| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2007 | |
Pro und Kontra
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- Handlich
- Niedrige Sitzhöhe
- Alltagstauglich
- Preis-/Leistungsverhältnis
- Hervorragende Ersatzteillage
- Keine elektronischen Helferlein
- Rostanfällig
- Hinten schwache Dämpfung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 174 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 487 | ccm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
| Leistung | 45 PS | |
| Höchstgeschw. | 177 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
Für Einsteiger? Nun ja ....
Was also bleibt? In unserem Fall ist die Frage, ob ein Motorrad für nur 900 Euro funktionieren kann, eindeutig mit Ja zu beantworten. Und mehr: Die kleine Suzi macht richtig Spaß. Natürlich merkt man ihr vor allem bei den Bremsen ihr Alter an, aber echte Mängel hat sie nicht. Wer billig Motorradfahren will oder muss, der hätte mit dieser Suzi lange Spaß für den schmalen Taler.
Zwei Dinge dazu: Es hat in unserem Fall geklappt, weil der Käufer sich genau informiert hatte, worauf er achten müsse. Nicht verschwiegen werden soll, dass eine Portion Glück nicht schaden kann: Sollte ein Vorbesitzer die Suzi oft kalt ausgedreht haben oder mit Vollgas über die Piste getrieben, wäre dieses Fazit wahrscheinlich nicht so positiv.
Das zweite ist der Begriff der Einsteigermaschine, das Maschinen wie der Suzuki GS 500E oft angehängt wird. Schon klar, man will nicht viel Geld ausgeben und erst mal Erfahrung sammeln. Aber ob man dies mit einem Motorrad tun sollte, dem jedes elektronische Sicherheitsfeature fehlt?
Das muss jeder mit sich ausmachen.
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Yamaha Tracer 7 GT vs Suzuki GS 500 – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick unterschiedliche Welten bedienen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha Tracer 7 GT steht für eine moderne, tourentaugliche Ausrichtung mit Fokus auf Komfort und Alltagstauglichkeit. Die Suzuki GS 500 dagegen ist eher der pragmatische Klassiker: unkompliziert, leicht zu handhaben und häufig eine beliebte Wahl für Einsteiger oder für alle, die ein Motorrad suchen, das einfach funktioniert.
Im Folgenden geht es nicht um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die Stärken und Schwächen beider Modelle im Alltag und auf der Straße bemerkbar machen – und welche Entscheidungen man daraus für den eigenen Fahrstil ableiten kann.
Grundcharakter: Tourer-Feeling vs. unkomplizierter Alltagsbegleiter
Yamaha Tracer 7 GT: Komfort und Vielseitigkeit im Fokus
Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt wie ein Motorrad, das für längere Strecken gemacht ist. Schon das Gesamtpaket aus Sitzposition, Windschutz und Ausstattung zielt darauf ab, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt unterwegs ist. Das Motorrad fühlt sich dabei nicht wie ein reines „Reisegerät“ an, sondern eher wie ein Allrounder, der Touren genauso ernst nimmt wie den täglichen Weg zur Arbeit.
Suzuki GS 500: Reduziert, leicht zu fahren und nah am Wesentlichen
Die Suzuki GS 500 ist dagegen deutlich bodenständiger. Sie setzt auf ein Fahrgefühl, das schnell zugänglich ist: kontrollierbar, überschaubar und ohne großes „Drumherum“. Für viele Fahrer ist genau das der Reiz. Wer ein Motorrad sucht, das man nicht ständig erklären muss, sondern einfach nutzt, findet hier eine solide Basis.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie reagieren Motor und Antrieb?
Beim Vergleich beider Motorräder zeigt sich ein klarer Unterschied im Charakter. Die Yamaha Tracer 7 GT vermittelt eher das Gefühl, dass sie für dynamische Fahrten und längere Strecken Reserven bereithält. Das Ansprechverhalten wirkt insgesamt „touriger“: Man kann zügig unterwegs sein, ohne dass man ständig am Limit arbeiten muss. Gleichzeitig bleibt das Motorrad gut kontrollierbar, was gerade auf wechselnden Streckenprofilen hilft.
