| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 8.990 € | |
| Baujahr | von 2009 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- bäriger Motor mit kräftigem Drehmoment
- reisetaugliche Sitzposition
- satte Straßenlage, guter Windschutz
- zuverlässiges Bike ohne Reparaturanfälligkeiten
- viel Motorrad für wenig Geld
- etwas schwerfällig in engen Kurven
- für Fahranfänger ungeeignet
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 257 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.130 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.245 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihen-Vierzylinder | |
| Hubraum | 1.255 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
| Leistung | 98 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 108 NM bei 3.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
Fazit - was bleibt hängen
Die Suzuki GSX 1250 FA ist ein Allrounder im besten Wortsinn. Sie lässt sich sportlich fahren, ist reisetauglich und macht auf Landstraße und Autobahn richtig Spaß. Sie ist aufgrund des Gewichts, der hohen Leistung sowie der Fahrwerks-Charakteristik sicherlich kein Bike für Fahranfänger. Auch kleine oder zierliche Personen sollten sich besser nach einem anderen Motorrad umsehen.Aufgrund der aus heutiger Sicht technisch eher einfachen Ausstattung und einer guten Fertigungsqualität zählt die GSX 1250 FA sicherlich zu den zuverlässigeren Bikes. Es kann kaum etwas kaputt gehen und alle Bandits hatten schon immer den Ruf, unkompliziert jahrelang ohne Reparaturen ihren Dienst zu tun. Sie eignet sich deshalb hervorragend als Arbeitstier für die tägliche Fahrt zur Arbeit. Wer sich eine gebrauchte GSX 1250 FA kaufen möchte, muss vor größeren Laufleistungen nicht zurückschrecken. Die Maschinen dieses Typs gelten als unkaputtbar.
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Yamaha Tracer 7 GT vs Suzuki GSX 1250 FA – Motorradvergleich für Tour und Alltag
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Konzepten kommen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Yamaha Tracer 7 GT steht für einen modernen, agilen Reise-Ansatz: kompakt genug für den Alltag, komfortabel genug für längere Touren. Die Suzuki GSX 1250 FA dagegen wirkt wie die große, souveräne Alternative für Fahrer, die viel Strecke machen und dabei vor allem Ruhe, Durchzug und Stabilität suchen. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sollte nicht nur auf Daten schauen, sondern darauf, wie sich die Unterschiede im Alltag anfühlen.
Grundidee im Vergleich: kompakter Reise-Allrounder vs. große Tourenmaschine
Die Tracer 7 GT ist als Reiseenduro mit sportlicher Note gedacht. Sie zielt auf ein Motorrad, das sich leicht bewegen lässt, schnell Vertrauen aufbaut und dabei mit einer GT-Ausstattung für Komfort sorgt. Die GSX 1250 FA verfolgt einen anderen Weg: mehr Hubraum, mehr Reserven und ein Charakter, der auch bei zügigem Tempo und langen Autobahnabschnitten gelassen bleibt.
Beide Motorräder können Touren, aber sie liefern den Komfort auf unterschiedliche Weise: Die Yamaha setzt stärker auf Alltagstauglichkeit und Wendigkeit, die Suzuki auf Leistungsreserven und Laufruhe.
Motorcharakter: wie sich Leistung und Drehmoment im Fahrgefühl unterscheiden
Beim Motor zeigt sich der größte Unterschied im Konzept. Die Suzuki GSX 1250 FA bringt durch ihre größere Motorbasis deutlich mehr Durchzugspotenzial. Das merkt man vor allem beim Beschleunigen aus niedrigeren Drehzahlen und beim Überholen: Gas auf, und das Motorrad zieht ohne großes Nachdenken nach vorn. Dadurch wirkt die Suzuki auf langen Strecken entspannter, weil weniger Schaltarbeit nötig ist und Reserven auch dann da sind, wenn der Tacho schon hoch ist.
