| UVP | 18.399 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 22.100 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Schräglagengefühl
- Komfort
- Reisetauglichkeit
- Soziuskomfort
- Bedienung und Cockpit
- Optik Geschmackssache
- Gewicht
- Optik zum Niederknien
- Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
- Modernste Technik
- Top Bremsen
- Triple-Sound vom Feinsten
- einstellbares Fahrwerk
- auf Dauer anstrengende Sitzposition
- Beifahrer nur für den Notfall
- bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 270 | kg |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Länge | 2.150 | mm |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.250 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.030 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihenmotor Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 798 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 115 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 91 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 310 | km |
| Leistung | 148 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 10.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 258 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Doppelte USD-Gabel 41 mm (Federweg 110)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, über Hebelsystem angelenkt (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 Zoll | |
| Reifen hinten | 190/55 17 Zoll | |
| Rahmenbauart | ALS Steel tubular trellis | |
| Federung vorne | Marzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Sachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 - ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 282 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Niken GT ist vor allem ein Prima Reise-Motorrad! Dank der Neigetechnik fährt sie sich extrem sicher und wo man mit einem normalen Motorrad bei Regen in kurvenreichen Gegenden aufgibt und das nächste Café ansteuert, fängt bei der GT der Spaß erst so richtig an! Keine Kurve ist mit der GT zu eng, keine Schräglage zu riskant. Auch nicht so versierte Biker können mir ihr richtig Spaß haben - jedenfalls ging mir das so!Vielen Dank an Yamaha, die uns zur Vorstellung der Niken GT auf Sardinien eingeladen haben. Flug, Unterkunft und Verpflegung wurden von Yamaha bezahlt, es wurde aber kein Einfluss auf unsere Berichterstattung genommen. Anders gesagt: Ich hätte den Bericht genauso geschrieben, wenn wir die GT wie sonst bei uns üblich bei einem Händler gemacht hätten.
>>> Gebrauchte Yamaha Niken GT <<<
Fazit - was bleibt hängen
Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.
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Yamaha Niken GT vs MV Agusta Superveloce 800 – Vergleich der Fahrcharaktere
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Sport“ klingen, aber ganz unterschiedliche Wege gehen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Yamaha Niken GT steht für Stabilität, Komfort und ein sehr sicheres Fahrgefühl – nicht zuletzt durch das Konzept mit zwei Vorderrädern. Die MV Agusta Superveloce 800 dagegen bringt den klassischen Sportgedanken mit: kompakt, emotional und mit dem Anspruch, in Kurven präzise zu reagieren. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Unterschiede: Wie verändert das jeweilige Konzept das Handling? Wo liegen die Stärken im Alltag, wo zeigen sich Schwächen?
Grundidee und Fahrgefühl: Stabilität vs. sportliche Direktheit
Die Niken GT ist im Kern ein Motorrad, das Vertrauen aufbaut. Das Trike-ähnliche Setup mit zwei Vorderrädern sorgt dafür, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt. Gerade auf längeren Strecken oder bei weniger perfekten Straßenverhältnissen wirkt das wie ein Sicherheitsnetz: Das Motorrad „steht“ spürbar stabiler, und das gibt dem Fahrer ein entspanntes Gefühl.
Die Superveloce 800 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie wirkt leichter „im Kopf“, weil sie sich wie ein klassisches Sportmotorrad anfühlt: Der Fokus liegt auf direkter Rückmeldung, agilerem Kurveneingang und einem sportlichen Rhythmus. Das Motorrad lädt dazu ein, die Linie aktiv zu fahren und die Maschine als Werkzeug zu nutzen – weniger als „Assistent“, mehr als Partner im Fahrspaß.
Handling in Kurven: Wie sich das Konzept bemerkbar macht
Yamaha Niken GT: ruhiger Einlenkprozess und hohe Stabilität
Beim Kurvenfahren zeigt die Niken GT vor allem ihre Stärke: Sie bleibt auch dann gelassen, wenn die Straße nicht perfekt ist. Durch die Konstruktion am Vorderrad wird das Motorrad spürbar stabiler geführt. Das bedeutet nicht, dass sie „träge“ wirkt – im Gegenteil: Sie lässt sich gut bewegen, aber eben mit dem Charakter eines Motorrads, das Stabilität priorisiert. Das ist besonders angenehm, wenn die Fahrt länger dauert oder wenn Tempo und Streckenprofil variieren.
