| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 6.345 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- komfortable Sitzposition
- aufgeräumte Optik
- kaum Vibrationen
- coole Scrambler-Reifen von Metzeler
- Handprotektoren und Lampenschutzgitter Serie
- 4 Jahre Garantie
- lieblose gemachte Hebel
- fünf PS mehr hätten ihr gut getan
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 179 | kg |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Länge | 2.065 | mm |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.169 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-DOHC-Motor mit 4 Ventilen | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
| Leistung | 40 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 38 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 150 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 371 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Hybrid-Brücken-/Perimeterrahmen, Stahlrohr, verschraubter Heckrahmen | |
| Federung vorne | 43 mm „Big Piston“ Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Gasdruck-Zentralfederbein mit externem Ausgleichsbehälter und einstellbarer Federvorspannung (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 140/80-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Starre 320 mm Bremsscheibe, 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Starre 230 mm Bremsscheibe, ByBreTM Einzylinder-Schwimmsattel ( Ø 230 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
Fazit
Kein Wunder, dass es die Scrambler 400 X im Juni 2024 in die Top 10 der Neuzulassungen in Deutschland geschafft hat: Für nur 6.295 Euro stellt Triumph hier eine bildschöne und gut gemachte Maschine auf die Straße, die nicht nur A2 Aspiranten ansprechen dürfte. An der einen oder anderen Stelle merkt man zwar diesen günstigen Preis, alles in allem ist die 400 X aber ein gut gemachter Scrambler, der sich auch für größere Leute eignet.Das Testbike wurde uns vom Triumph Flagship-Store "Q-Bike" in Hamburg Rothenburgsort zur Verfügung gestellt. Dort steht nicht nur die 400 X als Vorführer zur Verfügung, sondern auch das Nakedbike-Pendant Triumph Speed 400. Wer zwischen diesen beiden Bikes schwankt, kann bei Q-Bike beide Maschinen ausprobieren!
MotorradTest.de auf YouTube
Yamaha Tracer 7 GT vs Triumph Scrambler 400 X – Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedliche Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha Tracer 7 GT steht für einen modernen, reisetauglichen Allrounder mit klarer Adventure-Anmutung. Die Triumph Scrambler 400 X dagegen bringt den Scrambler-Charakter in den Fokus: kompakt, lebendig und mit dem typischen Stil, der Lust auf kurze Wege und spontane Touren macht. Beide Maschinen sind für viele Fahrprofile interessant – aber sie spielen ihre Stärken an unterschiedlichen Stellen aus.
Grundcharakter: Reiseorientiert vs. Scrambler-Feeling
Die Yamaha Tracer 7 GT ist als Reise- und Tourenmaschine gedacht. Das merkt man am Gesamtkonzept: Die Sitzposition wirkt auf längere Strecken ausgelegt, die Ergonomie ist auf entspanntes Fahren im Alltag und auf der Landstraße getrimmt, und die Maschine fühlt sich wie ein Motorrad an, das man gerne auch für längere Abschnitte am Stück nutzt. Die GT-Variante zielt dabei stärker auf Komfort und Ausstattung als auf reines „Minimal“-Fahren.
Die Triumph Scrambler 400 X setzt dagegen auf den Scrambler-Ansatz: leichtes Handling, ein agiles Fahrgefühl und ein Look, der sofort nach „einfach losfahren“ aussieht. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Nebenstrecken wirkt die Scrambler besonders unkompliziert. Sie vermittelt das Gefühl, dass man mit ihr schnell in den Flow kommt – ohne dass man ständig das Gefühl hat, gegen das Motorrad arbeiten zu müssen.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein klarer Unterschied im Einsatzschwerpunkt. Die Yamaha Tracer 7 GT ist darauf ausgelegt, gleichmäßig zu ziehen und auch bei wechselnden Geschwindigkeiten souverän zu wirken. Das unterstützt das entspannte Fahren auf Landstraßen und bei längeren Touren: Man kann häufig in einem passenden Drehzahlbereich bleiben, ohne ständig nachzuschalten oder das Tempo „neu zu erarbeiten“.
Die Triumph Scrambler 400 X spielt ihre Stärken eher über Spontanität und Agilität aus. Der Motor wirkt im Vergleich oft direkter im Ansprechverhalten, was besonders im Stadtverkehr und bei häufigem Richtungswechseln Spaß macht. Auf kurvigen Strecken fühlt sich das Motorrad dadurch lebendig an – als würde es die eigenen Impulse schneller aufnehmen. Wer gerne dynamisch fährt, findet hier ein sehr unmittelbares Fahrgefühl.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Bei der Yamaha Tracer 7 GT steht das Thema Stabilität und ruhiges Geradeausgefühl im Vordergrund. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder längeren Abschnitten profitiert man von dem insgesamt „tourigen“ Setup. Das Motorrad wirkt dadurch weniger wie ein reines Spaßgerät für kurze Runden, sondern eher wie ein Begleiter, der auch nach vielen Kilometern noch kontrolliert bleibt.
Die Triumph Scrambler 400 X ist dagegen spürbar auf Wendigkeit und Leichtigkeit ausgelegt. Das Handling wirkt besonders angenehm, wenn es eng wird: Ein- und Ausparken, Rangieren, enge Straßen oder das schnelle Wechseln zwischen Kurven. Auf unruhigen Straßen kann das Motorrad durch seine kompakte Art ebenfalls überzeugen, weil es sich schnell „neu ausrichten“ lässt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Tempo
Im Vergleich zeigt sich: Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt in der Gesamtsicherheit eher auf das Touren-Szenario abgestimmt. Die Bremsleistung und Dosierbarkeit passen gut zu dem Anspruch, auch bei längeren Strecken und wechselnden Bedingungen konstant zu bleiben. Das gibt gerade auf Landstraßen und bei zügiger Fahrweise ein gutes Gefühl.
