| UVP | 11.699 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Fahrwerk funktioniert überall
- Motor durchzugskräftig
- Durchdachte Konstruktion
- Geländetauglichkeit
- Reichweite
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 204 | kg |
| Radstand | 1.595 | mm |
| Länge | 2.370 | mm |
| Radstand | 1.595 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.455 | mm |
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel 43mm (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Zweiarmschwinge (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 M/C 54V M S | |
| Reifen hinten | 150/70 R18 M/C 70V M S | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe Brembo ( Ø 282 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe Brembo ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Yamaha Ténéré 700 vs Honda NT700 (WN7): Vergleich für Straße, Schotter und Touren
Wenn zwei Reiseenduros gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Es geht darum, wie sich ein Motorrad im Alltag anfühlt, wie souverän es auf längeren Strecken bleibt und wie gut es mit wechselnden Untergründen klarkommt. Genau hier setzen der Yamaha Ténéré 700 und die Honda NT700 (WN7) an. Beide Modelle sind auf Abenteuer ausgelegt, aber sie interpretieren das Konzept auf ihre eigene Art. Der folgende Vergleich hilft dabei, die Unterschiede greifbar zu machen – damit die Entscheidung am Ende nicht nur nach Bauchgefühl fällt.
Grundidee: Reiseenduro mit unterschiedlichem Charakter
Der Yamaha Ténéré 700 wirkt wie ein „Allrounder mit Offroad-Ader“. Er ist darauf ausgelegt, sowohl auf der Straße als auch auf Schotterpisten Spaß zu machen, ohne dabei zu sperrig zu werden. Die Honda NT700 (WN7) verfolgt ebenfalls den Reisegedanken, legt aber den Fokus stärker auf einen ruhigen, alltagstauglichen Betrieb und eine ausgewogene Gesamtbalance. Beide Motorräder sind damit Kandidaten für Touren, aber auch für den täglichen Gebrauch – je nachdem, welche Art von Fahrgefühl bevorzugt wird.
Motor und Ansprechverhalten im Vergleich
Beim Motorcharakter zeigt sich ein typischer Unterschied: Der Yamaha Ténéré 700 wird oft als lebendiger und „direkter“ wahrgenommen. Das macht ihn besonders attraktiv, wenn häufig beschleunigt, überholt oder zügig aus Kurven heraus gefahren wird. Die Honda NT700 (WN7) wirkt im Vergleich häufig harmonischer und gleichmäßiger im Fluss. Das ist ein Plus, wenn lange Strecken entspannt gefahren werden sollen und das Motorrad eher „mitzieht“ als ständig nach Drehzahl zu verlangen.
In der Praxis bedeutet das: Wer ein Motorrad sucht, das sich dynamisch anfühlt und auf Impulse schnell reagiert, findet im Ténéré 700 oft den passenderen Charakter. Wer dagegen Wert auf gleichmäßige Leistungsentfaltung und entspanntes Tempo legt, wird mit der NT700 (WN7) leichter glücklich.
Fahrwerk und Handling: Wie sicher wirkt das Motorrad?
Beide Modelle sind für wechselnde Untergründe gedacht. Entscheidend ist aber, wie sie das umsetzen: Stabilität bei Tempo, Kontrolle in Kurven und ein Fahrgefühl, das auch auf unebenem Asphalt oder grobem Schotter nicht „nervös“ wird.
Stabilität auf der Straße
Der Yamaha Ténéré 700 spielt seine Stärken häufig dort aus, wo es sportlicher wird: Kurvenfahrt, Richtungswechsel und das Gefühl, dass das Motorrad aktiv mitarbeitet. Das kann auf kurvigen Strecken sehr begeistern. Gleichzeitig bleibt er ein Reiseenduro, also nicht „nur“ ein sportliches Motorrad – aber der Fokus liegt spürbar auf Agilität.
Die Honda NT700 (WN7) punktet dagegen oft mit einem ruhigen, gutmütigen Fahrverhalten. Gerade wenn der Untergrund weniger berechenbar ist oder wenn längere Etappen gefahren werden, wirkt die Honda häufig wie ein Motorrad, das man einfach laufen lassen kann. Das ist besonders angenehm, wenn man nicht ständig „arbeiten“ möchte, um das Motorrad in der Spur zu halten.
