| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 17.050 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- hübsch anzusehen
- puristisch
- cooles Fahrgefühl
- zahlreiche Customizing-Möglichkeiten
- Preis
- nix für Riesen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Sitzhöhe: | 803-805 | mm |
| Höhe | 1.265 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 340 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down 45 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
Fazit - was bleibt hängen?
Die R nineT macht nicht nur Spaß beim Fahren, sondern sieht auch toll aus! Und genau diese Kombination ist es vermutlich auch, die das Bike von Beginn an für Motorradfans weltweit so begehrenswert macht.
BMW beschreibt es wie folgt: „Designen Sie Ihr Motorrad, designen Sie Ihr Leben.“ Es hat eben auch viel mit Lifestyle zu tun und so lässt die nineT in Punkto Vielfältigkeit kaum Customizer-Wünsche offen. Sie ist die Basis für tiefgehende Individualisierungen, was die Maschine von der Konkurrenz abhebt. Neben den schon vielfältigen Modell- und Designvarianten gibt es jede Menge Customizing-Zubehör, und so kann jeder seinen ganz eigenen Roadster-Traum wahr werden lassen. Sogar die Bordelektronik ist mit zahlreichen Schnittstellen so ausgelegt, dass Veränderungen keine große Hürde darstellen.
Auch wenn die NineT in nahezu allen Belangen puristisch daherkommt – beim Preis tut sie dies nicht. Schon gar nicht wenn man die zahlreichen Veränderungsmöglichkeiten ausschöpft um sein eigenes, exklusives Traumbike zu realisieren. Aber Individualität hat eben immer auch Ihren Preis. Der Erfolg gibt BMW jedoch auch in diesem Fall mal wieder Recht, denn die BMW R NineT ist so beliebt, dass man mit extrem langen Lieferzeiten rechnen sollte.
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Yamaha Tracer 7 GT vs. BMW R nineT – Motorradvergleich im Detail
Wenn zwei so unterschiedliche Motorräder aufeinandertreffen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha Tracer 7 GT steht für einen modernen, alltagstauglichen Touring-Ansatz: komfortabel, vielseitig und auf schnelle Einsatzwechsel ausgelegt. Die BMW R nineT dagegen setzt auf unverwechselbaren Stil, den typischen Boxer-Charakter und ein Fahrgefühl, das stärker nach „Motorrad“ als nach „Transportmittel“ klingt. Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle herausgearbeitet – mit Blick darauf, wie sie sich im Alltag und auf längeren Strecken unterscheiden.
Grundidee und Charakter: Touring-Pragmatismus vs. Boxer-Feeling
Yamaha Tracer 7 GT: funktional, modern, tourentauglich
Die Tracer 7 GT ist als Sporttourer gedacht, der sich nicht nur für die Wochenendrunde eignet, sondern auch für den Alltag. Das Konzept zielt auf eine ausgewogene Sitzposition, gute Übersicht und eine Ausstattung, die das Fahren entspannter macht. Gerade auf wechselnden Strecken – Stadt, Landstraße und Autobahnabschnitte – spielt die Yamaha ihre Vielseitigkeit aus.
BMW R nineT: Stil, Sound und ein besonderes Fahrgefühl
Die R nineT wirkt dagegen wie aus einer anderen Welt: klassischer Look, markanter Motorcharakter und ein Fahrgefühl, das sich weniger nach „Software“ anfühlt, sondern nach mechanischer Direktheit. Wer Wert auf Individualität legt und ein Motorrad sucht, das auch optisch sofort auffällt, findet in der BMW schnell die passende Antwort. Gleichzeitig ist die R nineT weniger auf „maximale Alltagshilfe“ getrimmt, sondern mehr auf Fahrspaß und Präsenz.
