| UVP | 19.249 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 14.990 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Wahnsinns-Ausstattung
- strammer Motor
- Sound von fauchend bis schreiend
- sehr gutes semiaktives Fahrwerk
- einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
- absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
- Automatik-Modus mit Schwächen
- technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
- Motor
- Windschutz
- Fahrstabilität
- Sound
- Quickshifter
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
| Gewicht | 210 | kg |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 97 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.
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Yamaha Tracer 9 GT Plus Y-AMT vs Ducati Supersport S: Motorradvergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wer zwischen einer sportlich orientierten Reise- und einer kompromisslosen Supersport-Philosophie schwankt, landet schnell bei zwei spannenden Kandidaten: der Yamaha Tracer 9 GT Plus Y-AMT und der Ducati Supersport S. Beide Motorräder wirken auf den ersten Blick wie „die richtige Wahl“ – aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten. Die Tracer 9 GT Plus steht für souveräne Vielseitigkeit, Komfort und moderne Assistenz. Die Supersport S dagegen setzt stärker auf sportliche Linie, kompaktere Ausrichtung und ein Fahrgefühl, das deutlich nach „Kurve“ ruft.
Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Zusammenspiel aus Motorcharakter, Fahrwerk, Bremsen, Elektronik und Ergonomie unterscheiden. Dabei werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder herausgearbeitet – und vor allem: welche Art von Fahrprofil besser zu welchem Motorrad passt.
Grundcharakter: Reise-Vielseitigkeit vs. Supersport-Fokus
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus Y-AMT ist als sportlicher Tourer gedacht, der lange Strecken genauso gut kann wie dynamische Ausfahrten. Das Konzept zielt auf ein Motorrad, das im Alltag entspannt bleibt, aber bei Bedarf spürbar zupackt. Die GT-Plus-Ausrichtung unterstreicht dabei den Anspruch, Komfort und Technik zusammenzubringen.
Die Ducati Supersport S dagegen ist stärker auf sportliche Performance ausgelegt. Das Motorrad wirkt kompakter, die Sitzposition ist sportlicher und die Abstimmung zielt auf zügiges Fahren. Wer sich eher nach „direktem“ Feedback sehnt und das Motorrad als Werkzeug für Kurvenfahrten sieht, findet in der Supersport S eine klare Richtung.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem der Unterschied im Charakter: Die Tracer 9 GT Plus ist so ausgelegt, dass sie kraftvoll und gleichzeitig alltagstauglich wirkt. Der Antrieb liefert gleichmäßige Schubbereitschaft, wodurch sich auch längere Fahrten ohne ständiges „Nacharbeiten“ angenehm gestalten. Gerade im Stadtverkehr oder auf Landstraßen spielt das eine große Rolle: Das Motorrad bleibt gut kontrollierbar, ohne dass ständig hohe Drehzahlen nötig sind.
Die Ducati Supersport S setzt dagegen stärker auf ein sportliches Ansprechverhalten. Der Motor fühlt sich in der Regel dann besonders stimmig an, wenn die Fahrt dynamischer wird und die Drehzahlzone genutzt wird. Das macht die Supersport S besonders attraktiv für Fahrer, die Kurvenfahrten bewusst „ausfahren“ und das Motorrad gerne im aktiven Fahrmodus bewegen.
Getriebe- und Schaltgefühl: Automatik-Option vs. sportliche Direktheit
Ein zentraler Unterschied ist die Ausrichtung beim Schalten: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist mit Y-AMT (Automatik- bzw. Assistenzlogik) gedacht, wodurch sich das Fahrgefühl im Alltag deutlich entspannen kann. Das ist vor allem dann ein Vorteil, wenn viel Stop-and-Go oder zähes Tempo auf dem Programm steht. Gleichzeitig bleibt die Yamaha so konzipiert, dass sie auch bei sportlicherer Gangart nicht „träge“ wirkt.
Die Ducati Supersport S setzt auf das klassische sportliche Fahrerlebnis: Das Schalten gehört hier stärker zum Gesamtpaket. Wer den direkten Kontakt zum Antrieb mag, bekommt genau das – und fühlt sich beim Beschleunigen und beim Wechseln der Lastzustände meist sehr „im Takt“.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Tour vs. Agilität in der Kurve
Im Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Zielsetzung beider Motorräder. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Bedingungen souverän zu bleiben. Das Motorrad wirkt dadurch besonders auf längeren Strecken ruhig und kontrolliert. Unebenheiten werden meist so verarbeitet, dass der Fahrer weniger „arbeiten“ muss – ein klarer Pluspunkt, wenn die Tour nicht nur aus einer perfekten Asphaltbahn besteht.
Die Ducati Supersport S ist dagegen spürbar kurvenorientierter. Das Handling wirkt agiler, die Linie lässt sich zügig aufbauen und das Motorrad lädt schneller zum sportlichen Fahren ein. Gerade auf kurvigen Strecken kann das ein echter Vorteil sein, weil das Motorrad schneller „mitdenkt“ und das Gefühl von Präzision stärker im Vordergrund steht.
Reifen, Geometrie und Fahrgefühl
Beide Motorräder können sportlich – aber auf unterschiedliche Art. Die Yamaha spielt ihre Stärken eher in der Kombination aus Stabilität und Komfort aus. Die Ducati punktet stärker mit dem unmittelbaren Kurvengefühl und dem sportlichen „Flow“. Wer häufig lange Strecken fährt und dabei nicht jedes Mal das Fahrwerk „hart“ ausreizen möchte, wird die Yamaha oft als entspannter empfinden. Wer dagegen Kurvenfahrten priorisiert und das Motorrad gerne dynamisch bewegt, wird die Ducati als direkter erleben.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es weniger um „besser oder schlechter“, sondern um das passende Gesamtgefühl. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus wirkt in der Regel darauf ausgelegt, konsequent und berechenbar zu verzögern. Das ist besonders wertvoll, wenn die Fahrt nicht nur aus sportlichen Bremsmanövern besteht, sondern auch aus Alltagssituationen, in denen man schnell reagieren muss.
