| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 12.599 € | |
| Baujahr | von 2002 bis 2019 | |
Pro und Kontra
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- Bedienung
- Fahrkomfort
- Fahrverhalten
- Drehmoment
- kein Sportmotor
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.280 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.470 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.037 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
| Leistung | 101 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 101 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 160)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 160)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 19 M/C x MT 2.50 110/80R19 M/C 59V | |
| Reifen hinten | 17 M/C x MT 4.00 150/70R17 M/C 69V | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
Fazit - was bleibt hängen?
Was bleibt? Erstaunlicher Weise ist es der Bordcomputer, der die Suzi charakterisiert. Auch noch nie dagewesen. Der Computer ist übersichtlich: Mit einem Schalter wählt man Zusatzinfos wie Restreichweite oder Temperatur. Mit dem zweiten Schalter wählt der Pilot aus drei Stufen den Eingriff der Traktionskontrolle - und fertig. Mehr existiert einfach nicht. Hat man bei manchen Konkurrenten das Gefühl, eine fahrbare Playstation erworben zu haben, gibt es nichts, was der V-Strom ferner liegen würde.Klingt nicht nach Liebe auf den ersten Blick? Vielleicht nicht, aber der grundsolide und problemlose Umgang mit der Suzuki V-Strom 1000, der uns schon bei der ersten Begegnung auffiel, der beschreibt die Suzuki überall und in jeder Lage. Wer flott, aber entspannt Motorradfahren möchte, wem das Studium der Bedienungsanleitung ein Graus ist, wem die Optik gefällt und wer gerne auf der Drehmomentwelle surft: Liebe entsteht nicht immer auf den ersten Blick, gebt euch die Chance.
Die Testmaschine wurde uns freundlicher Weise von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als Vorführer für 10.690 € mit etwa 2.500 km käuflich zu erwerben - gutes Angebot!
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Yamaha Tracer 7 GT vs. Suzuki V-Strom 1000 – Vergleich für Alltag & Tour
Wenn zwei Reise- und Allround-Motorräder aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Viel spannender ist, wie sich die Charaktere im Alltag anfühlen: beim Anfahren im Stadtverkehr, beim entspannten Cruisen auf der Landstraße und natürlich auf langen Etappen, wenn Wind, Wetter und Tagesform die eigentliche Prüfung sind. Genau darum geht es in diesem Vergleich zwischen der Yamaha Tracer 7 GT und der Suzuki V-Strom 1000: Welche Stärken passen zu welchem Fahrstil, und wo zeigen sich die typischen Schwächen der jeweiligen Ausrichtung?
Grundidee und Einsatzprofil: sportlicher Tourer vs. bewährter Reise-Allrounder
Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt wie ein moderner, kompakter Tourer mit klarer Ausrichtung auf Alltagstauglichkeit und flotte Landstraßen-Etappen. Sie ist darauf ausgelegt, sich leicht zu bewegen, schnell in den Rhythmus zu finden und dabei nicht nur „irgendwie“ zu funktionieren, sondern spürbar komfortabel zu bleiben – gerade auf längeren Strecken.
Die Suzuki V-Strom 1000 steht dagegen für den klassischen Reise-Allrounder: robust, alltagstauglich und mit dem Anspruch, auch bei wechselnden Bedingungen souverän zu bleiben. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt – egal ob kurze Feierabendrunde oder mehrtägige Tour – findet hier eine starke Basis.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Yamaha Tracer 7 GT setzt stärker auf ein agiles, „drehfreudiges“ Fahrgefühl. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig beschleunigt, zurückgeschaltet und zügig durch Kurven gefahren wird. Der Motor unterstützt den sportlichen Umgang, ohne dass es sich nach „Dauer-Action“ anfühlen muss. Gerade im Alltag ist das angenehm, weil sich das Motorrad schnell auf unterschiedliche Situationen einstellen lässt.
