UVP 19.249 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 13.100 €
Baujahr von 2007 bis 2017
Mehr Technik geht nicht.
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BMW R 1200 R: Die Allzweckwaffe von BMW
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Pro und Kontra

Pro:
  • Wahnsinns-Ausstattung
  • strammer Motor
  • Sound von fauchend bis schreiend
  • sehr gutes semiaktives Fahrwerk
  • einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
  • absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
Kontra:
  • Automatik-Modus mit Schwächen
  • technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
Pro:
  • für eine Boxer-Maschine relativ leicht
  • kräftiger Motor mit Charakter
  • als agiler Tourer aufrüstbar
  • kein Technik-Overload
  • sicheres Fahrgefühl
Kontra:
  • nicht ganz billig
  • Windschutz unterirdisch

Abmessungen & Gewicht

Gewicht232kg
Radstand1.500mm
Länge2.175mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 845-860 mm
Höhe1.430mm
Gewicht232kg
Radstand1.515mm
Länge2.165mm
Radstand1.515mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.300mm

Motor

Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartBoxer
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungLuft
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.218km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km
Leistung125 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite363km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorne41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten180/55ZR17
Rahmenbauartzweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor
Federung vorneUpside-Down 45 mm (Federweg 140)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenParalever
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 276 mm)

Fazit

Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 19.250€
  • Verfügbarkeit: seit 2023
  • Farben: blau, silber-blau

Fazit - was bleibt hängen

Wunderbar, diese BMW R1200 R. Nicht nur schön, schnell und sicher, sondern auch potent genug für eine Alpentour. Dazu braucht es natürlich ein Koffersystem, welches bei BMW ganz schön ins Geld geht. Und eben eine Tourenscheibe, die im Zweitmarkt (z.B. MRA) für etwa 150 Euro zu haben ist. So ausgerüstet dürfte man in den Bergen den anderen Bikern ganz schön um die Ohren fahren, denn die 1200er bringt alles mit, was es dafür braucht: Kraft, Agilität, Wendigkeit und vor allem das Gefühl der Sicherheit, dass einem mit diesem Bike eigentlich nicht viel passieren kann. 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.000€
  • Gebraucht (7 Jahre alt): 8.000€
  • Baujahre: 2006-2014
  • Farben: weiß, mattgrau, schwarz, blau, rot

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Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) vs. BMW R 1200 R – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber am Ende sehr unterschiedliche Schwerpunkte setzen, lohnt sich ein genauer Blick. Der Vergleich zwischen der Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) und der BMW R 1200 R zeigt genau das: Die eine Maschine ist klar auf Touren, Komfort und moderne Assistenz ausgelegt, die andere auf den klassischen Charakter eines Boxers und ein besonders direktes Fahrgefühl. Beide können im Alltag überzeugen – aber auf unterschiedliche Art.

Grundcharakter: Tourenorientiert vs. klassisch-direkt

Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT): Reise mit moderner Handschrift

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist als Reise-Tourer gedacht. Schon das Gesamtpaket wirkt darauf abgestimmt, lange Strecken entspannt zu fahren: Die Sitzposition ist auf Komfort ausgelegt, die Verkleidung hilft beim Windmanagement, und die Ausstattung zielt auf Alltagstauglichkeit und Routine ab. Besonders spannend ist dabei die Kombination aus Touring-Fokus und dem Y-AMT-Getriebe, das das Fahren im Alltag spürbar erleichtern kann – vor allem im Stadtverkehr oder bei zäh fließendem Verkehr.

BMW R 1200 R: Boxer-Feeling und spürbare Direktheit

Die BMW R 1200 R steht für den klassischen Ansatz: ein Motorrad, das sich nicht verstecken muss, sondern seine Stärken aus dem Motorcharakter und dem Fahrwerkserlebnis zieht. Der Boxer prägt das Gefühl beim Beschleunigen und beim Durchfahren von Kurven. Dazu kommt eine eher „unverkleidete“ bzw. freiere Silhouette, die das Motorrad leichter wirken lässt und das Handling im Alltag oft sehr agil erscheinen lässt. Wer ein Motorrad sucht, das sich natürlich anfühlt und nicht nur „funktioniert“, sondern auch Spaß macht, findet hier eine klare Richtung.

Motor & Antrieb: Wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus wirkt wie ein Reise-Motorpaket, das gleichmäßig und souverän durchzieht. Die BMW R 1200 R setzt stärker auf den typischen Boxer-Drive, der sich beim Anfahren, beim Herausbeschleunigen aus Kurven und beim Fahren mit wechselnden Lastzuständen besonders charaktervoll anfühlt.

Auch das Getriebe spielt eine Rolle: Während die Tracer mit Y-AMT Komfort und Entlastung in den Vordergrund stellt, setzt die BMW auf ein traditionelleres Fahrgefühl. Das kann je nach Vorlieben ein Vorteil sein: Wer häufig stop-and-go fährt oder einfach weniger Schaltarbeit möchte, profitiert von der Yamaha-Philosophie. Wer dagegen ein Motorrad „mit Gefühl“ steuern will und das Schalten als Teil des Fahrspaßes sieht, wird mit der BMW oft glücklicher.

Fahrwerk & Handling: Stabilität auf Strecke vs. Agilität im Alltag

Tracer: ruhiger Geradeauslauf und Tourenkomfort

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist auf entspannte Kilometer ausgelegt. Das Fahrwerk und die Gesamtgeometrie zielen darauf, dass das Motorrad auf langen Strecken ruhig bleibt und Unebenheiten gut abfedert. Gerade wenn die Strecke länger wird oder das Tempo konstant bleibt, spielt die Touring-Ausrichtung ihre Stärken aus. Dazu kommt die Verkleidung, die den Fahrer spürbar entlasten kann, weil weniger Wind direkt auf den Oberkörper trifft.

