| UVP | 19.249 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 11.490 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Wahnsinns-Ausstattung
- strammer Motor
- Sound von fauchend bis schreiend
- sehr gutes semiaktives Fahrwerk
- einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
- absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
- Automatik-Modus mit Schwächen
- technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
- Fahrwerk
- Leistungsstarker Motor
- Bremsen
- Bedienung
- Soziuskomfort
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.154 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.061 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 821 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 109 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 87 NM bei 7.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 225 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung hinten | Monofederbein | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.
MotorradTest.de auf YouTube
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) vs. Ducati Monster 821 – Vergleich
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, wird der Vergleich besonders spannend: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist auf Touring, Komfort und Alltag mit klarer Reise-Ausrichtung ausgelegt. Die Ducati Monster 821 dagegen steht für puren Naked-Bike-Charakter, direktes Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das schnell Lust auf Kurven macht. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle anhand der typischen Vergleichspunkte schlagen – von Motor und Getriebe über Fahrwerk und Bremsen bis hin zu Ergonomie und Elektronik.
Grundcharakter: Touring-Reise vs. Naked-Agilität
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus wirkt wie ein Motorrad, das für längere Strecken gemacht ist: Die Sitzposition ist so gestaltet, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt unterwegs ist. Dazu passt der Fokus auf Komfort und eine Ausstattung, die den Alltag und längere Touren leichter macht.
Die Ducati Monster 821 ist dagegen ein Motorrad, das sich schnell „leicht“ anfühlt. Die kompakter wirkende Silhouette und die typische Naked-Übersetzung sorgen für ein unmittelbares Fahrgefühl. Wer gern dynamisch fährt, findet hier eine Maschine, die sich ohne großes Setup in den Fahrmodus bringt.
Motor und Antrieb: Drehfreude vs. Charakter
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT)
Die Tracer 9 GT Plus setzt auf einen Motor, der in der Praxis vor allem durch Durchzug und Alltagstauglichkeit punktet. Gerade im Vergleich zeigt sich: Während die Ducati eher auf „Anschieben“ und sportliche Direktheit ausgelegt ist, spielt die Yamaha ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um gleichmäßiges Tempo, entspanntes Fahren und souveräne Beschleunigung geht. Das Getriebe mit Y-AMT nimmt dabei spürbar Arbeit aus dem Fahralltag – besonders im Stadtverkehr oder bei zähflüssigem Verkehr.
Ducati Monster 821
Die Monster 821 liefert einen Motorcharakter, der sich stärker nach „Naked-Sport“ anfühlt: Das Ansprechverhalten wirkt direkter, das Motorrad reagiert spürbar auf Gasbefehle. Im Vergleich wird deutlich, dass die Ducati vor allem dort Spaß macht, wo man aktiv fährt – also beim Herausbeschleunigen aus Kurven, beim zügigen Wechsel zwischen Last und Schub und bei dynamischen Passagen.
Getriebe und Fahrbarkeit: Komfortvorteil vs. sportliche Kontrolle
Ein zentraler Unterschied liegt im Getriebeansatz. Die Yamaha mit Y-AMT bietet im Alltag einen Komfortgewinn: Schalten wird reduziert, die Konzentration bleibt stärker auf Linie, Verkehr und Strecke. Das macht die Tracer 9 GT Plus besonders attraktiv für Fahrer, die viel unterwegs sind und nicht jedes Mal „arbeiten“ möchten.
Die Ducati Monster 821 setzt dagegen auf das klassische Naked-Konzept: Wer gern selbst schaltet und die Kontrolle über den Antrieb spürt, bekommt ein Motorrad, das sich dafür anbietet. Im Vergleich zeigt sich: Die Yamaha ist im Stop-and-Go und auf langen Strecken entspannter, die Ducati ist im sportlichen Rhythmus unmittelbarer.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Wendigkeit im Alltag
Bei der Yamaha Tracer 9 GT Plus steht die Stabilität im Vordergrund. Das Fahrwerk unterstützt ein ruhiges, sicheres Gefühl – besonders bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn die Strecke nicht perfekt ist. Dadurch wirkt die Yamaha wie ein „Reisemittel“, das auch bei wechselnden Bedingungen gelassen bleibt.
Die Ducati Monster 821 spielt ihre Stärken eher in der agilen Bewegung aus. Das Handling wirkt leichtfüßiger, das Motorrad lässt sich schneller in Schräglage bringen und unterstützt einen Fahrstil, der auf Kurven und spontane Richtungswechsel setzt. Wer häufig in der Stadt oder auf kurvigen Landstraßen unterwegs ist, spürt hier schnell den Vorteil.
