| UVP | 13.699 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- hochherrschaftliches Fahrgefühl
- echtes Reise-Enduro Feeling
- tolles Fahrwerk
- tolle Bremsen
- toller Motor
- tolle technische Serienausstattung
- Soziuskomfort so lálá
- für kleine Fahrer/innen nicht geeignet
- kein Y-AMT verfügbar
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.595 | mm |
| Länge | 2.370 | mm |
| Radstand | 1.595 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.495 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2 Zylinder Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 535 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Zentralrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 46 mm (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54V | |
| Reifen hinten | 150/70 R 18 M/C 70V M S | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo, Doppelscheibe ( Ø 282 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Ténéré 700 World Raid ist eine konsequent weiterentwickelte Reiseenduro für Fahrerinnen und Fahrer, die tatsächlich weit fahren wollen – und zwar nicht nur auf Asphalt. Ihr größter Trumpf bleibt die stimmige Verbindung aus großer Reichweite, robustem Fahrwerk, kontrollierbarem CP2-Motor und echtem Offroad-Nutzwert. Dass Yamaha das Modell nun mit moderner Elektronik, Ride-by-Wire, Tempomat und IMU-gestützten Assistenzsystemen aufwertet, macht die Maschine alltagstauglicher und sicherer, ohne ihren Grundcharakter vollständig zu verwässern.
Gleichzeitig bleibt sie ein Motorrad mit klarer Haltung: hoch, präsent, funktional und bewusst weniger bequem als schwere Reise-Tourer mit Asphaltfokus. Genau darin liegt aber auch ihre Stärke. Die World Raid ist kein weichgespülter Kompromiss, sondern ein ernst gemeintes Adventure-Bike für lange Distanzen, schlechte Wege und Menschen, die lieber Horizonte als Stadtgrenzen anpeilen. Wer genau so ein Motorrad sucht, findet in der aktuellen Ténéré 700 World Raid eines der spannendsten und glaubwürdigsten Angebote der Mittelklasse.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort stehen die neue World Raid sowie die Standard T7 als Vorführer und freuen sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
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Yamaha Ténéré 700 World Raid vs. Suzuki DR-Z 4SM – Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick „ähnlich“ wirken, aber am Ende völlig unterschiedliche Einsatzzwecke erfüllen, lohnt sich ein genauer Blick. Der Yamaha Ténéré 700 World Raid steht für Reiseenduro-Feeling: robust, alltagstauglich und darauf ausgelegt, auch längere Strecken entspannt zu absolvieren. Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen ist deutlich stärker auf Agilität und Fahrspaß im urbanen Umfeld sowie auf kurvigen Strecken ausgelegt – mit einem supermoto-nahen Charakter, der das Motorrad spürbar lebendiger macht.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet: Wie unterscheiden sich die beiden Modelle in Motorcharakter, Fahrwerk und Handling, Ergonomie, Bremsen, Reifen-/Grip-Konzept, Komfort und Alltagstauglichkeit? So wird klar, welches Bike besser zu welchem Fahrprofil passt – ohne sich in reinen Daten zu verlieren.
Grundcharakter: Reiseenduro vs. supermoto-orientiertes Setup
Yamaha Ténéré 700 World Raid: gebaut für Strecke und Abwechslung
Der Yamaha Ténéré 700 World Raid wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für eine Tour „mal eben“ nutzt, sondern für längere Pläne. Der Fokus liegt auf Vielseitigkeit: Asphalt ist kein Problem, aber auch unbefestigte Abschnitte sollen sich nicht wie ein Kompromiss anfühlen. Das World-Raid-Konzept unterstreicht diesen Anspruch mit einer Ausrichtung, die eher nach „mit Gepäck unterwegs“ klingt als nach „nur kurz um die Ecke“.
Suzuki DR-Z 4SM: leichtfüßig, direkt und verspielt
Die Suzuki DR-Z 4SM ist vom Gefühl her näher an einem Motorrad, das man gern bewegt: schnell umgelegt, zügig durch Kurven, mit einem Setup, das auf Grip und Reaktionsfreude ausgelegt ist. Der 4SM-Ansatz steht für ein supermoto-nahes Fahrverhalten – weniger „Reise“ im klassischen Sinn, mehr „Fahren“ und „Genießen“.
