| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 13.995 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- Sportlicher Motor
- Fahrwerksabstimmung
- Sound
- Langstreckentauglichkeit
- Gewicht
- Geländetauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Höhe | 1.485 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 LC8 4-Takt | |
| Hubraum | 1.195 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
| Leistung | 150 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 246 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 411 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel, Ø 48 mm (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, direkt angelenkt (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial verschraubter 4-Kolben-Festsattel, Brembo, schwimmend gelagerte Bremszangen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
Fazit
Die KTM 1190 Adventure ist eher der Handwerker unter den Adventure-Bikes. Praktisch, sinnvoll, aber für die Oper nicht geeignet. Sie hat viel von Ducatis Multistrada, mehr jedenfalls als aus der BMW GS-Serie. Sie ist wegen der sehr speziellen Motorauslegung nicht der ideale Allrounder, will sie auch nicht sein.Wer ein sportliches, rauhes Adventure-Bike sucht und die körperlichen Voraussetzungen mitbringt, hat hier eine gute Alternative zum Musterschüler aus Deutschland und macht ganz bestimmt nichts falsch.
Das Testbike wurde uns von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt.
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Yamaha Tracer 7 GT vs. KTM 1190 Adventure: Vergleich im Motorradtest
Wer auf der Suche nach einem Motorrad für lange Touren und abwechslungsreiche Strecken ist, landet schnell in der Welt der Adventure- und Reisebikes. Der Yamaha Tracer 7 GT steht dabei für ein modernes, alltagstaugliches Konzept mit Fokus auf Komfort und Alltagstempo. Die KTM 1190 Adventure verfolgt dagegen einen deutlich kernigeren Ansatz: mehr Charakter, mehr „Adventure“-Gefühl und eine Fahrweise, die spürbar nach vorne geht. Im folgenden Vergleich werden die Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit leichter wird, welches Bike besser zum eigenen Fahrprofil passt.
Grundidee: Reisekomfort vs. kerniges Adventure
Der Tracer 7 GT ist als Reise- und Tourenmaschine gedacht, die sich auch im Alltag gut bewegen lässt. Das „GT“ steht dabei weniger für Show, sondern für den Anspruch, dass Windschutz, Sitzposition und Ausstattung auf längere Fahrten ausgelegt sind. Die KTM 1190 Adventure wirkt dagegen wie ein Bike, das man nicht nur für die Autobahn, sondern auch für dynamische Landstraßen und anspruchsvollere Strecken „fühlen“ will. Das Konzept ist weniger auf sanfte Glätte getrimmt, sondern auf Fahrspaß mit klarer Kante.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Yamaha Tracer 7 GT: gleichmäßige Kraft für Touren
Der Motor des Yamaha Tracer 7 GT liefert eine Kraftentfaltung, die sich besonders für konstantes Fahren eignet. Auf längeren Strecken macht sich das positiv bemerkbar: Gasbefehle werden planbar umgesetzt, und das Motorrad bleibt auch bei wechselndem Tempo souverän. Wer häufig in moderaten Geschwindigkeitsbereichen unterwegs ist oder gern entspannt durch die Landschaft fährt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket aus Durchzug und gut dosierbarer Leistung.
KTM 1190 Adventure: mehr Druck und mehr „Biss“
Die KTM 1190 Adventure setzt stärker auf einen spürbar lebendigeren Motorcharakter. Das zeigt sich vor allem dann, wenn das Tempo steigt oder wenn häufiger beschleunigt und wieder abgebremst wird. In Kurven und beim Herausbeschleunigen wirkt die KTM oft direkter und „aggressiver“ in der Reaktion. Das ist ein Vorteil für Fahrerinnen und Fahrer, die gern sportlich unterwegs sind und das Motorrad als aktiven Begleiter erleben möchten.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Tracer 7 GT: ruhige Linie, komfortorientiert
Beim Yamaha Tracer 7 GT steht das Fahrwerk für eine kontrollierte, ruhige Linie. Gerade auf längeren Touren ist das spürbar: Das Motorrad bleibt auch bei wechselndem Untergrund gut in der Spur, und die Abstimmung wirkt auf Komfort ausgelegt. In schnellen Kurven kann das Bike sportlich wirken, bleibt aber insgesamt eher „tourig“ als kompromisslos aggressiv.
1190 Adventure: mehr Dynamik, mehr Anspruch
Die KTM 1190 Adventure bringt im Vergleich häufig mehr Dynamik ins Spiel. Das Handling wirkt direkter, und das Motorrad lädt eher dazu ein, die Linie aktiv zu gestalten. Gleichzeitig kann das Fahrgefühl je nach Fahrstil fordernder sein: Wer sehr entspannt und gleichmäßig fährt, bekommt zwar ebenfalls Kontrolle, spürt aber stärker, dass die KTM mehr „Mitdenken“ verlangt. Für sportlich orientierte Fahrer ist das oft ein Plus – für reine Komfort-Fahrer kann es weniger passend sein.
Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke im Fokus
Beide Bikes sind für Touren gedacht, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung. Der Yamaha Tracer 7 GT wirkt in der Sitzposition tendenziell auf längere Fahrten ausgelegt: Die Haltung unterstützt entspanntes Fahren, und der Windschutz trägt dazu bei, dass die Belastung auf dem Körper geringer ausfällt. Die KTM 1190 Adventure bietet ebenfalls eine adventuretypische Sitzposition, die jedoch oft mehr „Fahrgefühl“ vermittelt und dadurch bei langen Strecken je nach Körpergröße und Fahrstil unterschiedlich ausfallen kann.
Ausstattung und Elektronik: Komfort-Features vs. Adventure-Ansatz
Yamaha Tracer 7 GT: Tour-Ausstattung als Schwerpunkt
Beim Tracer 7 GT liegt der Fokus klar auf Touren-Komfort. Der Windschutz und die insgesamt auf Alltag und längere Strecken abgestimmte Ausstattung machen den Unterschied besonders dann, wenn mehrere Stunden am Stück gefahren werden. Dazu kommt, dass das Motorrad im Alltag leicht zu handhaben ist: Die Bedienung wirkt aufgeräumt, und das Gesamtpaket ist darauf ausgelegt, dass man sich auf die Strecke konzentrieren kann.
KTM 1190 Adventure: Elektronik als Unterstützung, nicht als Bremse
Die KTM 1190 Adventure setzt ebenfalls auf moderne Unterstützungssysteme, aber der Charakter bleibt deutlich „Adventure“. Elektronik und Fahrmodi sollen das Fahren erleichtern, ohne den Kern des Motorrads zu verwischen. Wer gern variiert – mal zügig, mal entspannter – profitiert davon, dass das Bike sich an unterschiedliche Situationen anpassen lässt. Gleichzeitig kann die KTM je nach Einstellung und Fahrstil spürbar lebendiger wirken als der Yamaha.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag und bei Tempo
Im Vergleich zeigen sich beide Bikes als solide Basis für sicheres Fahren. Der Yamaha Tracer 7 GT punktet dabei mit einem gut dosierbaren Gefühl am Hebel und einer stabilen Verzögerung, die sich im Tourenbetrieb besonders angenehm anfühlt. Die KTM 1190 Adventure bietet ebenfalls starke Bremsleistung, wirkt aber in der Gesamtanmutung oft sportlicher. Das kann ein Vorteil sein, wenn häufig aus höheren Geschwindigkeiten verzögert wird oder wenn die Fahrweise dynamischer ausfällt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Tracer 7 GT – Stärken
- Tourenorientiertes Gesamtpaket mit Fokus auf Komfort und planbares Fahrverhalten.
- Ruhigeres Handling, das lange Strecken entspannter macht.
- Gute Alltagstauglichkeit durch leichtes Handling und stimmige Ergonomie.
- Windschutz und Ausstattung unterstützen das komfortorientierte Konzept.
Yamaha Tracer 7 GT – Schwächen
- Wer maximale „Adventure-Rohheit“ sucht, findet beim Yamaha eher ein kultiviertes, touriges Fahrgefühl.
- Bei sehr sportlicher Fahrweise kann die KTM subjektiv „direkter“ wirken.
KTM 1190 Adventure – Stärken
- Lebendiger Motorcharakter mit spürbarem Druck beim Beschleunigen.
- Dynamisches Handling, das zu aktiver Fahrweise einlädt.
- Adventure-Feeling durch die Gesamtanmutung und Fahrdynamik.
- Elektronik als Unterstützung, ohne den Charakter zu überdecken.
KTM 1190 Adventure – Schwächen
- Je nach Fahrstil kann das Bike im Vergleich fordernder wirken.
- Für reine Komfort-Fahrten kann der Yamaha in der Gesamtbelastung entspannter sein.
Für welche Strecken passt welches Bike?
Der Yamaha Tracer 7 GT eignet sich besonders für Touren, bei denen Komfort, gleichmäßiges Tempo und entspannte Stunden im Vordergrund stehen. Auch wenn die Strecke mal kurvig wird, bleibt das Motorrad dabei gut kontrollierbar und vermittelt ein sicheres Gefühl. Die KTM 1190 Adventure passt stärker zu Fahrprofilen, in denen dynamische Landstraßen, häufiges Beschleunigen und ein aktiver Fahrstil dominieren. Wer das Motorrad als „Werkzeug“ für sportliche Ausfahrten und Abenteuerstrecken nutzt, wird die KTM oft als passender erleben.
Fazit:
Der Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Tourenkomfort, planbarem Fahrverhalten und einer Ausstattung liegt, die lange Strecken angenehm macht. Besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig unterwegs sind, dabei aber nicht ständig maximal sportlich fahren möchten, wirkt der Yamaha wie ein rundes Gesamtpaket. Die KTM 1190 Adventure ist dagegen die richtige Option, wenn Fahrspaß mit mehr Charakter im Vordergrund steht: ein lebendiger Motor, ein direkteres Handling und ein deutlich „adventure“-geprägtes Gefühl. Wer gern dynamisch fährt und das Motorrad aktiv einsetzt, bekommt mit der KTM oft mehr unmittelbare Reaktion. Kurz gesagt: Komfort und Tourenroutine sprechen eher für den Tracer 7 GT, Dynamik und Adventure-Feeling eher für die KTM 1190 Adventure.