| UVP | 10.249 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 17.490 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Getriebe und Kupplung exakt und leichtgängig
- lebendiger Motor mit breit nutzbarem Drehzahlband
- leicht, wendig, sportlich
- zugänglicher Sportler für Jedermann
- Sitzposition auf Dauer ermüdend
- technisch sehr spartanische ausgestattet
- optionaler QuickShifter ohne Blipper
- Motor
- Wertigkeit
- Fahrwerk
- Display / Bedienung
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.395 | mm |
| Länge | 2.070 | mm |
| Radstand | 1.395 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 237 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.223 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.295 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.203 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 216 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 289 | km |
| Leistung | 123 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 118 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 193 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 220 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Zentral-Federbein, Zugstufe und Vorspannung einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) (schlauchlos) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) (schlauchlos) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Sachs USD 43mm Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein ohne Umlenkung, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Hydraulische Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Hydraulische Scheibenbremse ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 260 mm) | |
Es geht ohne Scrambler
Was also ist das Revier der Indian? Lange Reisen eher nicht. Dem stehen der nur 13 Liter fassende (dafür wunderschöne) Tank entgegen, der schon erwähnte fehlende Windschutz und die Tatsache, dass die Sozia nicht gerade verwöhnt wird. Auf dem Platz in der zweiten Reihe ist leiden angesagt, er ist knapp, und die Fußrasten liegen sehr hoch.
Auch hier ähnelte unser Fast Tracker also den Scramblern der Konkurrenz. Ich persönlich würde nie eine Scrambler kaufen: Ob Ducati, Triumph oder BMW – bei allen saß ich auf dem Motorrad. Die Indian hingegen versteht es sehr schön, den Fahrer zu integrieren, er ist stärker als bei der Konkurrenz ins Fahrzeug eingefasst.
Jetzt müsste ich für ein typisches Zweit- oder Hobbybike nur noch knapp 16.000 Euro auftreiben … schön ist sie schon und in ihrer Durchzugskraft … aber ich wiederhole mich, deshalb ist hier jetzt Schluss. Fazit: Alle haben eine Scrambler, nur Indian nicht. Macht nichts: Es gibt ja die FTR 1200 S.
Das Testbike wurden uns von Legendary Motorcycles in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Yamaha R7 vs. Indian FTR 1200 Sport: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Sport“ klingen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha R7 steht für agiles, sportliches Fahren mit klarer Linie und einem Fokus auf Kurven. Die Indian FTR 1200 Sport wirkt dagegen wie ein moderner Klassiker: kräftig, charakterstark und mit dem Anspruch, sowohl im Alltag als auch auf längeren Strecken zu überzeugen. Wer vor der Entscheidung steht, findet hier einen verständlichen Überblick über die wichtigsten Unterschiede – ohne Zahlenfriedhof, dafür mit klaren Stärken und Schwächen.
Grundcharakter: Wie sich die Motorräder „anfühlen“
Yamaha R7: sportlich, leichtfüßig, drehfreudig
Die R7 spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es dynamisch wird: in der Stadt, auf Landstraßen und in flotten Kurven. Das Motorrad wirkt insgesamt kompakt und vermittelt ein direktes Feedback. Der Motorcharakter ist darauf ausgelegt, zügig zu reagieren und den Fahrer bei sportlicher Fahrweise zu unterstützen. Das macht die R7 besonders interessant, wenn das Ziel lautet: schnell in den Rhythmus kommen und Kurven effizient „mitnehmen“.
Indian FTR 1200 Sport: kräftig, souverän, mit eigenem Stil
Die FTR 1200 Sport bringt mehr „Punch“ und ein deutlich anderes Fahrgefühl. Sie wirkt weniger wie ein reines Kurvenwerkzeug und mehr wie ein Motorrad, das auch mit mehr Tempo und längerer Fahrzeit gelassen umgehen kann. Der Charakter ist kernig und durchsetzungsstark: Man spürt, dass das Bike nicht nur beschleunigen will, sondern auch Stabilität und Souveränität mitbringt. Wer gern mit Gefühl fährt und dabei trotzdem Reserven möchte, findet hier eine passende Basis.
