| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 5.650 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- Fahrkomfort
- Preis
- Soziustauglich
- Fahrleistungen absolut
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Länge | 2.005 | mm |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 R17 | |
| Reifen hinten | 150/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
Fazit - für wen ist sie geeignet?
Also: Für wen eignet sich die kleine BMW G 310 R? Für kleine und leichte Personen natürlich. Die, die einfach Motorrad fahren wollen und auf Fahrleistungen wenig Wert legen.
Ideal ist sie für Leute, die die eingangs gestellte Frage, ob ein Roller nicht die bessere Wahl wäre, mit der Handlichkeit und Fahrfreude der BMW G 310 R entgegnen. Wenn das Konzept Motorrad dem des Rollers überlegen ist, dann hier.
Die japanische Konkurrenz ist meist etwas teuer als die BMW (hätte nicht gedacht, dass ich diesen Satz jemals schreiben würde). Sie schöpft jedoch meist das 48-PS-Limit der Führerscheinklasse A2 aus und bringt etwas mehr Ruhe als die von manchen als hibbelig empfundene BMW mit.
Doch: Nach anfänglicher Skepsis ist eines klar: Macht richtig Spaß, die G 310 R. Wer hätte das gedacht?
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt.
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Yamaha Tracer 7 GT vs. BMW G 310 R: Vergleich für Alltag, Touren und Fahrspaß
Wer vor der Entscheidung steht, welche Maschine besser zum eigenen Fahrstil passt, schaut meist zuerst auf den Charakter: Soll das Motorrad vor allem bequem über längere Strecken tragen, oder geht es eher um Agilität, einfache Handhabung und spontane Fahrten? Genau hier trennt sich der Weg zwischen der Yamaha Tracer 7 GT und der BMW G 310 R. Beide Modelle sind beliebt, aber sie zielen auf unterschiedliche Bedürfnisse ab. Im folgenden Vergleich werden die aufgelisteten Werte und Eigenschaften beider Motorräder zueinander in Beziehung gesetzt – inklusive Stärken und Schwächen, damit die Entscheidung leichter fällt.
Grundcharakter: Tourenkomfort trifft auf urbane Agilität
Die Yamaha Tracer 7 GT ist als sportlicher Tourer gedacht. Das merkt man an der Ausrichtung auf Komfort und an der typischen „Allround“-Logik: längere Strecken sollen sich entspannt anfühlen, und die Maschine soll auch außerhalb der Stadt souverän wirken. Die BMW G 310 R dagegen ist stärker auf das konzentriert, was im Alltag oft zählt: leichtes Handling, überschaubare Dimensionen und ein Motorrad, das sich schnell in den Verkehr einfügt.
Schon beim Blick auf die aufgelisteten Eckdaten wird klar, dass die Tracer 7 GT eher auf „Reise“ ausgelegt ist, während die G 310 R mehr „Stadt und Feierabend“ im Fokus hat. Das ist kein Urteil über „besser“ oder „schlechter“, sondern eine Frage des Einsatzprofils.
Motor und Fahrgefühl: Unterschiedliche Schwerpunkte bei Leistung und Drehfreude
Im Vergleich der Motorwerte zeigt sich, dass beide Motorräder unterschiedliche Stärken ausspielen. Die Yamaha Tracer 7 GT ist so abgestimmt, dass sie auf längeren Strecken gleichmäßiger und entspannter wirkt. Die BMW G 310 R setzt dagegen stärker auf ein direktes Ansprechverhalten und ein agiles Gefühl im Alltag.
Bei der Gegenüberstellung der Leistungs- und Drehmomentwerte fällt auf: Die Tracer 7 GT wirkt insgesamt „touriger“, weil sie das Tempo über Distanz leichter in ein ruhiges Fahrgefühl übersetzt. Die G 310 R ist dagegen eher die Maschine, die man gern bewegt, weil sie sich im Stadtverkehr und auf kurzen Landstraßenabschnitten lebendig anfühlt.
