| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 6.999 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- eigenständiges Design
- komfortabler Tourer
- auffällig stabile Straßenlage
- Preis / Leistung
- Windschild macht Geräusche
- knapp bemessene Leistung
- Getriebe etwas hakelig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-845 | mm |
| Höhe | 1.390 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
| Leistung | 60 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Stahlbrückenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Marzocchi 50 mm, Federweg 175 mm, einstellbar in Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zug- und Druckstufe (Federweg 175)mm | |
| Federung hinten | Kayaba Monofederbein, Federweg 165 mm, einstellbar für Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zugstufe (Federweg 165)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe 298 mm, Brembo Schwimmsättel, 2 Kolben ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
Fazit - was bleibt hängen
Die Moto Morini X-Cape 650 ist ein gutes Adventure-Bike für kleines Geld. Es gibt noch Verbesserungs- und Update-Potenzial, aber so richtig schlimme Dinge sind uns nicht aufgefallen. Die Maschine fährt sich klasse und besticht mit einer sehr gut austarierten Straßenlage und einer bequemen Sitzposition. Einzig die etwas beschränkte Leistung trübt den Eindruck ein wenig - aber natürlich nur dann, wenn man diese überhaupt von einem Adventure-Bike fordert.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Stephan aus Lübeck zur Verfügung gestellt. Stephan ist ein "alter Hase" was Motorräder angeht und weiß die X-Cape als Tourer zu schätzen - genau wie seine Frau, die sich nach eigenen Angaben als Sozia hier besonders wohl fühlt...
MotorradTest.de auf YouTube
Yamaha Tracer 7 GT vs. Moto Morini X-Cape 650: Vergleich für Touren, Alltag und Abenteuer
Wenn zwei Motorräder aus der gleichen „Allround“-Ecke kommen, aber unterschiedliche Schwerpunkte setzen, wird der Vergleich spannend. Die Yamaha Tracer 7 GT steht für eine sehr runde, straßenorientierte Reise- und Alltagsauslegung. Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt dagegen wie ein eigenständiger Charakterkopf: ebenfalls tourentauglich, aber mit einem etwas anderen Anspruch an Fahrgefühl, Stil und Vielseitigkeit. Im Folgenden geht es darum, die typischen Unterschiede zwischen den beiden Modellen herauszuarbeiten – ohne Zahlenfriedhof, dafür mit Blick auf das, was im Alltag und auf längeren Strecken wirklich zählt.
Grundidee und Charakter: Tourer vs. eigenständiger Allrounder
Yamaha Tracer 7 GT: bewährtes Gesamtpaket
Die Yamaha Tracer 7 GT ist als „GT“-Modell klar auf Komfort und Alltagstauglichkeit getrimmt. Die Maschine wirkt wie ein Motorrad, das man einfach nimmt, wenn man Strecke machen will – egal ob Pendeln, Wochenendtour oder längere Reise. Das Konzept zielt auf ein harmonisches Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Ergonomie.
Moto Morini X-Cape 650: Abenteuer-Vibe mit Fokus auf Vielseitigkeit
Die Moto Morini X-Cape 650 bringt einen etwas „abenteuerlicheren“ Touch in die 650er-Klasse. Sie ist ebenfalls für Touren gedacht, aber mit dem Gefühl, dass man nicht nur auf perfektem Asphalt unterwegs ist. Das merkt man vor allem an der Art, wie die Maschine mit wechselnden Untergründen und wechselnden Fahrstilen umgeht.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beide Motorräder bewegen sich im Bereich moderner 650er-Charaktere, aber sie liefern das Fahrgefühl unterschiedlich. Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt tendenziell „tourig“: Der Motor unterstützt gleichmäßig, lässt sich sauber dosieren und macht es leicht, konstant zu fahren. Das ist besonders angenehm, wenn man längere Strecken fährt und nicht ständig am Gas „arbeiten“ möchte.
Die Moto Morini X-Cape 650 spielt dagegen stärker mit dem Thema Antritt und Dynamik im mittleren Drehzahlbereich. Dadurch kann sie sich beim Beschleunigen lebendiger anfühlen, gerade wenn man häufiger aus Kurven heraus beschleunigt oder zügiger unterwegs ist. Wer gern dynamisch fährt, bekommt hier schneller dieses „Mitgehen“-Gefühl.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Tracer 7 GT: ruhiges, sicheres Fahrgefühl
Die Yamaha Tracer 7 GT ist auf ein souveränes Fahrverhalten ausgelegt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und bei längeren Autobahn- oder Landstraßenabschnitten spielt die Maschine ihre Stärke aus: Sie wirkt stabil, vermittelt Vertrauen und bleibt auch bei wechselnder Fahrbahnoberfläche gut kontrollierbar. Das macht sie besonders für Fahrer interessant, die „entspannt ankommen“ wollen.
X-Cape 650: wendiger, mit Abenteuer-Charakter
Die Moto Morini X-Cape 650 zeigt sich im Vergleich oft agiler. Das kann in kurvigen Strecken ein Vorteil sein, weil Richtungswechsel leichter wirken. Gleichzeitig passt das Konzept gut zu Fahrten, bei denen nicht nur glatter Asphalt im Fokus steht. Wer gern auch mal auf schlechteren Straßen unterwegs ist, wird die Vielseitigkeit stärker spüren.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltagstauglichkeit
Bei beiden Bikes steht Komfort im Vordergrund, aber auf unterschiedliche Weise. Die Yamaha Tracer 7 GT punktet typischerweise mit einem sehr stimmigen Gesamtkonzept aus Sitzposition und Windschutz. Gerade bei längeren Fahrten reduziert das spürbar die Ermüdung, weil der Fahrer weniger „gegen den Wind arbeitet“.
