| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 10.200 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- Verarbeitung
- Durchzug
- Langstreckenkomfort, auch für Sozius
- Verarbeitung
- Preispolitik
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 224 | kg |
| Radstand | 1.559 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.559 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.225 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Wassergekühlter 2-Zylinder-Viertaktmotor mit vier über Schlepphebel betätigten Ventilen pro Zylinder, zwei obenliegenden Nockenwellen und Trockensumpf | |
| Hubraum | 853 | ccm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
| Leistung | 77 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 83 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 366 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Stahlbrückenrahmen in Schalenbauweise | |
| Federung vorne | Teleskopgabel, Ø 41 mm (Federweg 151)mm | |
| Federung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge (Federweg 177)mm | |
| Aufhängung hinten | direkt angelenktes Zentralfederbein | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
Fazit - ein Bike ohne große Schwächen
Und nun, ist die BMW eine Kaufempfehlung? Ja, ist sie. Sie eignet sich für Anfänger, kleinere Personen und langweilt erfahrene Piloten nicht. Ihr Langstreckenkomfort (mit einem größeren Windschild) ist hervorragend, ausreichend spritzig ist sie auch.
Die 2.500 Euro Preisunterschied zur BMW F 850 GS sollten eigentlich jede Kaufempfehlung stärken. Hier jedoch reichen sie gerade dazu aus, die Preispolitik nicht vollends zu verdammen. Wenn man sie sich leisten kann und will, erhält man ein nahezu universell einsetzbares Bike mit sehr guter Verarbeitung.
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg zur Verfügung gestellt.
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Yamaha Tracer 7 GT vs. BMW F 750 GS: Vergleich für Alltag, Touren und leichte Abenteuer
Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur auf dem Asphalt funktioniert, sondern auch für längere Touren und gelegentliche Schotterwege taugt, landet schnell bei zwei beliebten Kandidaten: der Yamaha Tracer 7 GT und der BMW F 750 GS. Beide Modelle stehen für den modernen Allround-Anspruch – aber mit unterschiedlichem Charakter. Die Tracer 7 GT wirkt eher wie ein sportlich-eleganter Reise-Tourer, während die F 750 GS ihren Fokus klar auf Vielseitigkeit und das „GS“-typische Abenteuergefühl legt.
Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Punkte gegenübergestellt: Wie unterscheiden sich Fahrgefühl, Komfort, Elektronik, Alltagstauglichkeit und typische Schwächen? Dabei geht es weniger um einzelne Zahlen, sondern darum, wie sich die aufgeführten Eigenschaften im Alltag bemerkbar machen.
Grundcharakter: Tourer mit Temperament vs. Reiseenduro mit GS-DNA
Die Yamaha Tracer 7 GT ist als sportlicher Touring-Allrounder gedacht. Der Schwerpunkt liegt auf einem dynamischen Auftritt, einer stimmigen Ergonomie und einem Konzept, das sich auf langen Strecken genauso wohlfühlt wie auf flotten Feierabendrunden. Die „GT“-Auslegung zielt dabei auf Komfort und Alltagstauglichkeit: Windschild, Sitzposition und Ausstattung sind so gewählt, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt ankommt.
Die BMW F 750 GS dagegen ist die klassische Wahl für alle, die ein Motorrad möchten, das sich nicht nur auf der Straße „richtig“ anfühlt, sondern auch abseits des perfekten Asphalts. Die GS-Philosophie zeigt sich in der Sitzhöhe, der aufrechte(n) Haltung und dem Gesamtpaket, das auf Kontrolle und Sicherheit ausgelegt ist. Wer regelmäßig Landstraßen fährt, aber auch mal einen unbefestigten Weg oder eine Schotterpassage einplant, bekommt hier ein stimmiges Gesamtbild.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beide Motorräder sind auf den Alltag und Touren ausgelegt und liefern eine Charakteristik, die man im Alltag schnell zu schätzen lernt. Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt dabei oft „touriger“ abgestimmt: Gasannahme und Durchzug passen gut zu gleichmäßigen Fahrten, bei denen man nicht ständig nachjustieren muss. Gerade auf längeren Strecken ist das angenehm, weil sich das Motorrad wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt.