Motor und Antrieb: Unterschiedliche Stärken im Fahrgefühl
Yamaha: gleichmäßiger Vortrieb für lange Abschnitte
Der Motor des Yamaha Ténéré 700 World Raid spielt seine Stärken besonders dann aus, wenn es nicht nur um maximale Beschleunigung geht, sondern um kontrollierbaren Schub über längere Zeit. Das macht das Motorrad angenehm, wenn die Strecke wechselt: mal schneller, mal langsamer, mal mit wechselndem Untergrund. Der Antrieb unterstützt ein ruhiges, souveränes Fahren – auch dann, wenn man nicht ständig am Gas „arbeitet“.
Suzuki: mehr Direktheit und „Anpacken“
Die Suzuki DR-Z 4SM wirkt im Vergleich oft unmittelbarer. Das spürt man vor allem beim Herausbeschleunigen aus Kurven und beim schnellen Wechsel zwischen Schräglage und Aufrichten. Der Charakter ist weniger auf gleichmäßiges Dahingleiten getrimmt, sondern auf aktive Fahrweise. Wer gern zügig fährt und das Motorrad als Werkzeug für Kurven nutzt, wird hier eher glücklich.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Motorräder in Kurven und auf Wegen verhalten
Yamaha: stabil und souverän – auch abseits des Asphalts
Beim Yamaha Ténéré 700 World Raid steht das Gefühl von Stabilität im Vordergrund. Das Fahrwerk unterstützt eine Linie, die auch bei wechselnden Bedingungen nicht sofort „kippt“. Gerade auf längeren Strecken, bei denen man nicht jede Unebenheit perfekt plant, ist das ein echter Vorteil. Gleichzeitig bleibt das Motorrad so handlich, dass es nicht wie ein schweres Reisegerät wirkt, sondern wie ein durchdachter Allrounder.
Suzuki: agiles Einlenken und spürbare Kurvenfreude
Die Suzuki DR-Z 4SM punktet mit einem deutlich direkteren Handling. Das Motorrad lässt sich zügig einlenken und fühlt sich in Kurven oft „lebendiger“ an. Auf Straßen mit gutem Grip macht das richtig Spaß. Auf unebenen oder sehr unruhigen Wegen kann der Fokus auf Agilität aber auch bedeuten, dass man die Fahrweise stärker anpassen muss als beim Reiseenduro-Ansatz der Yamaha.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. sportliche Ausrichtung
Yamaha: entspannter für längere Tage
Die Sitzposition des Yamaha Ténéré 700 World Raid wirkt auf Langstrecke ausgelegt. Man sitzt so, dass man nicht nach kurzer Zeit „zusammenfällt“, sondern mit einer natürlichen Haltung weiterfahren kann. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Tour länger dauert oder wenn man öfter Pausen einlegt und wieder ansetzt.
Suzuki: sportlicher, näher am „Fahren“
Die Suzuki DR-Z 4SM ist ergonomisch eher auf eine aktive Fahrweise abgestimmt. Das kann sich im Alltag als Vorteil zeigen, weil das Motorrad schnell „bereit“ ist. Für lange, entspannte Etappen ist die Ausrichtung jedoch weniger auf maximalen Komfort optimiert – hier entscheidet am Ende, wie man selbst unterwegs ist.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im normalen Fahrbetrieb zuverlässig funktionieren. Im Vergleich zeigt sich aber ein Unterschied im Einsatzfokus: Die Yamaha vermittelt eher das Gefühl von kontrollierter Verzögerung für unterschiedliche Situationen – passend zu ihrem Allround-Anspruch. Die Suzuki wirkt im sportlicheren Fahrmodus oft „direkter“, was beim zügigen Kurvenfahren und beim schnellen Reagieren hilfreich ist.
Reifen, Grip und Untergrund: Wo die Stärken wirklich liegen
Yamaha: mehr Bandbreite bei wechselndem Untergrund
Der Yamaha Ténéré 700 World Raid ist in seinem Konzept darauf ausgelegt, dass die Strecke nicht immer nur Asphalt ist. Das Reifen-/Grip-Konzept und die Gesamtabstimmung passen besser zu Situationen, in denen man mal auf Schotter, mal auf schlechteren Belag oder auf wechselnde Bedingungen trifft. Dadurch fühlt sich das Motorrad weniger wie ein „Asphalt-only“-Projekt an.