Stärken und Schwächen im Fahrbetrieb
- Yamaha Tracer 7 GT: Stärken liegen in der gleichmäßigen Fahrbarkeit und dem Eindruck, dass längere Strecken weniger anstrengend sind. Schwäche: Wer vor allem maximale „Punch“-Momente erwartet, wird eher in der Yamaha die ruhige Reise-Charakteristik spüren als einen aggressiven Schub.
- BMW G 310 R: Stärken liegen in der unkomplizierten Handhabung und dem direkten Ansprechen. Schwäche: Für sehr lange Autobahnphasen oder hohe Dauergeschwindigkeiten wirkt die Auslegung weniger „reiseorientiert“ als bei der Tracer 7 GT.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Beim Fahrwerk-Vergleich geht es weniger um „besser“ als um „passender“. Die Yamaha Tracer 7 GT ist auf einen stabilen, kontrollierten Eindruck ausgelegt. Das hilft besonders, wenn die Strecke länger wird oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist. Die BMW G 310 R wirkt dagegen leichter und wendiger – ein Vorteil, wenn häufig rangiert, abbiegt oder in engen Situationen reagiert werden muss.
Die aufgelisteten Werte zu Gewicht und Geometrie unterstützen diese Tendenz: Die Tracer 7 GT vermittelt mehr „Tourenmasse“, während die G 310 R im Handling oft den Vorteil der Kompaktheit ausspielt. Genau das macht die BMW im Alltag so angenehm, während die Yamaha auf längeren Strecken ihre Stärken ausspielen kann.
Kurven und Alltag
In Kurven fühlt sich die Tracer 7 GT meist dann besonders stimmig an, wenn man zügig und flüssig unterwegs ist und die Maschine „getragen“ werden soll. Die BMW G 310 R ist hingegen oft dann im Vorteil, wenn schnelle Richtungswechsel, enge Passagen und häufiges Anfahren im Vordergrund stehen.
Komfort und Ergonomie: Windschutz und Sitzgefühl im Vergleich
Ein großer Unterschied zwischen beiden Motorrädern liegt im Komfort-Konzept. Die Yamaha Tracer 7 GT ist als GT-Version klar auf längere Fahrten ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie Wind und Fahrtwind wahrgenommen werden, und in der allgemeinen „Reise“-Ergonomie. Die BMW G 310 R ist dagegen eher „nah am Fahrer“ und damit besonders für kurze bis mittlere Strecken angenehm.
Beim Vergleich der Ergonomie- und Komfortwerte (wie Sitzhöhe, Sitzposition und Windschutz-Aspekte, soweit in den Daten aufgeführt) wird deutlich: Die Tracer 7 GT bietet tendenziell mehr Schutz und ein entspannteres Gesamtgefühl, während die G 310 R die sportlich-aufrechte Nähe zum Geschehen betont.
Stärken und Schwächen
- Yamaha Tracer 7 GT: Stärken: mehr Langstreckenkomfort, bessere „GT“-Anmutung. Schwäche: Wer ein möglichst leichtes, kompaktes Motorrad sucht, empfindet die Yamaha im Stadtbetrieb eventuell als weniger „handlich“ als die BMW.
- BMW G 310 R: Stärken: unkompliziertes Handling, angenehmes Gefühl im Alltag. Schwäche: Bei sehr langen Fahrten kann der Komfortfokus weniger stark ausfallen als bei der Tracer 7 GT.
Ausstattung und Technik: Was die Werte über den Einsatzzweck verraten
Auch die Ausstattungs- und Technikpunkte geben Hinweise auf die Philosophie der beiden Modelle. Die Yamaha Tracer 7 GT ist typischerweise stärker auf „mitnehmen und losfahren“ ausgelegt. Die BMW G 310 R setzt eher auf das Wesentliche und wirkt dadurch im Alltag oft besonders direkt.