Motor und Antrieb: wie sich die Leistungscharakteristik anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder liefern Fahrfreude, aber auf unterschiedliche Weise. Die Yamaha wirkt in der Regel harmonischer im Alltag, weil sie auf gleichmäßiges Vorankommen und kontrollierbare Beschleunigung ausgelegt ist. Dadurch lässt sie sich in vielen Situationen entspannt fahren – besonders dann, wenn der Verkehr dicht ist oder die Strecke unruhig wird.
Die BMW spielt ihre Stärken eher dort aus, wo der Fahrer das Motorrad „spüren“ möchte. Der Boxer bringt eine eigene Art von Schub und Rückmeldung, die sich nicht nur über Zahlen erklären lässt. Wer gern mit Gefühl fährt, Gasimpulse setzt und das Motorrad als Erlebnis betrachtet, wird die BMW als besonders stimmig empfinden. Gleichzeitig kann der Charakter im Alltag – je nach Gewohnheit – weniger „neutral“ wirken als bei der Yamaha.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Agilität und Kontrolle
Tracer 7 GT: souverän in Kurven und auf wechselndem Untergrund
Die Tracer 7 GT ist darauf ausgelegt, zügig und gleichzeitig komfortabel zu bleiben. Das Fahrwerk unterstützt ein sicheres Einlenken und vermittelt ein gutes Gefühl für die Linie. Auf Landstraßen wirkt die Yamaha oft besonders „leicht zu fahren“, weil sie das Tempo gut trägt und dabei nicht unnötig unruhig wird.
R nineT: direkter, aber mit mehr „Motorrad-Charakter“
Die BMW liegt ebenfalls stabil, aber das Handling fühlt sich häufig unmittelbarer an. Das kann ein Vorteil sein, wenn die Fahrweise bewusst sportlich oder kurvenbetont ausfällt. Wer jedoch lange Strecken mit möglichst wenig Aufwand fahren möchte, kann bei der R nineT eher das Gefühl haben, dass man aktiver mit dem Motorrad arbeiten muss – je nach persönlicher Ergonomie und Fahrstil.
Bremsen und Fahrassistenz: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem die Frage: Wie schnell ist das Motorrad „bereit“ für die nächste Aktion? Die Yamaha wirkt in der Praxis oft sehr berechenbar, sodass man sich auf das Tempo und die Linie konzentrieren kann. Die BMW kann ebenfalls stark verzögern, aber der Gesamteindruck ist stärker vom Fahrgefühl geprägt: weniger „automatisch“, mehr „direkt“.
Je nach Ausstattung können Assistenzsysteme und Fahrmodi die Unterschiede zusätzlich verstärken. Die Tracer 7 GT ist dabei typischerweise näher an einem Ansatz, der den Alltag erleichtert. Die R nineT setzt eher auf das Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Fahrer – was für viele genau das ist, was sie suchen.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort auf kurzen und langen Strecken
Hier trennt sich die Spreu oft schnell. Die Yamaha Tracer 7 GT zielt auf eine Sitzposition, die auch nach mehreren Stunden noch angenehm bleibt. Wind- und Wetterschutz sowie die generelle Touring-Ausrichtung helfen dabei, die Belastung auf längeren Strecken zu reduzieren. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die regelmäßig weite Strecken fahren oder häufig zwischen Alltag und Tour wechseln.
Die BMW R nineT bietet eine andere Art von Ergonomie: eher „klassisch“ und fahrerorientiert. Wer eine sportlich-offene Haltung mag und das Motorrad gern aktiv bewegt, fühlt sich schnell zuhause. Für sehr lange Autobahnphasen oder für Fahrer, die maximalen Komfort priorisieren, kann die Yamaha im Vorteil sein – nicht, weil die BMW schlecht ist, sondern weil ihr Konzept anders gewichtet ist.
Ausstattung und Alltag: Was macht das Leben leichter?
