| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 8.645 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- Fahrkomfort
- Fahrstabilität
- Verarbeitung
- Kurze Wartungsintervalle
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 229 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.310 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
| Leistung | 61 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 6.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 176 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Perimeter | |
| Federung vorne | 41-mm-Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Gasdruck-Stoßdämpfer (Federweg 80)mm | |
| Reifen vorne | 120/70 R18M/C 59H | |
| Reifen hinten | 160/60 R17M/C 69H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
Fazit - ein Cruiser
Was bleibt? Die Kawasaki Vulcan S ist definitiv kein Sportler, aber sie ist auch kein schweres, unbewegliches Wesen. Alpenpässe bereiten ihr keine Sorgen, dabei umsorgt sie den Fahrer trotz ihres eher einfach gehaltenen Fahrwerks mit angemessenem Komfort. Abends nach der Arbeit auf ihr in die untergehende Sonne reiten, das ist zwar kitschig, aber irgendwie schön.
Ein kleiner Wehrmutstropfen sind die Kawa-typischen, mit 6.000 Kilometern recht kurz gehaltenen Wartungsintervalle.
Aber sonst? Mehr Motorrad muss es nicht sein, die Kaufempfehlung steht.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
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Yamaha Tracer 7 GT vs Kawasaki Vulcan S – Vergleich für Alltag & Tour
Wer zwischen Yamaha Tracer 7 GT und Kawasaki Vulcan S schwankt, entscheidet im Grunde zwischen zwei sehr unterschiedlichen Motorrad-Philosophien. Die Tracer 7 GT ist auf vielseitige Touren und dynamisches Alltagsfahren ausgelegt – mit Fokus auf Komfort, Windschutz und einer eher „reiseorientierten“ Ergonomie. Die Vulcan S dagegen steht für entspanntes Cruisen, eine markante Optik und ein Fahrgefühl, das sich weniger nach „Strecke abspulen“ anfühlt und mehr nach „genießen und fließen“.
Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Alltag und auf längeren Strecken unterscheiden: bei der Sitzposition, beim Fahrverhalten, beim Komfort und bei dem, was man von ihnen im echten Leben erwarten darf. Dabei werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder gegenübergestellt – ohne die Entscheidung unnötig zu verkomplizieren.
Grundcharakter: Reiseorientiert vs. Cruiser-Feeling
Yamaha Tracer 7 GT
Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt wie ein Motorrad, das für verschiedene Einsätze gemacht ist: Pendeln, Feierabendrunde, Wochenendtour und auch längere Fahrten. Der „GT“-Anspruch zeigt sich vor allem darin, dass das Motorrad auf Komfort und Schutz ausgelegt ist. Das macht sich besonders bemerkbar, wenn man nicht nur kurze Strecken fährt, sondern auch bei wechselndem Wetter und längeren Autobahn- oder Landstraßenabschnitten.
Kawasaki Vulcan S
Die Kawasaki Vulcan S bringt dagegen einen klaren Cruiser-Charakter mit. Das Fahrgefühl ist oft entspannter, die Sitzhaltung wirkt weniger „sportlich aufrecht“ und mehr „entschleunigt“. Wer gern mit gleichmäßigem Tempo unterwegs ist, die Umgebung stärker wahrnimmt und weniger auf maximale Agilität achtet, findet hier schnell einen passenden Rhythmus.
Sitzposition und Ergonomie im Vergleich
Ein großer Unterschied zwischen beiden Motorrädern liegt in der Art, wie man darauf sitzt und wie sich das über Zeit anfühlt. Die Tracer 7 GT ist tendenziell so ausgelegt, dass man aufrecht bis leicht sportlich sitzt und dadurch auch längere Strecken gut durchhält. Der Körper bleibt dabei eher „aktiv“, was das Handling erleichtert, wenn es mal kurviger wird oder man häufiger die Fahrspur wechselt.
Die Vulcan S setzt stärker auf eine entspannte Haltung. Das kann gerade im Stadtverkehr und auf gemütlichen Landstraßenrunden sehr angenehm sein. Gleichzeitig gilt: Wer viel sportlich dynamisch fahren möchte oder häufig aggressiv in Kurven arbeitet, wird die andere Ausrichtung schneller als „weniger passend“ empfinden. Hier ist weniger die Frage, ob das Motorrad kurven kann – sondern wie es sich dabei anfühlt.
