| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 19.950 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- Fahrwerk komfortabel und sportlich
- Leistungsstarker Motor
- Soziuskomfort
- Sicherheitspaket
- Aufpreispolitik
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 268 | kg |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 30 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Telelever 37cm (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | WAD Mono-Federbein mit Paralever (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
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Yamaha Tracer 7 GT vs. BMW R 1250 GS Adventure: Vergleich für Touren, Alltag und Abenteuer
Wenn es um Touren geht, treffen bei der Yamaha Tracer 7 GT und der BMW R 1250 GS Adventure zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander. Die eine steht für agiles, modernes Fahren mit viel Komfort für den Alltag und längere Strecken. Die andere ist die klassische große Adventure-Baureihe: souverän, durchzugsstark und auf weite Reisen ausgelegt. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Details – denn nicht nur die Motoren, auch Fahrwerk, Elektronik, Ergonomie und das Gesamtpaket entscheiden darüber, welches Motorrad wirklich besser passt.
Grundidee im Vergleich: sportlich-praktisch vs. große Reiseenduro
Die Yamaha Tracer 7 GT ist als Tourer gedacht, der sich auch im Alltag leicht anfühlt. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Zusammenspiel aus Fahrbarkeit, Windschutz und einer Ausstattung, die das Reisen angenehmer macht, ohne das Motorrad unnötig „schwer“ im Kopf oder in der Hand wirken zu lassen. Die GT-Variante bringt dabei mehr Touring-Charakter mit als das Basismodell – vor allem durch Komfort- und Schutzkomponenten.
Die BMW R 1250 GS Adventure dagegen ist ein Motorrad, das für lange Distanzen und wechselnde Bedingungen gemacht ist. Die Adventure-Ausrichtung zielt auf Stabilität, Reichweite und ein Gefühl von „jeder Strecke gewachsen“. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad beschleunigt, wie es sich bei höheren Geschwindigkeiten anfühlt und wie es mit Last und Fahrbahnunterschieden umgeht.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Yamaha Tracer 7 GT: lebendig und alltagstauglich
Im Vergleich wirkt die Yamaha Tracer 7 GT eher wie ein Motorrad, das man gern bewegt. Der Motor liefert eine nutzbare Leistung über viele Drehzahlbereiche und unterstützt ein flüssiges Fahren, bei dem man nicht ständig „arbeiten“ muss. Gerade auf Landstraßen und bei wechselnden Geschwindigkeiten spielt das seine Stärken aus: Gas auf, Linie halten, zügig beschleunigen – ohne dass das Motorrad dabei unruhig wird.
BMW R 1250 GS Adventure: souverän und durchzugsstark
Die BMW R 1250 GS Adventure setzt stärker auf Souveränität. Der Motorcharakter ist auf Durchzug ausgelegt: Auch mit Gepäck und bei längeren Etappen bleibt das Gefühl von Kontrolle und Kraft. Das macht sich besonders bemerkbar, wenn es darum geht, aus niedrigeren Drehzahlen heraus zügig zu werden oder lange Autobahnabschnitte entspannt zu fahren. Die BMW wirkt dabei weniger „sportlich-reaktiv“, sondern mehr „kraftvoll und gelassen“.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Reise-Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten deutlich. Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt im Vergleich leichter zu bewegen – sie unterstützt ein dynamisches Fahren und lässt sich in Kurven gut positionieren. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Strecke nicht nur aus Autobahn besteht, sondern aus Kurven, Ortschaften und wechselnden Belägen.
Die BMW R 1250 GS Adventure steht dagegen für Stabilität. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn das Motorrad stärker belastet ist, spielt die Reiseenduro ihre Stärken aus. Das Handling ist nicht „träge“, aber es ist klar auf Langstrecke und Sicherheit ausgelegt. Wer viel mit Gepäck fährt oder regelmäßig längere Etappen plant, profitiert von diesem ruhigen, kontrollierten Fahrgefühl.
Elektronik und Assistenz: Komfort im Alltag, Sicherheit auf Tour
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber mit unterschiedlicher Gewichtung. Die Yamaha Tracer 7 GT bietet eine zeitgemäße Basis, die das Fahren erleichtert und das Motorrad berechenbarer macht. Das hilft besonders im Alltag, wenn Bedingungen variieren oder wenn man nicht jedes Mal „manuell“ nachjustieren möchte.
Die BMW R 1250 GS Adventure geht in der Regel stärker in Richtung umfassender Assistenz und fein abgestimmter Fahrmodi. Das macht sich vor allem bei längeren Touren bemerkbar: Das Motorrad unterstützt dabei, den Fokus auf Strecke und Umgebung zu legen. Gerade auf unruhigen Straßen oder bei wechselndem Grip kann diese Art von Elektronik den Unterschied machen – nicht als „Gimmick“, sondern als spürbare Entlastung.
Windschutz, Ergonomie und Sitzkomfort: Wer fährt entspannter?
Beim Thema Komfort ist die Yamaha Tracer 7 GT im Vergleich sehr überzeugend. Der Windschutz und die Touring-Ausrichtung sind darauf ausgelegt, dass auch längere Fahrten nicht anstrengend werden. Die Sitzposition wirkt dabei eher alltagstauglich und nicht zu „eingesessen“, was das Motorrad für viele Fahrerinnen und Fahrer vielseitig macht – vom Feierabend-Trip bis zur Wochenendtour.