Die Suzuki GS 500 spielt ihre Stärken anders aus. Sie ist weniger auf „Durchziehen“ ausgelegt, sondern eher auf gleichmäßiges, ruhiges Vorankommen. Das kann im Alltag ein Vorteil sein, weil das Motorrad nicht überfordert und das Fahren intuitiv bleibt. Wer jedoch sehr sportliche Ansprüche hat oder häufig hohe Geschwindigkeiten über längere Zeit anstrebt, wird die Grenzen eher spüren als bei der Tracer 7 GT.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt entspannter?
Ein entscheidender Punkt im Vergleich ist die Ergonomie. Die Yamaha Tracer 7 GT ist spürbar auf Komfort ausgelegt. Die Sitzhaltung wirkt so gewählt, dass man auch auf längeren Strecken nicht sofort „zusammenfällt“. Dazu kommt der Einfluss von Windschutz und Verkleidung: Je nach Setup und Fahrtempo kann das spürbar dazu beitragen, dass weniger Winddruck auf den Körper wirkt.
Die Suzuki GS 500 bietet eine eher klassische, direkte Sitzposition. Das ist für viele Fahrer angenehm, weil man sich schnell „eingefunden“ fühlt. Gleichzeitig kann die fehlende Touren-Ausrichtung bei sehr langen Fahrten oder bei starkem Wind weniger Komfort bieten. Wer aber vor allem kurze bis mittlere Strecken fährt und ein unkompliziertes Handling schätzt, profitiert von der reduzierten Auslegung.
Windschutz und Alltag: Wie gut schützt das Motorrad?
Im Alltag trennt sich die Spreu vom Weizen: Auf Pendelstrecken, bei wechselndem Wetter und auf Autobahn-ähnlichen Abschnitten macht sich der Unterschied zwischen „tourentauglich“ und „klassisch“ bemerkbar. Die Yamaha Tracer 7 GT punktet hier typischerweise mit mehr Schutzwirkung. Das reduziert Ermüdung und macht das Fahren bei höheren Geschwindigkeiten entspannter.
Die Suzuki GS 500 ist weniger auf Windkomfort ausgelegt. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – denn bei Stadt- und Landstraßenfahrten spielt das Thema oft eine kleinere Rolle. Wer jedoch regelmäßig längere Strecken fährt, wird den Komfortvorteil der Tracer 7 GT eher zu schätzen wissen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich ein Unterschied im Zielkonzept. Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt wie ein Motorrad, das auf Stabilität und ruhiges Geradeausfahren ausgelegt ist, ohne die Kurvenagilität zu verlieren. Gerade auf welligen Straßen oder bei längeren Autobahnabschnitten fühlt sich das Motorrad oft „gelassener“ an.
Die Suzuki GS 500 ist eher auf ein leichtes, gutmütiges Handling ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich schnell in den Alltag integrieren lässt. In engen Kurven und bei niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten kann das Handling sehr angenehm sein. Wer allerdings sehr hohe Ansprüche an Langstreckenstabilität stellt, wird bei der Tracer 7 GT eher die passende Auslegung finden.
Bremsen und Fahrstabilität: Sicherheit im Vergleich
Beide Motorräder sind grundsätzlich auf sicheres Fahren ausgelegt, aber die Art der Rückmeldung unterscheidet sich. Die Yamaha Tracer 7 GT vermittelt tendenziell ein Gefühl von „mehr Reserven“, besonders wenn es um zügiges Fahren und häufiges Beschleunigen/Abbremsen auf längeren Strecken geht. Die Suzuki GS 500 bleibt dabei ebenfalls gut kontrollierbar, wirkt aber eher als Motorrad, das man bewusst und vorausschauend bewegt – was im Alltag wiederum sehr gut passen kann.