Die Moto Morini X-Cape 650 bietet ebenfalls einen tourentauglichen Ansatz, wirkt aber in der Ergonomie stärker auf „Allround“ getrimmt. Das kann bedeuten: Man sitzt bequem, hat aber etwas mehr „Präsenz“ im Fahrgefühl. Für Fahrer, die sich nicht komplett in eine Lounge-Position begeben wollen, kann das sehr angenehm sein.
Elektronik und Assistenz: Wie modern fühlt sich das Motorrad an?
In der Praxis entscheidet Elektronik selten über „schnell oder langsam“, sondern darüber, wie stressfrei sich ein Motorrad bewegen lässt. Die Yamaha Tracer 7 GT ist in der Regel darauf ausgelegt, das Fahren in vielen Situationen unkompliziert zu machen: Traktion, Stabilität und Fahrmodi sollen den Alltag erleichtern und das Motorrad berechenbar halten.
Die Moto Morini X-Cape 650 setzt ebenfalls auf moderne Helfer, wirkt aber oft als „Fahrzeug mit Charakter“: Die Abstimmung zielt darauf, dass man das Motorrad spürt und nicht nur „geführt“ wird. Das kann für Fahrer attraktiv sein, die gern selbst entscheiden, wie sportlich oder entspannt es sein soll.
Ausstattung und Praxis: Was auf Tour wirklich zählt
GT-Ansatz bei der Yamaha
Die Yamaha Tracer 7 GT ist als Reise- und Tourenpaket gedacht. Das zeigt sich in der Art, wie die Ausstattung auf lange Strecken vorbereitet ist: Windschutz, Komfortdetails und die generelle „Reise-Logik“ passen zusammen. Wer häufig unterwegs ist und dabei möglichst wenig nachrüsten möchte, findet hier oft ein stimmiges Gesamtbild.
X-Cape-Ansatz bei Moto Morini
Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt stärker wie ein Motorrad, das man flexibel nutzt. Die Ausstattung und die Ausrichtung passen gut zu Fahrten, bei denen man nicht nur auf „perfekt“ vorbereitet ist. Für viele ist das genau der Punkt: Man möchte ein Bike, das nicht nur auf der schönsten Strecke Spaß macht, sondern auch dann, wenn die Route spontan anders wird.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Tracer 7 GT – Stärken
- Sehr rundes Tourenpaket: Motor, Fahrwerk und Ergonomie greifen gut ineinander.
- Hoher Komfortfokus: Besonders auf längeren Strecken wirkt das Konzept entspannend.
- Berechenbarkeit: Das Motorrad vermittelt ein sicheres Gefühl, auch wenn die Bedingungen variieren.
- Alltagstauglichkeit: Die Maschine ist schnell „einsatzbereit“ und macht vieles unkompliziert.
Yamaha Tracer 7 GT – Schwächen
- Weniger „Abenteuer-Feeling“ als bei stärker straßenunabhängigen Konzepten.
- Charakter eher auf Harmonie als auf maximale Dynamik ausgelegt.
Moto Morini X-Cape 650 – Stärken
- Eigenständiger Charakter: Das Motorrad fühlt sich oft lebendiger und „direkter“ an.
- Agilität: In kurvigen Abschnitten kann die Maschine sehr handlich wirken.
- Vielseitigkeits-Vibe: Passt gut zu gemischten Strecken und wechselnden Untergründen.
- Flexibles Fahrgefühl: Man kann je nach Laune eher entspannt oder dynamisch unterwegs sein.
Moto Morini X-Cape 650 – Schwächen
- Tourenkomfort kann anders wirken: Je nach Fahrstil steht mehr „Fahren“ als „Entspannen“ im Vordergrund.
- Anspruch an Abstimmung: Wer maximale Laufruhe wie bei einem klassischen GT erwartet, muss sich eventuell etwas umgewöhnen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über das Fahrprofil entscheiden. Die Yamaha Tracer 7 GT ist besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das auf langen Strecken souverän bleibt, im Alltag unkompliziert funktioniert und insgesamt ein sehr stimmiges Gesamtpaket bietet. Wer häufig unterwegs ist, Wert auf Komfort und berechenbares Handling legt und dabei nicht ständig „nachjustieren“ möchte, wird hier sehr schnell glücklich.
Die Moto Morini X-Cape 650 passt dagegen gut zu Menschen, die ein Motorrad mit eigenem Charakter wollen: lebendiger, agiler und mit dem Gefühl, dass auch mal eine weniger perfekte Straße zur Tour gehört. Wer gern kurvig fährt, gern variiert und das Motorrad nicht nur als „Reisegerät“, sondern als vielseitigen Begleiter sieht, findet in der X-Cape oft die passendere Wahl.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl für alle, die vor allem entspannt und souverän unterwegs sein möchten: Sie liefert ein sehr harmonisches Tourenpaket, wirkt stabil und komfortorientiert und macht lange Strecken angenehm. Die Moto Morini X-Cape 650 empfiehlt sich eher, wenn Agilität, Charakter und Vielseitigkeit stärker im Vordergrund stehen: Sie fühlt sich oft lebendiger an, unterstützt dynamisches Fahren und passt gut zu gemischten Routen. Kurz gesagt: Wer ein „GT zum Ankommen“ sucht, liegt mit der Yamaha vorn. Wer ein „Allrounder mit Abenteuer-Vibe“ bevorzugt, findet in der Moto Morini den besseren Match.