Schotter und leichtes Gelände
Auf Schotterpisten und bei leichtem Offroad-Einsatz zeigt sich der Unterschied im Fahrstil: Der Yamaha Ténéré 700 fühlt sich oft wie ein Motorrad an, das man gerne bewegt – mit mehr „Feedback“ und einem direkten Kontakt zum Untergrund. Das hilft, wenn man aktiv fährt und die Linie bewusst wählt.
Die Honda NT700 (WN7) kann im Vergleich mit einer eher gleichmäßigen Abstimmung überzeugen. Das ist ein Vorteil, wenn man entspannt unterwegs ist, nicht zu viel Risiko sucht und das Motorrad vor allem als zuverlässiges Reisegerät betrachtet. Für viele Fahrer ist genau diese Art von Kontrolle der Schlüssel: nicht maximal „wild“, sondern berechenbar.
Ergonomie und Alltag: Wie gut passt das Motorrad zum eigenen Körper?
Bei Reiseenduros entscheidet die Ergonomie oft darüber, ob eine Tour nach 200 Kilometern noch Spaß macht oder ob der Rücken meldet, dass es zu viel war. Hier unterscheiden sich die beiden Modelle spürbar in der Art, wie sie die Sitzposition und die Gewichtsverteilung unterstützen.
Sitzposition und Fahrhaltung
Der Yamaha Ténéré 700 wird häufig als „aufrecht und aktiv“ beschrieben: Man sitzt nicht zu tief, kann aber auch nicht komplett „entspannt liegen“. Das ist gut, wenn man im Alltag und auf Touren gerne eine gewisse Wachheit im Körper spürt – besonders in Kurven oder bei wechselnden Geschwindigkeiten.
Die Honda NT700 (WN7) wirkt im Vergleich oft etwas „komfortorientierter“ in der Grundhaltung. Das bedeutet nicht, dass sie unhandlich wäre, aber sie unterstützt häufig eine entspanntere Fahrhaltung. Für Fahrer, die lange Strecken am Stück fahren oder häufig im Stadtverkehr unterwegs sind, kann das ein echter Vorteil sein.
Komfort und Ausstattung: Was macht den Unterschied auf Tour?
Komfort ist mehr als nur ein weiches Sitzpolster. Dazu gehören Windschutz, Bedienbarkeit, Übersichtlichkeit und das Gefühl, dass das Motorrad auch nach Stunden noch „stimmig“ bleibt.
Windschutz und Ergonomie im Fahrtwind
Der Yamaha Ténéré 700 ist als Reiseenduro so ausgelegt, dass er auch bei längeren Fahrten nicht sofort anstrengend wird. Je nach Körpergröße und Windsituation kann die Wirkung des Windschutzes unterschiedlich ausfallen. Wer häufig Autobahn oder schnelle Landstraßen fährt, profitiert oft davon, das Setup (z. B. Scheibe/Zubehör) an die eigene Größe anzupassen.
Die Honda NT700 (WN7) wird häufig als angenehm im „Alltagsbetrieb“ wahrgenommen. Gerade wenn man nicht ständig Höchsttempo fährt, sondern eher gleichmäßig unterwegs ist, kann die Honda sehr gut funktionieren. Das macht sie attraktiv für Touren, bei denen Komfort und entspannter Rhythmus im Vordergrund stehen.
Bedienbarkeit und Übersicht
Beide Motorräder sind grundsätzlich so konzipiert, dass sie sich im Alltag gut bedienen lassen. Der Unterschied liegt eher im persönlichen Empfinden: Der Yamaha Ténéré 700 wirkt oft etwas „techniknah“ und dynamisch, während die Honda NT700 (WN7) häufig als unkompliziert und ruhig wahrgenommen wird. Wer gerne schnell versteht, wie man das Motorrad „liest“, fühlt sich beim Yamaha oft schneller zuhause. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das einfach funktioniert und nicht ständig Aufmerksamkeit fordert, ist bei der Honda häufig besser aufgehoben.
