UVP 13.699 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 5.720 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
Was kann die große Ténéré besser als die kleine und was ist neu?
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Test des Scrambler-Roadsters mit 40 PS und 40 Nm für deutlich unter 6.000 Euro
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Pro und Kontra

Pro:
  • hochherrschaftliches Fahrgefühl
  • echtes Reise-Enduro Feeling
  • tolles Fahrwerk
  • tolle Bremsen
  • toller Motor
  • tolle technische Serienausstattung
Kontra:
  • Soziuskomfort so lálá
  • für kleine Fahrer/innen nicht geeignet
  • kein Y-AMT verfügbar
Pro:
  • exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • vitaler Motor
  • sehr leichtes und gutmütiges Handling
  • ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
  • Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
  • Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
Kontra:
  • eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
  • Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
  • geringer Windschutz

Abmessungen & Gewicht

Gewicht220kg
Radstand1.595mm
Länge2.370mm
Radstand1.595mm
Sitzhöhe: 890 mm
Höhe1.495mm
Gewicht184kg
Radstand1.440mm
Länge2.145mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.125mm

Motor

Motor-Bauart2 Zylinder Reihe
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile
Hubraum452ccm
Hub82mm
Bohrung84mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung73 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment68 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite535km
Leistung40 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment40 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.150km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite324km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Zentralrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Telegabel, Ø 46 mm (Federweg 230)mm
Federung hintenZentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Alu
Reifen vorne90/90-21 M/C 54V
Reifen hinten150/70 R 18 M/C 70V M S
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneØ43-mm Telegabel (Federweg 150)mm
Federung hintenMono-Federbein (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten160/60-17

Bremsen

Bremsen vorneBrembo, Doppelscheibe ( Ø 282 mm)
Bremsen hintenBrembo Einzelscheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm)

Fazit


Die neue Yamaha Ténéré 700 World Raid ist eine konsequent weiterentwickelte Reiseenduro für Fahrerinnen und Fahrer, die tatsächlich weit fahren wollen – und zwar nicht nur auf Asphalt. Ihr größter Trumpf bleibt die stimmige Verbindung aus großer Reichweite, robustem Fahrwerk, kontrollierbarem CP2-Motor und echtem Offroad-Nutzwert. Dass Yamaha das Modell nun mit moderner Elektronik, Ride-by-Wire, Tempomat und IMU-gestützten Assistenzsystemen aufwertet, macht die Maschine alltagstauglicher und sicherer, ohne ihren Grundcharakter vollständig zu verwässern.
 
Gleichzeitig bleibt sie ein Motorrad mit klarer Haltung: hoch, präsent, funktional und bewusst weniger bequem als schwere Reise-Tourer mit Asphaltfokus. Genau darin liegt aber auch ihre Stärke. Die World Raid ist kein weichgespülter Kompromiss, sondern ein ernst gemeintes Adventure-Bike für lange Distanzen, schlechte Wege und Menschen, die lieber Horizonte als Stadtgrenzen anpeilen. Wer genau so ein Motorrad sucht, findet in der aktuellen Ténéré 700 World Raid eines der spannendsten und glaubwürdigsten Angebote der Mittelklasse.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort stehen die neue World Raid sowie die Standard T7 als Vorführer und freuen sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.699 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 10.000€
  • Baujahre: 2022 - heute
  • Farben: weißrot, schwarz

Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern

Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.

Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.720 €
  • Verfügbarkeit: seit 08/2024
  • Farben: viele (siehe oben)

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Yamaha Ténéré 700 World Raid vs. Royal Enfield Guerrilla 450 – der Vergleich

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt oft genau darin die spannende Frage: Wofür ist welches Bike wirklich gemacht? Der Vergleich zwischen der Yamaha Ténéré 700 World Raid und der Royal Enfield Guerrilla 450 führt von der Welt der reisefokussierten Adventure-Maschinen hin zu einem moderneren, urbaneren Ansatz. Beide Modelle bringen ihren eigenen Charakter mit – und genau das macht die Entscheidung leichter, wenn man die Stärken und Schwächen im Alltag gegeneinander abwägt.

Grundidee und Einsatzprofil

Yamaha Ténéré 700 World Raid: Reiseenduro mit Fokus auf Vielseitigkeit

Die Yamaha Ténéré 700 World Raid ist klar als Abenteuer-Maschine gedacht. Der Name „World Raid“ steht dabei nicht nur für Optik, sondern für eine Ausrichtung: längere Strecken, wechselnde Untergründe und ein Setup, das auch abseits der perfekten Straße Spaß macht. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht nur auf Asphalt wohlfühlt, sondern auch bei leichtem Offroad und Schotter souverän bleibt, landet schnell bei dieser Richtung.

