UVP 11.924 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 5.999 €
Baujahr von 2013 bis 2026~
Was kann die neue Version des beliebten Cross-Over Bikes von Yamaha?
Weiter zum Testbericht
Was ist neu am 2024er Modell der KTM 390 Duke?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • sehr einfach zu fahrendes Motorrad
  • perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
  • sehr gute Reifen und Bremsen
  • Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
  • vernünftige Koffer bei der GT inklusive
Kontra:
  • etwas teurer als Wettbewerber
  • QuickShifter nur gegen Aufpreis
Pro:
  • sehr gute technische Ausstattung
  • modernes Cockpit
  • agiles Fahrverhalten
  • Motor mit erstaunlich viel Druck
Kontra:
  • für größere Fahrer etwas zu klein
  • Sound könnte deftiger sein
  • Lambda-Sonde unterhalb des Krümmers sticht ins Auge

Abmessungen & Gewicht

Gewicht212kg
Radstand1.495mm
Länge2.135mm
Radstand1.495mm
Sitzhöhe: 845-865 mm
Höhe1.330mm
Gewicht165kg
Radstand1.357mm
Radstand1.357mm
Sitzhöhe: 800-820 mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum399ccm
Hub64mm
Bohrung89mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung73 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment68 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite439km
Leistung45 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment39 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.160km/h
Tankinhalt13Liter
Reichweite387km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 R17
Reifen hinten180/55 R17
RahmenbauartGitterrohrGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX 43 (Federweg 150)mm
Federung hintenWP APEX Monoshock (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70 17 Zoll
Reifen hinten150/60 17 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Bremssattel ( Ø 240 mm)

Fazit

Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist  zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.
 
Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.924 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 9.000€
  • Baujahre: 2016 - heute
  • Farben: Schwarz, Silber-Blau

Fazit

Die neue KTM 390 Duke hat gegenüber der Vorgängerin ordentlich zugelegt. Die Ausstattung ist besser, der Motor drückt etwas mehr und sie ist optisch erwachsener geworden. Der Preis scheint im ersten Moment hoch zu sein, vergleicht man diesen aber mit dem Wettbewerb und zieht die famose Ausstattung der Duke ins Kalkül, so stellt sich die Sache schon ganz anders dar.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht die KTM 390 Duke in Blau als Vorführer bereit und freut sich auf viele Probefahrer! Bei Motorrad Ruser gibt es auch neue Maschinen von Yamaha und natürlich auch alle anderen KTMs als Testbikes, ein Besuch lohnt sich also auf jeden Fall. Auch ein Blick auf das Angebot an gebrauchten Maschinen lohnt sich.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.299 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 3.750€
  • Verfügbarkeit: ab 03/2024
  • Farben: Orange, Blau

MotorradTest.de auf YouTube

Yamaha Tracer 7 GT vs KTM 390 Duke: Vergleich für Alltag, Landstraße und Fahrspaß

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Yamaha Tracer 7 GT und die KTM 390 Duke, steckt meist genau darin die spannende Frage: Geht es eher um entspanntes Reisen mit Komfort und Schutz oder um agiles, direktes Fahrgefühl für die Stadt und kurvige Strecken? Der folgende Vergleich nimmt beide Modelle in den Blick und ordnet die typischen Stärken und Schwächen gegeneinander ein – ohne Zahlenfetisch, aber mit dem Fokus auf das, was im Alltag wirklich zählt.

Grundcharakter: Tourenorientiert vs. kompromisslos agil

Die Yamaha Tracer 7 GT ist klar auf Touren und längere Strecken ausgelegt. Das merkt man am Gesamtkonzept: Windschutz, aufrechtere Sitzhaltung und ein Setup, das auch nach mehreren Stunden noch entspannt wirkt. Die GT-Variante zielt dabei stärker auf Komfort und Alltagstauglichkeit ab.

Die KTM 390 Duke dagegen steht für Leichtigkeit, Direktheit und Agilität. Als Naked Bike ist sie weniger auf Schutz und mehr auf unmittelbares Feedback ausgelegt. Wer gern schnell von A nach B kommt, sich in der Stadt wohlfühlt und auf Landstraßen gern zügig um die Kurve geht, bekommt hier ein sehr lebendiges Motorradgefühl.

Motor und Fahrgefühl: Drehfreude vs. souveräne Allround-Performance

Im Vergleich zeigt sich: Die KTM 390 Duke wirkt im Alltag oft „spritziger“, weil ihr Charakter stärker auf zügiges Anfahren, dynamisches Beschleunigen und freies Drehen ausgelegt ist. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Ampeln, kurze Strecken und wechselnde Geschwindigkeiten anstehen. Das Motorrad fühlt sich dabei wie ein Werkzeug an, das man gern „bedient“ – Gas auf, Linie halten, rausbeschleunigen.