Motor und Antrieb: Drehmoment vs. Drehfreude
Im Vergleich zeigt sich ein klarer Unterschied in der Art, wie Leistung nutzbar wird. Die Yamaha R7 setzt stärker auf Drehfreude und ein sportliches Ansprechverhalten. Dadurch fühlt sich das Motorrad besonders „lebendig“ an: Gas auf, Motorrad reagiert, und der nächste Schwung in der Kurve ist schnell gefunden. Das ist ideal, wenn häufiges Hochschalten und ein aktiver Fahrstil zum eigenen Stil gehören.
Die Indian FTR 1200 Sport wirkt dagegen mehr auf Durchzug ausgelegt. Das bedeutet: weniger hektisches Arbeiten mit dem Getriebe, mehr „ziehen lassen“ und Kraft aus dem mittleren Bereich abrufen. In der Praxis ist das angenehm, wenn Strecken länger werden oder wenn nicht jede Situation nach maximalem Drehzahlbereich verlangt. Gleichzeitig kann die FTR 1200 Sport bei sportlicher Gangart ebenfalls fordern – nur eben mit einem anderen Schwerpunkt.
Fahrwerk und Handling: Wie präzise ist die Linie?
R7: agil und schnell in der Kurve
Die R7 ist spürbar auf Agilität getrimmt. Das Motorrad lässt sich zügig einlenken und wirkt dabei kontrolliert. Gerade auf kurvigen Strecken ist das ein Vorteil: Man kann die Linie halten, früh reagieren und das Bike „mitdenken“. Wer gern sportlich fährt, aber nicht ständig an der Grenze der eigenen Fähigkeiten arbeiten möchte, profitiert von der gutmütigen, aber dennoch sportlichen Abstimmung.
FTR 1200 Sport: stabil, aber mit Charakter
Die FTR 1200 Sport bietet eine andere Art von Kontrolle. Sie wirkt stabil und vermittelt Vertrauen, wenn Tempo und Fahrbahnunebenheiten zunehmen. Das Handling ist nicht „leichtfüßig“ im Sinne eines kompromisslosen Sportbikes, sondern eher souverän. Das kann ein Plus sein, wenn man nicht nur Kurven „abarbeitet“, sondern auch längere Strecken entspannt fahren möchte. Gleichzeitig sollte man sich bewusst sein: Das Motorrad hat eine eigene Dynamik, die man im Alltag und in engen Passagen erst einmal richtig einordnet.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem die Frage: Wie schnell kann man Vertrauen aufbauen? Die Yamaha R7 wirkt dabei wie ein Bike, das sportliche Manöver unterstützt. Das Ansprechverhalten und die Dosierbarkeit passen gut zu einer Fahrweise, bei der man häufig bremst, um in die Kurve zu gehen. Das ist besonders praktisch, wenn man gern dynamisch fährt und die Bremsphase aktiv nutzt.
Die Indian FTR 1200 Sport punktet eher mit Konstanz und einem souveränen Gefühl beim Verzögern. Gerade wenn man zügig unterwegs ist und das Motorrad nicht „zu nervös“ wirken soll, kann das ein Vorteil sein. Die FTR 1200 Sport wirkt insgesamt wie ein Motorrad, das auch bei längerer Fahrt und wechselnden Bedingungen zuverlässig bleibt.
Sitzposition und Ergonomie: Alltag vs. Sportlichkeit
Die Sitzposition entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad über Wochen hinweg Spaß macht. Die Yamaha R7 ist tendenziell sportlicher ausgelegt. Das unterstützt eine aktive Fahrweise und sorgt dafür, dass man sich schnell „im Fahrmodus“ fühlt. Für kurze bis mittlere Touren ist das meist ideal. Wer jedoch häufig sehr lange Strecken fährt oder öfter in Stop-and-go-Situationen unterwegs ist, wird die ergonomische Ausrichtung genauer prüfen wollen.
Die Indian FTR 1200 Sport bietet dagegen eine Position, die sich mehr nach „Alltag mit Charakter“ anfühlt. Das kann die Konzentration auf die Straße erleichtern, weil man nicht permanent in einer stark sportlichen Haltung „arbeitet“. Gleichzeitig bleibt die FTR 1200 Sport so gebaut, dass sie nicht nur bequem ist, sondern auch sportliche Ambitionen unterstützt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, längere Tour
Im Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern auch die Frage, wie stressfrei sich das Motorrad bewegen lässt. Die Yamaha R7 spielt ihre Stärken besonders in der Stadt und auf der Landstraße aus: Sie wirkt handlich, reagiert schnell und macht es leicht, zügig von Situation zu Situation zu wechseln. Das macht sie attraktiv, wenn das Motorrad oft für spontane Fahrten genutzt wird.
