| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 10.399 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- konsequente Retro-Optik
- feine Verarbeitung
- passender Braaaap-Sound
- ordentliches Kayaba-Fahrwerk
- kräftiger Drehmoment-Motor
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 1.222 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 99 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
| Leistung | 83 PS bei 6.550 U/Min | |
| Drehmoment | 108 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 198 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 356 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 87)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
Fazit - was bleibt hängen
Sehr guter Einstand von Brixton in diesem Segment! Die Cromwell 1200 macht genau das, was man von ihr erwartet. Sie vermittelt klassisches Retro-Roadster Feeling, fährt sich gut, bremst gut, klingt gut, ist gut verarbeitet und sieht gut aus. Den Feinschliff der britischen Konkurrenz hat sich zwar noch nicht, aber dafür ist sie auch günstiger.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von 2Rad Stadie in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der unserer Meinung nach schönsten Farbvariante als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer die graue Version schöner findet: Die gibt es dort auch. Und außerdem gibt es schöne Landstraßen zum Probefahren und der Laden liegt auch noch verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A23. Also, auf geht`s zur Probe fahrt - Gruß an Ralf und seinen tollen Hund!
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Yamaha Tracer 7 GT vs. Brixton Cromwell 1200: Vergleich für Touren, Alltag und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedliche Welten bedienen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha Tracer 7 GT steht für durchdachten Allround-Touring-Komfort, eine moderne Ausstattung und ein Fahrgefühl, das sich auf vielen Strecken zuhause fühlt. Die Brixton Cromwell 1200 dagegen setzt auf einen kräftigen Charakter, der Lust auf zügiges Fahren macht und dabei gleichzeitig einen gewissen „Big-Bike“-Anspruch im Alltag vermittelt. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle in der Praxis unterscheiden – ohne Zahlenlisten, aber mit klaren Stärken und Schwächen, die im Alltag wirklich zählen.
Grundidee: Touring-Allrounder vs. Charakter-Bike
Die Tracer 7 GT ist als Reise- und Allroundmaschine gedacht, die sich auch dann gut anfühlt, wenn die Tour länger dauert oder die Route wechselhaft ist. Der Fokus liegt auf einem ausgewogenen Gesamtpaket: Motor, Fahrwerk, Ergonomie und Ausstattung greifen zusammen, sodass das Motorrad nicht nur schnell wirkt, sondern auch entspannt gefahren werden kann.
Die Cromwell 1200 verfolgt eine andere Philosophie. Sie wirkt wie ein Motorrad, das sich weniger über „perfekte Balance“ definiert, sondern über den eigenen Antrieb und das Gefühl von Kraft. Wer gerne mit Drehmoment arbeitet, zügig beschleunigt und dabei ein markantes Fahrprofil sucht, findet hier einen starken Ansatz.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment vs. souveräne Abstimmung
Im Vergleich zeigt sich schnell: Die Yamaha Tracer 7 GT spielt ihre Stärken vor allem über die Art, wie der Motor nutzbar gemacht wird. Die Leistungsentfaltung wirkt insgesamt harmonisch, wodurch sich das Motorrad sowohl im Stadtverkehr als auch auf der Landstraße angenehm dosieren lässt. Gerade bei häufigem Beschleunigen und Abbremsen bleibt das Fahrgefühl ruhig und vorhersehbar.
Die Brixton Cromwell 1200 setzt dagegen stärker auf den „Punch“ aus dem unteren und mittleren Drehzahlbereich. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrstile, bei denen man nicht ständig hochdreht, sondern aus dem Stand heraus oder aus dem Teillastbereich zügig vorankommt. Das kann sich auf Landstraßen sehr lebendig anfühlen – und auf längeren Strecken sorgt die Charakteristik dafür, dass man nicht dauernd nach dem richtigen Drehzahlfenster suchen muss.
Stärken und Schwächen im Alltag
Yamaha Tracer 7 GT: Stärke ist die gleichmäßige, tourentaugliche Abstimmung. Schwäche kann sein, dass der „Wow“-Effekt weniger über rohes Drehmoment entsteht, sondern eher über das Gesamtpaket. Wer ausschließlich auf maximale „Schubkraft“ aus ist, könnte den Charakter weniger direkt finden.