Stärken und Schwächen: Direkter Vergleich ohne Schönreden
Yamaha Ténéré 700 – Stärken
- Dynamisches Fahrgefühl: reagiert oft lebendig auf Gas und Lenkimpulse.
- Agilität: besonders auf kurvigen Strecken und beim aktiven Fahren spürbar.
- Offroad-Feeling: vermittelt häufig mehr Kontakt zum Untergrund.
- Reiseenduro-Charakter: vielseitig für Straße, Schotter und Touren.
Yamaha Ténéré 700 – Schwächen
- Anspruch an den Fahrstil: wer maximal „entspannt“ fahren will, muss sich ggf. an den lebendigeren Charakter gewöhnen.
- Setup-abhängig: Komfort kann je nach Körpergröße und Zubehör variieren.
Honda NT700 (WN7) – Stärken
- Ruhiger, gleichmäßiger Charakter: angenehm für lange Strecken und Alltag.
- Komfortorientierte Balance: oft leicht zu fahren, ohne ständig zu „arbeiten“.
- Berechenbarkeit: besonders auf wechselndem Untergrund hilfreich.
- Alltagstauglichkeit: wirkt häufig unkompliziert im täglichen Betrieb.
Honda NT700 (WN7) – Schwächen
- Weniger „sportlich-direkt“: wer maximale Dynamik sucht, empfindet den Charakter eventuell als weniger „spritzig“.
- Fahrspaß hängt vom Anspruch ab: wer Offroad sehr aktiv angeht, könnte sich beim Yamaha stärker „gefordert“ fühlen.
Welche Kaufentscheidung passt zu welchem Fahrprofil?
Am Ende entscheidet nicht nur das Motorrad, sondern die Art, wie gefahren wird. Beide Modelle sind Reiseenduros, aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an.
Für wen eignet sich die Yamaha Ténéré 700 besonders?
Die Yamaha Ténéré 700 passt besonders gut, wenn häufig Kurven, zügige Landstraßen oder auch mal längere Schotterabschnitte auf dem Plan stehen. Wer ein Motorrad möchte, das sich lebendig anfühlt, schnell auf Eingaben reagiert und beim aktiven Fahren Spaß macht, findet im Ténéré 700 oft die stimmigere Wahl. Auch Fahrer, die gerne ein bisschen mehr „Kontakt“ zum Untergrund spüren, werden den Charakter häufig schätzen.
Für wen eignet sich die Honda NT700 (WN7) besonders?
Die Honda NT700 (WN7) ist besonders attraktiv, wenn Komfort, gleichmäßiges Tempo und ein unkomplizierter Fahralltag im Vordergrund stehen. Wer lange Strecken entspannt fahren möchte, im Alltag häufig zwischen Stadt und Land pendelt und ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt, liegt mit der Honda oft richtig. Gerade wenn das Motorrad eher als verlässliches Reisegerät dienen soll, kann die NT700 ihre Stärken ausspielen.
Fazit:
Die Yamaha Ténéré 700 ist die bessere Wahl für alle, die ein Reiseenduro mit spürbar lebendigem Charakter suchen: mehr Agilität, mehr Direktheit und ein Fahrgefühl, das besonders beim aktiven Fahren auf Straße und Schotter überzeugt. Wer gern Kurven dynamisch angeht und das Motorrad nicht nur „mitlaufen“ lassen, sondern bewusst bewegen möchte, wird mit dem Ténéré 700 meist glücklicher.
Die Honda NT700 (WN7) empfiehlt sich dagegen für Fahrer, die vor allem Ruhe, Berechenbarkeit und entspanntes Reisen priorisieren. Sie wirkt häufig wie ein Motorrad, das lange Strecken angenehm macht und im Alltag unkompliziert bleibt. Wer weniger Wert auf maximalen Kick legt, sondern auf ein stimmiges Gesamtpaket aus Komfort und gleichmäßigem Fahrverhalten, trifft mit der NT700 oft die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: Mehr Dynamik und Offroad-Feeling sprechen für die Yamaha – mehr Gelassenheit und Alltagstauglichkeit für die Honda.