Die Yamaha Tracer 7 GT spielt ihre Stärken eher in einem anderen Bereich aus: Sie wirkt ruhiger und gleichmäßiger, wenn es darum geht, konstant Tempo aufzubauen und über längere Zeit entspannt zu fahren. Auf der Landstraße und bei längeren Touren ist das ein Vorteil, weil das Motorrad weniger „getrieben“ wirkt, sondern eher getragen. Das hilft besonders dann, wenn die Strecke nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus Autobahnabschnitten oder längeren Geraden.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

KTM 390 Duke – Stärke: lebendiges Ansprechverhalten und viel Fahrspaß bei wechselnden Geschwindigkeiten. KTM 390 Duke – Schwäche: wer lange Strecken mit viel Wind und Dauertempo plant, empfindet den Fokus auf Agilität eher als „weniger komfortabel“ als bei einer tourenorientierten Maschine.

Yamaha Tracer 7 GT – Stärke: souveräner Allround-Charakter und ein Konzept, das auf längere Fahrten ausgelegt ist. Yamaha Tracer 7 GT – Schwäche: wer vor allem maximale Direktheit und „Naked-Biss“ sucht, kann die eher tourenorientierte Abstimmung als weniger kompromisslos empfinden.

Ergonomie und Sitzposition: Schutz und Komfort vs. sportliche Nähe zur Straße

Die Yamaha Tracer 7 GT bietet durch ihre Ausrichtung auf Touren einen spürbaren Komfortvorteil. Die Sitzposition wirkt so, dass auch längere Abschnitte nicht sofort „in den Schultern“ enden. Dazu kommt der Windschutz: Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder wechselhaftem Wetter ist das ein echter Pluspunkt, weil weniger Winddruck auf den Oberkörper trifft.

Die KTM 390 Duke setzt auf eine direkte, aufrechte bis leicht sportliche Haltung. Das ist ideal, wenn das Motorrad schnell „greifbar“ sein soll und man sich gern auf die Straße konzentriert. Allerdings ist diese Nähe zur Fahrt auch der Grund, warum sich längere Touren – je nach Körpergröße und Vorlieben – anstrengender anfühlen können als auf einer Maschine, die stärker auf Wind- und Komfortmanagement ausgelegt ist.

Was das im Alltag bedeutet

Für Pendler und kurze bis mittlere Strecken ist die KTM oft die natürlichere Wahl: Sie wirkt handlich, schnell im Kopf und leicht zu kontrollieren. Für Wochenendtouren, längere Fahrten oder Reisen mit Gepäck ist die Yamaha im Vorteil, weil das Gesamtpaket auf ermüdungsarmes Fahren optimiert ist.

Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Wendigkeit in der Stadt

Beim Handling zeigt sich ein klares Bild: Die KTM 390 Duke ist darauf ausgelegt, agil zu reagieren. Das macht sie besonders stark, wenn häufig gewechselt wird: Spurwechsel, enge Kurven, schnelle Richtungsänderungen. Das Motorrad vermittelt dabei ein „leichtes“ Gefühl, das Vertrauen aufbaut.

Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt dagegen wie ein Motorrad, das Stabilität und Ruhe priorisiert. Auf der Landstraße und bei höheren Geschwindigkeiten ist das angenehm, weil die Maschine weniger „zittert“ im Kopf, sondern eher sauber durchzieht. Das ist auch dann hilfreich, wenn die Strecke nicht perfekt ist – Schlaglöcher, Fugen und wechselnder Asphalt gehören schließlich zum Alltag.

Stärken und Schwächen beim Fahrwerk

KTM 390 Duke – Stärke: sehr wendige Dynamik, ideal für Stadt und kurvige Strecken. KTM 390 Duke – Schwäche: bei langen Autobahnabschnitten oder sehr komfortorientiertem Fahren kann die tourenuntypische Ausrichtung weniger entspannend wirken.

Yamaha Tracer 7 GT – Stärke: ruhigeres Langstrecken-Gefühl und mehr Komfortreserve. Yamaha Tracer 7 GT – Schwäche: wer maximale „Naked-Agilität“ sucht, bekommt eher ein ausgewogenes Tourenpaket als ein kompromissloses Stadt- und Kurvenmesser.

Bremsen und Elektronik: Vertrauen im Alltag, Unterstützung bei wechselnden Bedingungen

Beide Motorräder sind so konzipiert, dass sie im Alltag zuverlässig funktionieren. Im Vergleich fällt auf, dass die Yamaha Tracer 7 GT durch ihren Tourenansatz oft das Gefühl vermittelt, dass sie für unterschiedliche Bedingungen „bereit“ ist: Nässe, wechselnde Temperaturen, längere Fahrten. Die Elektronik und das Gesamtsetup unterstützen dabei, dass das Motorrad kontrollierbar bleibt, ohne dass man ständig nachregeln muss.