Die BMW R 1250 GS Adventure punktet ebenfalls im Komfort, allerdings mit einem anderen Ansatz: Die Ergonomie ist auf lange Strecken ausgelegt, und das Motorrad vermittelt ein Gefühl von „großer Bühne“. In Kombination mit der Adventure-Ausrichtung entsteht ein Paket, das besonders dann glänzt, wenn es um mehrere Stunden am Stück geht – vor allem, wenn Gepäck und wechselnde Bedingungen dazukommen.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in jeder Situation
Im Vergleich zeigen beide Motorräder eine solide Basis, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt im Alltag sehr direkt: Bremsdosierung und Ansprechverhalten passen gut zu einem Motorrad, das man gern dynamisch fährt. Das ist ein Plus, wenn häufiges Anbremsen und Beschleunigen den Tagesablauf bestimmen.
Die BMW R 1250 GS Adventure ist auf hohe Belastbarkeit und Stabilität ausgelegt. Das spürt man vor allem dann, wenn das Motorrad stärker gefordert wird – etwa bei langen Abfahrten, bei zügiger Fahrt oder wenn das Setup durch Gepäck und Fahrbahnunebenheiten „schwerer“ wirkt. Das Bremssystem unterstützt dann das Gefühl, dass das Motorrad auch in anspruchsvollen Situationen kontrolliert bleibt.
Touring-Ausstattung und Alltagstauglichkeit
Die Yamaha Tracer 7 GT ist im Vergleich besonders interessant, wenn Touring-Ausstattung ohne Überladung gesucht wird. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man schnell „bereit“ hat: für die nächste Ausfahrt, für den Wochenendtrip oder für längere Strecken, bei denen man nicht unbedingt das Gefühl haben möchte, ein voll ausgestattetes Reisegerät zu bewegen.
Die BMW R 1250 GS Adventure ist dagegen klar auf „große Reise“ getrimmt. Wer regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist, längere Etappen plant oder auch mal abseits der klassischen Route fährt, bekommt ein Motorrad, das dafür gemacht ist. Die Adventure-Logik zeigt sich im Gesamtpaket: Ausstattung, Stabilität und die Art, wie das Motorrad mit Distanz umgeht.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Tracer 7 GT – Stärken
- Agiles Fahrgefühl und gute Positionierung in Kurven
- Touring-Komfort mit spürbarem Wind- und Alltagsschutz
- Allround-Charakter: vom Stadtverkehr bis zur Wochenendtour
- Elektronik als Unterstützung, ohne das Motorrad „kompliziert“ zu machen
Yamaha Tracer 7 GT – Schwächen
- Für sehr lange, schwere Reise-Setups kann die große Adventure-Philosophie der BMW im Komfortpaket überlegen wirken
- Wer maximale Reise-Souveränität bei jeder Situation sucht, findet bei der BMW oft das „größere“ Gefühl
BMW R 1250 GS Adventure – Stärken
- Durchzugsstarkes, souveränes Fahrgefühl für lange Etappen
- Reise-Stabilität und kontrollierte Performance auch mit Gepäck
- Umfassende Elektronik und Fahrmodi für unterschiedliche Bedingungen
- Adventure-Setup als echtes Reisegerät
BMW R 1250 GS Adventure – Schwächen
- Im Vergleich zur Yamaha wirkt das Motorrad im Alltag oft „präsenter“ und weniger leichtfüßig
- Wer vor allem kurze Strecken und viel Stadtverkehr fährt, könnte den Adventure-Charakter als weniger passend empfinden
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung wird im Alltag meist weniger an einzelnen Daten festgemacht, sondern daran, wie sich das Motorrad im eigenen Rhythmus anfühlt. Die Yamaha Tracer 7 GT ist besonders stark, wenn Touren abwechslungsreich sind: Landstraße, kurvige Abschnitte, wechselnde Geschwindigkeiten und das Bedürfnis, das Motorrad jederzeit spontan zu bewegen. Sie ist ein sehr stimmiges Gesamtpaket für Fahrerinnen und Fahrer, die ein komfortables, modernes Touring-Motorrad wollen, ohne sich ständig „groß“ fühlen zu müssen.
Die BMW R 1250 GS Adventure ist die bessere Wahl, wenn lange Strecken, Gepäck und das Gefühl von maximaler Reise-Sicherheit im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig mehrere Stunden am Stück fährt, gern entspannt durchzieht und dabei auch bei wechselnden Bedingungen auf Unterstützung durch Elektronik und Stabilität setzt, findet in der BMW oft den passendsten Begleiter.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die Wahl für alle, die ein tourentaugliches Motorrad suchen, das sich im Alltag leicht bewegt und auf kurvigen Strecken sowie bei spontanen Ausfahrten besonders überzeugt. Sie verbindet Komfort mit einem agilen Fahrgefühl und wirkt dadurch wie ein vielseitiger Allrounder für regelmäßige Touren.
Die BMW R 1250 GS Adventure passt am besten, wenn der Schwerpunkt klar auf großen Reisen liegt: lange Etappen, Gepäck, souveränes Durchziehen und ein sehr stabiles, kontrolliertes Gesamtgefühl. Die Elektronik und die Reiseauslegung entlasten spürbar, besonders wenn die Strecke anspruchsvoller wird oder mehrere Tage am Stück geplant sind.
Kurz gesagt: Tracer 7 GT für dynamisches Touring mit viel Komfort im Alltag – R 1250 GS Adventure für die große Reise, bei der Stabilität, Durchzug und Assistenz den Unterschied machen.