| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 5.799 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- Verarbeitung
- leicht
- kräftiger Motor
- Soziuskomfort
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihenmotor | |
| Hubraum | 486 | ccm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | USD-Gabel von Kayaba | |
| Federung hinten | Umgelenktes Zenrtalfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
MotorradTest.de auf YouTube
Yamaha Tracer 7 GT vs Brixton Crossfire 500 – Vergleich für Tour, Alltag und Abenteuer
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick ähnlich wirken, aber bei der Nutzung ganz unterschiedliche Schwerpunkte setzen, lohnt sich ein genauer Blick. Der Vergleich zwischen der Yamaha Tracer 7 GT und der Brixton Crossfire 500 zeigt genau das: Hier treffen ein klar auf Komfort und Touren ausgelegtes Konzept auf ein Modell, das besonders auf ein attraktives Gesamtpaket und unkomplizierte Alltagstauglichkeit setzt. Beide Bikes sind für viele Fahrprofile interessant – aber nicht für jede Art von Anspruch.
Grundidee und Charakter: Tourer mit Anspruch vs. vielseitiges Allround-Bike
Die Yamaha Tracer 7 GT ist als sportlich-eleganter Reisebegleiter gedacht. Der Zusatz „GT“ steht dabei nicht nur für Ausstattung, sondern für den Anspruch, lange Strecken angenehm zu machen. Das Fahrgefühl ist insgesamt auf Stabilität und souveräne Kontrolle ausgelegt, besonders dann, wenn es zügiger wird oder die Strecke länger dauert.
Die Brixton Crossfire 500 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Sie wirkt wie ein modernes, leicht zugängliches Motorrad, das sich im Alltag schnell wohlfühlt. Der Fokus liegt auf einem unkomplizierten Handling, einer gutmütigen Basis und einem Gesamtpaket, das den Einstieg in die Welt der größeren Touren erleichtern kann – ohne dabei den Anspruch zu verlieren, auch mal abseits der reinen Stadtstrecken Spaß zu machen.
Motor und Fahrbarkeit: Wie sich Leistung und Abstimmung im Alltag anfühlen
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind auf Alltagstauglichkeit ausgelegt, aber sie liefern das Fahrgefühl auf unterschiedliche Weise. Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt in der Abstimmung oft „touriger“: Der Motor zieht gleichmäßig, und das Motorrad bleibt auch bei wechselnden Geschwindigkeiten ruhig in der Linie. Gerade auf Landstraßen und bei längeren Fahrten spielt das seine Stärke aus, weil das Bike nicht ständig nach Korrektur verlangt.
Die Brixton Crossfire 500 ist dagegen spürbar direkter im Gefühl. Das Motorrad wirkt agil und lässt sich leicht in den Fahrrhythmus bringen. In Situationen wie Stadtverkehr, kurzen Ausfahrten oder kurvigen Strecken ist das ein Vorteil: Man kommt schnell in einen flüssigen Modus, ohne dass man das Motorrad „ausreizen“ muss.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich: Die Yamaha punktet tendenziell mit souveräner Langstrecken-Charakteristik und einem insgesamt „erwachsenen“ Touren-Fahrgefühl. Die Brixton punktet eher mit leichter Zugänglichkeit und einem agilen Charakter, der besonders im Alltag und bei kürzeren Touren überzeugt. Wer häufig lange Strecken fährt und dabei entspannt bleiben möchte, findet in der Yamaha oft die passendere Basis. Wer ein Motorrad sucht, das schnell verfügbar ist und sich unkompliziert bewegt, wird mit der Brixton eher glücklich.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Tourenorientierung und Allround-Konzept. Die Yamaha Tracer 7 GT ist darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Untergründen und längeren Etappen ruhig zu bleiben. Das gibt Sicherheit, besonders wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist. Das Motorrad wirkt dann weniger „unruhig“, sondern eher wie ein System, das die Linie hält.
Die Brixton Crossfire 500 fühlt sich im Vergleich oft leichter an. Das Handling ist spürbar agil, und das Motorrad lässt sich in engen Passagen gut bewegen. Das ist ein Plus für alle, die gern kurvige Strecken fahren oder im Alltag häufig rangieren und manövrieren. Gleichzeitig kann ein stärker auf Komfort und Stabilität ausgelegtes Setup bei langen, zügigen Fahrten Vorteile bringen – genau hier liegt die Stärke der Yamaha.
Zusammengefasst: Die Yamaha bietet tendenziell mehr Ruhe und Stabilität für längere Touren. Die Brixton bietet tendenziell mehr Wendigkeit und ein leichtes Handling für Alltag und kürzere Ausfahrten.
Bremsen und Sicherheit: Wie kontrolliert wird in der Praxis?
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich, dass beide Motorräder auf ein sicheres Fahrgefühl ausgelegt sind. Die Yamaha wirkt dabei häufig „präziser“ in der Dosierung, was gerade bei wechselnden Geschwindigkeiten und häufigem Bremsen im Alltag hilft. Die Brixton kann ebenfalls überzeugen, wirkt aber in der Praxis oft etwas stärker auf ein unkompliziertes, direktes Ansprechen ausgelegt.