Die KTM 390 Duke setzt ebenfalls auf moderne Unterstützung, wirkt aber im Fahrgefühl stärker auf direkte Performance ausgelegt. Das kann sich in einem sehr sportlichen Ansprechverhalten zeigen, gerade wenn man gern dynamisch fährt. Für viele ist das genau der Reiz: weniger „Reise-Modus“, mehr „Fahrspaß-Modus“.

Was bei der Wahl zählt

Wer häufig in Stop-and-go-Verkehr unterwegs ist oder gern sportlich beschleunigt, wird die KTM als besonders passend empfinden. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt und dabei Komfort und Sicherheit in den Vordergrund stellt, findet in der Yamaha oft die stimmigere Basis.

Alltagstauglichkeit: Stadtleben, Wetter und Gepäck

Die KTM 390 Duke punktet im Alltag vor allem durch ihre Handlichkeit. Sie ist schnell im Kopf, leicht zu rangieren und macht das tägliche Fahren unkompliziert. Für Fahrten, die eher kurz sind oder bei denen das Motorrad „einfach funktionieren“ soll, ist das ein großer Vorteil.

Die Yamaha Tracer 7 GT ist dagegen die Maschine, die man gern nimmt, wenn das Wochenende nicht nur aus „kurz mal raus“ besteht. Der Windschutz und die tourenorientierte Ausstattung machen sie besonders attraktiv, wenn Wetter und Strecke variieren. Auch das Thema Gepäck und längere Fahrten spielt in der Praxis eine Rolle: Die Yamaha wirkt dafür stimmiger, weil das Konzept von vornherein auf „mehr als nur Stadt“ ausgelegt ist.

Stärken und Schwächen zusammengefasst

KTM 390 Duke: Wo sie besonders stark ist

  • Stadt und Feierabend: sehr agiles Handling und direktes Fahrgefühl.
  • Kurven und kurze Strecken: macht dynamisches Fahren leicht.
  • Fahrspaß-Charakter: wirkt wie ein Motorrad, das man gern „zieht“ und bewegt.

Yamaha Tracer 7 GT: Wo sie besonders stark ist

  • Langstrecke und Komfort: Windschutz und tourenorientiertes Konzept.
  • Allround-Einsatz: fühlt sich auf verschiedenen Streckenarten stimmig an.
  • Entspanntes Fahren: weniger „Stress“ bei längeren Fahrten.

Die typischen Grenzen

  • KTM 390 Duke: weniger Fokus auf Wind- und Langstreckenkomfort; wer viel Autobahn oder lange Touren fährt, merkt das eher.
  • Yamaha Tracer 7 GT: weniger „kompromisslose Naked-Direktheit“; wer nur maximale Agilität sucht, könnte die Ausrichtung als etwas weniger radikal empfinden.

Für wen welches Bike passt

Die KTM 390 Duke ist besonders passend für alle, die ein Motorrad für den Alltag suchen, das schnell reagiert, leicht wirkt und auf kurzen Strecken viel Freude macht. Auch wenn häufig in der Stadt gefahren wird oder die Feierabendrunde aus vielen Richtungswechseln besteht, spielt die KTM ihre Stärken aus. Wer gern dynamisch fährt und das Motorrad als „direktes Werkzeug“ versteht, wird sich hier schnell zuhause fühlen.

Die Yamaha Tracer 7 GT passt am besten, wenn das Motorrad mehr sein soll als nur ein Stadtbike. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf Windschutz und Komfort legt und auch bei wechselnden Bedingungen entspannt ankommen möchte, findet in der Yamaha die stimmigere Wahl. Sie ist ideal für Touren, Wochenendfahrten und für alle, die ein Motorrad suchen, das über viele Stunden hinweg angenehm bleibt.

Fazit:

Die KTM 390 Duke ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, schnell und wendig durch den Alltag zu kommen und auf kurzen bis mittleren Strecken viel Fahrspaß zu erleben. Ihr Charakter ist direkt, lebendig und macht dynamisches Fahren leicht. Die Yamaha Tracer 7 GT gewinnt dagegen, wenn längere Fahrten, Windschutz und ein insgesamt entspannteres Reisegefühl wichtiger sind. Sie wirkt wie ein Motorrad, das nicht nur Spaß macht, sondern auch dabei hilft, die Strecke zu genießen – statt sich von ihr „auffressen“ zu lassen. Wer also vor allem Stadt, Kurven und Agilität sucht, greift zur KTM. Wer regelmäßig Touren fährt und Komfort sowie Ruhe auf Strecke priorisiert, ist mit der Tracer 7 GT besser bedient.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