Ausstattung und Praxisnutzen: Was macht den Unterschied?
Die Yamaha Tracer 7 GT ist klar stärker auf „Praxis auf Reisen“ ausgerichtet. Das zeigt sich weniger in einzelnen Features als im Gesamteindruck: Man fühlt sich schneller bereit für längere Touren, weil das Motorrad auf Komfort und Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Gerade wer Gepäck, längere Fahrten oder häufig wechselnde Strecken plant, profitiert von dieser Grundhaltung.
Die Suzuki GS 500 setzt eher auf das Wesentliche. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad möchte, das nicht zu komplex wirkt und sich unkompliziert nutzen lässt. Wer Wert auf einfache Bedienung legt und das Motorrad vor allem für Stadt, Landstraße und gelegentliche Ausflüge nutzt, findet hier eine passende Basis.
Stärken und Schwächen: Direkter Vergleich ohne Schönreden
Yamaha Tracer 7 GT – Stärken
- Komfortorientiertes Gesamtpaket für längere Strecken
- Mehr Windschutz und entspannteres Fahren bei höheren Geschwindigkeiten
- Vielseitigkeit für Alltag, Tour und dynamischere Fahrten
- Stabiler Eindruck bei längeren Abschnitten und wechselnden Bedingungen
Yamaha Tracer 7 GT – Schwächen
- Wer ein möglichst „leichtes“ und reduziertes Motorrad sucht, könnte den Tourencharakter als weniger kompromisslos empfinden
- Für sehr kurze Strecken ist der Komfortvorteil nicht immer voll ausschöpfbar
Suzuki GS 500 – Stärken
- Unkompliziertes Handling und gutmütiges Fahrgefühl
- Pragmatischer Ansatz für Alltag, Einsteiger und entspannte Fahrten
- Intuitives Fahren ohne ständiges „Nachdenken“
- Gute Basis für das Erlernen und Verfeinern der Fahrtechnik
Suzuki GS 500 – Schwächen
- Bei sehr langen Strecken oder starkem Wind kann der Komfort weniger überzeugen
- Für ambitionierte Fahrprofile fehlt eher der „Tour-Drive“ im Vergleich zur Tracer 7 GT
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Alltag erklären. Die Yamaha Tracer 7 GT ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur „von A nach B“ bringen soll, sondern auch auf längeren Strecken Spaß macht und dabei Komfort liefert. Wer häufig unterwegs ist, Touren plant oder einfach weniger Ermüdung durch Wind und Sitzposition möchte, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Suzuki GS 500 passt dagegen hervorragend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das leicht zu beherrschen ist und sich schnell in den Alltag einfügt. Für Einsteiger, für ruhige Landstraßenfahrten oder für alle, die ein unkompliziertes Motorrad bevorzugen, ist die GS 500 eine sehr nachvollziehbare Wahl.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl für Fahrer, die Komfort, Windschutz und ein tourentaugliches Gesamtgefühl priorisieren. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, dynamischer unterwegs sein möchte und dabei möglichst entspannt ankommen will, profitiert klar von der Ausrichtung der Tracer 7 GT. Ihre Stärken liegen im stimmigen Zusammenspiel aus Ergonomie, Fahrstabilität und dem insgesamt „runderen“ Eindruck auf Reiseprofilen.
Die Suzuki GS 500 ist dagegen ideal für alle, die ein Motorrad suchen, das unkompliziert bleibt: leicht zu fahren, gutmütig im Handling und passend für Stadt, Landstraße und das sichere Erlernen bzw. Vertiefen der Fahrpraxis. Wer keine großen Ansprüche an Langstreckenkomfort oder maximale Dynamik stellt, findet in der GS 500 einen pragmatischen Begleiter, der sich schnell vertraut anfühlt.