| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2011 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- leicht und wendig
- unkompliziert
- günstiger Verbrauch
- solide Verarbeitung
- genug Platz für Beifahrer/in
- versprüht wenig Emotionen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 192 | kg |
| Radstand | 1.477 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.477 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 652 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
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Yamaha Tracer 7 GT vs BMW G 650 GS – Vergleich für Alltag, Tour und Reise
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber am Ende doch unterschiedliche Schwerpunkte setzen, lohnt sich ein genauer Blick. Der Vergleich Yamaha Tracer 7 GT gegen BMW G 650 GS zeigt sehr gut, wie unterschiedlich sich „viel Motorrad fürs Geld“ anfühlen kann: Die Tracer 7 GT ist stärker auf Touring und Komfort auf der Straße ausgelegt, während die G 650 GS ihre Stärken vor allem dort ausspielt, wo Übersicht, Leichtigkeit und ein entspannter Umgang wichtiger sind als sportliche Höchstansprüche.
Grundidee der beiden Motorräder: Touring vs. Reiseenduro
Yamaha Tracer 7 GT: Touring mit klarer Straßenausrichtung
Die Tracer 7 GT steht für ein Motorrad, das sich auf längeren Strecken besonders stimmig anfühlt. Typisch ist das Konzept: komfortable Sitzposition, guter Windschutz und ein Gesamtpaket, das sich auch nach vielen Kilometern nicht „anstrengend“ anfühlt. Gerade auf Autobahn- und Landstraßenetappen wirkt die Yamaha wie gemacht für den Alltag mit dem Blick nach vorn: zügig, stabil und mit einem Gefühl von „einfach weiterfahren“.
BMW G 650 GS: kompakt, zugänglich und vielseitig
Die G 650 GS verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist als kompakte Reiseenduro gedacht, die sich leicht bewegen lässt und dabei ein sicheres Handling vermittelt. Das Motorrad wirkt besonders dann passend, wenn Strecken nicht nur aus Asphalt bestehen, sondern auch aus schlechten Straßen, Schotterstücken oder einfach aus dem Wunsch, flexibel zu bleiben. Die BMW ist weniger auf „Touring-Tempo“ getrimmt, dafür aber stark darin, entspannt zu funktionieren.
Fahrgefühl im Vergleich: Motorcharakter und Leistungsentfaltung
Beide Motorräder sind für den Alltag und für Touren gebaut, doch die Art, wie sie Leistung bereitstellen, unterscheidet sich. Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt im Vergleich oft „touringtypisch“: gleichmäßiger Vortrieb, ein ruhigerer Charakter und ein Gefühl, als würde das Motorrad die Strecke eher „tragen“ als nur „ziehen“. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig längere Abschnitte gefahren werden und man nicht ständig am Gas spielen möchte.
Die BMW G 650 GS spielt dagegen ihre Stärken eher über Kontrolle und Alltagstauglichkeit aus. Der Motor passt gut zu einem entspannten Fahrstil, bei dem man auch mal langsamer unterwegs ist oder die Geschwindigkeit an den Untergrund anpasst. In Situationen, in denen Traktion und ein gutmütiges Handling wichtiger sind als maximale Durchzugskraft, fühlt sich die BMW oft stimmiger an.
Handling und Fahrwerk: Wie leicht lassen sich die Motorräder bewegen?
Yamaha: stabil und tourentauglich
Die Tracer 7 GT vermittelt auf der Straße ein sicheres, ruhiges Gefühl. Gerade bei zügigerem Fahren oder bei wechselnden Geschwindigkeiten wirkt das Motorrad „aufgeräumt“: Richtungswechsel gelingen kontrolliert, und das Fahrwerk unterstützt den Komfort, ohne die Dynamik komplett zu verlieren. Das ist ein klarer Vorteil, wenn häufig Landstraße oder Autobahn gefahren wird und man nicht jedes Mal das Gefühl haben möchte, das Motorrad müsse erst „eingestellt“ werden.
BMW: leicht zu führen, angenehm im Alltag
Die G 650 GS ist im Vergleich besonders dann im Vorteil, wenn es eng wird oder wenn die Strecke nicht perfekt ist. Das Handling wirkt zugänglich, und das Motorrad lässt sich gut dosieren. Gerade für Einsteiger oder für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das auch bei kleineren Manövern und im Stadtverkehr nicht „zu groß“ wirkt, kann die BMW sehr sympathisch sein. Auf unebenen Abschnitten zählt weniger die sportliche Linie als das sichere Gefühl, das man beim Fahren behält.