Bei der Sicherheit spielen außerdem die Elektronik- und Assistenzthemen eine Rolle. Die Yamaha Tracer 7 GT ist in der Regel stärker auf Tourenkomfort und moderne Unterstützung ausgelegt. Das kann sich besonders bemerkbar machen, wenn Wetterbedingungen wechseln oder wenn man entspannt fahren möchte, ohne ständig selbst „alles im Griff“ haben zu müssen. Die Brixton ist ebenfalls modern, setzt aber eher auf ein stimmiges Gesamtpaket statt auf maximalen Elektronik-Fokus.
Komfort und Ergonomie: GT-Ausstattung vs. unkomplizierte Sitzposition
Komfort ist bei der Yamaha Tracer 7 GT ein zentrales Thema. Die GT-Ausrichtung zielt darauf ab, dass man auch nach mehreren Stunden noch gern weiterfährt. Dazu gehören Faktoren wie Windschutz, Sitzgefühl und die Art, wie das Motorrad mit der eigenen Körperhaltung zusammenspielt. Gerade auf Autobahnabschnitten und bei längeren Landstraßenetappen ist das ein spürbarer Unterschied.
Die Brixton Crossfire 500 punktet mit einer eher zugänglichen Ergonomie. Das Motorrad wirkt so gestaltet, dass man schnell eine passende Position findet und sich nicht „verstellt“ fühlt. Für Pendler, Wochenendfahrten und Fahrten, bei denen man öfter stoppt oder die Strecke unterbricht, ist das ein Vorteil. Wer jedoch sehr lange Touren am Stück plant, wird die Yamaha-Ausrichtung häufig als entspannter empfinden.
Ausstattung und Elektronik: Welche Schwerpunkte setzen die Hersteller?
Im Vergleich der Ausstattung zeigt sich ein klares Bild: Die Yamaha Tracer 7 GT ist stärker auf „Reisebereit“ ausgelegt. Das bedeutet nicht nur Komfortdetails, sondern auch eine insgesamt tourenorientierte Elektronik- und Bedienlogik. Das Motorrad wirkt wie ein Paket, das man direkt für längere Fahrten nutzen kann, ohne viel nachzurüsten.
Die Brixton Crossfire 500 setzt eher auf ein stimmiges Basis-Konzept. Das kann besonders attraktiv sein, wenn man bewusst nicht alles „von Anfang an“ braucht, sondern lieber später gezielt ergänzt. Für viele Fahrer ist das ein guter Weg: Erstmal das Motorrad kennenlernen, dann entscheiden, welche Extras wirklich sinnvoll sind.
Verbrauch, Kosten und Alltag: Was bleibt am Ende wirklich wichtig?
Bei den Kosten und dem Alltagsnutzen zählt am Ende weniger die Theorie als die Praxis. Beide Motorräder sind grundsätzlich so positioniert, dass sie nicht nur für die Sonntagsrunde taugen. Die Yamaha ist tendenziell die Wahl für Fahrer, die häufiger längere Strecken fahren und dabei Komfort und Stabilität priorisieren. Das kann sich in der Nutzung auszahlen, weil man weniger „gegen“ das Motorrad arbeitet.
Die Brixton ist tendenziell die Wahl für Fahrer, die ein modernes Motorrad suchen, das sich im Alltag leicht bewegt und dabei ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis anstrebt. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, kurze Strecken fährt oder ein Motorrad sucht, das sich unkompliziert in den Alltag integrieren lässt, findet hier oft den besseren Match.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich: Die Yamaha kann bei Langstrecken und Komfort stärker punkten. Die Brixton kann bei Einstieg, Alltag und einem insgesamt niedrigschwelligen Nutzungskonzept überzeugen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Yamaha Tracer 7 GT: Die passende Wahl für Tourenfahrer
Die Yamaha Tracer 7 GT ist besonders interessant für alle, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf Stabilität, Komfort und eine tourenorientierte Ausstattung legen und ein Motorrad möchten, das auch bei höheren Ansprüchen souverän bleibt. Wer gern entspannt unterwegs ist, dabei aber nicht auf Kontrolle verzichten möchte, findet in der Yamaha häufig die passendere Basis.
Brixton Crossfire 500: Die passende Wahl für Allrounder und Einsteiger
Die Brixton Crossfire 500 eignet sich besonders für Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das sich leicht bewegen lässt und im Alltag schnell Spaß macht. Auch für Einsteiger oder Umsteiger, die ein modernes Bike wollen, das nicht überkompliziert wirkt, kann die Brixton eine sehr gute Option sein. Wer eher kurze bis mittlere Touren fährt und dabei Wendigkeit sowie unkomplizierte Handhabung schätzt, wird mit der Brixton oft besser bedient.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Tourenkomfort, Stabilität und einer reiseorientierten Ausstattung liegt. Sie passt besonders zu Fahrern, die längere Strecken genießen, entspannt bleiben möchten und ein Motorrad suchen, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän wirkt. Die Brixton Crossfire 500 ist dagegen die stimmigere Entscheidung, wenn Alltagstauglichkeit, Agilität und ein unkompliziertes Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für kürzere Ausfahrten, häufiges Stadtfahren und alle, die ein modernes Motorrad suchen, das schnell zugänglich ist und nicht zu viel „Setup“ verlangt. Kurz gesagt: Wer vor allem reisen will, greift eher zur Yamaha. Wer vor allem flexibel und leicht unterwegs sein möchte, findet in der Brixton den besseren Einstieg.