UVP 13.699 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 14.780 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Was kann die große Ténéré besser als die kleine und was ist neu?
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Was kann das erste Elektro-Motorrad von Honda?
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Pro und Kontra

Pro:
  • hochherrschaftliches Fahrgefühl
  • echtes Reise-Enduro Feeling
  • tolles Fahrwerk
  • tolle Bremsen
  • toller Motor
  • tolle technische Serienausstattung
Kontra:
  • Soziuskomfort so lálá
  • für kleine Fahrer/innen nicht geeignet
  • kein Y-AMT verfügbar
Pro:
  • stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
  • zentraler und tiefer Schwerpunkt
  • spielerisch leichtes Fahrverhalten
  • Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
  • unterstützt DC-Schnellladen
  • Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
Kontra:
  • begrenzte Reichweite
  • Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
  • hoher Preis

Abmessungen & Gewicht

Gewicht220kg
Radstand1.595mm
Länge2.370mm
Radstand1.595mm
Sitzhöhe: 890 mm
Höhe1.495mm
Gewicht217kg
Radstand1.480mm
Länge2.156mm
Radstand1.480mm
Sitzhöhe: 800 mm
Höhe1.085mm

Motor

Motor-Bauart2 Zylinder Reihe
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartElektro
AntriebZahnriemen
Gänge1

Fahrleistungen

Leistung73 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment68 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite535km
Leistung68 PS
Drehmoment100 NM
Höchstgeschw.129km/h
Reichweite140km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Zentralrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Telegabel, Ø 46 mm (Federweg 230)mm
Federung hintenZentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Alu
Reifen vorne90/90-21 M/C 54V
Reifen hinten150/70 R 18 M/C 70V M S
Federung vorneShowa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenShowa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 17'
Reifen hinten150/60 17'

Bremsen

Bremsen vorneBrembo, Doppelscheibe ( Ø 282 mm)
Bremsen hintenBrembo Einzelscheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenNissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm)

Fazit


Die neue Yamaha Ténéré 700 World Raid ist eine konsequent weiterentwickelte Reiseenduro für Fahrerinnen und Fahrer, die tatsächlich weit fahren wollen – und zwar nicht nur auf Asphalt. Ihr größter Trumpf bleibt die stimmige Verbindung aus großer Reichweite, robustem Fahrwerk, kontrollierbarem CP2-Motor und echtem Offroad-Nutzwert. Dass Yamaha das Modell nun mit moderner Elektronik, Ride-by-Wire, Tempomat und IMU-gestützten Assistenzsystemen aufwertet, macht die Maschine alltagstauglicher und sicherer, ohne ihren Grundcharakter vollständig zu verwässern.
 
Gleichzeitig bleibt sie ein Motorrad mit klarer Haltung: hoch, präsent, funktional und bewusst weniger bequem als schwere Reise-Tourer mit Asphaltfokus. Genau darin liegt aber auch ihre Stärke. Die World Raid ist kein weichgespülter Kompromiss, sondern ein ernst gemeintes Adventure-Bike für lange Distanzen, schlechte Wege und Menschen, die lieber Horizonte als Stadtgrenzen anpeilen. Wer genau so ein Motorrad sucht, findet in der aktuellen Ténéré 700 World Raid eines der spannendsten und glaubwürdigsten Angebote der Mittelklasse.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort stehen die neue World Raid sowie die Standard T7 als Vorführer und freuen sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.699 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 10.000€
  • Baujahre: 2022 - heute
  • Farben: weißrot, schwarz

Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken

Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.

Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.780 €
  • Verfügbarkeit: seit 07/2026
  • Farben: Grau, Schwarz, Schwarz mit Kupfer und Grau

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Yamaha Ténéré 700 World Raid vs Honda WN7 – Vergleich für Alltag, Touren und gemischte Strecken

Wenn es um Adventure-Motorräder geht, stehen zwei Dinge fast immer im Fokus: Viel Fahrspaß auf der Straße und genug Reserven, um auch abseits des Asphalts nicht sofort an Grenzen zu stoßen. Genau hier setzt der Vergleich zwischen der Yamaha Ténéré 700 World Raid und der Honda WN7 an. Beide Modelle sind auf ihren jeweiligen Stärken aufgebaut und zielen auf Fahrerinnen und Fahrer, die nicht nur von A nach B wollen, sondern unterwegs auch etwas erleben möchten.

Im Folgenden werden die wichtigsten Unterschiede und Gemeinsamkeiten herausgearbeitet – ohne einzelne Zahlen in den Vordergrund zu stellen. Stattdessen geht es darum, wie sich die beiden Bikes in der Praxis anfühlen: beim Anfahren im Alltag, beim Durchziehen auf Landstraßen, beim Handling im Gelände-ähnlichen Terrain und bei der Frage, wie gut sie sich für längere Touren mit Gepäck eignen.

