| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 10.195 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- Schöne Details
- enorm durchzugskräftig
- Sound
- Verarbeitung
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.435 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.435 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Parallel-Twin, 8 Ventile, SOHC, 270°-Zündfolge | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
| Leistung | 65 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 293 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Zentralrohrrahmen mit zwei Unterzügen | |
| Federung vorne | 43 mm Upside-Down-Gabel von Marzocchi (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externen Reservoiren (Piggy Back), einstellbare Vorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Ø 320 mm-Bremsscheibe, radialer Vierkolben- Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
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Yamaha Tracer 7 GT vs Triumph Speed Twin 900 – Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedliche Welten wirken, lohnt sich der Vergleich besonders. Die Yamaha Tracer 7 GT steht für einen modernen, alltagstauglichen Tourer-Ansatz: komfortabel, vielseitig und mit Blick auf längere Strecken. Die Triumph Speed Twin 900 dagegen setzt auf britisches Neo-Retro-Feeling, kompakte Proportionen und einen Motorcharakter, der Lust auf kurvige Landstraßen macht. Wer zwischen diesen beiden Modellen schwankt, sucht meist nicht nur „das schnellere“ Motorrad, sondern das passendere Gesamtpaket aus Fahrgefühl, Alltagstauglichkeit und Langstreckenkomfort.
Grundidee: Tourer-Vielseitigkeit vs. Neo-Retro-Charakter
Die Tracer 7 GT ist als Allrounder mit Tourenanspruch gedacht. Das merkt man an der Ausrichtung: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für den Feierabend nutzt, sondern auch für längere Ausfahrten, bei denen Komfort und Übersicht wichtig werden. Die GT-Variante zielt dabei auf eine stimmige Balance aus Schutz vor Wind, Alltagstauglichkeit und einer Sitzposition, die nicht nach kurzer Zeit ermüdet.
Die Speed Twin 900 verfolgt eine andere Philosophie: Leicht, direkt und emotional. Sie ist weniger auf „Reiseausstattung“ getrimmt, sondern auf das, was viele an klassischen Motorrädern lieben: ein überschaubares Handling, ein Motor, der sich spontan anfühlt, und eine Fahrweise, die sich schnell in den Vordergrund schiebt. Wer gern zügig durch die Stadt fährt oder am Wochenende kurze, dynamische Touren bevorzugt, findet hier eine klare Identität.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder liefern Fahrspaß, aber auf unterschiedliche Art. Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt in der Abstimmung eher „tourentauglich“: Der Motor unterstützt gleichmäßig und lässt sich sowohl entspannt als auch zügig bewegen. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig unterschiedliche Streckenprofile gefahren werden – von Stadtverkehr bis Landstraße.
Die Triumph Speed Twin 900 steht dagegen stärker für Spontanität. Der Motorcharakter fühlt sich oft unmittelbarer an, was sich vor allem beim Anfahren, beim Herausbeschleunigen aus Kurven und beim dynamischen Fahren bemerkbar macht. Wer gern mit Gefühl statt mit Technik arbeitet, wird den „direkten Draht“ schnell zu schätzen wissen.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die Tracer 7 GT spielt ihre Stärke aus, wenn es darum geht, konstant zu fahren und dabei Reserven zu haben. Ihre Schwäche liegt eher dort, wo maximale Leichtigkeit und „klassische“ Direktheit im Vordergrund stehen: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie „einfach draufsetzen und los“ anfühlt, kann die Yamaha als etwas „systematischer“ wahrnehmen.
Die Speed Twin 900 punktet mit einem sehr stimmigen Fahrgefühl und dem typischen Neo-Retro-Anspruch, der sich auch im Alltag bemerkbar macht. Als mögliche Schwäche kann sich zeigen, dass sie weniger auf lange, windige Strecken ausgelegt wirkt als ein Tourer. Wer regelmäßig weite Strecken fährt, wird die Tracer 7 GT vermutlich als entspannter empfinden.