Die Suzuki V-Strom 1000 spielt ihre Stärken eher über Durchzug und Gelassenheit aus. Das bedeutet: weniger hektisches Arbeiten am Gas, mehr gleichmäßige Kraftentfaltung. Auf langen Strecken wirkt das wie ein Vorteil, weil das Motorrad die Geschwindigkeit stabil hält und man sich stärker auf die Straße konzentrieren kann. In Situationen, in denen zügig überholt oder aus dem Stand heraus beschleunigt wird, zeigt sich die V-Strom typischerweise als souverän und „erwachsen“ im Ansprechverhalten.
Stärken und Schwächen im Motorbereich
- Tracer 7 GT: Stärken liegen im agilen Antrieb und dem sportlichen Gefühl beim Beschleunigen; Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Fahrspaß liegt als auf maximaler Ruhe bei sehr langen Autobahnphasen.
- V-Strom 1000: Stärken liegen im souveränen Durchzug und der entspannten Kraftentfaltung; Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Vergleich zur Yamaha weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn es sehr dynamisch und kurvenreich bewegt werden soll.
Komfort und Ergonomie: Wind, Sitzposition und Alltag
Komfort ist bei Tourern nicht nur „nice to have“. Er entscheidet darüber, wie lange man sich auf dem Motorrad wohlfühlt. Die Yamaha Tracer 7 GT punktet dabei mit einer ergonomischen Grundhaltung, die sich für viele Fahrerinnen und Fahrer gut anfühlt – besonders, wenn das Motorrad sowohl für Pendeln als auch für Wochenendtouren genutzt wird. Dazu kommt der Windschutz: Er hilft, den Fahrtwind spürbar zu reduzieren, sodass längere Strecken weniger anstrengend werden.
Die Suzuki V-Strom 1000 setzt ebenfalls auf Komfort, allerdings mit einem anderen Ansatz: Sie wirkt insgesamt „reiseorientierter“. Die Sitzposition ist so gewählt, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Der Windschutz und die Verkleidung tragen dazu bei, dass man weniger mit dem Wetter „kämpft“. Gerade bei wechselnden Bedingungen – etwa wenn der Wind dreht oder die Temperaturen fallen – spielt das seine Vorteile aus.
Wo die Unterschiede spürbar werden
- Tracer 7 GT: Stärken liegen in der alltagstauglichen Ergonomie und dem spürbaren Komfortgewinn durch Windschutz; Schwäche kann sein, dass bei sehr langen, konstanten Autobahnabschnitten die „Reise-Ruhe“ nicht ganz so stark im Vordergrund steht wie bei der V-Strom.
- V-Strom 1000: Stärken liegen in der Reise-Komfort-Philosophie und der stabilen Gesamtwirkung; Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Stadtverkehr oder in engen Situationen etwas mehr „Masse“ mitbringt.
Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung vs. bewährte Praxis
Beide Motorräder sind heute nicht mehr ohne Elektronik denkbar. Entscheidend ist aber, wie gut die Systeme in der Praxis zusammenarbeiten. Die Yamaha Tracer 7 GT bietet eine moderne Ausstattung, die das Fahren erleichtert und das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbarer macht. Das ist besonders hilfreich, wenn die Bedingungen nicht ideal sind – etwa bei wechselnder Haftung oder wenn man nicht jedes Mal „neu“ anpassen möchte.
Die Suzuki V-Strom 1000 setzt ebenfalls auf Elektronik, die vor allem eines erreichen soll: Sicherheit und Kontrolle, ohne dass man sich ständig mit Menüs oder Einstellungen beschäftigen muss. In der Praxis bedeutet das häufig: ein ruhiges Fahrverhalten, das Vertrauen schafft, und eine Unterstützung, die eher „im Hintergrund“ wirkt.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- Tracer 7 GT: Stärken liegen in der modernen, fahrerfreundlichen Unterstützung und dem Gefühl, dass das Motorrad aktiv mitdenkt; Schwäche kann sein, dass man bei sehr langen Touren die Bedienlogik und das Setup stärker „einmal sauber einstellen“ möchte, statt ständig zu variieren.
- V-Strom 1000: Stärken liegen in der praxisnahen Abstimmung und der souveränen Unterstützung; Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf „sportlicher Feinschliff-Optik“ liegt, sondern stärker auf verlässlicher Gesamtfunktion.
Fahrwerk und Handling: leicht zu bewegen oder souverän stabil?