Die BMW F 750 GS spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es etwas unruhiger wird: wechselnde Untergründe, wechselnde Geschwindigkeiten, häufiges Anfahren und Bremsen. Das Fahrgefühl ist eher auf Kontrolle und souveräne Dosierbarkeit ausgelegt. Dadurch wirkt die F 750 GS in vielen Situationen „entspannter“, obwohl sie durchaus sportlich bewegt werden kann.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Tracer 7 GT: Stärken liegen in der harmonischen Abstimmung für flüssige Touren und in einem insgesamt sportlich-eleganten Charakter. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Straße und Komfort liegt – wer sehr häufig abseits befestigter Wege unterwegs ist, merkt schneller die Grenzen des Tourer-Ansatzes.
- F 750 GS: Stärken liegen in der Vielseitigkeit und dem „GS“-Gefühl, das auch auf unebenem Untergrund Sicherheit vermittelt. Schwäche kann sein, dass der Komfort- und Touring-Fokus je nach Ausstattung nicht ganz so „ready-to-go“ wirkt wie bei der GT-Variante – dafür ist das Motorrad als Reiseenduro-Konzept sehr stimmig.
Ergonomie und Komfort: Sitzposition, Windschutz und Alltagstauglichkeit
Bei beiden Modellen ist die Ergonomie ein entscheidender Punkt, denn sie bestimmt, wie anstrengend oder entspannt sich eine Tour anfühlt. Die Yamaha Tracer 7 GT setzt auf eine Sitzposition, die sportlich genug bleibt, um dynamisch zu fahren, aber gleichzeitig so gestaltet ist, dass man nicht nach kurzer Zeit „verkrampft“. Der Windschutz und die Auslegung des Cockpits zielen darauf ab, dass man auch bei längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen weniger gegen den Fahrtwind arbeiten muss.
Die BMW F 750 GS bietet eine aufrechtere Haltung, die das Motorrad besonders gut kontrollierbar macht – vor allem, wenn der Untergrund wechselt. Die Sitzhöhe und die Position der Fußrasten unterstützen ein aktives Fahren, ohne dass man ständig „in der Bewegung“ sein muss. Für längere Strecken ist das angenehm, auch wenn der Charakter stärker auf Kontrolle als auf „Tourer-Cocoon“ ausgelegt ist.
Was im Alltag auffällt
- Tracer 7 GT: Vorteil bei komfortorientierten Touren, bei denen Windschutz und eine stimmige Ergonomie im Vordergrund stehen. Wer häufig lange Strecken fährt, profitiert von der GT-Ausrichtung.
- F 750 GS: Vorteil bei wechselnden Bedingungen und bei Fahrten, bei denen man öfter mal „anders“ fährt als nur geradeaus. Die aufrechte Sitzhaltung hilft, das Motorrad auch im Gelände-ähnlichen Umfeld sicher zu bewegen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf der Straße vs. Agilität auf gemischtem Terrain
Das Fahrwerk entscheidet darüber, wie souverän ein Motorrad Kurven nimmt, wie es auf Unebenheiten reagiert und wie leicht es sich im Alltag bewegen lässt. Die Yamaha Tracer 7 GT ist spürbar auf Straßenkomfort und ein harmonisches Kurvenverhalten abgestimmt. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Stabilität, ohne dabei träge zu wirken. Gerade auf Landstraßen ist das Handling oft „direkt“, sodass man Kurven zügig anfahren kann.
Die BMW F 750 GS ist dagegen stärker auf Vielseitigkeit ausgelegt. Das Fahrwerk und die Geometrie unterstützen ein sicheres Fahrverhalten auch dann, wenn die Fahrbahn nicht perfekt ist. Auf Schotter oder schlechterem Asphalt fühlt sich die F 750 GS oft kontrollierter an, weil man das Motorrad leichter „führen“ kann. Auf der Straße ist sie ebenfalls gut, aber der Charakter bleibt stärker „reiseenduro“ als „sporttourer“.
Typische Unterschiede
Wer überwiegend auf gutem Asphalt unterwegs ist, wird die Tracer 7 GT häufig als besonders stimmig empfinden. Wer dagegen regelmäßig gemischte Strecken fährt oder sich nicht darauf verlassen möchte, dass der Untergrund immer perfekt ist, bekommt mit der BMW F 750 GS ein Konzept, das sich dafür natürlicher anfühlt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bremsen sind im Alltag und auf Touren ein zentrales Thema. Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie in typischen Fahrsituationen zuverlässig verzögern. Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt dabei oft wie ein Motorrad, das sich leicht dosieren lässt und bei zügigem Fahren ein gutes Gefühl vermittelt. Das ist besonders dann wichtig, wenn man auf Landstraßen häufig zwischen Beschleunigen und Verzögern wechselt.
