| UVP | 10.249 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 7.295 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Getriebe und Kupplung exakt und leichtgängig
- lebendiger Motor mit breit nutzbarem Drehzahlband
- leicht, wendig, sportlich
- zugänglicher Sportler für Jedermann
- Sitzposition auf Dauer ermüdend
- technisch sehr spartanische ausgestattet
- optionaler QuickShifter ohne Blipper
- sehr einfaches Fahrverhalten
- komfortable Maschine
- erwachsene Anmutung
- quirliger Motor
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
- ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
- Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.395 | mm |
| Länge | 2.070 | mm |
| Radstand | 1.395 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.300 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 216 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 289 | km |
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Zentral-Federbein, Zugstufe und Vorspannung einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) (schlauchlos) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) (schlauchlos) | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54S | |
| Reifen hinten | 140/70-17 M/C 66S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Hydraulische Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Hydraulische Scheibenbremse ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm) | |
Fazit
Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da.
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Yamaha R7 vs. Kawasaki KLE 500 SE: Vergleich der beiden Charakterköpfe
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Yamaha R7 und die Kawasaki KLE 500 SE, wird der Vergleich spannend: Hier trifft ein sportlich ausgelegtes Konzept auf ein eher alltagstaugliches, reisefreundliches Motorrad mit Enduro-Genen. Beide Modelle können Spaß machen, aber auf sehr verschiedene Weise. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen die beiden bei typischen Fahrprofilen, wo liegen die Schwächen – und welches Motorrad passt eher zu welchem Fahrstil?
Grundidee und Einsatzprofil: Sportlichkeit vs. Vielseitigkeit
Die Yamaha R7 ist klar auf dynamisches Fahren ausgelegt. Das merkt man schon am Gesamtkonzept: Motorcharakter, Fahrgefühl und die Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert, zielen auf zügige Fahrten und sportliche Kurvenrunden. Wer gerne beschleunigt, früh einlenkt und das Motorrad „arbeiten“ lässt, wird sich hier schnell zuhause fühlen.
Die Kawasaki KLE 500 SE verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für eine bestimmte Art von Strecke nutzt, sondern für den Alltag, längere Touren und auch für Wege, die nicht ganz asphaltiert sind. Die KLE ist dabei weniger auf maximale Sportlichkeit getrimmt, sondern auf Allround-Tauglichkeit und ein Fahrgefühl, das auch auf wechselndem Untergrund souverän bleibt.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Yamaha R7 spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um zügiges Beschleunigen und einen lebendigen, sportlichen Drehzahlbereich geht. Der Motor wirkt „direkt“, und das Motorrad lädt dazu ein, häufiger in den passenden Bereich zu drehen. Das macht die R7 besonders interessant für Fahrer, die Kurven nicht nur durchrollen, sondern aktiv fahren.
Die Kawasaki KLE 500 SE setzt dagegen stärker auf einen gleichmäßigeren Charakter. Statt auf maximale Drehzahl-Performance liegt der Fokus auf einem Fahrgefühl, das auch bei moderaterem Tempo angenehm bleibt. Das ist ein Vorteil, wenn Strecken abwechslungsreich sind oder wenn nicht jede Fahrt wie ein Training für die nächste Runde wirkt. Die KLE wirkt dadurch oft entspannter, gerade wenn der Fokus auf Touren oder Alltag liegt.
Stärken und Schwächen im Alltag
Yamaha R7: Stärke ist die Dynamik – besonders beim sportlichen Fahren. Schwäche kann sein, dass der „Spaßfaktor“ stärker an eine aktive Fahrweise gekoppelt ist. Wer eher gemütlich unterwegs ist, bekommt zwar auch Fahrfreude, aber nicht unbedingt den gleichen Effekt wie bei sportlicher Nutzung.
Kawasaki KLE 500 SE: Stärke ist die Vielseitigkeit. Die KLE fühlt sich auch dann passend an, wenn die Route nicht perfekt geplant ist. Schwäche ist, dass sie im Vergleich zur R7 weniger auf maximale sportliche Agilität ausgelegt ist. Wer sehr sportlich unterwegs sein möchte, wird die Grenzen eher früher spüren.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk und Handling trennen sich die Wege deutlich. Die Yamaha R7 ist so abgestimmt, dass sie in Kurven präzise wirkt und ein sportliches Tempo unterstützt. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, wenn es darum geht, zügig zu lenken und die Linie sauber zu halten. Gerade auf kurvigen Strecken ist das ein klarer Vorteil.
Die Kawasaki KLE 500 SE ist dagegen auf ein breiteres Spektrum ausgelegt. Das Fahrwerk wirkt eher darauf, Unebenheiten zu „verzeihen“ und auch auf weniger perfekten Straßen ein gutes Gefühl zu geben. Dadurch kann die KLE besonders auf Landstraßen mit wechselnder Oberfläche oder auf Schotterabschnitten überzeugen.
Bremsen und Fahrstabilität
Auch bei Bremsen und Fahrstabilität zeigt sich der Unterschied im Konzept: Die R7 unterstützt sportliche Manöver und profitiert davon, dass das Motorrad für zügiges Fahren gedacht ist. Die KLE ist eher auf souveräne, kontrollierte Verzögerung ausgelegt und wirkt dabei oft entspannter, wenn die Situation weniger berechenbar ist.
