| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2009 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- Extrem gute Bremsen
- Fährt sich wie ein Intercity
- Touring-tauglich
- guter Soziuskomfort
- bulliger Motor
- Traktionskontrolle erst ab 2012
- schwere Maschine, nix für Anfänger
- Drehmomentschwäche bis 3.500 UMin
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 267 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Viertakt-V-Motor | |
| Hubraum | 1.237 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
| Leistung | 173 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 129 NM bei 8.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Federung vorne | Teleskopgabel mit 43 mm Rohrdurchmesser (Federweg 109)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse vorn mit Sechskolben-Festsättel, schwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse hinten mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda VFR 1200 F zählt für mich zu den schönsten Motorrädern überhaupt. Sie ist nicht weniger als eine Design-Ikone und es gibt kein Motorrad, dass ihr auch nur annährend ähnlich sieht. Zugegeben: Design ist Geschmackssache, aber zumindest dürfte die VFR niemanden kalt lassen. Ihr Aussehen weckt Emotionen und genau das sollten Motorräder doch auch tun, oder?Die VFR ist sicherlich kein Anfänger-Motorrad, dafür hat sie viel zu viel Leistung und ist auch zu schwer. Doch wer schon Motorrad-Erfahrung mitbringt und auf Dickschiffe steht, der wird begeistert sein von der absolut souveränen Vorstellung, die die VFR auf Autobahn und Landstraße abliefert. Wer dagegen ein kleines, wendiges Motorrad für die Stadt sucht, wird diesen Testartikel vermutlich sowieso nicht bis hier gelesen haben. ;-)
Das Testmotorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.
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Yamaha Tracer 7 GT vs Honda VFR1200 F – Vergleich für Touren, Alltag und Fahrspaß
Wer zwei unterschiedliche Philosophien im Touring-Bereich gegeneinander stellt, bekommt schnell ein spannendes Bild: Die Yamaha Tracer 7 GT steht für einen modernen, agilen Ansatz mit Fokus auf Alltag, Kurven und vielseitige Touren. Die Honda VFR1200 F dagegen verkörpert eine eher klassische, kraftvolle Sporttourer-Idee: souverän auf der Autobahn, stabil in schnellen Passagen und mit einem Motor, der auf Durchzug ausgelegt ist. Im folgenden Vergleich werden die Stärken und Schwächen beider Modelle herausgearbeitet – damit klar wird, welches Motorrad eher zu den eigenen Prioritäten passt.
Grundidee im Vergleich: Agilität vs. souveräne Kraft
Die Tracer 7 GT wirkt wie ein Motorrad, das man gern öfter nutzt: Die Sitzposition ist so gewählt, dass sie sowohl für die Stadt als auch für längere Strecken funktioniert. Das Fahrgefühl zielt auf ein leichtes Handling und ein gutes Zusammenspiel aus Motor und Fahrwerk. Gerade auf Landstraßen und bei wechselnden Geschwindigkeiten spielt die Yamaha ihre Vorteile aus.
Die VFR1200 F ist dagegen stärker auf „Tempo halten“ und „entspannt ankommen“ ausgelegt. Das Motorrad vermittelt eine gewisse Ruhe, wenn es zügig unterwegs ist. In schnellen Abschnitten fühlt sich die Honda besonders stimmig an, weil der Motorcharakter auf gleichmäßigen Vortrieb setzt und das Gesamtpaket auf Stabilität getrimmt ist.
Motor und Antrieb: Charakter entscheidet
Yamaha Tracer 7 GT: drehfreudig und flexibel
Die Tracer 7 GT punktet vor allem mit ihrer Flexibilität. Der Motor lässt sich angenehm dosieren und unterstützt einen Fahrstil, bei dem man häufig zwischen Beschleunigen, Verzögern und neuem Anlegen in Kurven wechselt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Strecken nicht nur aus Autobahn bestehen, sondern aus kurvigen Abschnitten, in denen man das Motorrad „mitnimmt“ statt nur durchzuschieben.
