| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2017 | |
Pro und Kontra
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- Drehmoment satt
- King of the road Feeling inklusive
- Sound zum Niederknien
- Chrom ohne Ende
- schwer
- Windschutz 1b
- kein Kurvenräuber
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 302 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680-690 | mm |
| Höhe | 1.185 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.745 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
| Leistung | 77 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Reifen vorne | BW | |
| Reifen hinten | BW | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
Fazit - was bleibt hängen
Harley Davidson Motorräder polarisieren, das ist bei der Low Rider nicht anders. Sie ist trotz des Gewichts von 320 kg leicht zu fahren, lässt sich aber umso schwerer rangieren. Sie ist leicht zu warten, wichtige Servicearbeiten wie Öl und Filterwechsel lassen sich in der Garage erledigen. Zündkerzen und Luftfilter sind vorbildlich zu erreichen, dank Hydrostößel entfällt das aufwendige Einstellen der Ventile. Der Sekundärantrieb mittels Riemen ist leise, fettfrei und praktisch wartungsfrei. Die Low Rider fährt Mann/ Frau am liebsten solo, schon die Unterbringung von kleinem Gepäck erfordert den Gang zum Zubehörmarkt. Der hohe Anschaffungspreis erschreckt, relativiert sich aber durch den hohen Wiederverkaufspreis. Für uns ist die Low Rider eine positive Überraschung. Sie ist halt sehr speziell, keine eierlegende Wollmilchsau, und genau das macht sie so sexy.MotorradTest.de auf YouTube
Yamaha Tracer 7 GT vs. Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL: Vergleich für unterschiedliche Fahrwelten
Wenn zwei Motorräder so klar unterschiedliche Philosophie verkörpern, wird der Vergleich besonders spannend: Die Yamaha Tracer 7 GT steht für vielseitiges, alltagstaugliches Fahren mit Touring-Feeling, während die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL mit ihrem Cruiser-Charakter, dem markanten Sound und einer entspannten Sitzhaltung eher auf Genussfahrten setzt. Beide Modelle können begeistern – aber auf sehr verschiedene Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, welche Schwächen können je nach Anspruch ins Gewicht fallen, und für wen passt welches Motorrad am besten?
Grundcharakter: Touring-Vielseitigkeit trifft Cruiser-Genuss
Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag nutzt: Die Auslegung zielt auf eine ausgewogene Mischung aus Komfort, Fahrbarkeit und Tourentauglichkeit. Gerade die GT-Variante ist darauf ausgelegt, dass längere Strecken nicht anstrengend werden, sondern sich „rund“ anfühlen.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL dagegen ist weniger auf Effizienz oder sportliche Agilität getrimmt, sondern auf den typischen Cruiser-Lifestyle. Das Motorrad vermittelt ein schwereres, ruhigeres Fahrgefühl und setzt stark auf den Motorcharakter sowie die Präsenz im Straßenbild. Wer auf „einfach fahren und genießen“ steht, wird hier schnell warm.
Ergonomie und Sitzposition: Unterschiedliche Haltung, unterschiedlicher Fokus
In der Praxis zeigt sich der größte Unterschied bereits bei der Ergonomie. Die Tracer 7 GT bietet eine Sitzposition, die zwar komfortabel ist, aber dennoch eine gewisse aktive Beteiligung am Fahren ermöglicht. Dadurch eignet sie sich besonders gut für Strecken, bei denen man nicht nur geradeaus rollt, sondern auch Kurven und wechselnde Straßenbedingungen mitnimmt.
Die Dyna Low Rider FXDL setzt auf eine eher entspannte, tiefere und „laid-back“ Haltung. Das ist angenehm, wenn der Fokus auf ruhigem Cruisen liegt. Gleichzeitig kann diese Sitzgeometrie bei längeren, sportlich gefahrenen Passagen oder bei sehr dynamischen Manövern weniger „leicht“ wirken als bei tourentypischen Motorrädern.
Windschutz und Komfort: Wer lange fährt, spürt den Unterschied
Bei der Yamaha Tracer 7 GT spielt der Touring-Gedanke eine große Rolle. Der Windschutz und die insgesamt auf Langstrecke ausgelegte Ergonomie helfen dabei, dass sich Tempo und Distanz weniger anstrengend anfühlen. Gerade auf Autobahn- oder zügigen Landstraßenabschnitten ist das ein klarer Vorteil, weil weniger „Störgefühl“ entsteht.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL ist weniger auf aerodynamische Effekte ausgelegt. Das bedeutet nicht, dass sie unkomfortabel ist – im Gegenteil: Für viele ist der Cruiser-Komfort genau das, was sie suchen. Aber wer häufig bei hohen Geschwindigkeiten unterwegs ist oder sehr lange Strecken am Stück fährt, wird den Touring-Vorteil der Tracer eher zu schätzen wissen.
