UVP 11.924 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2007 bis 2012
Was kann die neue Version des beliebten Cross-Over Bikes von Yamaha?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • sehr einfach zu fahrendes Motorrad
  • perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
  • sehr gute Reifen und Bremsen
  • Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
  • vernünftige Koffer bei der GT inklusive
Kontra:
  • etwas teurer als Wettbewerber
  • QuickShifter nur gegen Aufpreis
Pro:
  • hält ewig. Das Telefon geht: "Morgen nach Marokko?" "Warum nicht jetzt gleich???"
  • muss man nie putzen. Sieht einfach cooler aus
  • Geländetauglichkeit
  • langsteckentauglich
Kontra:
  • hält ewig: die nächsten 20 Jahre kein logischer Grund für einen Neukauf
  • nichts für Sportfahrer
  • Pendelneigung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht212kg
Radstand1.495mm
Länge2.135mm
Radstand1.495mm
Sitzhöhe: 845-865 mm
Höhe1.330mm
Gewicht220kg
Radstand1.515mm
Länge2.255mm
Radstand1.515mm
Sitzhöhe: 837 mm
Höhe1.305mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV-Motor, vier Ventile
Hubraum680ccm
Hub66mm
Bohrung81mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung73 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment68 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite439km
Leistung60 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment60 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.172km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite300km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 R17
Reifen hinten180/55 R17
RahmenbauartEinschleifenrahmen
Federung vorneTeleskopgabel (Federweg 177)mm
Federung hintenPro-​Link-​Schwinge (Federweg 173)mm
Aufhängung hintenZentralfederbein
Reifen vorne100/90 19
Reifen hinten130/80 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 256 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 240 mm)

Fazit

Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist  zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.
 
Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.924 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 9.000€
  • Baujahre: 2016 - heute
  • Farben: Schwarz, Silber-Blau

Fazit - was bleibt hängen

Um nochmal auf den Einstieg zurückzukommen: Wir konnten bei unserem Test nicht herausbekommen, ob die Honda weitere 42.000 Kilometer durchgehalten hätte. Das gilt auch für andere Dinge bei uns: Beispielsweise können wir nicht bestätigen, dass Kakerlaken einen Atomkrieg überleben würden, ebenfalls ein Ruf wie Donnerhall. Allerdings würden wir stark annehmen, dass die Kakerlaken im Falle eines Atomkriegs Motorradfahren lernen müssten, weil alle Honda Transalp noch da sind.
Wie komme ich von dem ekligen Insekt wieder zurück zum Motorrad? Gar nicht, deshalb ist hier jetzt Schluss.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis (2009): 7.090 €
  • Gebraucht: ab 4.400 €
  • Baujahre: 2007-2012
  • Verfügbarkeit: über alle Baujahre: gut

MotorradTest.de auf YouTube

Yamaha Tracer 7 GT vs. Honda XL 700 V Transalp – Vergleich im Motorradtest

Wenn zwei Motorräder aus dem Bereich Reiseenduro/Allrounder kommen, wird es spannend: Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt wie die moderne, straßenorientierte Tourenmaschine mit Fokus auf Komfort und Alltagstauglichkeit. Die Honda XL 700 V Transalp steht dagegen für einen bewährten Charakter, der sich besonders auf längeren Strecken und auf wechselndem Untergrund wohlfühlt. Beide Modelle sind für Touren gebaut – aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Bikes in der Praxis, wo liegen die Stärken, und wo zeigen sich die Grenzen?

Grundidee und Einsatzprofil

Die Tracer 7 GT ist als sportlich-komfortabler Tourer gedacht. Der Zusatz „GT“ steht dabei nicht nur für den Look, sondern vor allem für den Anspruch, auch bei längeren Fahrten entspannt zu bleiben. Die Transalp ist dagegen ein Klassiker im Adventure-Umfeld: Sie ist weniger auf „Hightech“ getrimmt, dafür aber auf ein gutmütiges Gesamtpaket, das sich auch abseits der perfekten Straße nicht sofort aus der Ruhe bringen lässt.

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Yamaha zielt stärker auf komfortables Reisen und zügiges Fahren auf Asphalt. Die Honda ist eher die Wahl für gemütliche bis mittlere Touren mit dem Blick auf Schotter, Feldwege und abwechslungsreiche Routen.