Honda VFR1200 F: Durchzug und Souveränität
Die VFR1200 F spielt ihre Stärken vor allem im Durchzug aus. Der Motor wirkt weniger wie ein „Drehzahlwerkzeug“ und mehr wie ein Antrieb, der auch bei moderaten Drehzahlen kräftig nachschiebt. Das ist auf langen Strecken angenehm, weil man weniger ständig nachregeln muss. Gleichzeitig kann das Motorrad dadurch auch in zügigen Autobahnphasen sehr entspannt wirken.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Motorräder „anfühlen“
Beim Fahrwerk zeigt sich ein klarer Unterschied in der Ausrichtung. Die Yamaha Tracer 7 GT ist darauf ausgelegt, schnell auf Richtungswechsel zu reagieren. Das macht sie besonders für Fahrer interessant, die gern aktiv fahren und Kurven nicht nur „durchrollen“, sondern wirklich gestalten möchten. Die Abstimmung wirkt so, dass man Vertrauen aufbauen kann, ohne dass das Motorrad dabei träge wird.
Die Honda VFR1200 F vermittelt dagegen ein anderes Gefühl: Sie wirkt stabil und souverän, besonders wenn die Geschwindigkeit hoch ist oder die Strecke wellig wird. Das kann in schnellen Passagen ein großer Vorteil sein, weil das Motorrad weniger „arbeitet“ und mehr „trägt“. Wer jedoch sehr enge, langsame Manöver oder häufige Richtungswechsel im Fokus hat, merkt eher, dass die Honda ihren Charakter stärker über Stabilität als über maximale Agilität definiert.
Windschutz und Verkleidung: Komfort auf der Strecke
Im Touring-Alltag ist Windschutz ein entscheidender Punkt. Die Tracer 7 GT ist so konzipiert, dass sie auf längeren Fahrten den Fahrer spürbar entlastet. Gerade bei wechselnden Windbedingungen hilft die Verkleidung dabei, den Luftstrom angenehmer zu gestalten. Das unterstützt einen entspannten Tagesrhythmus, ohne dass man das Motorrad „zu groß“ oder „zu schwer“ im Gefühl hat.
Die VFR1200 F setzt ebenfalls auf Touring-Komfort, allerdings mit einem anderen Ansatz: Die Honda wirkt wie ein Motorrad, das für längere Autobahnabschnitte und zügige Fahrten gemacht ist. Der Windschutz und die Gesamtverkleidung tragen dazu bei, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn man sehr häufig im Stadtverkehr unterwegs ist und das Motorrad in engen Situationen ständig manövrieren muss.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in kritischen Momenten
Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber der Fokus ist unterschiedlich. Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt im Alltag sehr berechenbar: Beim Verzögern lässt sich die Verzögerung gut dosieren, was in Kombination mit dem agilen Handling hilft, auch in dynamischen Situationen souverän zu bleiben.
Die Honda VFR1200 F zeigt ihre Stärke besonders bei höheren Geschwindigkeiten. Die Fahrstabilität und die Art, wie das Motorrad beim Bremsen „steht“, passen gut zu sportlich ambitionierten Fahrten. Wer häufig sehr langsam rangiert oder viel im Stop-and-go unterwegs ist, empfindet die Honda jedoch möglicherweise als weniger „leichtfüßig“ als die Yamaha.
Elektronik und Ausstattung: Moderne Unterstützung vs. bewährte Basis
Im Bereich Elektronik und Assistenzsysteme ist die Tracer 7 GT klar auf einen modernen Touring-Alltag ausgelegt. Das Motorrad wirkt so, als sei es darauf getrimmt, den Fahrer im Alltag zu unterstützen und das Handling auch unter wechselnden Bedingungen angenehm zu machen. Das ist besonders dann hilfreich, wenn man nicht nur „für die Tour“ fährt, sondern das Motorrad regelmäßig nutzt.
Die VFR1200 F steht eher für eine bewährte, sporttourer-orientierte Basis. Die Elektronik ist darauf ausgerichtet, das Motorrad kontrollierbar zu halten und den Charakter zu unterstützen. Die Stärke liegt weniger in „neuen Spielereien“, sondern in einem Gesamtpaket, das sich stimmig anfühlt, sobald man Fahrt aufnimmt.
Sitzposition und Ergonomie: Für kurze Wege und lange Tage
Die Yamaha Tracer 7 GT bietet eine Sitzposition, die viele Fahrer als „alltagstauglich“ empfinden: Man sitzt nicht zu aufrecht, aber auch nicht zu tief. Dadurch bleibt die Sicht nach vorn gut, und die Handhabung im Verkehr ist unkompliziert. Für längere Touren ist das angenehm, weil man nicht ständig das Gefühl hat, die Haltung „halten“ zu müssen.
