UVP 10.249 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 14.780 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Der neue SuperSportler der Mittelklasse im Alltagstest.
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Was kann das erste Elektro-Motorrad von Honda?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Getriebe und Kupplung exakt und leichtgängig
  • lebendiger Motor mit breit nutzbarem Drehzahlband
  • leicht, wendig, sportlich
  • zugänglicher Sportler für Jedermann
Kontra:
  • Sitzposition auf Dauer ermüdend
  • technisch sehr spartanische ausgestattet
  • optionaler QuickShifter ohne Blipper
Pro:
  • stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
  • zentraler und tiefer Schwerpunkt
  • spielerisch leichtes Fahrverhalten
  • Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
  • unterstützt DC-Schnellladen
  • Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
Kontra:
  • begrenzte Reichweite
  • Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
  • hoher Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht188kg
Radstand1.395mm
Länge2.070mm
Radstand1.395mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.160mm
Gewicht217kg
Radstand1.480mm
Länge2.156mm
Radstand1.480mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.085mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartElektro
AntriebZahnriemen
Gänge1

Fahrleistungen

Leistung73 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment67 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.216km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite289km
Leistung68 PS
Drehmoment100 NM
Höchstgeschw.129km/h
Reichweite140km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down (Federweg 130)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Zentral-Federbein, Zugstufe und Vorspannung einstellbar (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W) (schlauchlos)
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W) (schlauchlos)
Federung vorneShowa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenShowa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 17'
Reifen hinten150/60 17'

Bremsen

Bremsen vorneHydraulische Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenHydraulische Scheibenbremse ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenNissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm)

Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken

Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.

Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.780 €
  • Verfügbarkeit: seit 07/2026
  • Farben: Grau, Schwarz, Schwarz mit Kupfer und Grau

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Yamaha R7 vs Honda WN7: Vergleich für Fahrspaß, Alltag und die richtige Kaufentscheidung

Wenn zwei Sportmotorräder aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Entscheidend ist, wie sich das Motorrad im Alltag anfühlt: beim Anfahren, in der Stadt, auf Landstraßen und natürlich in flotten Kurven. Der Vergleich zwischen Yamaha R7 und Honda WN7 zeigt dabei sehr unterschiedliche Ansätze. Beide Modelle zielen auf dynamisches Fahren, setzen aber unterschiedliche Schwerpunkte bei Motorcharakter, Fahrwerkseindruck, Ergonomie und dem, was man im Alltag wirklich merkt.

Grundidee im Vergleich: Sportlichkeit mit unterschiedlichem Fokus

Die Yamaha R7 steht typischerweise für ein sportliches Gesamtpaket, das sich schnell und direkt anfühlt. Wer gern zügig unterwegs ist, findet hier ein Motorrad, das auf Agilität und ein lebendiges Ansprechverhalten ausgelegt ist. Die Honda WN7 wirkt dagegen in der Ausrichtung etwas „runder“: Sie zielt stärker auf ein harmonisches Gesamtgefühl, bei dem sich Leistung und Alltagstauglichkeit nicht gegenseitig ausbremsen.

Beide Motorräder können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Art. Genau da lohnt sich der Blick auf die Stärken und Schwächen, die sich aus den jeweiligen Eigenschaften ableiten.

Motor & Kraftentfaltung: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Yamaha R7 wirkt im Fahrgefühl oft „sportlicher“ in der Art, wie sie Leistung aufbaut und wie schnell man das Motorrad in den richtigen Bereich bringt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig beschleunigt, zurückgeschaltet und in Kurven zügig gearbeitet wird. Die R7 belohnt Fahrer, die gern aktiv fahren und das Motorrad mit der eigenen Fahrweise „mitsteuern“.

Die Honda WN7 spielt ihre Stärken eher in der Art aus, wie sie sich über verschiedene Geschwindigkeitsbereiche hinweg gleichmäßiger anfühlt. Das kann im Stadtverkehr und auf Landstraßen ein Vorteil sein, weil das Motorrad weniger „auf den Punkt“ getrieben werden muss, um zügig voranzukommen. Wer eine entspanntere Abstimmung bevorzugt, findet in der WN7 häufig den besseren Kompromiss.

Stärken und Schwächen beim Motorcharakter

  • Yamaha R7: Stärken liegen im dynamischen, sportlich geprägten Ansprechverhalten und im Spaßfaktor bei aktivem Fahren. Schwäche kann sein, dass man für den maximalen Genuss häufiger „arbeiten“ möchte – also Drehzahl und Gangwahl stärker im Fokus hat.
  • Honda WN7: Stärken liegen in einem harmonischen, alltagstauglicheren Gefühl über den Drehzahlbereich. Schwäche kann sein, dass der „Rennstrecken-Vibe“ weniger direkt wirkt als bei der R7, wenn man sehr aggressiv und hochdrehzahlbetont fährt.

Fahrwerk & Handling: Agilität vs. souveräne Abstimmung

Beim Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder spürbar in der Art, wie sie Kurven „annehmen“. Die Yamaha R7 wirkt häufig wie ein Motorrad, das Kurvenwechsel unterstützt und ein sehr direktes Feedback liefert. Das macht sie besonders interessant, wenn man gern zügig durch Kurven fährt und das Motorrad als Werkzeug für flüssige Linien nutzt.