Motor und Fahrgefühl im Vergleich

Beide Motorräder liefern genug Antrieb für Touren, aber das Gefühl unterscheidet sich. Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt in der Abstimmung oft „moderner“: Der Motor unterstützt dynamisches Beschleunigen und lässt sich in der Stadt wie auch auf Landstraßen angenehm dosieren. Gerade wenn die Strecke häufiger wechselt – von zügigen Passagen zu entspanntem Cruisen – spielt die Yamaha ihre Stärken aus.

Die Honda XL 700 V Transalp ist charakterlich anders. Sie vermittelt eher das Gefühl eines Motors, der gleichmäßig arbeitet und die Fahrt trägt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn der Fokus weniger auf maximaler Agilität liegt, sondern auf ruhigem Vorankommen und Konstanz. Auf längeren Etappen kann genau das zum Vorteil werden: weniger „Kampf“ mit dem Motorrad, mehr entspannter Rhythmus.

Leistung, Drehmoment und nutzbare Bandbreite

Beim Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich: Die Yamaha bietet tendenziell das Potenzial, schneller in den gewünschten Vortrieb zu kommen und dabei auch bei höheren Geschwindigkeiten souverän zu wirken. Die Honda punktet dagegen mit einer nutzbaren, alltagstauglichen Charakteristik, die sich gut für gleichmäßiges Fahren eignet. Wer häufig überholt, zügige Abschnitte fährt oder öfter „Gas geben“ möchte, wird die Yamaha oft als spritziger erleben. Wer dagegen lieber konstant unterwegs ist, findet in der Transalp ein stimmiges Gesamtgefühl.

Fahrwerk, Handling und Stabilität

Beim Handling unterscheiden sich die Bikes spürbar in der Art, wie sie Kurven „annehmen“. Die Tracer 7 GT fühlt sich in vielen Situationen wie ein straßenorientiertes Adventure-Bike an: Sie liegt stabil, reagiert berechenbar und macht Richtungswechsel angenehm. Das ist besonders dann hilfreich, wenn die Tour nicht nur aus geraden Strecken besteht, sondern aus kurvigen Landstraßen und wechselnden Fahrbahnbelägen.

Die Transalp ist in ihrem Fahrstil eher auf „Durchkommen“ ausgelegt. Sie vermittelt Vertrauen, wenn der Untergrund unruhiger wird. Auf Schotter oder holprigen Abschnitten spielt die Honda ihre Stärken aus, weil sie das Gesamtpaket so aufbaut, dass man nicht ständig gegen das Motorrad arbeiten muss.

Stärken und Schwächen beim Kurvenfahren

Die Yamaha wirkt im Vergleich oft agiler und „moderner“ in der Kurvenarbeit. Das ist ein Plus für Fahrerinnen und Fahrer, die gern sportlich unterwegs sind oder häufig auf Asphalt unterwegs sind. Die Honda kann im direkten Vergleich weniger „sportlich“ wirken, dafür aber in Situationen punkten, in denen es nicht perfekt glatt ist. Wer viel auf Asphalt fährt, wird die Yamaha als handlicher und dynamischer wahrnehmen. Wer öfter auf gemischte Strecken setzt, bekommt mit der Transalp ein Motorrad, das sich dafür besonders gut anfühlt.

Komfort, Ergonomie und Windschutz

Hier liegt ein großer Unterschied: Die Tracer 7 GT ist klar auf Komfort ausgelegt. Gerade bei längeren Fahrten hilft der Windschutz, die Belastung durch Fahrtwind zu reduzieren. Dazu kommt die insgesamt tourentaugliche Sitz- und Fahrposition, die auch nach Stunden noch angenehm sein kann.

Die Honda XL 700 V Transalp bietet ebenfalls einen alltagstauglichen Komfort, aber mit einem anderen Schwerpunkt. Sie ist oft die Wahl, wenn eine aufrechte, entspannte Haltung gewünscht ist und wenn man nicht zwingend den maximalen „GT“-Komfort erwartet. Auf langen Strecken kann das sehr angenehm sein – allerdings hängt das Empfinden stark von Körpergröße und Fahrstil ab.

Ergonomie im Vergleich

Beim Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich: Die Yamaha ist tendenziell die komfortorientiertere Option, wenn es um entspannte Touren geht. Die Honda ist eher die Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die eine einfache, funktionale Ergonomie bevorzugen und bei Bedarf auch mal „raus aus dem Asphalt“ wollen.