Wichtig ist: Beide Motorräder können sicher gefahren werden – aber die Art, wie sie sich in kritischen Momenten „anfühlen“, ist unterschiedlich. Die R7 belohnt sportliche Eingriffe, die KLE eher gleichmäßige, ruhige Kontrolle.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie?
Ein großer Unterschied zwischen den beiden Modellen liegt in der Ergonomie. Die Yamaha R7 führt zu einer sportlicheren Sitzposition. Das ist ideal, wenn die Fahrt aktiv gestaltet wird und die Körperhaltung das Kurvenfahren unterstützt. Auf längeren Strecken kann das je nach Fahrstil und persönlicher Statur weniger komfortabel wirken als bei einem eher tourenorientierten Motorrad.
Die Kawasaki KLE 500 SE bietet eine Sitzposition, die eher auf Alltag und Touren ausgelegt ist. Das macht sie häufig zur besseren Wahl, wenn längere Strecken geplant sind oder wenn die Fahrt nicht ständig „sportlich“ sein muss. Gleichzeitig ist die KLE nicht dafür gemacht, maximal sportlich zu wirken – wer das erwartet, könnte enttäuscht werden.
Alltagstauglichkeit: Komfort, Reichweite und Nutzung
Im Alltag zählt mehr als nur die reine Performance. Dazu gehören Dinge wie Handhabung im Verkehr, Komfort und die Frage, wie gut das Motorrad zu wechselnden Strecken passt.
Die Yamaha R7 ist im Stadt- und Landstraßenbetrieb vor allem dann stark, wenn zügiges Fahren Spaß macht. Sie wirkt dabei lebendig und motiviert. Wer jedoch häufig im Stop-and-Go unterwegs ist oder lange Autobahnabschnitte plant, wird eher die Grenzen eines sportlich ausgelegten Konzepts spüren.
Die Kawasaki KLE 500 SE ist dagegen oft die „einfachere“ Wahl, wenn das Motorrad vielseitig eingesetzt werden soll. Sie passt gut zu Touren, zu wechselnden Untergründen und zu Fahrten, bei denen nicht jede Kurve im Fokus steht. Dafür ist sie weniger darauf optimiert, sportliche Spitzenleistungen auszuspielen.
Stärken im Vergleich: Welche Werte zählen wirklich?
Beim Vergleich der aufgelisteten Eigenschaften beider Modelle zeigt sich ein klares Muster:
- Yamaha R7 punktet besonders dort, wo sportliche Dynamik, präzises Handling und ein „direktes“ Fahrgefühl gefragt sind. Die Kombination aus Motorcharakter und Fahrwerksabstimmung sorgt dafür, dass sich zügiges Fahren natürlich anfühlt.
- Kawasaki KLE 500 SE punktet besonders dort, wo Vielseitigkeit, entspannterer Charakter und ein Motorrad gesucht werden, das auch auf nicht ganz perfekten Strecken funktioniert. Die Abstimmung unterstützt ein ruhigeres, tourenorientiertes Fahren.
Die Schwächen ergeben sich dabei fast spiegelbildlich: Die R7 kann weniger überzeugen, wenn der Fokus auf maximaler Allround-Komfortabilität liegt. Die KLE kann weniger begeistern, wenn der Anspruch klar sportlich und kurvenorientiert ist.
Für wen eignet sich welches Motorrad?
Yamaha R7: Ideal für sportliche Fahrer
Die Yamaha R7 ist besonders passend für Fahrer, die gerne aktiv fahren: Kurven, Beschleunigung, zügige Landstraßen – und das Gefühl, dass das Motorrad auf jede Bewegung schnell reagiert. Wer Freude daran hat, das Potenzial des Motors im passenden Bereich zu nutzen, bekommt hier ein Motorrad, das genau dafür gemacht ist.
Kawasaki KLE 500 SE: Ideal für Touren und Abwechslung
Die Kawasaki KLE 500 SE ist eher die Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag funktioniert und auf Touren nicht schnell „zu eng“ wird. Wer gerne mal eine andere Route nimmt, auch wenn der Untergrund nicht perfekt ist, und wer eine entspanntere Sitzposition sowie ein vielseitiges Fahrgefühl bevorzugt, wird mit der KLE oft glücklicher.
Fazit:
Die Yamaha R7 ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf sportlicher Dynamik, präzisem Handling und einem lebendigen Fahrgefühl liegt. Sie passt besonders zu Fahrern, die Kurven aktiv fahren und auf zügige Landstraßen stehen. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das im Alltag unkompliziert bleibt, auf längeren Strecken angenehm ist und auch bei wechselndem Untergrund souverän wirkt, findet in der Kawasaki KLE 500 SE den stimmigeren Partner. Kurz gesagt: R7 für sportliche Ansprüche und kurvenorientierten Spaß, KLE für Vielseitigkeit, Touren und entspannteres Fahren mit mehr „Route-freiheit“.