MV Agusta Superveloce 800: präzises Ansprechverhalten und sportliche Linie
Die Superveloce 800 spielt ihre Karten anders aus. In Kurven wirkt sie sehr direkt: Der Übergang vom Geradeausfahren in den Kurvenmodus fühlt sich klar an, und das Motorrad reagiert spürbar auf Lenkimpulse. Das kann ein Vorteil sein, wenn eine sportliche Fahrweise gefragt ist und wenn die Linie bewusst „gearbeitet“ wird. Gleichzeitig ist das Fahrgefühl stärker vom Fahrer abhängig: Wer aktiv fährt, bekommt viel zurück – wer eher entspannt unterwegs ist, merkt schneller, dass das Motorrad mehr Aufmerksamkeit einfordert.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen
Beide Motorräder sind sportlich ausgelegt, aber der Charakter unterscheidet sich deutlich. Die Niken GT setzt auf einen souveränen, alltagstauglichen Antrieb, der sich gleichmäßig und kontrolliert anfühlt. Das passt gut zu einem Konzept, das Komfort und Stabilität in den Vordergrund stellt. Die Superveloce 800 wirkt dagegen „temperamentvoller“ im Gesamteindruck: Der Motor und das Fahrwerk wirken darauf abgestimmt, dass sportliche Manöver Spaß machen und das Motorrad schnell in den richtigen Modus kommt.
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Niken GT ist eher die Wahl für gleichmäßiges Vorankommen mit viel Ruhe im Fahrgefühl. Die Superveloce 800 ist eher die Wahl für Fahrten, bei denen der sportliche Kick und die Reaktion auf Gas und Lenkung im Mittelpunkt stehen.
Fahrwerk und Bremsen: Komfortorientierung vs. sportliche Kontrolle
Stärken der Niken GT: Komfort und Sicherheit im Alltag
Die Niken GT profitiert von ihrem stabilen Konzept auch beim Fahrwerk. Unebenheiten, wechselnde Haftung oder längere Autobahnabschnitte werden weniger „dramatisch“ wahrgenommen. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, ohne dass ständig nachjustiert werden muss. Auch beim Bremsen wirkt das Gesamtpaket stimmig: Die Verzögerung fühlt sich berechenbar an, was gerade im Alltag und bei wechselnden Bedingungen ein Plus ist.
Stärken der Superveloce 800: sportliche Rückmeldung
Die Superveloce 800 spielt ihre Stärke vor allem dann aus, wenn es zügig und kurvig wird. Das Fahrwerk unterstützt eine sportliche Linie, und die Bremsen wirken so abgestimmt, dass man Vertrauen in die Verzögerung aufbauen kann. Das Motorrad belohnt eine aktive Fahrweise und vermittelt ein klares Feedback. Als Schwäche kann sich dabei ergeben, dass der Komfort nicht ganz so „entspannt“ wirkt wie bei der Niken GT – je nach Fahrstil und Streckenprofil.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung vs. Fahrgefühl
Bei beiden Motorrädern spielt Elektronik eine Rolle, aber sie wird unterschiedlich „spürbar“. Die Niken GT wirkt so, als würde die Elektronik vor allem das sichere, ruhige Gesamtgefühl unterstützen. Das passt zum Konzept: Stabilität und Alltagstauglichkeit sollen im Vordergrund stehen.
Die Superveloce 800 wirkt dagegen wie ein Motorrad, bei dem die Elektronik das sportliche Potenzial absichert, aber das Fahrgefühl nicht „wegregelt“. Wer gern selbst entscheidet, wie aggressiv gefahren wird, bekommt hier eher das Gefühl, dass das Motorrad mitdenkt, aber nicht die komplette Kontrolle übernimmt.
Komfort und Ergonomie: Tourentauglichkeit im Vergleich
Die Niken GT ist klar auf längere Fahrten ausgelegt. Das Gesamtpaket wirkt darauf optimiert, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt ankommt. Sitzposition, Windschutz-Feeling (je nach Ausstattung/Setup) und die ruhige Führung tragen dazu bei, dass die Fahrt weniger anstrengend wirkt.
Die Superveloce 800 ist ebenfalls tourentauglich, aber mit sportlicherem Fokus. Die Ergonomie und das Fahrgefühl sind stärker auf „Fahren“ ausgelegt als auf „Ankommen“. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – im Gegenteil: Für viele ist genau das der Reiz. Wer jedoch häufig lange Strecken fährt und dabei möglichst wenig „sportliche Anspannung“ möchte, wird die Niken GT eher als entspannter empfinden.
