UVP 19.249 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2006 bis 2013
Mehr Technik geht nicht.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Wahnsinns-Ausstattung
  • strammer Motor
  • Sound von fauchend bis schreiend
  • sehr gutes semiaktives Fahrwerk
  • einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
  • absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
Kontra:
  • Automatik-Modus mit Schwächen
  • technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
Pro:
  • Lasten-Esel
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • große Reichweite
  • gemütliche Sitzposition
  • sehr guter Windschutz
  • geeignet auch für lange und schnelle Autobahn-Passagen
Kontra:
  • schwer, Rangieren problematisch
  • anfälliges ABS

Abmessungen & Gewicht

Gewicht232kg
Radstand1.500mm
Länge2.175mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 845-860 mm
Höhe1.430mm
Gewicht256kg
Radstand1.510mm
Länge2.250mm
Radstand1.510mm
Sitzhöhe: 890-910 mm
Höhe1.470mm

Motor

Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartBoxer 4-Takt
Hubraum1.170ccm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.218km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km
Leistung98 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment115 NM bei 5.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt33Liter
Reichweite600km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorne41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten180/55ZR17
RahmenbauartDreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor
Federung vorneTelelever 41mm Zentralfederbein (Federweg 210)mm
Federung hintenWAD Federbein (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge Paralever
Reifen vorne110/80 R19
Reifen hinten150/70 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm)
Bremsen vorneDopperlscheibe ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 265 mm)

Fazit

Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 19.250€
  • Verfügbarkeit: seit 2023
  • Farben: blau, silber-blau

Fazit - was bleibt hängen

"Hervorragende Offroad-Tauglichkeit bei nochmals gesteigerten Straßeneigenschaften" lautete damals der Pressetext zur neuen Adventure von BMW. Mit Offroad meinten die Schreiberlinge damals vermutlich nicht gerade die Crosspiste mit Sprüngen und tiefen Sand - dazu ist die GS 1200 Adventure schlichtweg zu schwer. Aber dennoch ist dieses Motorrad das ideale Bike für die gaaaanz lange Reise. Den Beweis lieferten Charly Boorman und Ewan McGregor 2007 auf ihrer "Long Way Down" genannten Reise, bei der sie 23.500 Kilometer durch Afrika eben genau auf diesen Maschinen zurückgelegt haben. 
 
Leider sind auch gebrauchte und ältere GS Adventure Bikes nicht ganz billig. Je nach Alter, Laufleistung, Zustand und Ausstattung werden bis zu 13.000 Euro verlangt. Allerdings darf bezweifelt werden, dass solche Preise tatsächlich auch gezahlt werden, aber für eine gute GSA K255 muss man schon mit 8.000 Euro rechnen. Zurück zur Ausgangsfrage: Lohnt sich das? Klares "JA!" unsererseits, denn diese Maschinen halten ewig und bringen auch nach 15 Jahren immer noch jede Menge Freude.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Neupreis: 13.500 € (nackt)
  • Gebraucht: 6.000 bis 13.000 € (je nach Alter und Zustand)
  • Baujahre: 2006-2013
  • Farben: diverse

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Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) vs. BMW R 1200 GS Adventure – Motorradvergleich für Touren und Abenteuer

Wer zwei so bekannte Reise- und Adventure-Motorräder wie die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) und die BMW R 1200 GS Adventure gegeneinander betrachtet, merkt schnell: Beide wollen lange Strecken, Komfort und Alltagstauglichkeit liefern. Trotzdem verfolgen sie unterschiedliche Philosophien. Die Tracer 9 GT Plus wirkt wie ein moderner, straßenorientierter Tourer mit klarer Elektronik- und Assistenz-Fokussierung. Die BMW R 1200 GS Adventure steht dagegen für das klassische GS-Gefühl: viel Hubraum-Charakter, ein sehr breites Einsatzspektrum und ein Konzept, das auf Reisen mit Gepäck und auch auf wechselndem Untergrund ausgelegt ist.

Grundidee im Vergleich: Tourer vs. Reiseenduro

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist in erster Linie ein sportlich-eleganter Reisebegleiter. Sie verbindet eine dynamische Fahrbarkeit mit Komfort-Features, die auf lange Tagesetappen abzielen. Besonders interessant ist dabei die Y-AMT-Ausstattung, die das Handling im Alltag deutlich entspannen kann – etwa im dichten Verkehr oder bei häufigem Anhalten.

Die BMW R 1200 GS Adventure ist dagegen stärker auf das „große Abenteuer“ ausgerichtet. Das Motorrad fühlt sich auf langen Strecken souverän an und ist so konzipiert, dass auch unvorhersehbare Situationen auf der Route nicht sofort zum Problem werden. Die Adventure-Variante bringt dabei ein Reise-Setup mit, das auf Gepäck und Reichweite ausgelegt ist.