Motorcharakter: Wie sich Leistung anfühlt
Der Motorcharakter ist bei beiden Motorrädern ein zentrales Thema – nur eben in unterschiedliche Richtungen. Die Yamaha Tracer 7 GT liefert ein Fahrgefühl, das sich gut dosieren lässt. Dadurch wirkt sie im Alltag oft „einfacher“: Beschleunigen, Tempo halten, in den Verkehr einfädeln oder zügig überholen – das gelingt meist ohne große mentale Vorbereitung.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL steht dagegen für den typischen Cruiser-Drive. Der Motor vermittelt mehr „Punch“ im Gefühl und sorgt für dieses unverwechselbare Harley-Erlebnis. Das kann besonders dann überzeugen, wenn nicht maximale Drehzahl oder sportliche Fahrdynamik im Vordergrund steht, sondern das Erlebnis beim Fahren.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Gelassenheit
Beim Handling zeigt sich die unterschiedliche Auslegung deutlich. Die Yamaha Tracer 7 GT ist darauf ausgelegt, Kurven und wechselnde Strecken souverän zu bewältigen. Das Fahrwerk unterstützt ein ruhiges, kontrolliertes Einlenken und bietet ein Gefühl von Stabilität, ohne dabei komplett „träge“ zu werden. Dadurch eignet sie sich besonders für Fahrer, die gern zwischen Alltag, Feierabendrunde und längerer Tour wechseln.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL fährt sich gelassener. Das kann in der Stadt und auf entspannten Strecken ein Vorteil sein, weil das Motorrad nicht ständig nach „sportlicher“ Korrektur verlangt. In sehr engen oder dynamischen Situationen kann die Cruiser-typische Geometrie jedoch weniger agil wirken als bei einem tourenorientierten Motorrad.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Bei der Yamaha Tracer 7 GT ist das Gesamtpaket auf kontrolliertes Fahren ausgelegt. Gerade im Stadtverkehr und bei häufigen Geschwindigkeitswechseln zählt, dass Verzögerung und Dosierbarkeit berechenbar bleiben. Das hilft dabei, sich auf den Verkehr zu konzentrieren statt auf das Motorrad.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL bringt ebenfalls ein solides Sicherheitsgefühl mit. Allerdings hängt das subjektive Empfinden stark davon ab, wie man das Motorrad nutzt: Wer überwiegend entspannt fährt, wird die Bremsleistung als passend wahrnehmen. Wer hingegen sehr sportlich unterwegs ist oder häufig aus hohen Tempi bremst, wird die tourentypische Abstimmung der Tracer eher als „komfortabler“ für den Alltag empfinden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Überland und Parken
Die Yamaha Tracer 7 GT spielt ihre Stärken dort aus, wo das Motorrad flexibel sein muss: Pendeln, kurze Strecken, längere Ausfahrten und wechselnde Straßen. Die Kombination aus Fahrbarkeit, Komfort und Touring-Features macht sie zu einem Motorrad, das man nicht nur „für besondere Tage“ nutzt.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL ist im Alltag vor allem dann besonders, wenn der Weg das Ziel ist. In der Stadt kann das Cruiser-Feeling zwar wunderbar funktionieren, aber das Motorrad wirkt durch seine Bauart und den Charakter weniger wie ein „Allround-Werkzeug“ und mehr wie ein bewusst gewähltes Erlebnisgerät. Wer oft im dichten Verkehr unterwegs ist, sollte das eigene Fahrprofil ehrlich mit einbeziehen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Tracer 7 GT – Stärken
- Touring- und Allround-Charakter: gut für Alltag, längere Strecken und wechselnde Bedingungen.
- Komfort bei Tempo: Windschutz und Ergonomie helfen, dass lange Fahrten entspannter bleiben.
- Fahrbarkeit: lässt sich im Alltag meist leicht dosieren und wirkt „einfach“ zu fahren.
Yamaha Tracer 7 GT – Schwächen
- Charakter: wer ausschließlich auf Cruiser-Feeling und Harley-typische Präsenz steht, findet hier weniger „Lifestyle“.
- Fokus: die Stärken liegen eher im vielseitigen Touring – wer maximales Cruiser-Feeling sucht, könnte sich weniger abgeholt fühlen.
Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL – Stärken
- Unverwechselbarer Cruiser-Charakter: Motorgefühl und Sound sorgen für echtes Erlebnis.
- Entspannte Sitzhaltung: ideal für Genussfahrten und ruhige Touren.
- Präsenz: das Motorrad wirkt im Straßenbild besonders und wird oft bewusst gefahren.
Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL – Schwächen
- Touring-Ausrichtung: bei sehr langen Strecken und hohem Tempo spielt die Tracer ihre Vorteile eher aus.
- Agilität: in sehr dynamischen Situationen kann das Cruiser-Handling weniger „leicht“ wirken.
Welche Wahl passt zum Fahrstil?
Der Vergleich wird am Ende vor allem eine Frage: Welche Art von Motorrad-Erlebnis wird gesucht? Die Yamaha Tracer 7 GT ist besonders stark, wenn das Motorrad vielseitig sein soll – also für Pendeln, Wochenendtouren und auch für längere Strecken, bei denen Komfort und Windschutz zählen. Sie eignet sich für Fahrer, die gern flexibel bleiben und nicht jedes Mal neu „umdenken“ wollen.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL ist ideal, wenn das Motorrad vor allem eines liefern soll: Charakter. Für Cruiser-Fans, die Motorgefühl, Sound und eine entspannte Sitzhaltung suchen, ist sie eine sehr stimmige Wahl. Wer das Fahren als Genuss betrachtet und nicht primär als sportliche Herausforderung, wird hier besonders zufrieden sein.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad als echten Allrounder nutzen möchten: komfortabel bei Tempo, vielseitig im Alltag und stark auf längere Touren ausgelegt. Wer häufig unterwegs ist, unterschiedliche Strecken fährt und dabei ein berechenbares, tourentypisches Fahrgefühl bevorzugt, bekommt mit der Tracer ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL passt dagegen am besten zu Fahrern, die Cruiser-Feeling priorisieren: entspannte Sitzposition, markanter Motorcharakter und das besondere Erlebnis, das man nicht „wegoptimieren“ möchte. Für Genussfahrten, bewusste Ausfahrten und alle, die Präsenz und Sound suchen, ist die Dyna die passendere Entscheidung. Kurz gesagt: Tracer für vielseitiges Touring, Dyna für Cruiser-Charakter.