BMW: leichtes Gefühl, klare Rückmeldung

Die BMW R 1200 R wirkt im Vergleich oft „direkter“. Das Handling kann besonders in der Stadt und auf kurvigen Landstraßen überzeugen, weil das Motorrad wendig und gut kontrollierbar erscheint. Die Rückmeldung aus dem Fahrwerk und der Antriebskonfiguration vermittelt ein eher unmittelbares Fahrgefühl. Wer häufig kurze Strecken fährt, gern spontan unterwegs ist oder das Motorrad als „Werkzeug für Kurven“ nutzt, wird die BMW-Charakteristik häufig als Vorteil sehen.

Elektronik & Assistenz: Moderne Unterstützung vs. bewährte Bedienlogik

Beide Motorräder bringen Elektronik mit, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus setzt stärker auf Touring-Assistenz und Komfortfunktionen, die das Fahren über längere Zeit angenehmer machen können. Dazu passt auch die Idee, dass das Motorrad in unterschiedlichen Situationen „einfach“ zu fahren ist – besonders, wenn man nicht ständig an der Technik herumoptimieren möchte.

Die BMW R 1200 R wirkt dagegen oft wie ein Motorrad, bei dem die Elektronik den Charakter unterstützt, aber nicht die komplette Fahridentität überlagert. Das kann ein Plus sein, wenn man eine klare, nachvollziehbare Bedienlogik bevorzugt und das Motorrad lieber „hands-on“ steuert. Je nach Fahrstil kann das den Unterschied machen: mehr Komfort und Automatisierung auf der Yamaha-Seite, mehr Direktheit und klassisches Fahrgefühl auf der BMW-Seite.

Komfort & Ergonomie: Windschutz, Sitzgefühl und Alltagstauglichkeit

Im Komfortvergleich ist die Yamaha Tracer 9 GT Plus klar im Vorteil, wenn es um Touren geht. Die Kombination aus Verkleidung, Touring-Ausrichtung und dem insgesamt auf Langstrecke ausgelegten Konzept sorgt dafür, dass sich das Motorrad auch bei längeren Fahrten weniger anstrengend anfühlen kann. Dazu kommt das Y-AMT, das im Alltag häufig Zeit und Konzentration spart.

Die BMW R 1200 R punktet eher dort, wo „weniger mehr“ gilt: Das Motorrad wirkt leichter im Handling, die Sitzposition kann für viele Fahrer sehr natürlich sein, und die offene Bauweise sorgt für ein unmittelbares Fahrgefühl. Für kurze bis mittlere Strecken oder für Fahrten, bei denen Kurven und Dynamik im Vordergrund stehen, ist die BMW oft die passendere Wahl.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) – Stärken

  • Touring-Fokus: Komfort und Windmanagement sind auf lange Strecken ausgelegt.
  • Entlastung im Alltag: Das Y-AMT kann das Fahren besonders im Stadtverkehr angenehmer machen.
  • Moderne Gesamtanmutung: Elektronik und Ausstattung wirken wie ein durchdachtes Paket für vielseitige Einsätze.

Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) – mögliche Schwächen

  • Wer ein möglichst „puristisches“ Fahrgefühl ohne Assistenz bevorzugt, könnte die Touring-Ausrichtung als weniger kompromisslos empfinden.
  • Für sehr kurze Fahrten kann der Komfortfokus manchmal „overkill“ wirken – je nach Erwartung.

BMW R 1200 R – Stärken

  • Boxer-Charakter: Der Motor prägt das Fahrgefühl und macht das Motorrad besonders stimmig.
  • Direktes Handling: Agilität und Rückmeldung können im Alltag und auf Landstraßen überzeugen.
  • Klassische Bedienlogik: Elektronik unterstützt, ohne den Fahrcharakter zu überdecken.

BMW R 1200 R – mögliche Schwächen

  • Für lange Autobahn- oder Überlandetappen kann der Touring-Komfort der Yamaha im Vorteil sein.
  • Wer maximale Automatisierung und „weniger Arbeit“ im Verkehr sucht, findet bei der Yamaha mit Y-AMT eher die passende Philosophie.

Für wen lohnt sich welcher Vergleich?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist besonders attraktiv, wenn Touren, Komfort und moderne Unterstützung im Vordergrund stehen. Sie passt gut zu Fahrern, die gern längere Strecken fahren, dabei möglichst entspannt bleiben möchten und im Alltag die Entlastung durch das Y-AMT schätzen.

Die BMW R 1200 R ist dagegen eine starke Wahl, wenn das Motorrad vor allem Spaß machen soll: Kurven, spontane Ausfahrten, ein direktes Gefühl und der charaktervolle Boxer stehen im Mittelpunkt. Wer ein Motorrad sucht, das sich „echt“ anfühlt und weniger wie ein technisches Komfortpaket wirkt, wird mit der BMW häufig besser bedient.

Fazit:

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist die bessere Wahl für alle, die ein Touring-Motorrad mit moderner Unterstützung suchen: komfortorientiert, windgeschützt und mit dem Y-AMT, das den Alltag spürbar entspannen kann. Wer häufig längere Strecken fährt oder im Verkehr weniger Schaltarbeit möchte, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.

Die BMW R 1200 R passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die den klassischen Charakter lieben: Boxer-Feeling, direkte Rückmeldung und ein agiles Handling für Stadt und Land. Für Kurvenfahrten, spontane Touren und ein Motorrad, das sich unkompliziert und „hands-on“ anfühlt, ist die BMW oft die passendere Entscheidung.

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