Ergonomie und Sitzposition: Wie man sich nach 100 Kilometern fühlt
Bei der Ergonomie unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Yamaha Tracer 7 GT ist so ausgelegt, dass man auch über längere Zeit bequem sitzt. Die Sitzposition wirkt eher „aufrecht bis leicht tourig“, wodurch der Rücken entlastet wird und man nicht ständig gegen die Haltung arbeitet. Das ist besonders relevant, wenn man häufig im Verkehr steht oder Touren mit wechselndem Tempo fährt.
Die Triumph Speed Twin 900 bietet eine kompaktere, sportlichere Anmutung. Das kann im Stadtverkehr und auf kurzen Landstraßen ein Vorteil sein, weil das Motorrad schnell „im Körper“ ist. Gleichzeitig kann es bei sehr langen Fahrten stärker auf die individuelle Sitzhaltung ankommen – je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit.
Für wen passt welche Haltung?
Wer häufig lange Strecken fährt oder Wert auf entspannte Arm- und Rückenmuskulatur legt, findet in der Tracer 7 GT meist die passendere Basis. Wer dagegen gern dynamisch fährt, schnell umsetzt und eine kompakte, direkte Sitzhaltung bevorzugt, wird mit der Speed Twin 900 oft zufriedener sein.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die Ausrichtung: Die Tracer 7 GT ist auf Stabilität und kontrolliertes Tempo ausgelegt. Gerade auf längeren Strecken oder bei wechselnden Bedingungen wirkt sie wie ein Motorrad, das Ruhe in die Fahrt bringt. Das hilft, wenn man nicht jedes Detail der Straße „spüren“ möchte, sondern lieber eine gleichmäßige Linie fährt.
Die Speed Twin 900 setzt stärker auf Agilität. Sie fühlt sich oft leichter an, reagiert zügiger auf Lenkimpulse und macht dadurch besonders in Kurven Spaß. Wer gern in engen Kehren fährt oder auf Landstraßen die Linie dynamisch wechselt, wird den Charakter der Triumph als sehr passend empfinden.
Bremsen und Fahrstabilität
Beide Motorräder bringen eine moderne Bremsperformance mit, die für den Alltag und sportliches Fahren ausreicht. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die Tracer 7 GT wirkt tendenziell wie das Motorrad, das auch bei höheren Reisegeschwindigkeiten souverän bleibt. Die Speed Twin 900 ist eher das Bike, das beim „kurz und knackig“ besonders viel Fahrspaß liefert.
Elektronik und Assistenz: Komfort im Hintergrund
Die Yamaha ist in der Regel stärker auf elektronische Unterstützung und Tourenkomfort ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad auf unterschiedliche Situationen reagiert: Fahrmodi und Assistenzfunktionen helfen dabei, das Setup schnell an den eigenen Stil anzupassen. Das ist vor allem dann praktisch, wenn man nicht immer gleich fährt oder wenn Wetter und Straßenbelag wechseln.
Die Triumph setzt ebenfalls auf moderne Technik, wirkt aber in der Gesamtanmutung oft „klassischer“. Das kann ein Vorteil sein, wenn man weniger „Regie“ durch das Motorrad möchte und lieber einen klaren, mechanischen Eindruck sucht. Gleichzeitig kann die Yamaha bei komplexeren Anforderungen – etwa bei wechselnden Bedingungen – den Komfortvorteil ausspielen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln, kurze Wege
Im Alltag zählt, wie gut sich ein Motorrad im Verkehr bewegt, wie leicht es zu handeln ist und wie entspannt man ankommt. Die Speed Twin 900 spielt hier ihre Stärken aus, weil sie kompakt wirkt und sich schnell bewegen lässt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig kurze Strecken gefahren werden oder wenn man im Stadtverkehr öfter umsetzt.
