| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 13.250 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- Leistung und Drehmoment
- Leichte Bedienung
- Verarbeitung
- Tourentauglichkeit
- Preis
- Nicht sonderlich handlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 241 | kg |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Länge | 2.150 | mm |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.050 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
| Leistung | 126 PS bei 9.475 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Doppelrohr-Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 43 mm Showa Upside Down-Gabel mit einstellbarer Vorspannung und Druckstufendämpfung (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock mit einstellbarer Vorspannung und Zugstufendämpfung (Federweg 155)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Einarmschwinge mit exzentrischem Kettenspannmechanismus | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmend gelagerte Doppelbremsscheibe, Nissin 4-Kolben-Radialsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Bremssattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
Fazit - was bleibt hängen
Nicht missverstehen: Sie kann das mit dem Touren, aber das ist eigentlich nicht ihr Wesen. Jedes Adventure-Bike ist ein Kompromiss, die Triumph tendiert eindeutig in Richtung Sport. Zusammen mit dieser gewissen Leichtigkeit von Bedienung und dem ganzen Fahrverhalten macht sie es selbst weniger geübten Tourenfahrern einfach, die Welt entspannt zu erkunden. Und dennoch wären diese nicht die geeigneten Piloten der Tiger.Die Vorzüge der Triumph genießt am besten der Biker, der sportlich fahren will. Alles andere ist für die Großkatze, denn trotz des guten Drehmoments animiert die Triumph Tiger 1050 Sport eher dazu, die Fußrasten in Richtung Teer zu schicken, statt mit dem serienmäßigen Tempomaten durch die Gegend zu gondeln.
Für die Stadt ist sie ebenfalls nicht die erste Wahl, das fängt schon mit dem breiten Lenker an und hört mit der Verkleidung nicht auf.
Wer den Tiger und Sport will, im Eiltempo zum Ziel und da jede Menge Spaß haben - bitte sehr, die Triumph steht bereit.
Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als gebrauchtes Modell für 9.990 Euro käuflich zu erwerben.
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Yamaha Tracer 7 GT vs Triumph Tiger Sport 1050 – der Vergleich
Wenn zwei Motorräder aus dem Bereich Sporttourer aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Es geht darum, wie sich ein Bike im Alltag anfühlt, wie souverän es auf längeren Strecken bleibt und wie viel Spaß es in flotteren Momenten macht. Genau das sind die Fragen, die beim Vergleich zwischen der Yamaha Tracer 7 GT und der Triumph Tiger Sport 1050 im Mittelpunkt stehen. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die mehr wollen als „nur“ von A nach B – aber sie setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte.
Grundidee und Charakter: Tour mit Sportfokus
Die Yamaha Tracer 7 GT ist als sportlicher Reisebegleiter gedacht: Sie wirkt alltagstauglich, bietet Komfort und will auf Touren genauso funktionieren wie auf kürzeren Strecken. Die Triumph Tiger Sport 1050 verfolgt ebenfalls den Sporttourer-Gedanken, legt aber spürbar mehr Wert auf den „Triumph-typischen“ Fahrspaß und eine dynamische Abstimmung. Das zeigt sich nicht nur im Gefühl beim Beschleunigen, sondern auch darin, wie das Motorrad in Kurven arbeitet und wie leicht es sich in zügiges Fahren bringen lässt.
Motor und Antrieb: Unterschiedliche Art von Durchzug
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Bikes deutlich. Die Yamaha Tracer 7 GT steht für einen gleichmäßigen, gut dosierbaren Antrieb. Gerade im Alltag und bei wechselnden Geschwindigkeiten wirkt das angenehm: Gasbefehle lassen sich fein abstimmen, und das Motorrad bleibt dabei ruhig und kontrolliert. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn der Verkehr bremst, die Strecke wellig ist oder man einfach entspannt fahren möchte.
