| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
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Yamaha Tracer 7 GT vs Suzuki DR-Z 4SM: Motorradvergleich im Alltagstest
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „ähnlicher Kategorie“ wirken, aber am Ende völlig unterschiedliche Fahrgefühle liefern, lohnt sich ein genauer Blick. Genau darum geht es im Vergleich zwischen der Yamaha Tracer 7 GT und der Suzuki DR-Z 4SM. Beide Maschinen sind spannend – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus. Während die Tracer 7 GT auf vielseitige Nutzung und Komfort ausgelegt ist, setzt die DR-Z 4SM klar auf den supermoto-typischen Charakter: direkt, leichtfüßig und mit viel Spaßfaktor auf kurvigen Strecken und in gemischtem Terrain.
Grundidee der beiden Motorräder: Tourer-Vielseitigkeit vs. Supermoto-Feeling
Die Yamaha Tracer 7 GT ist als alltagstaugliches Reise- und Tourenmotorrad gedacht. Das zeigt sich bereits im Gesamtkonzept: ergonomische Auslegung, Fokus auf entspannte Kilometer und ein Setup, das auch längere Fahrten angenehm macht. Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen ist stärker auf den „Ride“-Moment ausgelegt. Sie wirkt wie gemacht für dynamisches Fahren, bei dem es weniger um Reichweite und mehr um Agilität, Ansprechverhalten und Kontrolle geht.
Motor und Antrieb: Wie sich die Charaktere unterscheiden
Im Vergleich der Motor- und Antriebseigenschaften zeigt sich ein klarer Unterschied im Fahrstil. Die Tracer 7 GT zielt auf einen gleichmäßigen, gut dosierbaren Vortrieb. Das ist besonders dann spürbar, wenn es um flüssiges Fahren geht: Beschleunigen aus dem Drehzahlkeller, sauberes Hochziehen und ein insgesamt ruhigerer Rhythmus. Dadurch passt sie gut zu Strecken, auf denen man nicht ständig „am Gas hängen“ möchte.
Die DR-Z 4SM spielt dagegen ihre Stärken eher im direkten Zugriff aus. Der Antrieb wirkt lebendiger und „mechanischer“, was das Gefühl verstärkt, jederzeit Einfluss auf das Motorrad zu haben. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim schnellen Wechsel zwischen Gasgeben und Lastwechseln wirkt die DR-Z 4SM besonders spaßbetont. Wer gerne aktiv fährt und das Motorrad spüren möchte, bekommt hier eine sehr unmittelbare Rückmeldung.
Fahrwerk und Handling: Komfort oder Agilität?
Beim Fahrwerk trennt sich die Spreu schnell. Die Yamaha Tracer 7 GT ist darauf ausgelegt, Unebenheiten zu entschärfen und Fahrten auch über längere Zeit angenehm zu machen. Das Handling bleibt dabei zielgerichtet: Sie lässt sich kontrolliert einlenken und vermittelt Stabilität, ohne dabei komplett „schwer“ zu wirken. Besonders auf Landstraßen und bei Autobahnabschnitten ist dieser Komfortvorteil spürbar, weil das Motorrad nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist hingegen deutlich „sportlicher“ im Sinne von agil. Das Motorrad fühlt sich leichter an, reagiert schnell auf Lenkimpulse und lädt zu dynamischen Manövern ein. Gleichzeitig ist das Fahrwerk eher auf Fahrspaß und Kontrolle ausgelegt als auf maximalen Langstreckenkomfort. Wer häufig über schlechte Straßen oder gemischtes Terrain fährt, bekommt zwar viel Grip und ein lebendiges Fahrgefühl – aber die DR-Z 4SM ist weniger „entspannt“ als die Tracer 7 GT.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen im Tempo
Beide Motorräder bieten ein sicheres Bremsgefühl, aber die Art, wie sie es vermitteln, ist unterschiedlich. Die Tracer 7 GT wirkt im Gesamtpaket stabil und berechenbar. Das hilft besonders, wenn man zügig unterwegs ist und das Motorrad nicht nur in Kurven, sondern auch beim Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten als „ruhigen Anker“ möchte.
Die DR-Z 4SM punktet vor allem durch ihre direkte Reaktion. Beim Bremsen und Einlenken entsteht schnell das Gefühl, dass das Motorrad „mitarbeitet“. Das ist ideal, wenn das Fahren aus Kurven heraus und das schnelle Wechseln der Linien im Vordergrund steht. Wer dagegen lange, gleichmäßige Strecken bevorzugt, wird die Tracer 7 GT als entspannter empfinden.
Ergonomie und Sitzposition: Für kurze Sessions oder lange Touren?