Die Triumph Scrambler 400 X punktet ebenfalls mit einem gut kontrollierbaren Bremsverhalten, aber der Fokus liegt stärker auf dem Alltag: häufiges Anhalten, kurze Beschleunigungsphasen, Stadtverkehr. Wer überwiegend in urbanen Bereichen unterwegs ist oder gerne „kurz und knackig“ fährt, wird die intuitive Handhabung besonders schätzen.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort für lange Strecken oder kompakte Präsenz
Die Yamaha Tracer 7 GT bietet eine Sitzposition, die auf längere Fahrten ausgelegt ist. Das macht sich vor allem dann bemerkbar, wenn der Tag länger wird: Man sitzt nicht „zu sportlich eng“, sondern eher so, dass man entspannt bleiben kann. Dazu kommt der Vorteil der GT-Ausrichtung: Das Motorrad wirkt insgesamt wie ein Paket, das man nicht ständig „nachjustieren“ muss, um sich wohlzufühlen.
Die Triumph Scrambler 400 X ist ergonomisch eher auf das agile Fahren ausgelegt. Die Sitzhaltung wirkt kompakter und lässt sich im Alltag schnell anpassen. Wer häufig stop-and-go fährt oder oft zwischen verschiedenen Fahrmanövern wechselt, profitiert von dieser unmittelbaren, handlichen Art.
Ausstattung und Alltag: Was die GT-Variante besser macht – und wo die Scrambler punktet
Im direkten Vergleich wird die Yamaha Tracer 7 GT vor allem dann stark, wenn es um Komfort und „mitdenken“ im Alltag geht. Die GT-Variante ist darauf ausgelegt, dass man nicht nur fährt, sondern sich auch unterwegs gut aufgehoben fühlt. Dazu passt das Gesamtpaket aus Touren-Optik, sinnvoller Ergonomie und einer Ausstattung, die das Motorrad als Reisebegleiter attraktiv macht.
Die Triumph Scrambler 400 X wirkt dagegen wie ein Motorrad, das bewusst auf das Wesentliche setzt, ohne dabei unmodern zu sein. Der Scrambler-Charakter bringt eine gewisse Leichtigkeit ins Gesamtbild: Man steigt ein, fühlt sich schnell zuhause und fährt los. Gerade wer Wert auf Stil, unkomplizierte Handhabung und ein Motorrad legt, das im Alltag nicht „zu groß“ wirkt, findet hier eine sehr stimmige Wahl.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Tracer 7 GT – Stärken
- Tourenfokus: Das Motorrad wirkt auf längere Strecken besonders stimmig.
- Ruhiges Fahrverhalten: Stabilität und kontrolliertes Tempo passen gut zu Landstraße und Reise.
- Komfort als Konzept: Die GT-Ausrichtung unterstützt entspanntes Fahren.
Yamaha Tracer 7 GT – mögliche Schwächen
- Weniger „kompakt“ im Gefühl: Wer vor allem enge Stadtpassagen liebt, könnte die Tracer als weniger „leichtfüßig“ empfinden als die Scrambler.
- Touren-Anspruch: Wer nur kurze Wege fährt, nutzt den Komfortvorteil eventuell nicht voll aus.
Triumph Scrambler 400 X – Stärken
- Agiles Handling: Besonders im Alltag und auf kurvigen Nebenstrecken macht das Motorrad Spaß.
- Unmittelbares Fahrgefühl: Der Charakter wirkt lebendig und direkt.
- Scrambler-Identität: Stil und Fahrpraxis greifen gut ineinander.
Triumph Scrambler 400 X – mögliche Schwächen
- Tourenfokus geringer: Für lange Autobahn- oder Reiseabschnitte wirkt die Ausrichtung weniger „groß“ als bei der Tracer.
- Anspruch an Fahrstil: Wer sehr konstant und zügig unterwegs sein möchte, muss den Charakter stärker „mitfahren“.
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
Die Entscheidung wird leichter, wenn das eigene Fahrprofil klar ist. Die Yamaha Tracer 7 GT ist besonders passend für Fahrten, bei denen Komfort, ruhiges Handling und ein tourentaugliches Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig längere Strecken fährt, gerne Landstraßen kombiniert oder auch mal einen Tagesausflug plant, bekommt hier einen überzeugenden Begleiter.
Die Triumph Scrambler 400 X passt besonders gut zu Menschen, die ein Motorrad suchen, das im Alltag schnell verfügbar ist und auf kurzen Strecken genauso Freude macht wie auf spontanen Feierabendrunden. Wer gerne wendig unterwegs ist, Kurven mag und dabei den Scrambler-Charakter auskosten möchte, wird mit der Triumph sehr wahrscheinlich glücklich.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Tourenkomfort, ruhigem Fahrverhalten und einem stimmigen Gesamtpaket für längere Strecken liegt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne für „mehr als nur eine Runde“ nutzt und bei dem die GT-Ausrichtung den Alltag spürbar angenehmer macht. Wer häufig Landstraße fährt, längere Tagesetappen plant oder einfach ein Motorrad möchte, das bei Tempo und Distanz souverän bleibt, findet in der Tracer 7 GT einen sehr passenden Partner.
Die Triumph Scrambler 400 X ist dagegen ideal, wenn Agilität, unmittelbares Fahrgefühl und Scrambler-Style im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo es eng wird, wo man oft beschleunigt und bremst und wo spontane Strecken zählen. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag leicht wirkt, schnell Spaß macht und den Charakter nicht versteckt, trifft mit der Scrambler 400 X eine sehr stimmige Entscheidung.