Windschutz und Komfort auf längeren Strecken
Bei der Yamaha Tracer 7 GT spielt der Komfortfaktor eine zentrale Rolle. Der Windschutz und die insgesamt tourentaugliche Auslegung sorgen dafür, dass man auch bei längeren Fahrten weniger „gegen“ den Fahrtwind arbeiten muss. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Tour nicht nur aus einer kurzen Runde besteht, sondern aus mehreren Stunden Fahrt mit wechselnden Bedingungen.
Die Kawasaki Vulcan S ist eher auf das Cruiser-Erlebnis ausgelegt. Das heißt: weniger „Tour-Engineering“ im Sinne von maximalem Windmanagement, mehr Fokus auf entspanntes Fahren. Wer häufig lange Strecken fährt, wird je nach persönlichem Empfinden schneller merken, dass man sich stärker auf den Fahrtwind einstellen muss. Dafür kann die Vulcan S in der passenden Fahrweise sehr angenehm sein – vor allem, wenn man nicht ständig hohe Geschwindigkeiten anstrebt.
Fahrgefühl: Agilität, Stabilität und Alltagstauglichkeit
Yamaha Tracer 7 GT – dynamisch und vielseitig
Die Tracer 7 GT zielt darauf ab, in vielen Situationen souverän zu wirken: vom zügigen Landstraßen-Tempo bis zur entspannten Fahrt im Alltag. Das Motorrad vermittelt häufig ein Gefühl von Kontrolle und „Bereitschaft“, also dass man jederzeit reagieren kann. Gerade wenn man gern zwischen ruhigem Cruisen und sportlicherer Fahrweise wechselt, spielt die Tracer ihre Stärken aus.
Als mögliche Schwäche kann man festhalten: Wer ein Motorrad sucht, das sich bewusst maximal „gemächlich“ anfühlt, wird bei der Tracer eher eine sportlichere Grundhaltung spüren. Das ist nicht negativ – aber es passt nicht zu jedem Fahrstil.
Kawasaki Vulcan S – ruhig, stimmig und cruiserorientiert
Die Vulcan S wirkt im Vergleich oft „gelassener“. Das Fahrgefühl ist weniger auf hektische Richtungswechsel ausgelegt, sondern auf flüssiges Vorankommen. In der Stadt und auf kurzen bis mittleren Strecken kann das besonders angenehm sein, weil man nicht ständig das Gefühl hat, das Motorrad „mitzunehmen“, sondern eher mit ihm mitfließt.
Als Schwäche im Vergleich zur Tracer 7 GT kann man sehen: Wer häufig sehr sportlich fährt oder auf kurvigen Strecken maximale Agilität erwartet, wird die Vulcan S eher als weniger „touring-schnell“ erleben. Das Motorrad ist nicht falsch – es ist nur anders priorisiert.
Motor- und Leistungscharakter: Wie sich die Modelle unterscheiden
Beim Vergleich der beiden Motorräder zeigt sich vor allem der unterschiedliche Charakter. Die Yamaha Tracer 7 GT steht für einen Motor, der sich gut für wechselnde Anforderungen eignet: Anfahren, zügiges Beschleunigen und gleichmäßiges Dahingleiten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man im Alltag oft zwischen Stop-and-go, Landstraße und gelegentlichen Autobahnabschnitten wechselt.
Die Kawasaki Vulcan S setzt stärker auf ein Drehmoment- und Ansprechverhalten, das zum Cruiser passt. Das heißt: weniger „sportliches Hochdrehen als Selbstzweck“, mehr „angenehm ziehen lassen“. Dadurch fühlt sich die Vulcan S in der passenden Fahrweise oft sehr stimmig an – gerade bei entspannten Tempi.
Im direkten Vergleich ist die Tracer 7 GT damit häufig die bessere Wahl, wenn man ein Motorrad möchte, das in vielen Situationen flexibel bleibt. Die Vulcan S ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn man bewusst den Cruiser-Charakter sucht und nicht ständig das Maximum aus jeder Beschleunigungsphase holen will.
Fahrwerk, Handling und Reifen-/Straßenkontakt
Beide Motorräder bringen einen eigenen Schwerpunkt mit. Die Tracer 7 GT ist tendenziell so abgestimmt, dass sie auch bei wechselnder Belastung und auf längeren Strecken stabil bleibt. Das hilft besonders, wenn man nicht nur kurze Runden fährt, sondern auch mit Gepäck oder bei längeren Fahrten unterwegs ist.