Motor und Antrieb: Charakter trifft auf Durchzug

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) setzt auf einen modernen, drehfreudigen Charakter. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Tour nicht nur aus Autobahn besteht, sondern auch aus zügigen Landstraßenabschnitten. Der Antrieb wirkt dabei so abgestimmt, dass sich das Motorrad fein dosieren lässt – sowohl beim entspannten Cruisen als auch beim dynamischeren Fahren.

Die BMW R 1200 GS Adventure spielt ihre Stärken eher über den klassischen Boxer-Charakter und den spürbaren Durchzug aus. Gerade bei gleichmäßigem Tempo oder beim Herausbeschleunigen aus Kurven wirkt das Setup sehr souverän. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder lange Strecken mit konstantem Rhythmus fährt, profitiert von dem „einfach läuft“-Gefühl, das viele GS-Fahrer schätzen.

Unterm Strich: Die Yamaha wirkt oft „leichter“ im Ansprechverhalten und eignet sich gut für abwechslungsreiche Fahrprofile. Die BMW punktet stärker mit dem Reise-Feeling und dem kräftigen, gutmütigen Vortrieb, der auch unter Last angenehm bleibt.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung bei Yamaha, bewährtes System bei BMW

Bei der Yamaha Tracer 9 GT Plus ist die Elektronik ein zentraler Bestandteil des Gesamtkonzepts. Gerade in Kombination mit dem Y-AMT wird das Motorrad im Alltag spürbar stressfreier. Das System nimmt Arbeit ab, ohne das Fahrgefühl komplett zu „entkoppeln“. Dadurch bleibt das Motorrad auch auf langen Etappen gut beherrschbar, weil weniger Konzentration in das Getriebe fließt.

Die BMW R 1200 GS Adventure setzt ebenfalls auf Elektronik, die auf Sicherheit und Fahrbarkeit ausgelegt ist. Im Vergleich wirkt das BMW-Paket oft wie ein „bewährter Begleiter“: Die Regelungen greifen harmonisch ein, ohne dass sich das Motorrad in den Hintergrund drängt. Besonders auf wechselndem Untergrund ist das Zusammenspiel aus Traktion, Fahrmodi und Fahrwerksabstimmung ein echter Vorteil.

Stärken und Schwächen im Vergleich: Yamaha liefert mit dem Y-AMT und dem Tourenfokus eine sehr moderne, alltagstaugliche Unterstützung. BMW ist in der Praxis häufig dann im Vorteil, wenn es um das sichere Handling auf unterschiedlichen Untergründen und um das klassische GS-Gesamtpaket geht.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Reise-Souveränität

Das Fahrwerk der Yamaha Tracer 9 GT Plus zielt auf ein ausgewogenes Verhältnis aus Komfort und sportlicher Kontrolle. In Kurven fühlt sich das Motorrad stabil an, ohne dabei zu träge zu wirken. Gerade wenn die Strecke wellig ist oder die Fahrbahn wechselt, zeigt sich, dass die Abstimmung auf lange Fahrten ausgelegt ist: Das Motorrad bleibt berechenbar, und die Linie lässt sich gut halten.

Die BMW R 1200 GS Adventure ist dagegen stärker auf „Souveränität unter allen Bedingungen“ ausgelegt. Das Motorrad vermittelt viel Ruhe, auch wenn die Straße nicht perfekt ist. Mit Gepäck und auf längeren Etappen spielt die BMW ihre Stärke aus: Sie wirkt wie ein stabiler Reiseanker, der nicht ständig nachjustiert werden muss.

Schwächepotenzial: Die Yamaha kann je nach Beladung und Fahrstil noch stärker in Richtung sportlicheres Handling gehen, während die BMW bei sehr sportlicher Gangart eher den Charakter eines Reiseenduros zeigt. Wer also primär kurvenbetont und dynamisch unterwegs ist, findet in der Yamaha oft den direkteren Zugriff. Wer dagegen viel Strecke macht und dabei auch mal „anders“ fährt, profitiert von der BMW-Stabilität.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag

Bei beiden Motorrädern spielt das Thema Bremsen eine wichtige Rolle, weil es im Reisealltag ständig gebraucht wird: beim Anbremsen vor Ortschaften, bei Regen oder wenn sich die Verkehrssituation plötzlich ändert. Im Vergleich zeigt sich, dass die Yamaha Tracer 9 GT Plus ein sehr gut dosierbares Bremsgefühl vermittelt. Das hilft besonders dann, wenn man häufig in wechselnden Geschwindigkeiten fährt und das Motorrad fein kontrollieren möchte.

Die BMW R 1200 GS Adventure punktet ebenfalls mit einem stabilen Bremsverhalten, das sich gut anfühlt, wenn es „ernst“ wird. Gerade auf unebenem Untergrund oder bei wechselnden Haftbedingungen ist das Zusammenspiel aus Systemunterstützung und Fahrwerksruhe entscheidend. Das Motorrad wirkt dabei oft wie ein Sicherheitsnetz, das die Kontrolle erleichtert.