Grundcharakter: Reiseenduro mit unterschiedlicher Philosophie

Die Yamaha Ténéré 700 World Raid ist als Reiseenduro gedacht, die bewusst auf Abenteuer ausgelegt ist. Der Charakter wirkt dabei eher „klassisch“ im Sinne von: solide, robust, auf lange Nutzung und wechselnde Strecken vorbereitet. Die Honda WN7 verfolgt ebenfalls den Adventure-Gedanken, bringt aber eine modernere Ausrichtung mit, die sich besonders in der Abstimmung und im Gesamtpaket bemerkbar macht.

Beide Motorräder sind damit keine reinen Straßenmaschinen. Trotzdem unterscheiden sie sich darin, wie sie den Spagat zwischen Komfort und Agilität lösen. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und Schotter pendelt, wird beide spannend finden – aber je nach Fahrstil fühlt sich das eine oder andere Bike stimmiger an.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag zeigen

Im Vergleich der Antriebskonzepte zeigt sich: Die Yamaha Ténéré 700 World Raid wirkt im typischen Adventure-Einsatz sehr „zugorientiert“. Das bedeutet: Beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim sanften Fahren auf unebenem Untergrund lässt sie sich oft angenehm dosieren. Gerade wenn die Strecke nicht sauber ist oder man häufiger bremsen und wieder anfahren muss, spielt diese Art von Ansprechverhalten ihre Vorteile aus.

Die Honda WN7 punktet dagegen häufig mit einem insgesamt harmonischen Zusammenspiel aus Motorcharakter und Fahrbarkeit. Das macht sie besonders interessant, wenn längere Strecken am Stück gefahren werden und man dabei nicht ständig das Gefühl haben möchte, den Motor „ständig neu sortieren“ zu müssen. In flotteren Passagen kann das Bike dadurch sehr souverän wirken.

Stärken und Schwächen im Vergleich

  • Yamaha Ténéré 700 World Raid: Stärken liegen im gutmütigen, adventuretypischen Ansprechverhalten und in der kontrollierten Kraftentfaltung. Schwäche kann sein, dass sie bei sehr sportlicher Fahrweise nicht ganz so „leichtfüßig“ wirkt wie die Honda, wenn man stark am Limit arbeitet.
  • Honda WN7: Stärken liegen im stimmigen Gesamtgefühl und in der Art, wie sie sich auf längeren Strecken „glatt“ fahren lässt. Schwäche kann sein, dass Fahrerinnen und Fahrer, die maximalen Fokus auf klassisches Reiseenduro-Feeling legen, die Yamaha als noch konsequenter empfinden.

Fahrwerk und Handling: Komfort vs. Agilität

Beim Fahrwerk entscheidet sich, wie ein Motorrad mit Unebenheiten umgeht und wie sicher es sich in Kurven und auf wechselndem Untergrund anfühlt. Die Yamaha Ténéré 700 World Raid ist dabei auf ein ausgewogenes Setup ausgelegt, das sowohl auf der Straße als auch auf Schotter funktioniert. Das Bike vermittelt dabei oft das Gefühl, dass es „mitdenkt“: Man kann Linien fahren, ohne ständig gegen das Motorrad arbeiten zu müssen.

Die Honda WN7 zeigt im Vergleich häufig eine etwas agilere Anmutung. Das kann besonders in kurvigen Abschnitten und beim schnellen Richtungswechsel auffallen. Auf der anderen Seite hängt das Fahrgefühl stark davon ab, wie beladen gefahren wird und wie der Untergrund beschaffen ist. Wer viel mit Gepäck unterwegs ist, sollte darauf achten, wie sich das Setup im beladenen Zustand anfühlt.

Kurven, Bremsen, Stabilität

Beide Motorräder können in ihrem Segment sehr stabil auftreten. Die Yamaha wirkt dabei oft „ruhiger“ und berechenbarer, während die Honda in vielen Situationen „direkter“ wirkt. Das ist nicht automatisch besser oder schlechter – es ist eine Frage des persönlichen Fahrstils. Wer eher fließt und konstant fährt, wird mit der Yamaha häufig entspannter unterwegs sein. Wer gern dynamisch unterwegs ist und schnelle Wechsel mag, findet in der Honda oft mehr unmittelbare Rückmeldung.

Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Windschutz und Kontrolle

Adventure-Bikes werden im Alltag oft unterschätzt: Ampelstopps, enge Straßen, häufiges Rangieren und wechselnde Temperaturen gehören dazu. Hier spielt die Ergonomie eine große Rolle. Die Yamaha Ténéré 700 World Raid ist so ausgelegt, dass sie auch bei längeren Fahrten nicht sofort „ermüdet“. Die Sitzposition wirkt dabei eher auf Kontrolle und Übersicht getrimmt, was gerade bei wechselnden Untergründen hilft.