Die Yamaha Tracer 7 GT ist dagegen eher der Typ, der mit agilerem Ansprechverhalten und einem sportlicheren Gefühl punktet. Sie macht Spaß, wenn die Drehzahl etwas höher genutzt wird und wenn Kurvenfahrten mit Schwung gefahren werden. Im Stadtverkehr und auf Landstraßen fühlt sich die Yamaha oft leichter an, weil sie schneller in den richtigen Rhythmus kommt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich: Die Suzuki ist klar im Bereich Reserve und souveränes Tempo, während die Yamaha ihre Stärke in Spritzigkeit und leichter Handhabung hat. Wer häufig mit Gepäck und zu zweit unterwegs ist, profitiert meist von der Suzuki-Charakteristik. Wer dagegen viel kurvig fährt oder das Motorrad auch im Alltag nutzt, findet in der Yamaha oft den passenderen Flow.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Handling zeigen beide Maschinen ihre Philosophie. Die Tracer 7 GT wirkt insgesamt kompakter und lässt sich im Alltag leichter positionieren. Das ist besonders spürbar beim Rangieren, in engen Ortschaften und bei Richtungswechseln auf Landstraßen. Auch wenn die Yamaha nicht als „kleines“ Motorrad gedacht ist, bleibt sie im Gefühl handlich.
Die GSX 1250 FA spielt ihre Stärken eher bei höheren Geschwindigkeiten aus. Das Fahrwerk und die Gesamtbalance sind darauf ausgelegt, dass das Motorrad auch bei längeren Autobahnabschnitten ruhig bleibt und bei zügigem Fahren stabil wirkt. In schnellen Kurven vermittelt die Suzuki mehr „Gelassenheit“ – als würde das Motorrad den Takt vorgeben.
Bremsen und Fahrstabilität
Bei den Bremsen zeigt sich: Beide Motorräder sind für sportliche Ansprüche ausgelegt, aber die Prioritäten unterscheiden sich. Die Yamaha wirkt im Bremsgefühl oft direkter und „näher“ am Fahrer, was beim dynamischen Fahren hilft. Die Suzuki punktet mit einer insgesamt souveränen Verzögerung, die sich besonders bei höheren Geschwindigkeiten und bei längeren Bremsphasen angenehm kontrollierbar anfühlt.
Schwäche auf der einen Seite, Stärke auf der anderen: Die Yamaha kann in engen Situationen durch ihre Agilität überzeugen, während die Suzuki bei Tempo und Stabilität die Nase vorn hat.
Komfort auf Tour: Windschutz, Sitzgefühl und Ergonomie
Gerade bei GT- und Tourenmodellen entscheidet der Komfort darüber, ob man nach 200 Kilometern noch genauso frisch ist wie nach 20. Die Tracer 7 GT ist hier klar als „Alltag plus Tour“-Paket gedacht. Der Windschutz und die Sitzposition sind darauf abgestimmt, dass auch längere Strecken nicht zur Belastung werden. Dazu kommt die GT-Ausrichtung, die das Motorrad alltagstauglicher macht, ohne es zu schwerfällig werden zu lassen.
Die GSX 1250 FA setzt stärker auf das Gefühl von Langstreckenruhe. Die größere Maschine und der Charakter des Motors unterstützen eine entspannte Fahrweise. Wer häufig lange Etappen fährt, wird die Suzuki oft als „komfortabler im Gesamteindruck“ wahrnehmen, weil sie bei konstantem Tempo weniger nach Korrekturen verlangt.
Elektronik und Assistenz: mehr Kontrolle im Alltag
Beide Motorräder verfügen über moderne Elektronik, die das Fahren erleichtert. Im Vergleich zeigt sich: Die Yamaha wirkt in der Abstimmung häufig besonders „zugänglich“, also leicht zu bedienen und schnell im Fahrgefühl. Die Suzuki bietet ebenfalls eine moderne elektronische Unterstützung, die vor allem bei wechselnden Bedingungen und bei sportlicherem Fahren hilft, das Motorrad sicher im Rahmen zu halten.
Stärken und Schwächen: Die Yamaha ist oft die Wahl, wenn man eine intuitive Elektronik will, die sich nicht aufdrängt. Die Suzuki ist interessant, wenn man eine elektronische Unterstützung sucht, die gerade bei höheren Geschwindigkeiten und Lastzuständen Sicherheit vermittelt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Parken
Im Alltag zählt vieles, was man in Datenblättern nicht direkt sieht: Übersichtlichkeit, Gewicht im Handling, Ansprechverhalten im Stop-and-go und die Frage, wie schnell man sich mit dem Motorrad „einpendelt“. Die Tracer 7 GT ist hier im Vorteil, weil sie sich leichter anfühlt und sich im Verkehr oft unkomplizierter bewegen lässt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für Wochenendtouren genutzt wird, sondern auch für regelmäßige Fahrten.