Ergonomie und Sitzposition: Wer lange fährt, merkt den Unterschied

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus bietet eine Sitzposition, die auf Touren ausgelegt ist: nicht zu sportlich, aber auch nicht komplett entspannt wie bei reinen Cruiser-Konzepten. Das macht sie interessant für Fahrerinnen und Fahrer, die den ganzen Tag unterwegs sind und dabei trotzdem eine gewisse Aktivität im Fahrstil behalten wollen.

Die BMW R 1200 GS Adventure ist ergonomisch ebenfalls auf lange Strecken ausgelegt. Gleichzeitig wirkt sie oft „aufrecht und präsent“, was vielen Fahrern auf Reisen entgegenkommt. Gerade bei längeren Pausen zwischen den Etappen oder bei wechselnden Fahrbahnen kann diese aufrechte Haltung angenehm sein.

Im Vergleich gilt: Yamaha wirkt häufig etwas „toureriger“ im Sinne von dynamischerem Komfort. BMW wirkt stärker wie ein Reiseenduro, das auch bei längeren Offroad-ähnlichen Situationen (oder zumindest Schotterabschnitten) die Kontrolle erleichtert.

Reisetauglichkeit: Gepäck, Alltag und Reichweite

Beide Motorräder sind für Reisen gemacht, aber auf unterschiedliche Weise. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist besonders dann stark, wenn die Tour aus vielen unterschiedlichen Straßenarten besteht: Stadt, Landstraße, Autobahn und kurvige Abschnitte. Das Motorrad bleibt dabei gut handhabbar und vermittelt ein modernes Reisegefühl.

Die BMW R 1200 GS Adventure ist im Reisealltag oft dann im Vorteil, wenn viel Gepäck dabei ist und die Route nicht immer planbar bleibt. Das Adventure-Konzept ist darauf ausgelegt, dass das Motorrad auch dann noch souverän wirkt, wenn die Bedingungen „einfach nicht perfekt“ sind. Dadurch eignet sich die BMW besonders für Fahrer, die gern flexibel bleiben und nicht nur auf Asphalt unterwegs sind.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

  • Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT): Stärken liegen in der modernen Toureninszenierung, der gut dosierbaren Fahrbarkeit und dem Komfortgewinn durch das Y-AMT. Schwächepotenzial zeigt sich eher dann, wenn ein sehr klassisches Reiseenduro-Feeling mit maximaler „Alles-kann-ich“-Anmutung im Vordergrund steht.
  • BMW R 1200 GS Adventure: Stärken liegen in der Reise-Souveränität, dem GS-typischen Charakter und der sehr stimmigen Gesamtbalance für lange Strecken mit wechselnden Bedingungen. Schwächepotenzial zeigt sich eher bei Fahrern, die eine besonders agile, straßenbetonte Dynamik suchen und dabei weniger Wert auf das klassische Reiseenduro-Setup legen.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist besonders passend für Menschen, die viel Tour fahren, dabei gern zwischen entspanntem Cruisen und zügigem Fahren wechseln und den Komfort im Alltag spürbar erhöhen möchten. Wer im Verkehr weniger schalten will, aber trotzdem ein Motorrad möchte, das sich auf der Straße lebendig anfühlt, trifft mit der Yamaha häufig genau die richtige Wahl.

Die BMW R 1200 GS Adventure passt am besten zu Fahrern, die ein Reiseenduro suchen, das für lange Distanzen gemacht ist und auch dann überzeugt, wenn die Route nicht nur aus glattem Asphalt besteht. Wer viel mit Gepäck unterwegs ist, flexibel plant und ein Motorrad möchte, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt, findet in der BMW oft die stimmigere Lösung.

Fazit:

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf moderner Tourenfahrbarkeit, Komfort im Alltag und einem dynamischen, straßenorientierten Charakter liegt. Das Y-AMT-Konzept macht das Motorrad besonders attraktiv für lange Etappen und für Situationen, in denen häufiges Anfahren und Rangieren den Fahrspaß sonst ausbremsen würde. Wer gern abwechslungsreich fährt und dabei ein leicht zu kontrollierendes Motorrad sucht, wird mit der Yamaha sehr zufrieden sein.

Die BMW R 1200 GS Adventure ist die passendere Option, wenn das Motorrad vor allem als Reiseenduro gedacht ist: souverän, robust im Gesamteindruck und stark darin, auch bei wechselnden Bedingungen Ruhe und Sicherheit zu vermitteln. Für längere Reisen mit Gepäck und für Fahrer, die flexibel bleiben wollen, spielt die BMW ihre Stärken besonders deutlich aus. Kurz gesagt: Yamaha für tourenbetonte Dynamik und Komfort, BMW für klassisches Reiseenduro-Feeling und maximale Reise-Souveränität.

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