Tracer 7 GT: Touring-Features für den täglichen Einsatz
Die Tracer 7 GT ist in der Regel die Wahl, wenn Alltagstauglichkeit und „einfach losfahren“ wichtiger sind als maximale Individualität. Praktische Details und eine tourentaugliche Ausrichtung sorgen dafür, dass das Motorrad auch ohne großen Aufwand für längere Fahrten vorbereitet ist. Gerade wenn häufig Gepäck, wechselnde Wetterbedingungen oder unterschiedliche Strecken anstehen, spielt die Yamaha ihre Stärke aus.
R nineT: weniger „Tool“, mehr Stil und Persönlichkeit
Die R nineT punktet weniger über „Funktionalität um jeden Preis“, sondern über Charakter. Das Motorrad wirkt wie ein Statement. Wer gern Zubehör auswählt, optisch verfeinert und das Motorrad als Teil der eigenen Handschrift betrachtet, wird die BMW besonders reizvoll finden. Gleichzeitig bedeutet das: Nicht jeder Komfortfokus ist so stark auf „Touring-Standard“ ausgerichtet wie bei der Yamaha.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Yamaha Tracer 7 GT
- Vielseitigkeit: gut für Alltag, Landstraße und Tour.
- Komfortorientierter Touring-Ansatz für längere Fahrten.
- Berechenbares Fahrgefühl, das das Fahren entspannt macht.
- Praktische Ausrichtung, die den Einstieg in längere Touren erleichtert.
Schwächen der Yamaha Tracer 7 GT
- Wer maximalen „Oldschool-Charakter“ sucht, könnte die Yamaha weniger emotional finden.
- Je nach Erwartung kann der Touring-Fokus weniger „pur“ wirken als bei klassischen Konzepten.
Stärken der BMW R nineT
- Unverwechselbarer Stil und starker Wiedererkennungswert.
- Boxer-Charakter mit besonderer Rückmeldung.
- Direktes Fahrgefühl, das Lust auf aktives Fahren macht.
- Individualität durch das klassische Konzept und die große Zubehörwelt.
Schwächen der BMW R nineT
- Für rein komfortorientierte Langstreckenfahrten kann die Yamaha im Vorteil sein.
- Je nach Fahrprofil wirkt das Konzept weniger „automatisch“ im Alltag.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Anspruch entscheiden. Die Yamaha Tracer 7 GT ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das viele Aufgaben abdeckt: Pendeln, Wochenendtour, längere Urlaubsfahrten und wechselnde Strecken. Wer Wert auf Komfort, gute Übersicht und ein entspanntes Fahrgefühl legt, bekommt mit der Yamaha ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die BMW R nineT passt dagegen ideal zu Fahrern, die das Motorrad als Erlebnis sehen: mit Stil, Sound und dem typischen Boxer-Charakter. Wer gern aktiv fährt, das Motorrad spürt und auch optisch etwas Besonderes möchte, findet in der BMW eine starke Wahl. Gerade wenn das Motorrad nicht nur „funktionieren“, sondern auch „begeistern“ soll, spielt die R nineT ihre Stärken aus.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Touring-Motorrad suchen: komfortabel, berechenbar und auf längere Fahrten ausgelegt. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die häufig unterwegs sind und dabei möglichst wenig Reibung im Alltag haben möchten – von der Stadt bis zur Landstraße. Die BMW R nineT ist dagegen die richtige Entscheidung, wenn Stil, Charakter und das besondere Boxer-Feeling im Vordergrund stehen. Sie überzeugt vor allem dort, wo Fahrspaß, Direktheit und Individualität zählen. Wer ein Motorrad möchte, das sich wie ein „klassisches Erlebnis“ anfühlt und optisch wie technisch eine Persönlichkeit besitzt, wird mit der BMW glücklich. Kurz gesagt: Touring-Pragmatismus gewinnt bei der Yamaha, Emotionalität und Präsenz bei der BMW – und die beste Wahl hängt davon ab, welche Art von Motorrad-Erlebnis im Alltag am meisten zählt.