Alltag, Parken und Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten
Ein Unterschied, der im Alltag oft unterschätzt wird, ist das Verhalten bei niedrigen Geschwindigkeiten. Die Niken GT kann hier durch ihr Konzept sehr zugänglich wirken: Das Motorrad vermittelt Stabilität, sodass Rangieren und langsames Fahren weniger „nervös“ wirken. Gleichzeitig ist das Handling natürlich auch von Größe und Gewicht des Motorrads abhängig – das gilt für beide Modelle.
Die Superveloce 800 fühlt sich im Stadtverkehr oft „klassischer“ an: Ein Sportmotorrad, das man intuitiv bewegt. Wer gern zwischen Ampeln und im dichten Verkehr aktiv manövriert, wird die direkte Art mögen. Wer dagegen maximale Ruhe sucht, wird die Niken GT als angenehmer empfinden.
Design und Markencharakter: Emotion als Kaufgrund
Beim Design geht es nicht nur um Optik, sondern auch um das Gefühl, das das Motorrad ausstrahlt. Die Niken GT wirkt modern, technisch und bewusst anders – ein Motorrad, das man nicht mit einem klassischen Zweirad verwechseln würde. Das ist ein Plus für alle, die Individualität suchen und sich nicht an Konventionen orientieren wollen.
Die Superveloce 800 steht für italienische Sportlichkeit und einen markanten Charakter. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern zeigt und das beim Blick in die Garage sofort „Motorrad“ bedeutet. Die Stärke liegt hier weniger in der rationalen Erklärung, sondern in der Emotion, die das Motorrad auslöst.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Niken GT – typische Stärken
- Stabilität und sicheres Fahrgefühl durch das Konzept mit zwei Vorderrädern
- Komfortorientierung für längere Strecken und wechselnde Bedingungen
- Berechenbarkeit beim Fahren, besonders wenn die Straße nicht perfekt ist
Yamaha Niken GT – mögliche Schwächen
- Wer ein „klassisch sportliches“ Zweiradgefühl erwartet, könnte den Charakter als weniger direkt wahrnehmen
- Das Konzept kann je nach Fahrstil das Gefühl von „Leichtfüßigkeit“ reduzieren
MV Agusta Superveloce 800 – typische Stärken
- Sportliche Direktheit und präzises Ansprechverhalten
- Emotionaler Fahrcharakter mit Fokus auf aktives Fahren
- Starke Kontrolle bei zügiger Fahrweise
MV Agusta Superveloce 800 – mögliche Schwächen
- Je nach Streckenprofil kann der Komfort weniger „entspannt“ wirken als bei der Niken GT
- Das Fahrgefühl ist stärker vom Fahrer abhängig – wer eher gemütlich fährt, merkt das schneller
Welche Wahl passt zu welchem Fahrprofil?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Stil passt. Die Niken GT ist besonders attraktiv für Fahrer, die Stabilität, Komfort und ein ruhiges Gesamtgefühl suchen. Das Motorrad eignet sich hervorragend für Touren, für längere Pendelstrecken und für alle, die gern entspannt fahren, ohne auf sportliche Dynamik zu verzichten.
Die Superveloce 800 ist ideal für Fahrer, die das Motorrad als Erlebnis sehen: Kurvenarbeit, direktes Feedback und ein sportlicher Charakter stehen im Vordergrund. Wer gern zügig unterwegs ist, die Linie aktiv fährt und dabei Wert auf Emotion legt, wird mit der Superveloce 800 sehr wahrscheinlich mehr „Gänsehaut“ bekommen.
Fazit:
Die Yamaha Niken GT ist die bessere Wahl für alle, die vor allem ein stabiles, komfortables und berechenbares Fahrgefühl möchten. Besonders auf längeren Strecken und bei wechselnden Straßenbedingungen spielt das Konzept seine Stärken aus: weniger Stress, mehr Ruhe, trotzdem sportlich genug für flotte Ausfahrten. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag souverän funktioniert und Touren entspannt macht, trifft hier sehr häufig die richtige Entscheidung.
Die MV Agusta Superveloce 800 passt besser zu Fahrern, die direkte sportliche Rückmeldung lieben und das Motorrad gern aktiv bewegen. In kurvigen Abschnitten wirkt sie wie ein klarer Sportpartner: präzise, emotional und mit einem Charakter, der Lust auf dynamisches Fahren macht. Wer weniger „entspannt ankommen“ und mehr „sportlich erleben“ möchte, findet in der Superveloce 800 die passendere Wahl.