| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 9.495 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- Sportlich
- Exklusiv
- Verarbeitung
- Preis
- Kombi-Display
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 166 | kg |
| Radstand | 1.434 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.434 | mm |
| Sitzhöhe: | 0-830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Eintopf | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
| Leistung | 75 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 72 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel WP Apex 43 mm (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung vorne | 0 | |
| Federung hinten | WP Apex Monoshock (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Umgelenkte Schwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
Fazit - was bleibt hängen
Die Vitpilen ist ein kleiner Rabauke, aber einer, der einen gefühlt nie im Stich lässt. Vorausgesetzt man kann sie sich leisten, bleibt die Frage: Will man sie sich leisten? Wir von motorradtest.de sind uns einig: ja! Fünfmal Daumen hoch.Sie ist der ideale Begleiter für die Dinge, die im Leben so Spaß machen. Und die schönsten davon sind die, die sich jeder Logik entziehen.
Gegen den Kauf spräche nur das, was uns Deutschen am liebsten ist: das Prinzip. Denn die Husqvarna Vitpilen 701 ist ein Naked Bike, was die Tourentauglichkeit naturgemäß einschränkt, dem steht schon der nur 12 Liter fassende Tank entgegen. Aber, das weiß man ja vorher. Wie, dass Eis dick macht, man nicht "Bauer sucht Frau" im Fernsehen schauen sollte oder dass das Verblasen von vier Liter feinstem Super auf 100 Kilometer nur aus Spaß ökologisch einfach Mist ist.
Wir befinden jetzt, dass wir der Political Correctness genüge getan haben, und jetzt geht endlich zum Händler und macht eine Probefahrt. ;)
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt.
Kleiner Nachtrag: Vitpilen ist Schwedisch und heißt übersetzt "Weißer Pfeil". Warum? Wir wissen's auch nicht.
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Yamaha Tracer 7 GT vs Husqvarna Vitpilen 701 – der Vergleich für Touren, Alltag und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha Tracer 7 GT steht für einen alltagstauglichen Reisecharakter: komfortabel, tourenorientiert und mit Fokus auf entspannte Kilometer. Die Husqvarna Vitpilen 701 dagegen wirkt wie ein Statement aus dem Segment der modernen Naked Bikes – leichtfüßig, direkt und mit dem Anspruch, Kurven und Alltag gleichermaßen lebendig zu machen.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle herausgearbeitet. Dabei geht es nicht darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Motorrad besser zum jeweiligen Einsatzprofil passt – von der Feierabendrunde bis zur längeren Tour.
Grundcharakter: Reiseorientiert vs. pur und agil
Yamaha Tracer 7 GT – Touren im Fokus
Die Yamaha Tracer 7 GT ist als Sporttourer bzw. tourenfähiger Allrounder gedacht. Der Aufbau zielt auf Komfort und Alltagstauglichkeit: Die Sitzposition wirkt so, dass längere Strecken nicht zur Belastung werden. Dazu kommt ein Gesamtpaket, das auf „einsteigen und losfahren“ ausgelegt ist – inklusive Ausstattung, die auf der Reise hilft.
Husqvarna Vitpilen 701 – Naked-Feeling mit Punch
Die Husqvarna Vitpilen 701 setzt auf das, was viele an Naked Bikes lieben: direkte Rückmeldung, spürbare Agilität und ein Fahrgefühl, das schnell in Richtung „macht Spaß“ kippt. Der Fokus liegt weniger auf Reise-Komfort, sondern auf dem unmittelbaren Kontakt zur Straße. Wer gerne zügig fährt, Kurven auskostet und das Motorrad als aktiven Begleiter versteht, findet hier eine sehr passende Basis.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Logik vs. Direktheit
Beide Motorräder bewegen sich im Bereich moderner, alltagstauglicher Motoren, unterscheiden sich aber im Charakter. Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt in der Abstimmung eher darauf ausgelegt, gleichmäßig zu beschleunigen und dabei auch bei längeren Fahrten souverän zu bleiben. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufige Lastwechsel nicht das Hauptthema sind, sondern eher ein flüssiger Rhythmus.
Die Husqvarna Vitpilen 701 spielt dagegen stärker die Karte der Direktheit. Das Ansprechverhalten und die Art, wie Leistung umgesetzt wird, fördern ein aktives Fahrstilgefühl. In der Praxis bedeutet das: Wer gerne „arbeitet“ – also Gas, Blickführung und Linie bewusst steuert – bekommt ein Motorrad, das sehr schnell mitgeht.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Wendigkeit im Alltag
Tracer 7 GT: ruhiger Eindruck, gute Linie
Die Yamaha Tracer 7 GT vermittelt auf längeren Strecken einen eher ruhigen, kontrollierten Eindruck. Das hilft besonders dann, wenn die Route nicht nur aus kurzen Kurven besteht, sondern auch aus Autobahnabschnitten, Landstraßen und wechselnden Belägen. Das Motorrad wirkt dabei wie ein „Streckenwerkzeug“: Es bleibt stabil, unterstützt die Linie und lässt sich gleichzeitig zügig bewegen.
Vitpilen 701: leicht, wendig, lebendig
Die Husqvarna Vitpilen 701 ist im Handling spürbar näher an der Kategorie „leicht und agil“. Gerade im Stadtverkehr, auf engen Landstraßen oder bei häufigen Richtungswechseln zeigt sich die Stärke: Das Motorrad wirkt schnell in der Bewegung, reagiert direkt und macht das Fahren zwischen Ampeln und Ausfahrten angenehm unkompliziert.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich vor allem ein Unterschied im Einsatzfokus. Die Yamaha Tracer 7 GT ist so ausgelegt, dass sie auch bei längeren Touren und wiederholten Bremsmanövern ein gleichmäßiges, gut dosierbares Gefühl vermittelt. Das ist besonders wertvoll, wenn die Fahrt nicht nur aus „einer Runde“ besteht, sondern aus mehreren Abschnitten mit wechselnder Geschwindigkeit.