Die Ducati Supersport S ist stärker auf sportliche Verzögerung und präzises Dosieren ausgelegt. Das kann sich so anfühlen, dass das Motorrad beim Bremsen „klarer“ in die gewünschte Linie geht. Wer gerne zügig fährt und das Motorrad aktiv steuert, profitiert davon häufig spürbar.
Elektronik und Assistenz: Komfort vs. sportliche Unterstützung
Beide Motorräder bringen moderne Elektronik mit, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus wirkt wie ein Paket aus Fahrkomfort und Assistenz: Elektronik hilft dabei, das Motorrad in vielen Situationen stabil und gut beherrschbar zu halten. Das ist besonders praktisch, wenn wechselnde Bedingungen, Verkehr oder längere Strecken die Konzentration fordern.
Die Ducati Supersport S unterstützt ebenfalls sportliches Fahren, wirkt aber in der Gesamtanmutung stärker auf „Fahren mit Gefühl“ ausgelegt. Die Elektronik greift so, dass das Motorrad sportlich bleibt, ohne den Fahrer komplett aus dem Prozess zu nehmen. Gerade wer gerne mit dem Gas arbeitet und das Motorrad in der Kurve aktiv steuert, wird die Ducati oft als stimmig erleben.
Alltagstauglichkeit durch Technik
Im Alltag macht sich die Yamaha-Philosophie häufig deutlicher bemerkbar: Automatik- bzw. Assistenzfunktionen reduzieren Stress, und die Reiseausrichtung sorgt dafür, dass das Motorrad auch nach vielen Kilometern noch „leicht“ wirkt. Die Ducati kann im Alltag ebenfalls funktionieren, aber sie fühlt sich stärker nach „Sportmodus“ an – was nicht negativ sein muss, solange das Fahrprofil dazu passt.
Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke vs. sportliche Haltung
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist so gestaltet, dass sie für Touren und längere Tage ausgelegt ist. Das bedeutet: weniger „Kampfhaltung“, mehr Kontrolle und ein Fahrgefühl, das auch bei Müdigkeit nicht sofort in unangenehmes Arbeiten kippt.
Die Ducati Supersport S ist sportlicher positioniert. Das kann auf kurzen Strecken sehr reizvoll sein, weil die Nähe zur Maschine und die direkte Rückmeldung das Fahren intensiver machen. Auf längeren Touren kann diese Haltung jedoch stärker spürbar werden – je nach Körperbau und Fahrgewohnheit.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Tracer 9 GT Plus Y-AMT – Stärken
- Vielseitigkeit: Kombiniert sportliche Dynamik mit Reise-Komfort.
- Entspanntes Handling im Alltag: Die Y-AMT-Logik nimmt Arbeit ab und macht das Motorrad alltagstauglicher.
- Stabilität auf langen Strecken: Ruhiges Fahrgefühl bei wechselnden Bedingungen.
- Elektronik als Helfer: Unterstützt, ohne das Motorrad „unfahrbar“ zu machen.
Yamaha Tracer 9 GT Plus Y-AMT – Schwächen
- Kurvenfokus weniger „spitz“: Im Vergleich zur Ducati wirkt die Yamaha eher souverän als maximal aggressiv.
- Sportgefühl eher ausgewogen: Wer maximale Supersport-Intensität sucht, könnte die Ducati als direkter empfinden.
Ducati Supersport S – Stärken
- Sportliche Direktheit: Agiles Handling und intensives Kurvengefühl.
- Aktives Fahrgefühl: Das Motorrad belohnt dynamisches Fahren und bewusstes Arbeiten mit dem Antrieb.
- Stimmige Performance-Optik: Das Gesamtpaket wirkt klar auf sportliche Nutzung ausgerichtet.
Ducati Supersport S – Schwächen
- Ergonomie stärker sportlich: Auf langen Strecken kann die Haltung spürbarer sein.
- Alltagskomfort weniger „reiseorientiert“: Wer viel entspannt unterwegs ist, könnte die Yamaha als angenehmer wahrnehmen.
Welches Motorrad passt besser? – Fazit
Fazit: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus Y-AMT ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag entspannt bleibt, auf Touren souverän funktioniert und dabei trotzdem sportlich genug ist, um auf Landstraßen Spaß zu machen. Besonders profitieren Fahrer, die häufig unterwegs sind, lange Strecken planen oder die Arbeit im Verkehr reduzieren möchten – hier spielt die Reiseausrichtung plus Y-AMT ihre Stärken aus.
Die Ducati Supersport S ist die passendere Option, wenn der Fokus klar auf sportlicher Agilität, direktem Fahrgefühl und kurvenbetontem Fahren liegt. Wer das Motorrad gerne aktiv bewegt, die sportliche Sitzposition mag und die Performance vor allem dann auskostet, wenn es dynamisch wird, findet in der Supersport S meist die intensivere Erfahrung.
Kurz gesagt: Yamaha für Vielnutzer, Touren und Komfort mit Technik-Hilfe – Ducati für Fahrer, die sportliche Direktheit und Kurvenfokus priorisieren.