Die Triumph Tiger Sport 1050 dagegen vermittelt mehr „Biss“ im sportlichen Bereich. Sie fühlt sich in dem Moment lebendiger an, in dem man das Tempo erhöht und das Motorrad stärker fordert. Der Antrieb wirkt dadurch oft direkter und motiviert zu zügigerem Fahren. Wer häufig kurvige Strecken fährt oder gern dynamisch beschleunigt, bekommt hier ein Motorrad, das schneller in den Spaßmodus kommt.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- Yamaha Tracer 7 GT: Stärken liegen in der gutmütigen Dosierbarkeit und der souveränen Alltagsnutzung. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Vergleich zur Triumph weniger „aggressiv“ wirkt, wenn man maximale Dynamik sucht.
- Triumph Tiger Sport 1050: Stärken liegen in der sportlichen Ansprechcharakteristik und dem stärkeren Impuls beim zügigen Fahren. Schwäche kann sein, dass man für den entspannten Modus etwas mehr „Fahrgefühl“ braucht, um die Dynamik genau passend zu dosieren.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk geht es um mehr als Komfort. Es geht darum, wie das Motorrad auf Unebenheiten reagiert, wie sicher es bei höheren Geschwindigkeiten bleibt und wie leicht es sich in Schräglage bringen lässt. Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt auf längeren Strecken sehr stabil und vermittelt ein Gefühl von „ruhiger Führung“. Das hilft, wenn man viele Kilometer am Stück fährt oder wenn die Straße nicht perfekt ist.
Die Triumph Tiger Sport 1050 spielt ihre Stärken eher in der aktiven Fahrweise aus. Sie lässt sich oft schneller „in die Kurve“ bringen und wirkt dadurch agiler. Wer gern früh bremst, sauber einlenkt und das Motorrad dann zügig durch den Kurvenbogen arbeiten lässt, wird die sportliche Abstimmung schnell zu schätzen wissen.
Kurvengefühl und Alltag
Beide Motorräder können sportlich – aber auf unterschiedliche Weise. Die Yamaha ist häufig die Wahl, wenn man Komfort und Gelassenheit priorisiert, ohne auf Fahrspaß zu verzichten. Die Triumph ist eher die Wahl, wenn man Kurvenfahrten als Hauptprogramm sieht und das Motorrad spürbar „mitarbeiten“ soll.
Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke vs. sportlicher Fokus
Die Sitzposition entscheidet darüber, wie lange man sich wohlfühlt. Die Yamaha Tracer 7 GT zielt auf eine aufrechte, tourentaugliche Haltung. Das macht sie besonders interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die auch nach mehreren Stunden noch entspannt ankommen möchten. Außerdem unterstützt die Ergonomie dabei, den Blick weit nach vorn zu behalten – ein Plus für Sicherheit und Konzentration.
Die Triumph Tiger Sport 1050 wirkt im Vergleich dazu sportlicher. Das kann sich positiv anfühlen, weil das Motorrad dadurch direkter wirkt und man schneller in eine dynamische Fahrhaltung kommt. Gleichzeitig ist das eher ein Vorteil für Menschen, die gern aktiv fahren und die sportliche Position mögen.
Windschutz und Komfort
Gerade bei Touren ist der Windschutz ein echter Unterschied. Die Yamaha Tracer 7 GT ist hier klar auf Langstrecke ausgelegt: Der Wind wird spürbar besser abgefangen, was den Kopf- und Oberkörperbereich entlastet. Die Triumph Tiger Sport 1050 kann ebenfalls komfortabel sein, wirkt aber stärker auf sportliche Nutzung getrimmt. Wer viel Autobahn fährt oder häufig bei wechselnden Wetterbedingungen unterwegs ist, profitiert meist stärker von der tourorientierten Auslegung der Yamaha.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Alltag
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber die Art der Unterstützung kann sich im Fahrgefühl unterscheiden. Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt dabei oft wie ein „Sicherheitsnetz“ für den Alltag: Traktion und Stabilität unterstützen dabei, dass man auch bei wechselnden Bedingungen entspannt fahren kann. Das ist besonders hilfreich, wenn man nicht jedes Mal maximal sportlich unterwegs ist.
