| UVP | 13.699 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 13.099 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- hochherrschaftliches Fahrgefühl
- echtes Reise-Enduro Feeling
- tolles Fahrwerk
- tolle Bremsen
- toller Motor
- tolle technische Serienausstattung
- Soziuskomfort so lálá
- für kleine Fahrer/innen nicht geeignet
- kein Y-AMT verfügbar
- Komfort
- Verarbeitung
- Fahrleistungen
- Drehfruede
- Windschutz
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.595 | mm |
| Länge | 2.370 | mm |
| Radstand | 1.595 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.495 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2 Zylinder Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 535 | km |
| Leistung | 145 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 104 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 325 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Zentralrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 46 mm (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54V | |
| Reifen hinten | 150/70 R 18 M/C 70V M S | |
| Rahmenbauart | Zentralrohrrahmen aus Stahl (mit Alu-Heckrahmen) | |
| Federung vorne | Showa Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 109)mm | |
| Federung hinten | Showa Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 190/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo, Doppelscheibe ( Ø 282 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe radial 4Kolben Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe Doppelkolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Ténéré 700 World Raid ist eine konsequent weiterentwickelte Reiseenduro für Fahrerinnen und Fahrer, die tatsächlich weit fahren wollen – und zwar nicht nur auf Asphalt. Ihr größter Trumpf bleibt die stimmige Verbindung aus großer Reichweite, robustem Fahrwerk, kontrollierbarem CP2-Motor und echtem Offroad-Nutzwert. Dass Yamaha das Modell nun mit moderner Elektronik, Ride-by-Wire, Tempomat und IMU-gestützten Assistenzsystemen aufwertet, macht die Maschine alltagstauglicher und sicherer, ohne ihren Grundcharakter vollständig zu verwässern.
Gleichzeitig bleibt sie ein Motorrad mit klarer Haltung: hoch, präsent, funktional und bewusst weniger bequem als schwere Reise-Tourer mit Asphaltfokus. Genau darin liegt aber auch ihre Stärke. Die World Raid ist kein weichgespülter Kompromiss, sondern ein ernst gemeintes Adventure-Bike für lange Distanzen, schlechte Wege und Menschen, die lieber Horizonte als Stadtgrenzen anpeilen. Wer genau so ein Motorrad sucht, findet in der aktuellen Ténéré 700 World Raid eines der spannendsten und glaubwürdigsten Angebote der Mittelklasse.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort stehen die neue World Raid sowie die Standard T7 als Vorführer und freuen sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
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Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid vs. Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid und die Honda CB 1000 R Neo Sports Café, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen Welten aufeinander: Auf der einen Seite steht ein reisefokussiertes Konzept mit Adventure-Genen, auf der anderen ein urbanes, kompaktes Naked-Bike mit klarer Café-Roadster-Anmutung. Doch auch wenn die Optik und der Einsatzzweck auseinanderliegen, geht es am Ende um dieselbe Frage: Welches Motorrad passt besser zum eigenen Fahrstil, zum Alltag und zu den Touren, die wirklich geplant sind?
Grundcharakter: Adventure-Reise vs. urbaner Roadster
Die Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid ist auf Vielseitigkeit ausgelegt. Der Fokus liegt auf Fahrbarkeit über unterschiedliche Untergründe hinweg – vom guten Asphalt bis zu Schotterpassagen, die auf längeren Strecken einfach dazugehören. Das Bike wirkt dabei wie gemacht für längere Tage, bei denen man nicht ständig an die nächste Tankstelle oder an die nächste „perfekte“ Straße denken möchte.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café dagegen ist ein Motorrad für den Alltag mit Anspruch und für Fahrten, bei denen das Tempo und die Agilität im Vordergrund stehen. Der Charakter ist straighter, direkter und stärker auf die Straße zugeschnitten. Wer gern in der Stadt unterwegs ist, enge Kurven mag und das Gefühl eines kompakten, lebendigen Naked-Bikes sucht, findet hier eine klare Ansage.
Motor und Antrieb: Drehfreude und Fahrgefühl im Vergleich
Beim Motor zeigt sich der Unterschied im Konzept besonders deutlich. Die Yamaha setzt auf einen Antrieb, der sich für gleichmäßiges Vorankommen und kontrolliertes Tempo eignet. Das macht sie angenehm, wenn die Strecke nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus Autobahnabschnitten, Landstraßen und wechselnden Bedingungen. Die Leistungsentfaltung ist dabei so abgestimmt, dass man nicht ständig „arbeiten“ muss, um zügig unterwegs zu sein.