Die Indian FTR 1200 Sport ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn der Fokus stärker auf längeren Touren liegt. Sie wirkt weniger wie ein reines „Feierabend-Sportbike“ und mehr wie ein Motorrad, das man auch für Wochenendfahrten gern nimmt. Wer häufig Strecken fährt, bei denen man nicht ständig maximal sportlich unterwegs ist, wird die souveräne Art der FTR 1200 Sport zu schätzen wissen.
Ausstattung und Fahrmodi: Was man im Alltag wirklich merkt
Bei beiden Motorrädern lohnt sich der Blick auf die Abstimmung im Alltag: Wie gut lässt sich das Motorrad in unterschiedlichen Situationen kontrollieren? Die R7 ist in der Regel darauf ausgelegt, sportliche Performance unkompliziert zugänglich zu machen. Das bedeutet: Wenn man zügig unterwegs ist, fühlt sich das Motorrad schnell „richtig“ an.
Die FTR 1200 Sport bringt mehr „Allround“-Anspruch mit. Je nach Ausstattung und Fahrmodi kann sie sich so verhalten, dass sie sowohl in ruhigen Momenten angenehm bleibt als auch bei sportlicher Gangart nicht zurücksteckt. Genau diese Flexibilität ist ein typischer Vorteil, wenn man nicht nur eine Art von Fahrt plant.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha R7 – Stärken
- Agiles Handling für schnelle Richtungswechsel und sportliche Kurvenfahrten
- Drehfreudiger Motorcharakter, der einen aktiven Fahrstil belohnt
- Sportliche Brems- und Fahrdynamik, die Vertrauen in dynamischen Situationen gibt
- Hohe Spaßdichte bei kurzen bis mittleren Fahrten
Yamaha R7 – Schwächen
- Sportlichere Ergonomie kann bei sehr langen Strecken weniger entspannend wirken
- Wer vor allem „durchziehen“ statt „drehen“ möchte, könnte den Fokus der R7 als weniger passend empfinden
Indian FTR 1200 Sport – Stärken
- Kräftiger Durchzug für souveräne Beschleunigung und entspanntes Fahren
- Stabile Fahrweise, die auch bei wechselnden Bedingungen Sicherheit vermittelt
- Charaktervolles Gesamtpaket aus Performance und Alltagsnutzen
- Flexibilität für unterschiedliche Tourenarten
Indian FTR 1200 Sport – Schwächen
- Das Handling fühlt sich weniger „leichtfüßig“ an als bei einem klar sportlich ausgelegten Bike
- Wer maximale Agilität in engen Passagen sucht, sollte das Fahrgefühl bewusst einordnen
Welche Wahl ist die bessere? – Entscheidung nach Fahrstil
Die Entscheidung zwischen der Yamaha R7 und der Indian FTR 1200 Sport hängt am Ende weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie gefahren wird. Wer gern sportlich unterwegs ist, Kurven aktiv angeht und das Motorrad als dynamisches Werkzeug versteht, wird mit der R7 sehr wahrscheinlich mehr „sofortigen“ Fahrspaß erleben. Wer dagegen Wert auf Kraft, Souveränität und ein Motorrad legt, das auch auf längeren Strecken angenehm bleibt, findet in der FTR 1200 Sport häufig die passendere Basis.
Fazit:
Die Yamaha R7 ist die bessere Wahl für alle, die ein agiles, sportliches Motorrad suchen: schnelle Reaktion, lebendiges Fahrgefühl und ein Antrieb, der einen aktiven Stil belohnt. Besonders auf kurvigen Strecken und bei kürzeren Touren spielt die R7 ihre Stärken aus. Wer häufig dynamisch fährt und dabei gern mit Drehzahl arbeitet, wird sich schnell zuhause fühlen.
Die Indian FTR 1200 Sport passt besser, wenn Durchzug, Souveränität und Charakter im Vordergrund stehen. Sie eignet sich hervorragend für längere Fahrten, für entspannteres „Ziehen lassen“ und für Situationen, in denen ein stabiles, vertrauensvolles Gesamtgefühl wichtiger ist als maximale Leichtfüßigkeit. Wer ein Motorrad möchte, das nicht nur sportlich wirkt, sondern auch im Alltag und auf Touren überzeugt, trifft mit der FTR 1200 Sport oft die rundere Wahl.