Brixton Cromwell 1200: Stärke ist der kräftige Antritt und das spürbare, markante Motorgefühl. Schwäche kann sein, dass das Motorrad je nach Fahrstil etwas mehr Aufmerksamkeit bei der Dosierung verlangt, weil der Charakter stärker „mitredet“ als bei sehr neutral abgestimmten Tourern.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. dynamische Präsenz
Bei der Tracer 7 GT wirkt das Fahrwerk wie ein Werkzeug, das für lange Strecken optimiert wurde. Das Motorrad liegt spürbar ruhig, nimmt Unebenheiten kontrolliert auf und bleibt auch bei wechselnden Straßenbedingungen berechenbar. Das ist besonders auf Autobahnabschnitten und bei zügigem Landstraßen-Tempo ein Vorteil, weil das Motorrad nicht ständig „nachjustiert“ werden muss.
Die Cromwell 1200 bringt eine andere Art von Dynamik mit. Sie wirkt präsenter, wenn es um zügige Richtungswechsel geht, und kann sich auf kurvigen Strecken sehr direkt anfühlen. Gleichzeitig hängt das Fahrgefühl stark davon ab, wie man die Maschine bewegt: Wer sie aktiv fährt, bekommt ein lebendiges Feedback. Wer eher „entspannt gleiten“ möchte, sollte darauf achten, wie sich die Abstimmung im eigenen Rhythmus anfühlt.
Kurven, Bremsen, Sicherheit
Beide Motorräder sind auf Straße ausgelegt, aber die Art der Rückmeldung unterscheidet sich. Die Yamaha punktet mit einem sehr gutmütigen Zusammenspiel aus Fahrwerk und Bremsgefühl, wodurch sich das Tempo kontrolliert steigern lässt. Die Brixton kann beim sportlicheren Fahren begeistern, weil sie sich „williger“ anfühlt, wenn man sie fordert – allerdings ist das Setup weniger „automatisch“ als bei der Yamaha.
Ergonomie und Windschutz: GT-Komfort vs. souveräne Sitzposition
Die Tracer 7 GT ist klar auf Komfort ausgelegt. Gerade auf längeren Strecken spielt der Windschutz eine wichtige Rolle: Das Motorrad hilft dabei, den Fahrtwind spürbar zu reduzieren, wodurch weniger Ermüdung entsteht. Dazu kommt eine Sitzposition, die sich für Touren gut anfühlt, ohne dass man sich „zu sportlich“ verkrampft.
Die Cromwell 1200 bietet eine ergonomische Basis, die eher auf souveränes Sitzen und einen natürlichen Fahrstil setzt. Wer gerne mit einem etwas entspannteren Oberkörper fährt, findet hier schnell einen Zugang. Der Windkomfort hängt jedoch stärker von der individuellen Körpergröße und der jeweiligen Einstellung ab.
Für wen passt die Sitzhaltung besonders gut?
Die Yamaha ist besonders interessant, wenn häufig lange Strecken gefahren werden und der Fokus auf entspannter Ankunft liegt. Die Brixton passt gut, wenn die Touren zwar auch länger sein dürfen, aber der Fahrspaß und der Charakter des Motors im Vordergrund stehen.
Ausstattung und Elektronik: moderne Unterstützung vs. klare Linie
Bei der Tracer 7 GT ist die Ausstattung ein großer Pluspunkt. Die Elektronik wirkt darauf ausgelegt, das Motorrad im Alltag leicht beherrschbar zu machen – gerade dann, wenn Wetter, Belag oder Verkehrssituationen wechseln. Das hilft dabei, das Motorrad auch dann souverän zu fahren, wenn man nicht „perfekt“ vorbereitet ist.