Die Honda zielt stärker auf spontane Beschleunigung und ein sportliches Ansprechverhalten. Der große Hubraum und der Roadster-Charakter sorgen dafür, dass sich das Motorrad besonders dann gut anfühlt, wenn man aus Kurven heraus zügig beschleunigt oder auf der Landstraße den nächsten Schwung sucht. Das Fahrgefühl ist insgesamt dynamischer und stärker auf „on demand“ ausgelegt.
Stärken und Schwächen beim Motor
- Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid: Stärken liegen in der entspannten, tourentauglichen Abstimmung und dem gut kontrollierbaren Tempo. Schwäche ist weniger ein technisches Problem, eher die Erwartungshaltung: Wer maximale Sportdynamik wie bei einem großen Naked-Bike sucht, wird die Honda als direkter empfinden.
- Honda CB 1000 R Neo Sports Café: Stärken liegen in der spürbaren Dynamik und dem sportlichen Ansprechverhalten. Schwäche: Für lange, wechselnde Untergründe ist der Fokus weniger „abseits“ – das Motorrad bleibt klar straßenorientiert.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Das Fahrwerk der Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid ist auf Komfort und Kontrolle ausgelegt. Gerade bei längeren Strecken zählt, dass das Motorrad Unebenheiten nicht „durchreicht“, sondern sie gut abfedert. Dazu kommt die typische Adventure-Logik: Das Bike soll auch dann souverän bleiben, wenn die Linie nicht perfekt ist oder wenn der Untergrund wechselt.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café spielt ihre Stärken im sportlichen Handling aus. Das Motorrad wirkt wendiger und direkter in der Kurvenarbeit. Wer gern zügig durch den Feierabendverkehr rollt oder am Wochenende die Landstraße sucht, bekommt ein spürbar agiles Fahrgefühl. Gleichzeitig bleibt die Honda dabei nicht „hart“ im Sinne von unkomfortabel – sie ist eher straff und präzise, ohne den Alltag komplett zu verdrängen.
Was bedeutet das in der Praxis?
Die Yamaha fühlt sich dann richtig an, wenn die Tour mehr ist als nur Asphalt: längere Strecken, wechselnde Straßenqualität, vielleicht auch mal eine unbefestigte Abkürzung. Die Honda ist dann im Vorteil, wenn die Route klar straßenorientiert ist und das Motorrad vor allem für dynamisches Fahren und schnelle Richtungswechsel genutzt wird.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei beiden Motorrädern spielt das Thema Bremsen eine zentrale Rolle, denn es entscheidet über Fahrspaß und Sicherheit. Die Yamaha vermittelt beim Verzögern ein Gefühl von Stabilität, das besonders dann wichtig ist, wenn die Haftung nicht überall gleich ist. Das Setup wirkt darauf ausgelegt, kontrolliertes Anhalten zu ermöglichen und das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar zu halten.
Die Honda setzt stärker auf sportliche Dosierbarkeit und ein direktes Ansprechverhalten. Gerade in zügigen Situationen, wenn man öfter aus Kurven heraus verzögert oder beim Wechsel von Beschleunigung zu Bremsen schnell reagieren muss, zeigt sich die Straßenorientierung. Das Motorrad wirkt dabei wie ein „Werkzeug“ für dynamische Fahrmanöver.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung im Alltag
Elektronik ist heute bei beiden Konzepten ein wichtiger Bestandteil. Die Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid profitiert von Assistenzsystemen, die das Fahren auf wechselndem Untergrund erleichtern. Das ist besonders relevant, wenn man nicht nur auf perfekt gepflegten Straßen unterwegs ist. Die Unterstützung hilft dabei, das Motorrad auch dann ruhig zu halten, wenn man nicht jeden Parameter im Griff hat.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café bringt Elektronik mit, die vor allem die Fahrdynamik im Straßenbetrieb unterstützt. Das bedeutet: Stabilität und Traktion werden so geregelt, dass man das Motorrad auch bei zügiger Fahrweise kontrolliert bewegen kann. Für viele Fahrer ist das der Punkt, an dem sich „sportlich“ und „alltagstauglich“ nicht ausschließen.