Elektronik, Assistenz und Alltagstauglichkeit

Die Tracer 7 GT bringt im Vergleich typischerweise mehr moderne Touren-Features mit. Das wirkt sich vor allem im Alltag aus: bessere Übersicht, mehr Komfort im Handling und ein insgesamt „runderes“ Paket für längere Fahrten. Gerade wenn man häufig unterwegs ist und nicht jedes Mal alles neu planen möchte, ist das ein Plus.

Die Transalp ist dagegen eher klassisch. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Viele Fahrer schätzen genau diese Einfachheit, weil sie sich unkompliziert bedienen lässt und sich das Motorrad „direkt“ anfühlt. Wer Technik-Fokus sucht, wird bei der Yamaha eher fündig. Wer ein Motorrad möchte, das sich auch ohne viel „Schnickschnack“ gut fahren lässt, liegt bei der Honda oft richtig.

Reisetauglichkeit: Gepäck, Reichweite und Praxis

Beide Motorräder sind als Tourenmaschinen gedacht, aber die Art der Reisetauglichkeit unterscheidet sich. Die Tracer 7 GT ist besonders stark, wenn man mit Gepäck unterwegs ist und dabei Wert auf Komfort und eine gute Langstreckenwirkung legt. Der Gesamtauftritt zielt darauf, dass man auch nach vielen Kilometern noch entspannt ankommt.

Die Transalp punktet vor allem dann, wenn die Route nicht nur aus Autobahn und Landstraße besteht. Wer gern flexibel fährt, auch mal Feldwege nimmt oder sich nicht zu sehr an „perfekte Straßen“ bindet, bekommt mit der Honda ein Motorrad, das dafür gemacht ist.

Stärken und Schwächen im Alltag

Im Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich: Die Yamaha ist häufig die bessere Wahl für „Touren mit Komfortfokus“ – also wenn Windschutz, Fahrruhe und moderne Ausstattung im Vordergrund stehen. Die Honda ist oft die bessere Wahl für „Touren mit Abenteueranteil“, bei denen der Untergrund wechselhaft ist und man ein Motorrad möchte, das sich dabei nicht zu empfindlich anfühlt.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Tour im Vordergrund steht.

Yamaha Tracer 7 GT: die passende Wahl für…

Die Yamaha Tracer 7 GT ist besonders geeignet für Fahrerinnen und Fahrer, die viel auf Asphalt unterwegs sind, längere Strecken fahren und dabei Komfort sowie moderne Tourenfeatures schätzen. Wer gern zügig unterwegs ist, häufig überholt oder einfach ein Motorrad möchte, das sich dynamisch und gleichzeitig entspannt anfühlt, wird mit der Yamaha sehr zufrieden sein.

Honda XL 700 V Transalp: die passende Wahl für…

Die Honda XL 700 V Transalp passt besonders gut, wenn Touren abwechslungsreich sein dürfen: Landstraße, Schotter, Feldweg – ohne dass das Motorrad sofort „überfordert“ wirkt. Wer ein unkompliziertes, robustes Gesamtgefühl sucht und lieber gleichmäßig fährt, findet in der Transalp eine starke Basis für viele Kilometer.

Fazit:

Die Yamaha Tracer 7 GT ist im Vergleich die bessere Wahl, wenn Komfort, Windschutz und ein moderner Tourenansatz im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für lange Fahrten auf Asphalt, für Fahrerinnen und Fahrer, die gern zügig unterwegs sind, und für alle, die ein „rundes“ Gesamtpaket mit moderner Ausstattung suchen. Ihre Stärke liegt darin, dass sie sich auf vielen Streckenarten souverän und entspannt anfühlt – ohne dass man auf Dynamik verzichten muss.

Die Honda XL 700 V Transalp spielt ihre Stärken aus, wenn die Route nicht nur aus glatten Straßen besteht. Sie ist ideal für Touren mit Abenteueranteil, für gleichmäßiges Fahren und für alle, die ein klassisches, unkompliziertes Motorradgefühl bevorzugen. Wer häufig gemischte Untergründe fährt oder einfach ein Motorrad möchte, das zuverlässig „mitmacht“, trifft mit der Transalp eine sehr passende Wahl.

Kurz gesagt: Asphalt-lastige Komforttouren? Yamaha. Abwechslungsreiche Routen und Abenteuergefühl? Honda.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