Die Cromwell 1200 setzt eher auf eine klare, direkte Linie. Das kann ein Vorteil sein, wenn man nicht ständig mit vielen Assistenzfunktionen jonglieren möchte. Gleichzeitig ist die Frage, wie stark man die Unterstützung im Alltag wirklich braucht: Wer viel bei wechselnden Bedingungen unterwegs ist, wird die Yamaha-Unterstützung oft als angenehmer empfinden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Reisen
In der Stadt zeigt sich die Yamaha Tracer 7 GT als unkomplizierter Begleiter. Das Fahrgefühl bleibt ruhig, die Dosierbarkeit ist angenehm, und das Motorrad wirkt wie ein „funktionierendes System“: Man steigt ein, fährt los und muss sich weniger Gedanken machen. Für Pendler und Wochenendtouren ist das ein starkes Argument.
Die Brixton Cromwell 1200 kann im Stadtverkehr ebenfalls überzeugen, wenn man den Charakter mag. Der kräftige Motor macht das Anfahren und Beschleunigen leicht, und das Motorrad fühlt sich nicht „träge“ an. Wer jedoch sehr häufig enge Situationen hat oder besonders entspannt rangiert, sollte darauf achten, wie sich das eigene Tempo und die eigene Fahrtechnik mit dem Motorrad anfühlen.
Auf der Landstraße spielt die Yamaha ihre Stärken über Stabilität und Komfort aus. Auf der Brixton entsteht dagegen schneller der Eindruck, dass man mehr „Drive“ bekommt, wenn man das Motorrad fordert. Beide können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Art.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Tracer 7 GT – typische Stärken
- Sehr ausgewogenes Touring-Gesamtpaket für lange Strecken
- Ruhiges, gutmütiges Fahrverhalten bei wechselnden Bedingungen
- Komfort und Windschutz als echter Reisevorteil
- Elektronikunterstützung, die das Fahren im Alltag erleichtert
Yamaha Tracer 7 GT – mögliche Schwächen
- Weniger „roher“ Charakter, wenn der Fokus ausschließlich auf maximalem Schub liegt
- Wer ein besonders extremes Fahrprofil sucht, findet eher einen Allrounder als ein Spezialwerkzeug
Brixton Cromwell 1200 – typische Stärken
- Kräftiger Motorcharakter mit spürbarem Antritt
- Lebendiges Gefühl beim aktiven Fahren
- Attraktiv für Fahrer, die Drehmoment und Präsenz mögen
Brixton Cromwell 1200 – mögliche Schwächen
- Komfort- und Unterstützungsgefühl hängt stärker vom persönlichen Setup und Fahrstil ab
- Für sehr „entspanntes“ Reisen kann die Yamaha insgesamt harmonischer wirken
Welches Motorrad ist die bessere Wahl?
Die Yamaha Tracer 7 GT ist besonders dann die bessere Wahl, wenn Touren regelmäßig länger ausfallen, der Windschutz und der Komfort wirklich wichtig sind und man ein Motorrad möchte, das sich in vielen Situationen souverän anfühlt. Sie passt zu Fahrern, die ein stimmiges Gesamtpaket suchen: leicht zu fahren, gut ausgestattet und mit einem Fahrgefühl, das auch nach vielen Kilometern noch entspannt bleibt.
Die Brixton Cromwell 1200 ist ideal, wenn der Motorcharakter im Vordergrund steht und ein kräftiger, direkter Antritt das wichtigste Kaufargument ist. Wer gerne zügig unterwegs ist, Drehmoment nutzt und dem Motorrad eine gewisse „Persönlichkeit“ abgewinnen möchte, findet hier eine spannende Alternative zur klassischen Touring-Logik.
Fazit:
Wer ein Motorrad für regelmäßige Touren sucht, bei denen Komfort, Windschutz und ein harmonisches Gesamtgefühl zählen, liegt mit der Yamaha Tracer 7 GT meist richtig. Sie wirkt wie ein verlässlicher Reisebegleiter, der sich im Alltag ebenso gut macht wie auf längeren Strecken. Die Brixton Cromwell 1200 ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Fokus stärker auf dem kräftigen Motorcharakter und dem spürbaren Antritt liegt und das Motorrad beim aktiven Fahren besonders Spaß macht. Kurz gesagt: Yamaha für ausgewogenen Touring-Komfort und souveräne Unterstützung, Brixton für mehr Präsenz, Drehmomentgefühl und Fahrspaß mit Charakter.