Royal Enfield Guerrilla 450: moderner Allrounder mit urbanem Anspruch

Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das den Alltag und die Landstraße gleichermaßen im Blick hat. Royal Enfield setzt hier auf eine moderne Interpretation: ein Charakter, der nicht nur für die Stadt taugt, sondern auch für Touren, bei denen man nicht zwangsläufig „Reiseenduro“ im Kopf hat. Die Guerrilla zielt stärker auf Fahrspaß, Alltagstauglichkeit und einen unkomplizierten Einstieg in die Welt der größeren Motorräder.

Motor und Fahrgefühl: Charakter statt nur Zahlen

Beim Motorvergleich geht es weniger darum, welches Modell „objektiv stärker“ ist, sondern wie sich die Leistung im Fahrbetrieb anfühlt. Die Yamaha Ténéré 700 World Raid spielt ihre Stärken typischerweise dort aus, wo man gleichmäßig durch den Drehzahlbereich arbeiten möchte: kontrolliert, drehmomentbetont und gutmütig. Das passt besonders zu langen Etappen, weil das Motorrad nicht ständig nach „dem richtigen Moment“ verlangt.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 bringt dagegen einen anderen Charakter mit. Sie wirkt im Vergleich oft agiler im Gefühl, besonders wenn es um Beschleunigung aus dem Stand oder um zügiges Herausbeschleunigen aus Kurven geht. Wer gern dynamisch fährt und das Motorrad wie einen Allrounder behandelt, wird die Art, wie die Guerrilla Gas annimmt, schnell zu schätzen wissen.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Yamaha: souverän auf Strecke, sicher auf wechselndem Untergrund

Die Yamaha Ténéré 700 World Raid ist im Handling auf „Sicherheit und Kontrolle“ ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt ein ruhiges, berechenbares Verhalten – besonders dann, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Gerade bei Unebenheiten, Schotterpassagen oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist, zeigt sich die Stärke: Das Motorrad bleibt stabil, ohne dabei träge zu wirken.

Royal Enfield: leichtfüßig im Alltag, spaßig auf der Landstraße

Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt im Vergleich oft leichter im Handling. Das macht sie besonders interessant für den Alltag: enge Straßen, häufiges Anfahren, wechselnde Geschwindigkeiten. Auf der Landstraße kann das zu einem sehr direkten Fahrgefühl führen. Gleichzeitig sollte man im Hinterkopf behalten, dass der Fokus weniger auf „klassischem Reiseenduro“ liegt als bei der Yamaha – das heißt nicht, dass die Guerrilla schlecht ist, aber die Prioritäten sind anders.

Ergonomie und Sitzposition: Komfort für lange Tage

Bei der Ergonomie entscheidet sich viel darüber, wie entspannt sich ein Motorrad über Stunden anfühlt. Die Yamaha Ténéré 700 World Raid ist typischerweise so ausgelegt, dass man auch auf längeren Strecken eine gute Kontrolle behält und nicht ständig gegen die Sitzposition arbeiten muss. Die Haltung wirkt eher „touring-orientiert“, was besonders bei wechselndem Tempo und längeren Fahrten angenehm ist.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 bietet im Vergleich eine Sitzposition, die stärker auf Alltag und spontane Fahrten ausgelegt ist. Das kann sich in der Praxis sehr angenehm anfühlen, weil das Motorrad schnell „greifbar“ wirkt. Wer viel in der Stadt unterwegs ist oder kurze bis mittlere Strecken bevorzugt, profitiert oft von dieser Ausrichtung.

Bremsen und Fahrstabilität

Im Bremsen-Vergleich zeigt sich meist ein ähnliches Bild: Beide Modelle sind so konzipiert, dass sie im normalen Fahrbetrieb zuverlässig funktionieren. Der Unterschied liegt eher darin, wie gut sich die Bremskraft dosieren lässt und wie stabil das Motorrad dabei bleibt. Die Yamaha Ténéré 700 World Raid spielt ihre Stärke häufig in Situationen aus, in denen man nicht nur auf glatten Asphalt angewiesen ist. Die Royal Enfield Guerrilla 450 punktet dagegen oft mit einem sehr direkten Ansprechverhalten, das im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen Spaß macht.

Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung vs. Fokus auf das Wesentliche

Elektronik ist heute ein großes Thema. Im Vergleich beider Modelle zeigt sich: Die Yamaha Ténéré 700 World Raid wirkt häufig wie ein Motorrad, das auf „Tour und Kontrolle“ ausgelegt ist – also mit Systemen, die das Fahren in unterschiedlichen Situationen erleichtern. Die Royal Enfield Guerrilla 450 setzt dagegen eher auf eine moderne Basis, die den Alltag unterstützt, ohne dass sich das Motorrad dadurch wie ein „Technikpaket“ anfühlt.