Die Triumph Tiger Sport 1050 unterstützt ebenfalls, wirkt aber in der Abstimmung stärker auf sportliche Kontrolle ausgelegt. Das kann sich so anfühlen, als würde das Motorrad in dynamischen Situationen schneller „mitgehen“. Wer gern zügig fährt und die Grenzen auslotet, bekommt hier eine Elektronik, die das Fahrgefühl nicht ausbremst, sondern begleitet.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- Yamaha: Stärken in der alltagstauglichen Unterstützung und dem ruhigen, berechenbaren Verhalten. Schwäche kann sein, dass sportlich ambitionierte Fahrerinnen und Fahrer die Dynamik weniger „herausgefordert“ erleben.
- Triumph: Stärken in der sportlichen Begleitung und dem dynamischen Gesamtgefühl. Schwäche kann sein, dass man die Fahrmodi und die eigene Fahrweise stärker aufeinander abstimmen möchte, um den gewünschten Charakter exakt zu treffen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen bei Tempo
Beim Bremsen zählt vor allem, wie gut man dosieren kann und wie stabil das Motorrad beim Verzögern bleibt. Die Yamaha Tracer 7 GT vermittelt dabei ein sehr kontrolliertes Gefühl. Das ist im Stadtverkehr und auf Landstraßen ein Vorteil, weil man häufig in kurzen Abständen bremsen und wieder beschleunigen muss. Auch bei längeren Abfahrten wirkt das Gesamtpaket oft angenehm berechenbar.
Die Triumph Tiger Sport 1050 kann beim sportlichen Fahren besonders überzeugen. Sie fühlt sich oft „griffig“ an und unterstützt eine aktive Fahrweise. Wer gern spät bremst und das Motorrad dann in die Kurve lenkt, profitiert von dem dynamischen Zusammenspiel aus Bremsgefühl und Fahrwerksarbeit.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den Fahrstil lösen. Beide Motorräder sind ernstzunehmende Sporttourer, aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an.
Yamaha Tracer 7 GT: die passende Wahl für…
- Tourenfahrerinnen und Tourenfahrer, die Komfort und Windschutz stark gewichten
- Menschen, die im Alltag entspannt unterwegs sind und trotzdem sportlich fahren können
- Fahrerinnen und Fahrer, die ein ruhiges, gutmütiges Gesamtpaket suchen
Triumph Tiger Sport 1050: die passende Wahl für…
- Kurvenfans, die ein agileres Handling und mehr sportlichen Impuls möchten
- Fahrerinnen und Fahrer, die gern dynamisch beschleunigen und das Motorrad aktiv bewegen
- Menschen, die sportliche Ergonomie und ein „direkteres“ Fahrgefühl bevorzugen
Fazit:
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf Langstreckenkomfort, ruhiger Stabilität und gut dosierbarer Alltagstauglichkeit liegt. Sie spielt ihre Stärken besonders aus, wenn viel gefahren wird, der Wind eine Rolle spielt und das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen gelassen bleiben soll. Wer ein Sporttourer sucht, der sich wie ein verlässlicher Reisebegleiter anfühlt, wird mit der Yamaha häufig genau richtig liegen.
Die Triumph Tiger Sport 1050 punktet vor allem dort, wo sportliches Fahren im Vordergrund steht: beim agilen Handling, beim lebendigeren Antrieb und bei dem Gefühl, dass das Motorrad in dynamischen Situationen stärker „mitarbeitet“. Wer Kurvenfahrten liebt, gern zügig unterwegs ist und eine sportlichere Sitz- und Fahrcharakteristik bevorzugt, findet in der Triumph oft den größeren Spaßfaktor.
Kurz gesagt: Yamaha für die entspannte Tour mit souveränem Komfort, Triumph für mehr Dynamik und ein direkteres Fahrgefühl.