Die Honda VFR1200 F wirkt ergonomisch eher auf zügige Strecken abgestimmt. Die Sitzposition unterstützt das ruhige, stabile Fahren bei höheren Geschwindigkeiten. Wer viel Stadtverkehr fährt oder häufig sehr langsam unterwegs ist, kann den Charakter der Honda als weniger „kompakt“ empfinden. Auf der anderen Seite profitieren Fahrer, die lange Strecken planen und dabei Tempo und Stabilität schätzen.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren, Nutzung
Im Alltag zeigt sich die Yamaha meist als unkomplizierterer Begleiter. Das Handling und das Gesamtgefühl sind so, dass man sich schneller an das Motorrad gewöhnt und es häufiger spontan nutzt. Gerade wenn Wege kurz sind oder die Route ständig wechselt, spielt die Tracer ihre Stärken aus.
Die Honda ist im Alltag nicht „schlecht“, aber sie verlangt eher nach einer bewussteren Nutzung. Wer das Motorrad vor allem für längere Strecken und sportliche Fahrten einplant, wird die VFR1200 F als sehr passend erleben. Wer dagegen täglich in engen Situationen unterwegs ist, merkt eher, dass die Honda stärker auf Stabilität und Kraft ausgelegt ist als auf maximale Leichtigkeit.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Tracer 7 GT – typische Stärken
- Agiles Handling für Kurven, Landstraße und dynamische Strecken
- Flexibler Motorcharakter, der sich gut dosieren lässt
- Touring-Komfort mit spürbarer Entlastung durch Windschutz
- Alltagsfreundliche Ergonomie für regelmäßige Nutzung
Yamaha Tracer 7 GT – mögliche Schwächen
- Wenn der Fokus ausschließlich auf „maximaler Durchzug“ bei sehr hohen Geschwindigkeiten liegt, wirkt die Honda in ihrem Element präsenter
- Für Fahrer, die ein sehr „großes“ sporttourerisches Kraftgefühl suchen, kann die Yamaha weniger massiv wirken
Honda VFR1200 F – typische Stärken
- Souveräner Durchzug und ruhiges Vorankommen
- Stabilität besonders bei zügigem Tempo und längeren Autobahnabschnitten
- Sporttourer-Charakter, der sportliche Fahrten unterstützt
- Komfort auf Distanz durch passende Gesamtabstimmung
Honda VFR1200 F – mögliche Schwächen
- Im engen Stadtverkehr kann das Handling weniger „leicht“ wirken als bei der Yamaha
- Wer häufig sehr aktiv in engen Kurven arbeitet, empfindet die Honda eher als stabil als als maximal agil
Für wen passt welches Motorrad?
Die Yamaha Tracer 7 GT passt besonders gut, wenn Touren abwechslungsreich sind: Landstraße, kurvige Strecken, gelegentlich Autobahn und dazwischen Alltag. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell „richtig“ anfühlt, gern dynamisch fährt und dabei Komfort nicht vernachlässigt, findet in der Tracer einen sehr stimmigen Begleiter.
Die Honda VFR1200 F ist ideal für Fahrer, die vor allem lange Strecken planen und dabei Wert auf Stabilität, Durchzug und ein souveränes Tempo legen. Wer gern entspannt fährt, aber trotzdem sportlich unterwegs sein möchte, bekommt mit der VFR1200 F ein Motorrad, das sich besonders bei zügigen Fahrten stark anfühlt.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad für unterschiedliche Einsätze gedacht ist: Kurvenreiche Strecken, regelmäßige Fahrten im Alltag und Touren, bei denen Agilität und Flexibilität zählen. Die Yamaha wirkt wie ein vielseitiges Gesamtpaket, das Komfort bietet, ohne das Handling zu verkomplizieren. Die Honda VFR1200 F gewinnt dagegen, wenn der Schwerpunkt auf souveränem Langstrecken-Fahren liegt: stabil bei höheren Geschwindigkeiten, mit starkem Durchzug und einem sporttourerischen Charakter, der vor allem auf schnellen Abschnitten überzeugt. Wer also ein leichtfüßiges, modernes Touring-Motorrad sucht, greift eher zur Tracer. Wer ein kraftvolles, ruhiges Reisemotorrad bevorzugt, findet in der VFR1200 F die passendere Lösung.