Stärken und Schwächen der Elektronik
- Yamaha: Stärken in der Unterstützung bei wechselnden Bedingungen und im Touring-Betrieb. Schwäche: Wer ausschließlich sportlich auf der Straße unterwegs ist, wird den Mehrwert weniger stark spüren.
- Honda: Stärken in der direkten Unterstützung für dynamisches Fahren auf Asphalt. Schwäche: Für „Adventure-typische“ Szenarien ist der Nutzen der Elektronik weniger auf Offroad-Logik ausgelegt.
Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke vs. sportliche Haltung
Die Yamaha ist ergonomisch so gedacht, dass man auch über längere Zeit entspannt bleibt. Die Sitzposition wirkt auf Touren ausgelegt: nicht zu „kriechend“, aber so, dass man auch nach mehreren Stunden noch gern weiterfährt. Das ist ein Vorteil, wenn die Tour nicht nur aus einer Runde besteht, sondern aus mehreren Etappen.
Die Honda setzt auf eine Haltung, die sportlicher und straßenorientierter wirkt. Das Motorrad lädt dazu ein, aktiver zu fahren: Blick in die Kurve, schnelle Gewichtsverlagerung, zügige Linie. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft genau richtig – für sehr lange Tage hängt es stärker davon ab, wie man die eigene Sitzhaltung empfindet.
Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt
Bei der Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid ist die Ausstattung klar auf „unterwegs sein“ ausgelegt. Das Bike wirkt wie ein Begleiter, der nicht nur für die perfekte Strecke gebaut ist, sondern auch für die Reise, bei der man spontan entscheidet. Dazu passt auch der Adventure-Ansatz: Das Motorrad soll mit unterschiedlichen Situationen klarkommen.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café punktet eher mit dem Look und dem straßenorientierten Konzept. Das Motorrad fühlt sich wie ein Statement an, ohne dabei unpraktisch zu werden. Für viele Fahrer ist das der Reiz: Man bekommt ein Naked-Bike, das sich im Stadtverkehr ebenso gut macht wie auf der Landstraße.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid – die passende Wahl
Die Yamaha ist besonders interessant für Fahrer, die gern reisen, die Streckenvielfalt mögen und nicht nur auf Asphalt unterwegs sind. Wer häufig längere Touren plant, Wert auf Komfort und Kontrolle bei wechselnden Bedingungen legt und ein Motorrad sucht, das auch abseits der „perfekten“ Route souverän bleibt, trifft hier eine sehr stimmige Wahl.
Honda CB 1000 R Neo Sports Café – die passende Wahl
Die Honda passt am besten zu Fahrern, die ein straßenorientiertes Naked-Bike suchen: dynamisch, direkt und mit viel Fahrspaß bei Kurvenfahrten. Wer das Motorrad vor allem für Stadtfahrten, Wochenendtouren auf guten Straßen und für ein sportliches, lebendiges Handling nutzt, wird die Honda als besonders passend empfinden.
Fazit:
Die Yamaha Ténéré TNR 700 World Raid ist die bessere Wahl, wenn Touren im Vordergrund stehen und die Route auch mal unberechenbarer wird. Der Adventure-Charakter zeigt sich in der souveränen Kontrolle, dem komfortorientierten Fahrgefühl und der insgesamt tourentauglichen Ausrichtung. Wer gern länger unterwegs ist, unterschiedliche Straßenqualitäten mitnimmt und dabei ein Motorrad möchte, das nicht nur auf „glattem Asphalt“ funktioniert, findet in der Yamaha einen sehr passenden Begleiter.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café gewinnt dagegen, wenn der Fokus klar auf der Straße liegt: dynamische Beschleunigung, direktes Handling und ein sportliches Fahrgefühl, das Lust auf zügige Kurven macht. Für Stadt und Landstraße, für Fahrer, die ein lebendiges Naked-Bike suchen und den Fahrspaß aus dem Moment heraus erleben wollen, ist die Honda die stimmigere Entscheidung.
Kurz gesagt: Reise und Vielseitigkeit sprechen für die Yamaha – straßenorientierter Fahrspaß und Agilität für die Honda.