Die Vulcan S ist eher auf ein komfortables, ruhiges Handling ausgelegt. Das kann im Alltag ein echter Vorteil sein, weil man sich schnell an das Fahrgefühl gewöhnt. Wer jedoch sehr sportliche Linien fahren möchte oder häufig hart in Kurven arbeitet, wird im Vergleich zur Tracer 7 GT schneller merken, dass die Prioritäten anders gesetzt sind.
Alltag: Stadt, Parken, Sichtbarkeit und Nutzung
Im Alltag zählen viele Faktoren: wie leicht man sich fühlt, wie gut man im Verkehr agiert und wie unkompliziert das Motorrad im Alltag bleibt. Die Tracer 7 GT punktet häufig mit ihrer „Allround“-Anmutung: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man täglich nutzen kann, ohne dass man jedes Mal das Gefühl hat, ein reines Touren- oder Spezialgerät zu bewegen.
Die Vulcan S kann im Stadtverkehr sehr angenehm sein, vor allem wenn man die entspannte Sitzhaltung mag. Gleichzeitig ist sie weniger auf „Tour-Workflow“ ausgelegt, sondern eher auf das Cruiser-Erlebnis. Wer also vor allem kurze Strecken fährt und dabei Komfort und Stil priorisiert, findet hier oft schnell die richtige Balance.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Yamaha Tracer 7 GT
- Tourenkomfort durch die insgesamt reiseorientierte Auslegung
- Vielseitigkeit für Alltag, Landstraße und längere Strecken
- Agiles Fahrgefühl, das auch bei wechselnder Fahrweise Spaß macht
Schwächen der Yamaha Tracer 7 GT
- Wer ein sehr „gemächliches“ Cruiser-Gefühl sucht, könnte die Grundausrichtung als zu sportlich empfinden
Stärken der Kawasaki Vulcan S
- Entspanntes Cruiser-Feeling mit stimmiger Sitzhaltung
- Angenehmes Fahrverhalten für gemütliche Fahrten und flüssiges Tempo
- Charakter: optisch und vom Fahrgefühl her klar erkennbar
Schwächen der Kawasaki Vulcan S
- Für sehr sportliche Fahrweise oder maximalen Tour-Windschutz ist die Tracer 7 GT im Vergleich oft im Vorteil
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung wird leichter, wenn man das eigene Fahrprofil ehrlich einordnet. Die Yamaha Tracer 7 GT ist besonders passend, wenn häufig gemischte Strecken gefahren werden: Stadt am Morgen, Landstraße am Nachmittag und am Wochenende auch mal längere Touren. Wer dabei Wert auf Komfort, Windschutz und ein vielseitiges Fahrgefühl legt, bekommt mit der Tracer 7 GT ein Motorrad, das sich für viele Situationen „richtig“ anfühlt.
Die Kawasaki Vulcan S ist dagegen ideal, wenn der Fokus auf entspanntem Cruisen liegt. Wer gern mit ruhigem Tempo unterwegs ist, die Sitzhaltung genießt und das Motorrad vor allem für schöne Ausfahrten nutzt, wird an der Vulcan S viel Freude haben. Auch für Fahrer, die weniger „Tour-Engineering“ suchen und mehr „Stil und Gelassenheit“, ist sie eine sehr stimmige Wahl.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Touren suchen: Sie bietet im Vergleich mehr Komfort bei längeren Fahrten, einen tourentauglichen Gesamtauftritt und ein Fahrgefühl, das zwischen entspannt und dynamisch gut wechseln kann. Wer regelmäßig unterwegs ist und dabei möglichst wenig Kompromisse eingehen möchte, liegt mit der Tracer häufig richtig.
Die Kawasaki Vulcan S passt am besten zu Fahrern, die den Cruiser-Charakter wirklich wollen: entspannte Sitzposition, stimmiges Ansprechverhalten und ein ruhigeres Fahrgefühl, das vor allem auf Genuss ausgelegt ist. Wer weniger auf maximalen Tour-Windschutz und sportliche Agilität achtet, sondern lieber flüssig und gelassen fährt, findet in der Vulcan S die passendere Option.