Die Suzuki GSX 1250 FA ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn die Strecke länger wird. In der Stadt kann die größere Maschine mehr „Präsenz“ haben, während auf der Landstraße und Autobahn die Vorteile der Reserven und der Stabilität deutlich werden.
Verbrauch und Effizienz im realen Vergleich
Beim Thema Verbrauch gilt: Der Fahrstil entscheidet stark. Dennoch lässt sich im Vergleich eine Tendenz erkennen. Die Yamaha wird oft als effizienter empfunden, wenn man moderat unterwegs ist und die Drehzahl im passenden Bereich hält. Die Suzuki kann bei gleichmäßiger Fahrweise ebenfalls wirtschaftlich sein, aber sobald man die Reserven nutzt, steigt der Aufwand spürbar. Wer häufig „mit Druck“ fährt, wird die Yamaha eher als kontrollierbar erleben, während die Suzuki bei zügiger Gangart mehr Kraft ausspielt – und damit auch mehr Kraftstoff verbraucht.
Gepäck und Reiseausstattung: wie gut sind beide für längere Touren?
Für viele ist ein Tourenmotorrad dann richtig gut, wenn es mit Gepäck funktioniert, ohne dass das Fahrgefühl leidet. Die Tracer 7 GT ist in dieser Hinsicht ein stimmiges Gesamtpaket: Sie wirkt so, als wäre sie für Touren gebaut, bei denen man flexibel bleibt. Die Suzuki GSX 1250 FA ist eher die Wahl für Fahrer, die viel mitnehmen, lange fahren und dabei ein Motorrad bevorzugen, das auch mit Last souverän bleibt.
Im Vergleich zeigt sich: Die Yamaha bietet eine gute Balance aus Komfort und Handlichkeit, während die Suzuki vor allem bei „großen Touren“ überzeugt, bei denen Stabilität und Durchzug wichtiger sind als maximale Wendigkeit.
Für wen passt welches Motorrad?
Yamaha Tracer 7 GT: die richtige Wahl für vielseitige Fahrer
Die Yamaha Tracer 7 GT ist besonders passend, wenn das Motorrad vielseitig genutzt wird: Stadt, Landstraße und Touren sollen sich gut mischen. Wer ein agiles Handling möchte, das schnell Vertrauen schafft, und wer Komfort auf Reisen als „angenehm, aber nicht überladen“ versteht, trifft mit der Tracer 7 GT häufig den richtigen Ton. Auch wenn man gerne dynamisch fährt, wirkt die Yamaha oft wie der Motor für den eigenen Rhythmus.
Suzuki GSX 1250 FA: ideal für lange Strecken und Reserven
Die Suzuki GSX 1250 FA ist die bessere Wahl, wenn Langstrecke im Vordergrund steht. Wer häufig Autobahn fährt, zügig unterwegs ist oder einfach ein Motorrad sucht, das bei jeder Situation souverän bleibt, wird die Suzuki besonders attraktiv finden. Der Charakter mit mehr Reserven und die insgesamt ruhige Fahrweise machen sie zur passenden Begleitung für große Touren – auch dann, wenn Gepäck und Mitfahrer mit an Bord sind.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 7 GT ist der überzeugende Reise-Allrounder für alle, die ein handliches, modernes Motorrad suchen, das im Alltag leicht zu bewegen ist und auf Touren spürbar Komfort bietet. Sie spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo Agilität, ein direktes Fahrgefühl und ein stimmiger Mix aus Komfort und Sportlichkeit gefragt sind. Die Suzuki GSX 1250 FA hingegen ist die stärkere Wahl für Fahrer, die lange Strecken bevorzugen und ein Motorrad möchten, das mit Durchzug, Stabilität und Reserven entspannt bleibt. Wer häufig zügig fährt, viel Autobahnanteil hat oder mit Last unterwegs ist, wird die Suzuki als besonders passend empfinden. Kurz gesagt: Yamaha für vielseitige Nutzung und kurvige Dynamik, Suzuki für große Touren, Souveränität und Gelassenheit bei Tempo.