Die Honda WN7 setzt dagegen stärker auf ein souveränes Fahrgefühl. Das kann bedeuten: weniger hektisches Nachjustieren, mehr Stabilität im Alltag und ein angenehmeres Gefühl bei wechselnden Straßenbedingungen. Wer häufig unterwegs ist, auch wenn die Strecke nicht perfekt ist, profitiert oft von dieser Art der Abstimmung.

Bremsen & Sicherheit im Vergleich

Auch bei den Bremsen zeigt sich im Vergleich ein typisches Muster: Die Yamaha R7 wirkt tendenziell sportlich abgestimmt und bietet ein direktes Ansprechverhalten, das beim zügigen Fahren Vertrauen schafft. Die Honda WN7 kann dagegen durch eine eher ausgewogene Dosierbarkeit überzeugen – besonders dann, wenn man im Alltag häufig bremsen muss und nicht jedes Mal „auf Sportmodus“ fährt.

  • Yamaha R7: Stärken beim sportlichen Bremsgefühl und bei der Unterstützung dynamischer Fahrmanöver. Schwäche: Wer sehr weich und entspannt bremsen möchte, muss sich eventuell an das direkte Feedback gewöhnen.
  • Honda WN7: Stärken bei der alltagstauglichen Dosierung und dem ruhigen Gefühl beim Verzögern. Schwäche: Bei sehr sportlicher Fahrweise kann das Bremsgefühl weniger „messerscharf“ wirken als bei der R7.

Ergonomie & Sitzposition: Wer sitzt wie – und wie lange?

Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Unterschied zwischen „macht Spaß“ und „macht auch nach zwei Stunden noch Spaß“ ausmacht. Die Yamaha R7 tendiert in der Wahrnehmung eher zu einer sportlichen Haltung. Das ist ideal, wenn man gern aktiv fährt, den Oberkörper bewusst einsetzt und das Motorrad in Kurven „mitnimmt“. Für lange Touren kann das je nach Fahrstil und Körperbau weniger entspannt sein.

Die Honda WN7 wirkt im Vergleich häufig etwas komfortorientierter. Das bedeutet nicht, dass sie unmotiviert wäre – eher, dass sie den Fokus stärker auf eine angenehme Gesamtbalance legt. Wer regelmäßig pendelt, auch mal längere Strecken fährt oder einfach eine weniger „knackige“ Haltung bevorzugt, findet hier oft den besseren Ausgangspunkt.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, kurze Wege

Im Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern auch das, wie leicht sich das Motorrad im Alltag bewegt. Die Yamaha R7 kann im Stadtverkehr sehr lebendig wirken, besonders wenn man gern zwischen den Gängen arbeitet und das Motorrad „wach“ hält. Die Honda WN7 punktet dagegen häufig mit einem entspannteren Fahrgefühl, das weniger Konzentration fordert, wenn der Verkehr dichter wird oder die Strecke unruhig ist.

Ausstattung & Fahrassistenz: Was man wirklich spürt

Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist besser“, sondern darum, was im Alltag den Unterschied macht. Die Yamaha R7 wirkt in der Ausrichtung oft sportlich gedacht: Bedienelemente und Fahrcharakter passen zu Fahrern, die das Motorrad als dynamisches Gerät sehen. Die Honda WN7 kann dagegen mit einem eher ausgewogenen Setup überzeugen, das sich gut in den Alltag einfügt und nicht nur auf sportliche Ausfahrten optimiert ist.

Je nach persönlicher Priorität kann das ein klares Argument sein: Wer Technik und Fahrgefühl für sportliche Sessions priorisiert, wird bei der R7 eher „zünden“. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich auch außerhalb der Lieblingskurven gut anfühlt, findet in der WN7 häufig den besseren Kompromiss.

Für wen passt welches Motorrad? Stärken & Schwächen im Überblick

Yamaha R7 – ideal, wenn…

  • Fahrspaß durch aktives Fahren im Vordergrund steht
  • Kurvenfahren und ein direktes Feedback besonders wichtig sind
  • man gern mit Drehzahl und Gangwahl arbeitet, um das Maximum herauszuholen
  • ein sportlicheres Gesamtgefühl wichtiger ist als maximaler Komfort

Honda WN7 – ideal, wenn…

  • ein harmonisches, alltagstaugliches Fahrgefühl bevorzugt wird
  • man auch außerhalb der „Sporttage“ regelmäßig fährt
  • die Dosierbarkeit und ein ruhigeres Handling im Vordergrund stehen
  • eine ausgewogenere Ergonomie für längere Fahrten wichtiger ist

Fazit:

Die Yamaha R7 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf sportlichem Fahrgefühl, direktem Feedback und dynamischem Kurvenfahren liegt. Wer gern aktiv fährt, das Motorrad spürbar „arbeitet“ und sich an einem eher sportlich geprägten Setup erfreut, bekommt hier ein Motorrad, das genau dafür gemacht wirkt. Die Honda WN7 passt dagegen besser, wenn ein harmonisches Gesamtpaket wichtiger ist: ein ausgewogeneres Fahrgefühl, alltagstaugliche Dosierbarkeit und eine Ergonomie, die auch längere Strecken angenehmer macht. Kurz gesagt: R7 für den ambitionierten Spaßfahrer mit Lust auf sportliche Manöver – WN7 für denjenigen, der Dynamik möchte, aber mit mehr Ruhe und Alltagstauglichkeit. Wer beide Probe fährt, wird schnell merken, welches Fahrgefühl zur eigenen Art zu fahren passt.

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