Für die Entscheidung heißt das: Wer häufig wechselnde Untergründe fährt oder längere Touren plant, wird die Yamaha-Elektronik als besonders stimmig empfinden. Wer vor allem Stadt, Landstraße und gelegentliche Ausflüge im Blick hat, findet in der Guerrilla oft eine angenehm unkomplizierte Lösung.

Ausstattung und „World Raid“ vs. „Guerrilla“-Konzept

Ein wichtiger Punkt im Vergleich ist die Ausstattung. Die Yamaha Ténéré 700 World Raid ist als Paket gedacht: Sie bringt eine Adventure-Ausrichtung mit, die das Motorrad für Reisen und längere Einsätze vorbereitet. Das zeigt sich typischerweise in Details, die man im Alltag wirklich merkt – etwa bei der Art, wie das Motorrad für unterschiedliche Streckenbedingungen gerüstet ist.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 verfolgt dagegen ein Konzept, das stärker auf den Charakter und die Alltagsverwendung setzt. Das kann bedeuten, dass sie sich schneller „ready“ anfühlt, wenn es einfach darum geht, loszufahren – ohne dass man das Motorrad erst in eine Reiseform bringen muss.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha Ténéré 700 World Raid – Stärken

  • Reisetauglichkeit: ausgelegt für lange Strecken und wechselnde Bedingungen.
  • Kontrolliertes Fahrgefühl: stabil und berechenbar, besonders auf nicht perfektem Untergrund.
  • Adventure-Setup: die „World Raid“-Ausrichtung passt zu Touren mit Anspruch.

Yamaha Ténéré 700 World Raid – mögliche Schwächen

  • Alltag in der Stadt: je nach Fahrstil kann die Adventure-Ausrichtung weniger „leichtfüßig“ wirken als bei rein urbanen Konzepten.
  • Fokus: wer ausschließlich kurze Strecken und maximale Kompaktheit sucht, findet eventuell ein passenderes Profil.

Royal Enfield Guerrilla 450 – Stärken

  • Agilität im Alltag: macht Spaß bei Stadtfahrten und dynamischer Landstraßenfahrt.
  • Direktes Ansprechverhalten: oft schnell „da“, wenn es zügig werden soll.
  • Allround-Charakter: wirkt unkompliziert für viele Einsatzarten.

Royal Enfield Guerrilla 450 – mögliche Schwächen

  • Adventure-Fokus: weniger „Reiseenduro“ als die Yamaha – besonders bei Offroad-Schwerpunkten.
  • Anspruch an Touren: wer sehr lange Etappen mit viel Gepäck und häufig wechselndem Untergrund plant, wird die Yamaha oft als stimmiger empfinden.

Welches Motorrad passt besser zu welchem Fahrstil?

Der Vergleich lässt sich am Ende auf eine klare Frage herunterbrechen: Welche Art von Fahrten steht im Vordergrund? Die Yamaha Ténéré 700 World Raid ist besonders dann die bessere Wahl, wenn Touren, wechselnde Untergründe und ein „ich will überall hin“-Gefühl wichtig sind. Sie ist ein Motorrad, das man gern für längere Zeit „einfach mitnimmt“ – ohne ständig Kompromisse zu suchen.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Alltag dominiert und das Motorrad vor allem dort überzeugen soll, wo man schnell unterwegs ist: Stadt, Feierabendrunde, Landstraße mit Kurven und spontane Ausfahrten. Wer ein Motorrad möchte, das sich leicht anfühlt und schnell auf Fahrspaß umschaltet, wird mit der Guerrilla sehr wahrscheinlich glücklich.

Fazit:

Die Yamaha Ténéré 700 World Raid ist für alle die richtige Wahl, die ein Motorrad für lange Touren suchen und dabei Wert auf Stabilität, Kontrolle und eine klare Adventure-Ausrichtung legen. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Strecke nicht nur aus perfektem Asphalt besteht und wenn das Motorrad auch mit Gepäck und wechselnden Bedingungen souverän bleiben soll. Wer häufig reist oder gern „mehr als nur Straße“ fährt, findet in der Yamaha einen sehr stimmigen Begleiter.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 passt am besten zu Fahrern, die ein modernes, agiles Motorrad für den Alltag und die Landstraße möchten. Sie wirkt im Vergleich oft direkter und leichter im Handling, was sich vor allem in der Stadt und bei dynamischer Fahrweise auszahlt. Wer unkompliziert losfahren will und ein Motorrad sucht, das schnell Spaß macht, ohne sich wie ein reines Reiseenduro anzufühlen, trifft mit der Guerrilla eine sehr gute Wahl.

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