Die Honda WN7 kann im Alltag ebenfalls überzeugen, vor allem durch ein stimmiges Gesamtpaket aus Sitzgefühl und Bedienbarkeit. Gerade wenn man viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder häufig ab- und aufsteigt, macht sich eine gute Ergonomie schnell bemerkbar.

Gepäck und Tourenkomfort

Für Reisen ist nicht nur die Motorleistung entscheidend, sondern auch, wie gut das Motorrad mit Gepäck harmoniert. Die Yamaha Ténéré 700 World Raid ist als Reisevariante konzipiert und wirkt dadurch oft „tourenfertig“. Das kann bedeuten, dass sie sich für längere Strecken mit Ausrüstung besonders passend anfühlt. Die Honda WN7 kann ebenfalls eine sehr gute Basis für Touren sein, wirkt aber in der Praxis häufig stärker über das Gesamtfahrgefühl und die moderne Abstimmung.

Elektronik und Ausstattung: Moderne Helfer vs. bewährte Praxis

Elektronik ist bei Adventure-Bikes heute ein wichtiges Thema. Sie beeinflusst nicht nur den Komfort, sondern auch das Sicherheitsgefühl – etwa beim Anfahren auf rutschigem Untergrund oder beim Fahren in wechselnden Bedingungen. Im Vergleich zeigt sich: Die Honda WN7 wirkt oft als das modernere Gesamtpaket, bei dem Assistenz und Abstimmung stärker zusammenwirken.

Die Yamaha Ténéré 700 World Raid setzt dagegen auf eine klare, praxisnahe Ausrichtung. Das kann bedeuten, dass sie sich für viele Fahrerinnen und Fahrer sehr „direkt“ anfühlt: weniger Spielerei, mehr Fokus auf das, was man wirklich braucht, um zuverlässig unterwegs zu sein.

Stärken und Schwächen bei der Ausstattung

  • Yamaha Ténéré 700 World Raid: Stärken liegen in der tourenorientierten Auslegung und in einem robusten, alltagstauglichen Gesamteindruck. Schwäche kann sein, dass Fahrer, die maximale Elektronik-Features erwarten, sich bei der Yamaha weniger „überrascht“ fühlen.
  • Honda WN7: Stärken liegen in der modernen Abstimmung und im stimmigen Zusammenspiel aus Fahrbarkeit und Elektronik. Schwäche kann sein, dass manche Fahrer das Gefühl einer „klassischeren“ Reiseenduro-Philosophie bei der Yamaha bevorzugen.

Für welche Strecken passt welches Bike?

Beide Motorräder sind für gemischte Strecken gemacht. Trotzdem gibt es typische Einsatzprofile, in denen sich die Unterschiede deutlicher zeigen.

Straße und Landstraße

Auf der Straße spielt die Honda WN7 ihre Stärken oft besonders aus, weil sie sich dynamisch und gleichzeitig komfortabel anfühlt. Die Yamaha Ténéré 700 World Raid ist ebenfalls sehr straßentauglich, wirkt dabei aber häufig noch stärker auf „Langstrecke mit Ruhe“ ausgelegt.

Schotter, Waldwege und „leichtes Gelände“

Auf unebenem Untergrund ist die Dosierbarkeit entscheidend. Die Yamaha Ténéré 700 World Raid vermittelt dabei oft ein sehr kontrolliertes Gefühl, das Vertrauen aufbaut. Die Honda WN7 kann ebenfalls sehr souverän sein, wirkt aber in manchen Situationen etwas agiler – was für erfahrene Fahrerinnen und Fahrer ein Vorteil sein kann, während Einsteiger eher die ruhigere Rückmeldung der Yamaha schätzen.

Fazit: Welche Wahl ist die beste?

Die Yamaha Ténéré 700 World Raid ist besonders dann die bessere Wahl, wenn ein konsequent tourenorientiertes Reiseenduro-Gefühl im Vordergrund steht. Wer häufig gemischte Strecken fährt, Gepäck für längere Fahrten mitnimmt und ein Motorrad sucht, das sich auf wechselndem Untergrund berechenbar und kontrolliert anfühlt, wird mit der Yamaha sehr glücklich. Sie wirkt wie ein Bike, das man einfach „mitnehmen“ kann – ohne ständig nachzujustieren.

Die Honda WN7 passt dagegen besonders gut, wenn der Fokus stärker auf einem modernen Gesamtpaket liegt: stimmige Abstimmung, dynamisches Fahrgefühl und ein souveränes Verhalten auf der Straße und bei flotteren Touren. Wer gern zügig unterwegs ist, dabei aber nicht auf Komfort verzichten möchte, findet in der Honda oft die passendere Mischung.

Kurz gesagt: Yamaha für klassisches, robustes Reiseenduro-Feeling und kontrollierte Vielseitigkeit – Honda für modernes Setup, Agilität und ein sehr rundes Fahrgefühl über viele Kilometer.

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