Die BMW F 750 GS spielt ihre Stärken vor allem in Situationen aus, in denen Traktion und Untergrund eine größere Rolle spielen. Das Zusammenspiel aus Bremsgefühl und Elektronik zielt darauf ab, dass man auch bei weniger perfekten Bedingungen kontrolliert bleibt. Dadurch entsteht ein Sicherheitsgefühl, das gerade auf gemischten Strecken hilft.
Elektronik und Assistenz: Komfort im modernen Motorradalltag
Moderne Motorräder leben stark von Elektronik – und beide Modelle bringen hier sinnvolle Ansätze mit. Die Yamaha Tracer 7 GT setzt auf ein Paket, das Tourenkomfort und Alltagstauglichkeit unterstützt. Das zeigt sich vor allem darin, wie sich das Motorrad in unterschiedlichen Situationen „ruhig“ fahren lässt: Gas, Fahrmodi und Assistenzfunktionen sollen das Handling vereinfachen, ohne den Fahrspaß zu nehmen.
Die BMW F 750 GS ist ebenfalls elektronisch gut aufgestellt. Gerade im Kontext von Vielseitigkeit und Kontrolle ist Elektronik ein wichtiger Baustein: Sie hilft dabei, dass das Motorrad auch dann berechenbar bleibt, wenn der Untergrund nicht ideal ist. Das ist ein großer Pluspunkt für alle, die nicht nur auf glatten Straßen unterwegs sind.
Stärken und Schwächen
- Tracer 7 GT: Stärken bei der „Touren-Logik“ der Elektronik – sie unterstützt entspanntes Fahren und macht lange Strecken angenehmer. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Straße und Komfort liegt, während die GS-typische Offroad-Orientierung weniger im Vordergrund steht.
- F 750 GS: Stärken bei der Kontrolle und dem Sicherheitsgefühl in wechselnden Bedingungen. Schwäche kann sein, dass der „Tourer-Flow“ je nach Fahrstil nicht ganz so glatt wirkt wie bei der GT, weil das Motorrad stärker auf Vielseitigkeit und aktives Fahren ausgelegt ist.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Yamaha Tracer 7 GT und BMW F 750 GS hängt vor allem davon ab, wie die typischen Fahrten aussehen.
Yamaha Tracer 7 GT – ideal für…
- Tourenfahrer, die viel auf Asphalt unterwegs sind und dabei Komfort und Windschutz schätzen.
- Menschen, die ein Motorrad möchten, das sich sportlich anfühlt, aber nicht ständig „auf Kante“ gefahren werden muss.
- Alle, die ein modernes Touring-Konzept suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt.
BMW F 750 GS – ideal für…
- Fahrer, die regelmäßig gemischte Strecken fahren oder gelegentlich abseits befestigter Wege unterwegs sind.
- Menschen, die ein Motorrad mit GS-typischer Kontrolle und einem vielseitigen Charakter suchen.
- Alle, die Wert auf ein Reiseenduro-Gefühl legen und das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen sicher bewegen möchten.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Tourenkomfort, einem harmonischen Straßenfahrgefühl und einem modernen, alltagstauglichen Touring-Paket liegt. Wer häufig längere Strecken fährt, dabei Windschutz und entspannte Ergonomie schätzt und das Motorrad vor allem auf gutem Asphalt bewegt, bekommt mit der Tracer 7 GT einen stimmigen Begleiter.
Die BMW F 750 GS punktet vor allem mit Vielseitigkeit und dem GS-typischen Sicherheitsgefühl, besonders dann, wenn der Untergrund nicht perfekt ist. Wer regelmäßig gemischte Strecken fährt, gelegentlich Schotter oder schlechteren Asphalt einplant und ein Motorrad möchte, das sich in unterschiedlichen Situationen souverän kontrollieren lässt, trifft mit der F 750 GS die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: Tracer 7 GT für straßenorientierte Touren mit Komfortfokus – F 750 GS für Abenteuerlust und gemischte Strecken, bei denen Kontrolle und Vielseitigkeit wichtiger sind als reiner Tourer-Flow.