Suzuki: mehr Fokus auf Straße und kurvige Dynamik
Die Suzuki DR-Z 4SM spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo Grip und Fahrbahnqualität stimmen. Das supermoto-orientierte Setup unterstützt ein sehr lebendiges Fahrgefühl. Wer häufig auf Straßen fährt, die Spaß machen, wird das besonders genießen. Bei sehr unruhigen oder stark wechselnden Untergründen muss man jedoch stärker damit rechnen, dass das Motorrad weniger „durchzieht“, sondern mehr nach Fahrstil verlangt.
Ausstattung und Alltag: Was man im echten Leben merkt
Yamaha: Reise- und Tourenlogik
Der Yamaha Ténéré 700 World Raid wirkt wie ein Motorrad, das man gern für Touren vorbereitet: mehr „Reise-Denken“ in der Gesamtkonzeption. Das zeigt sich weniger in einzelnen Details, sondern im Gesamtpaket aus Fahrbarkeit, Sitzkomfort und dem Gefühl, dass das Motorrad für längere Zeit gemacht ist.
Suzuki: unkompliziert, wenn das Ziel Spaß ist
Die Suzuki DR-Z 4SM ist eher die Wahl, wenn das Ziel klar ist: rausfahren, Kurven genießen, das Motorrad spüren. Im Alltag kann das bedeuten, dass man weniger „Planung“ braucht und schneller einfach losfährt. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt oder häufig mit Gepäck unterwegs ist, wird die Reiseorientierung der Yamaha eher zu schätzen wissen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Ténéré 700 World Raid – Stärken
- Vielseitigkeit: passt zu unterschiedlichen Streckenprofilen.
- Langstrecken-Komfort: unterstützt entspanntes Fahren über Zeit.
- Souveränes Handling: stabiler Eindruck bei wechselnden Bedingungen.
Yamaha Ténéré 700 World Raid – mögliche Schwächen
- Wer maximal „sportlich-direkt“ sucht, empfindet die Yamaha im Vergleich manchmal etwas weniger „aggressiv“ im Kurvengefühl.
- Der Reise-Charakter kann dazu führen, dass man die Suzuki als „lebendiger“ wahrnimmt, wenn man primär Straße fährt.
Suzuki DR-Z 4SM – Stärken
- Agiles Handling: macht Kurvenfahren schnell und intuitiv.
- Direkter Fahrspaß: unterstützt eine aktive Fahrweise.
- Fokus auf Straße: fühlt sich auf passenden Strecken sehr dynamisch an.
Suzuki DR-Z 4SM – mögliche Schwächen
- Bei sehr unruhigen oder stark wechselnden Untergründen ist die Yamaha oft die stressfreiere Wahl.
- Für lange, entspannte Etappen kann die sportlichere Ausrichtung weniger „komfortabel“ wirken.
Welche Wahl passt? Für wen ist welches Motorrad die bessere Entscheidung?
Die Entscheidung zwischen Yamaha Ténéré 700 World Raid und Suzuki DR-Z 4SM hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrstil passt.
Yamaha ist die bessere Wahl, wenn…
- Touren mit wechselndem Untergrund geplant sind (und nicht nur Asphalt).
- längere Fahrten im Vordergrund stehen und Komfort wichtig ist.
- ein Motorrad gesucht wird, das als Allround-Reiseenduro funktioniert.
Suzuki ist die bessere Wahl, wenn…
- Kurvenfahrten und agiles Handling auf der Straße Priorität haben.
- ein Motorrad gesucht wird, das schnell „anspringt“ und Fahrspaß direkt vermittelt.
- das Einsatzprofil eher auf kurzere, dynamische Ausfahrten hinausläuft.
Fazit:
Der Yamaha Ténéré 700 World Raid ist die stimmige Wahl für alle, die ein Motorrad für längere Touren und wechselnde Strecken suchen. Die Kombination aus souveränem Fahrgefühl, tourentauglicher Ergonomie und dem breiteren Untergrund-Fokus macht ihn besonders attraktiv, wenn nicht jede Fahrt perfekt geplant ist. Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen spielt ihre Stärken dort aus, wo es schnell und direkt werden darf: beim agilen Einlenken, beim lebendigen Kurvengefühl und bei Fahrten, die vor allem Spaß machen sollen. Wer häufig auf Asphalt unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sich wie ein Werkzeug für Dynamik anfühlt, wird mit der Suzuki eher glücklich. Wer hingegen Vielseitigkeit und Langstreckenkomfort priorisiert, trifft mit der Yamaha die bessere Wahl.