Im direkten Vergleich der aufgelisteten Ausstattungsmerkmale fällt auf: Die Tracer 7 GT wirkt in Summe „voller“ für Touren, während die G 310 R eher die pragmatische Lösung für tägliche Fahrten ist. Das ist vor allem dann relevant, wenn Zubehör, Gepäck oder längere Streckenplanung eine Rolle spielen.
Bremsen und Sicherheitsempfinden
Beim Thema Bremsen und dem, was man aus den Daten ableiten kann, zeigt sich: Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt. Die Yamaha spielt ihre Stärken eher aus, wenn man häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert oder mit mehr Komfortfokus unterwegs ist. Die BMW punktet vor allem durch das insgesamt leichte Handling und die einfache Dosierbarkeit im Stadtverkehr.
Verbrauch und Alltagskosten: Effizienz im Kontext
Beim Vergleich der Verbrauchswerte und der Effizienz-Logik zeigt sich: Beide Motorräder können im Alltag wirtschaftlich bewegt werden. Die Yamaha Tracer 7 GT ist dabei eher die Maschine, die auf Touren ihre Stärken ausspielt, während die BMW G 310 R im Stadtbetrieb durch ihre kompakte Art und das unkomplizierte Fahrgefühl besonders punktet.
Wichtig ist dabei der Kontext: Ein niedriger Verbrauch allein entscheidet nicht, wenn die Fahrweise oder die Einsatzstrecke stark variiert. In der Praxis wird die Tracer 7 GT vor allem dann überzeugen, wenn längere Strecken geplant sind. Die BMW G 310 R ist besonders dann attraktiv, wenn viele kurze Wege, Stop-and-Go und häufiges Rangieren den Alltag bestimmen.
Für wen passt welches Motorrad? Entscheidungshilfe ohne Zahlenfetisch
Die Entscheidung zwischen Yamaha Tracer 7 GT und BMW G 310 R hängt weniger von „Gewinner“ und „Verlierer“ ab, sondern davon, welche Art von Motorradfahren im Vordergrund steht.
Yamaha Tracer 7 GT: Ideal für Touren und „Mehr als nur Feierabend“
Die Tracer 7 GT ist besonders passend, wenn längere Strecken, entspannteres Reisen und ein stimmiges Gesamtpaket wichtig sind. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist, auch mal weiter fährt und dabei Komfort sowie eine tourentaugliche Auslegung schätzt, findet in der Yamaha ein Motorrad, das genau dafür gemacht wirkt. Die Stärken liegen in der Reise-Charakteristik, die Schwächen eher dort, wo maximale Kompaktheit im Stadtbetrieb erwartet wird.
BMW G 310 R: Ideal für Stadt, Einsteiger und unkomplizierten Fahrspaß
Die BMW G 310 R passt besonders gut, wenn das Motorrad vor allem im Alltag gebraucht wird: kurze Wege, häufiges Anfahren, enge Situationen und ein Motorrad, das sich leicht bewegen lässt. Wer ein agiles Bike sucht, das schnell „zur Hand“ ist und sich im Verkehr angenehm verhält, wird mit der BMW oft glücklicher. Die Schwächen zeigen sich eher bei sehr langen, dauerhaften Autobahnabschnitten oder wenn man den Fokus klar auf GT-Komfort legt.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad regelmäßig für längere Strecken genutzt wird und Komfort, Windschutz und eine tourentaugliche Gesamtwirkung im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn gleichmäßiges Fahren über Distanz gefragt ist und man das Motorrad als „Reisebegleiter“ versteht. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das im Alltag leicht zu bewegen ist, schnell reagiert und sich besonders in der Stadt unkompliziert anfühlt, trifft mit der BMW G 310 R meist die passendere Entscheidung. Sie wirkt wie gemacht für kurze bis mittlere Fahrten, für spontane Ausflüge und für alle, die Wendigkeit und direktes Fahrgefühl priorisieren. Kurz gesagt: Tracer 7 GT für Touren und Komfort, G 310 R für urbane Agilität und entspannten Alltag.