Bremsen und Sicherheit: Leistungsgefühl im Vergleich
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich ein typisches Bild: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus zielt auf ein kontrolliertes, berechenbares Bremsverhalten ab, das zu Touring und Alltag passt. Die Ducati Monster 821 wirkt im Bremsgefühl oft „sportlicher“ – mit einem Druckpunkt, der zum aktiven Fahren einlädt. Beide Motorräder sind auf einem Niveau, das zügiges Fahren ermöglicht, aber die Charakteristik ist unterschiedlich: Yamaha eher souverän und entspannend, Ducati eher direkt und fahrerorientiert.
Elektronik und Assistenz: Touring-Ausstattung vs. Naked-Fokus
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist im Elektronikbereich klar auf Komfort und Unterstützung ausgelegt. Fahrmodi, Assistenzfunktionen und die insgesamt „touringtypische“ Abstimmung sorgen dafür, dass sich das Motorrad an unterschiedliche Situationen anpassen kann. Das ist besonders hilfreich, wenn Wetter, Beladung oder Fahrtempo variieren.
Die Ducati Monster 821 setzt stärker auf das unmittelbare Fahrerlebnis. Elektronik ist vorhanden, aber der Schwerpunkt liegt weniger auf maximaler Assistenz und mehr auf dem, was das Naked-Bike ausmacht: direkte Rückmeldung und ein Fahrgefühl, das nicht zu sehr „dazwischenfunkt“.
Ergonomie und Alltag: Langstrecke entspannt vs. Stadtkompakt
Bei der Yamaha ist die Ergonomie auf längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass man auch bei längeren Etappen nicht automatisch in eine verkrampfte Haltung rutscht. Dazu passt die Reiseausrichtung: Das Motorrad fühlt sich an wie ein Begleiter, der auch mit Gepäck und längeren Tagesetappen funktioniert.
Die Ducati ist dagegen kompakter im Auftreten. Die Sitzposition ist sportlicher, das Motorrad wirkt dadurch „präsenter“. Das ist im Alltag ein Vorteil, wenn kurze Wege, enge Straßen oder häufiges Rangieren anstehen. Gleichzeitig ist das Fahrgefühl stärker auf den aktiven Fahrer zugeschnitten.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT)
- Stärken: Komfort und Touring-Feeling, souveräner Alltagsdurchzug, Entlastung durch Y-AMT, ruhiges Fahrverhalten auf Strecke, Elektronik-Unterstützung für unterschiedliche Bedingungen.
- Schwächen: Wer ein sehr „leichtes“ Naked-Handling sucht, kann die Yamaha im Vergleich als weniger verspielt empfinden; der Fokus liegt klar auf Reise statt auf maximaler Agilität.
Ducati Monster 821
- Stärken: Direktes Ansprechverhalten, sportliches Fahrgefühl, agiles Handling für Kurven und Stadt, Naked-Charakter mit viel Emotion.
- Schwächen: Für lange Touren kann die sportlichere Ergonomie weniger entspannend wirken; im Komfort- und Assistenzfokus ist die Yamaha im Vergleich stärker aufgestellt.
Welche Wahl passt besser?
Im Vergleich wird schnell klar, dass beide Motorräder ihre Berechtigung haben – aber für unterschiedliche Prioritäten. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist besonders dann die bessere Wahl, wenn viele Kilometer geplant sind, wenn der Alltag häufig Stop-and-Go enthält oder wenn ein Motorrad gesucht wird, das mit Elektronik und Komfort den Stress reduziert. Die Ducati Monster 821 passt besser, wenn Kurven, Dynamik und ein unmittelbares Fahrgefühl im Vordergrund stehen und wenn das Motorrad vor allem für kürzere, lebendige Fahrten genutzt wird.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist das Motorrad für alle, die ein touringorientiertes Gesamtpaket möchten: komfortable Ergonomie, souveräner Durchzug und ein spürbarer Alltagsschub durch das Y-AMT. Wer viel fährt, gerne entspannt unterwegs ist und dabei nicht auf Unterstützung durch Elektronik verzichten will, findet hier die stimmigere Wahl. Die Ducati Monster 821 gewinnt dagegen dort, wo direktes Fahrgefühl zählt: beim aktiven Fahren, in der Stadt und auf kurvigen Strecken. Wer ein Naked Bike sucht, das schnell reagiert und Emotion liefert, wird mit der Ducati mehr „Biss“ spüren. Kurz gesagt: Reise und Komfort sprechen für die Yamaha, Agilität und Fahrspaß für die Ducati.