Die Tracer 7 GT kann im Alltag ebenfalls überzeugen, allerdings eher über den Komfort: Schutz, Sitzergonomie und die Art, wie sie auch bei längeren Fahrten „ruhig“ bleibt. Wer Pendeln mit längeren Ausfahrten kombiniert, wird die Yamaha oft als stimmigeres Gesamtpaket sehen.
Touren und Langstrecke: Wer kommt entspannter an?
Für Touren ist die Tracer 7 GT klar im Vorteil. Die Ausrichtung auf längere Strecken zeigt sich in der Gesamthaltung, im Komfortgefühl und in der Art, wie das Motorrad auch bei längerer Fahrt nicht „anstrengend“ wird. Gerade wenn Wind, wechselnde Temperaturen oder längere Autobahnabschnitte eine Rolle spielen, wirkt die Yamaha wie das durchdachtere Werkzeug.
Die Speed Twin 900 kann natürlich auch Touren, aber sie fühlt sich stärker nach „Route mit Charakter“ an: Landstraßen, kurvige Abschnitte und Fahrten, bei denen das Motorrad nicht nur Transportmittel ist, sondern Teil des Erlebnisses. Wer Touren eher als dynamische Ausfahrt versteht, wird die Triumph lieben. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken am Stück fährt, wird die Yamaha vermutlich als entspannter empfinden.
Design und Marken-Feeling: Nicht nur Optik, sondern Identität
Auch wenn es beim Kauf vor allem um Technik geht: Das Motorrad, das man täglich oder regelmäßig fährt, prägt die Motivation. Die Tracer 7 GT wirkt modern, funktional und „reiseorientiert“. Die Speed Twin 900 wirkt dagegen wie ein Statement – klassisch, kompakt und mit viel Stil. Wer sich mit dem Look identifiziert, wird auch im Alltag eher Lust haben, das Motorrad zu nutzen.
Stärken und Schwächen in einem Satz
Die Yamaha Tracer 7 GT ist stark, wenn Vielseitigkeit, Komfort und Tourenfähigkeit zählen. Ihre Schwäche liegt eher darin, dass sie weniger „pur“ wirkt als die Triumph. Die Triumph Speed Twin 900 ist stark, wenn direktes Fahrgefühl, Agilität und Neo-Retro-Charakter im Vordergrund stehen. Ihre mögliche Schwäche zeigt sich eher bei sehr langen, windigen oder stark reisegeprägten Strecken.
Welche Kaufentscheidung passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung wird leichter, wenn man die eigene Nutzung ehrlich einordnet. Wer das Motorrad als Hauptmaschine betrachtet – für Stadt, Landstraße und gelegentlich längere Touren – wird mit der Yamaha Tracer 7 GT häufig die rundere Wahl treffen. Sie ist ein Motorrad, das sich an viele Situationen anpasst und dabei Komfort liefert.
Wer dagegen eher ein Motorrad sucht, das kurzfristig Lust macht, schnell in Fahrt kommt und auf kurvigen Strecken besonders viel Spaß erzeugt, findet in der Triumph Speed Twin 900 eine sehr stimmige Option. Sie ist ideal, wenn das Fahren selbst im Mittelpunkt steht und man nicht zwingend auf maximale Reiseausrichtung achtet.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Touren suchen und dabei Wert auf entspannte Ergonomie, ruhiges Fahrverhalten und modernen Komfort legen. Sie passt besonders gut, wenn längere Strecken regelmäßig vorkommen oder wenn wechselnde Bedingungen den Alltag prägen. Die Triumph Speed Twin 900 ist dagegen die stimmigere Entscheidung für Fahrer, die ein kompakteres, agiles Motorrad mit direktem Charakter bevorzugen. Wer gern dynamisch unterwegs ist, kurvige Strecken liebt und ein Neo-Retro-Gefühl sucht, wird mit der Triumph mehr „Fahrspaß pro Kilometer“ erleben. Kurz gesagt: Tracer 7 GT für Touren-Vielseitigkeit und Komfort, Speed Twin 900 für emotionales, agiles Fahren und klassisches Stilgefühl.