke Präsenz – optisch und vom Fahrgefühl her.
Harley-Davidson Street Glide Ultra – Schwächen
- In engen, langsamen Situationen kann das große Tourer-Konzept weniger handlich wirken.
- Wer besonders sportliche Kurvenpräzision sucht, wird die Niken als dynamischer empfinden.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Yamaha Niken GT ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die Kurven gern aktiv fahren, dabei aber ein sehr sicheres und kontrolliertes Gefühl möchten. Sie eignet sich gut für gemischte Strecken: Stadt, Landstraße und auch längere Touren, bei denen Fahrspaß und Dynamik im Vordergrund stehen. Wer ein Motorrad sucht, das Vertrauen aufbaut und sich modern anfühlt, wird mit der Niken GT sehr wahrscheinlich glücklich.
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die bessere Wahl für alle, die vor allem komfortorientierte Langstrecken planen und dabei den klassischen Tourer-Charakter lieben. Wer viel reist, Wert auf Windschutz, Ausstattung und entspanntes Gleiten legt und das Drehmomentgefühl eines V-Twins genießen möchte, findet hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Fazit:
Die Yamaha Niken GT gewinnt vor allem dort, wo Fahrdynamik, sicheres Kurvengefühl und ein modernes, agiles Handling gefragt sind. Sie ist ideal für Strecken mit vielen Kurven, für Fahrer, die gern aktiv unterwegs sind, und für alle, die sich beim Fahren besonders viel Stabilität wünschen. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra spielt ihre Stärken dagegen auf der Langstrecke aus: viel Komfort, starker Tourer-Charakter, überzeugendes Drehmomentgefühl und ein Setup, das Reisen angenehm macht. Wer eher „Roadtrip“ im klassischen Sinn denkt und maximalen Wohlfühlfaktor sucht, wird mit der Street Glide Ultra besser bedient. Wer hingegen ein Motorrad möchte, das auch unterwegs dynamisch bleibt und sich in unterschiedlichen Situationen leicht kontrollieren lässt, trifft mit der Niken GT die passendere Wahl. Kurz gesagt: Dynamik und Vertrauen – Niken GT; Komfort und Tourer-Genuss – Street Glide Ultra.