Beim Fahrwerk trennt sich oft die Spreu vom Weizen: Nicht nur die Federung zählt, sondern auch, wie das Motorrad in Kurven einlenkt, wie es Lastwechsel verarbeitet und wie gut es sich bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten anfühlt. Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt im Vergleich tendenziell agiler. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Strecke kurvig ist und man gern zügig unterwegs ist. Das Motorrad lässt sich spürbar „führen“, ohne dass man ständig gegen die Physik arbeiten muss.
Die Suzuki V-Strom 1000 zeigt sich dagegen häufig als stabiler und souveräner. Gerade bei längeren Etappen oder wenn die Straße unruhig wird, kann das ein echter Vorteil sein. Das Motorrad bleibt ruhig in der Spur und vermittelt ein sicheres Gefühl, auch wenn man nicht permanent am Lenker „nachjustiert“.
Handling im Vergleich
- Tracer 7 GT: Stärken liegen im agilen Handling und dem schnellen Gefühl beim Richtungswechsel; Schwäche kann sein, dass bei sehr ruppigen Strecken die Reise-Stabilität nicht ganz so „groß“ wirkt wie bei der V-Strom.
- V-Strom 1000: Stärken liegen in der Stabilität und dem souveränen Fahrgefühl; Schwäche kann sein, dass das Motorrad im engen Stadtverkehr weniger „spielerisch“ wirkt.
Alltagstauglichkeit: Gewicht, Ergonomie und Nutzung im echten Leben
Im Alltag zählt nicht nur, wie sich ein Motorrad auf dem Papier liest, sondern wie es sich im Alltag bewegt: beim Rangieren, beim Anhalten, beim Starten nach einem vollen Arbeitstag oder wenn man doch mal ohne große Planung losfährt. Die Yamaha Tracer 7 GT ist dabei tendenziell die leichtere Wahl, wenn das Motorrad häufig im gemischten Betrieb genutzt wird. Sie wirkt unkompliziert und macht es leichter, schnell „in den Fahrmodus“ zu kommen.
Die Suzuki V-Strom 1000 ist eher die Wahl für Menschen, die ein Motorrad wollen, das auch bei längeren Touren und wechselnden Bedingungen nicht klein beigibt. Im Alltag kann das bedeuten: mehr Präsenz, dafür oft mehr Ruhe und Verlässlichkeit auf Strecke.
Für wen passt welches Motorrad?
Beide Modelle sind starke Tourer, aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse. Die Yamaha Tracer 7 GT passt besonders gut, wenn häufig kurze bis mittlere Strecken gefahren werden, wenn Kurven und Fahrspaß eine große Rolle spielen und wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich im Alltag leicht und modern anfühlt. Wer gern zügig unterwegs ist, dabei aber nicht auf Komfort verzichten möchte, findet in der Tracer 7 GT eine stimmige Kombination.
Die Suzuki V-Strom 1000 ist ideal, wenn längere Touren im Vordergrund stehen und wenn ein Motorrad gefragt ist, das mit Durchzug, Stabilität und Reise-Komfort überzeugt. Wer viel Strecke macht, auch bei wechselndem Wetter fährt und ein besonders verlässliches Gesamtpaket sucht, wird mit der V-Strom 1000 sehr wahrscheinlich glücklich.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein agiles, modernes Tourenmotorrad suchen: leicht zu bewegen, mit sportlichem Fahrgefühl und einem Komfortpaket, das auch im Alltag überzeugt. Sie spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo Kurven, Beschleunigung und ein dynamischer Umgang mit dem Motorrad zählen. Wer dagegen vor allem lange Etappen plant und ein Maximum an Reise-Ruhe, Durchzug und Stabilität erwartet, liegt mit der Suzuki V-Strom 1000 meist richtig. Sie wirkt wie ein verlässlicher Reisebegleiter, der die Geschwindigkeit souverän hält und auch bei wechselnden Bedingungen entspannt bleibt. Kurz gesagt: Tracer 7 GT für den vielseitigen, lebendigen Tourenalltag – V-Strom 1000 für die große Tour und das Gefühl von „immer bereit“.