Die Husqvarna Vitpilen 701 punktet ebenfalls mit kontrollierbarer Verzögerung, wirkt aber im Gesamtkonzept stärker auf sportliche Dynamik ausgelegt. Wer gerne zügig in Kurven einfährt oder das Motorrad bewusst bremst und einlenkt, wird die direkte Rückmeldung zu schätzen wissen.
Ausstattung und Komfort: Reise-Setup vs. Naked-Reduktion
Tracer 7 GT: mehr „Reise“ im Alltag
Bei der Yamaha Tracer 7 GT spielt die Ausstattung eine große Rolle. Die GT-Variante ist darauf ausgelegt, dass man nicht erst „alles zusammenbauen“ muss, sondern bereits ab Werk ein stimmiges Setup hat. Das betrifft vor allem den Komfort auf längeren Strecken: Windschutz, Sitz-/Ergonomiegefühl und das Gesamtpaket aus Reiseorientierung.
Stärken zeigen sich besonders dann, wenn die Tour nicht nur aus kurzen Abschnitten besteht. Schwächen liegen eher dort, wo maximale Leichtigkeit und maximale Naked-Puristik gefragt sind: Wer das Motorrad als „maximal leichtes Spaßgerät“ versteht, könnte sich bei der Tracer stärker an den Reisecharakter gebunden fühlen.
Vitpilen 701: purer Look, direkter Nutzen
Die Husqvarna Vitpilen 701 wirkt im Vergleich weniger „touristisch“, dafür sehr stimmig im Naked-Konzept. Das Motorrad ist eher auf das konzentrierte Fahrerlebnis ausgelegt: weniger Ablenkung, mehr Gefühl. Das macht sie attraktiv für alle, die gerne im Alltag fahren, spontan unterwegs sind und das Motorrad nicht als „Reisemobil“ sehen.
Als Schwäche kann sich bei längeren Strecken bemerkbar machen, dass der Fokus weniger auf maximalem Langstreckenkomfort liegt. Wer regelmäßig sehr lange Etappen fährt, wird möglicherweise mehr Komfort-Features vermissen als bei der Tracer.
Ergonomie: Sitzposition und Alltagstauglichkeit
Die Yamaha Tracer 7 GT bietet eine Sitzposition, die auf entspannteres Fahren ausgelegt ist. Das hilft besonders, wenn der Tagesplan nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus längeren Transferstrecken. Die Ergonomie unterstützt einen gleichmäßigen Fahrstil.
Die Husqvarna Vitpilen 701 setzt dagegen auf eine sportlichere, direktere Haltung. Das ist ideal, wenn das Motorrad „mitarbeitet“ und man gerne aktiv fährt. Für sehr lange Fahrten kann das je nach Körperbau und Fahrgewohnheit weniger komfortabel wirken als bei der Tracer.
Für welche Fahrer passt welches Motorrad?
Yamaha Tracer 7 GT: ideal für Touren, Pendeln und „alles auf einmal“
Die Yamaha Tracer 7 GT ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das unterschiedliche Aufgaben souverän abdeckt: Pendeln, Wochenendtouren und auch längere Reisen. Der Reisecharakter, der Komfortgedanke und die insgesamt ausgewogene Abstimmung machen sie zu einer sehr attraktiven Wahl für Fahrer, die nicht ständig zwischen „Stadtbike“ und „Tourer“ wechseln wollen.
Husqvarna Vitpilen 701: ideal für Kurven, Alltag und Fahrspaß ohne Umwege
Die Husqvarna Vitpilen 701 passt besonders gut, wenn das Motorrad vor allem eins sein soll: lebendig, direkt und spaßorientiert. Wer gerne spontan fährt, Kurven liebt und das Naked-Feeling in den Vordergrund stellt, bekommt hier ein Motorrad, das schnell Lust auf mehr macht. Auch im Alltag ist die Vitpilen durch ihre Agilität ein echter Gewinn.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
- Yamaha Tracer 7 GT – Stärken: tourenorientierter Komfort, ruhigeres Langstrecken-Gefühl, insgesamt „rund“ für gemischte Einsätze.
- Yamaha Tracer 7 GT – Schwächen: weniger „pur“ im Naked-Sinne; wer maximale Leichtigkeit und Reduktion sucht, könnte den Reisecharakter spüren.
- Husqvarna Vitpilen 701 – Stärken: direktes Fahrgefühl, wendiges Handling, viel Spaßfaktor im Alltag und auf kurvigen Strecken.
- Husqvarna Vitpilen 701 – Schwächen: weniger Langstreckenfokus; bei sehr langen Etappen kann der Komfortvorteil der Tracer fehlen.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das Komfort und Reisegefühl in den Mittelpunkt stellt: für längere Touren, gemischte Strecken und Fahrer, die ein ausgewogenes Gesamtpaket bevorzugen. Wer regelmäßig unterwegs ist und dabei nicht jedes Mal neu „umstellen“ möchte, findet in der Tracer einen sehr stimmigen Begleiter.
Die Husqvarna Vitpilen 701 gewinnt dagegen dort, wo Agilität und Direktheit zählen: für kurvige Landstraßen, spontane Ausfahrten und den Alltag, in dem das Motorrad schnell reagieren und Spaß machen soll. Wer ein Naked-Bike sucht, das sich wie ein aktives Fahrgerät anfühlt, bekommt mit der Vitpilen genau dieses Gefühl.
Kurz gesagt: Tracer 7 GT für Touren und Komfort, Vitpilen 701 für puren Fahrspaß und wendige Dynamik.