Komfort und Ergonomie: Windschutz, Sitzposition und Alltag
Hier trennt sich die Spreu schnell. Die Yamaha Tracer 7 GT punktet vor allem mit dem Touring-Komfort: Windschutz und eine Sitzposition, die auch auf längeren Strecken nicht sofort ermüdet. Wer häufig unterwegs ist, weiß solche Details zu schätzen. Dazu kommt: Die Yamaha wirkt insgesamt wie ein Motorrad, das man „einfach nutzt“, ohne dass man ständig gegen Wind, Haltung oder Vibrationen ankämpfen muss.
Die BMW G 650 GS ist dagegen eher auf entspanntes, aufrechtes Fahren ausgelegt. Das kann im Alltag ein echter Pluspunkt sein, weil die Haltung nicht zu sportlich wird. Gleichzeitig ist der Komfort stark davon abhängig, wie und wo gefahren wird: Auf kurzen bis mittleren Strecken fühlt sich die BMW oft sehr stimmig an, während bei langen Autobahnabschnitten der Fokus eher auf „funktional“ als auf „touringluxuriös“ liegt.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung im Alltag
Beide Motorräder können je nach Ausstattung mit moderner Elektronik überzeugen. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt häufig wie das „Touring-Paket“ mit einem Schwerpunkt auf Fahrbarkeit und Komfort. Die BMW G 650 GS setzt stärker auf das, was für sicheres Fahren in unterschiedlichen Situationen wichtig ist – also auf ein Gefühl von Kontrolle, das besonders auf wechselndem Untergrund hilft.
Wichtig ist: Nicht jede Elektronik ist automatisch besser. Entscheidend ist, wie sie sich im Fahralltag anfühlt. Wer oft lange Strecken fährt und dabei möglichst wenig „arbeiten“ möchte, wird an der Yamaha eher Gefallen finden. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das auch abseits des perfekten Asphalts zuverlässig bleibt, wird die BMW eher als passende Basis empfinden.
Stärken und Schwächen: Direkter Vergleich ohne Schönreden
Yamaha Tracer 7 GT – Stärken
- Touring-Komfort mit starkem Fokus auf Windschutz und entspanntes Fahren.
- Stabilität bei höheren Reisegeschwindigkeiten und auf längeren Etappen.
- Alltagstauglichkeit durch eine insgesamt runde, gutmütige Fahrcharakteristik.
Yamaha Tracer 7 GT – Schwächen
- Wenn der Schwerpunkt wirklich auf „Enduro-Feeling“ und viel Schotter liegt, wirkt die Auslegung weniger kompromisslos als bei einer stärker geländebetonten Maschine.
- Wer ein Motorrad sucht, das maximal „leicht und klein“ wirkt, findet in der BMW oft die passendere Richtung.
BMW G 650 GS – Stärken
- Leicht zu führen und dadurch besonders zugänglich im Alltag.
- Vielseitigkeit für wechselnde Untergründe und unperfekte Straßen.
- Entspanntes Fahrgefühl, das nicht auf maximale Sportlichkeit setzt.
BMW G 650 GS – Schwächen
- Für sehr lange Autobahnabschnitte kann der Touring-Komfort der Yamaha im direkten Vergleich attraktiver wirken.
- Wer vor allem sportlichere Dynamik und „Reise-Tempo“ sucht, wird bei der BMW eher Kompromisse eingehen.
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
Der wichtigste Punkt im Vergleich ist das Einsatzprofil. Die Yamaha Tracer 7 GT ist besonders dann die bessere Wahl, wenn der Alltag aus Pendelstrecken, Landstraße und gelegentlichen längeren Touren besteht. Wer häufig unterwegs ist, Wert auf Windschutz, Komfort und ein ruhiges Reisegefühl legt, bekommt mit der Yamaha ein stimmiges Gesamtpaket.
Die BMW G 650 GS passt dagegen sehr gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das einfach zu handhaben ist und auch dann Spaß macht, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Für Einsteiger, für Fahrer mit Fokus auf Alltag und für alle, die gerne mal abseits des reinen Asphalts unterwegs sind, kann die BMW die sinnvollere Basis sein.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 7 GT ist das Motorrad für alle, die vor allem auf der Straße unterwegs sind und dabei Komfort, Windschutz und ein ruhiges, stabiles Reisegefühl suchen. Sie spielt ihre Stärken besonders auf längeren Strecken aus und wirkt wie ein durchdachtes Touring-Paket, das den Alltag erleichtert. Die BMW G 650 GS ist dagegen die bessere Wahl, wenn Leichtigkeit, Kontrolle und Vielseitigkeit im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die ein zugängliches Motorrad möchten, das auch auf wechselndem Untergrund sicher bleibt und im Alltag unkompliziert funktioniert. Wer häufig lange Touren auf Asphalt fährt, wird mit der Yamaha glücklicher. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das flexibel bleibt, leicht zu bewegen ist und auch abseits der perfekten Straße Spaß macht, trifft mit der BMW die passendere Entscheidung.