Ein großer Unterschied liegt in der Ergonomie. Die Yamaha Tracer 7 GT ist auf eine Sitzposition ausgelegt, die auch längere Fahrten angenehm macht. Das Motorrad wirkt darauf abgestimmt, dass man nicht nach kurzer Zeit „umsetzen“ muss. Gerade wenn der Alltag aus Pendeln, Wochenendtouren und gelegentlichen längeren Etappen besteht, spielt die Tracer 7 GT ihre Stärken aus.
Die Suzuki DR-Z 4SM bietet eine eher sportlich-praktische Haltung, die zum aktiven Fahren einlädt. Das ist super, wenn das Ziel ist, schnell in den Fahrmodus zu kommen – etwa auf kurvigen Landstraßen oder wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht. Für sehr lange Touren kann die DR-Z 4SM jedoch weniger „komfortorientiert“ wirken als die Tracer 7 GT.
Ausstattung und Alltag: Was sich im täglichen Gebrauch bemerkbar macht
Im Alltag zeigt sich die unterschiedliche Philosophie besonders bei der Gesamtausstattung. Die Tracer 7 GT ist als „Tour-Ready“-Paket gedacht: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man einfach nimmt und losfährt – auch wenn die Route spontan länger wird. Dazu passt der Fokus auf Komfort und eine Ausstattung, die das Fahren im Alltag erleichtert.
Die DR-Z 4SM ist weniger auf „Reise-Feeling“ getrimmt und mehr auf den unmittelbaren Fahrspaß. Das Motorrad eignet sich hervorragend, wenn das Ziel ist, die Maschine zu nutzen wie ein Werkzeug für dynamische Fahrten. Wer gerne selbst Hand anlegt, sich mit Wartung und Pflege beschäftigt oder das Motorrad als „Spielpartner“ betrachtet, wird an der DR-Z 4SM besonders Freude haben.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Tracer 7 GT – Stärken
- Komfort und entspannter Langstreckencharakter: ideal für längere Fahrten und regelmäßigen Alltag.
- Berechenbarkeit: stabil im Tempo, gutmütig im Umgang.
- Vielseitigkeit: passt zu unterschiedlichen Streckenprofilen, ohne dass man ständig den Fahrstil anpassen muss.
Yamaha Tracer 7 GT – Schwächen
- Weniger „supermoto-direkt“: Wer maximale Agilität im Sinne eines SM-Fahrgefühls sucht, wird die DR-Z 4SM spannender finden.
- Charakter eher tourorientiert: Für reine Fahrspaß-Sessions auf engen Strecken kann sie weniger „roh“ wirken.
Suzuki DR-Z 4SM – Stärken
- Agilität und unmittelbares Handling: schnelle Reaktionen, viel Fahrspaß in Kurven.
- Aktiver Fahrstil: belohnt dynamisches Fahren und Lastwechsel.
- Viel Spaß im gemischten Terrain: besonders dort, wo nicht alles perfekt glatt ist.
Suzuki DR-Z 4SM – Schwächen
- Weniger Komfort für lange Strecken: eher geeignet für kürzere bis mittlere Touren.
- Anspruch an den Fahrstil: wer „einfach nur cruisen“ möchte, fühlt sich mit der Tracer 7 GT wohler.
Welche Maschine passt zu welchem Fahrprofil?
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Nutzungsprofil entscheiden. Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Alltag, Komfort und Touren liegt. Sie eignet sich besonders für Strecken, bei denen man nicht nur Kurven sucht, sondern auch Ankommen zählt: entspannter, stabiler und mit einem Charakter, der lange Fahrten leichter macht.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist die bessere Wahl, wenn Agilität, direktes Feedback und Fahrspaß im Vordergrund stehen. Sie passt zu Fahrern, die gerne aktiv unterwegs sind, die Maschine spüren möchten und auch mal eine Strecke wählen, die nicht nur aus makellosem Asphalt besteht. Wer das Motorrad als „Spielplatz“ betrachtet, wird die DR-Z 4SM besonders schätzen.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die stimmigere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad für den Alltag und für Touren suchen, bei denen Komfort und berechenbares Handling wichtiger sind als maximaler SM-„Kick“. Sie überzeugt vor allem durch ihren tourorientierten Charakter, der lange Strecken angenehm macht und das Fahren insgesamt entspannter wirken lässt.
Die Suzuki DR-Z 4SM gewinnt dagegen, wenn der Fokus auf Agilität, direktem Ansprechverhalten und dynamischen Fahrten liegt. Sie macht Spaß, wenn Kurven, Lastwechsel und ein aktiver Fahrstil im Mittelpunkt stehen – und wenn das Motorrad auch mal auf weniger perfekten Untergrund trifft. Kurz gesagt: Wer eher cruisen und touren will, fährt mit der Tracer 7 GT besser. Wer eher „spielen“ und schnell reagieren möchte, findet in der DR-Z 4SM den passenden Charakter.