| UVP | 19.249 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2017 | |
Pro und Kontra
- Wahnsinns-Ausstattung
- strammer Motor
- Sound von fauchend bis schreiend
- sehr gutes semiaktives Fahrwerk
- einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
- absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
- Automatik-Modus mit Schwächen
- technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
- Drehmoment satt
- King of the road Feeling inklusive
- Sound zum Niederknien
- Chrom ohne Ende
- schwer
- Windschutz 1b
- kein Kurvenräuber
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
| Gewicht | 302 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680-690 | mm |
| Höhe | 1.185 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.745 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 77 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Reifen vorne | BW | |
| Reifen hinten | BW | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.
Fazit - was bleibt hängen
Harley Davidson Motorräder polarisieren, das ist bei der Low Rider nicht anders. Sie ist trotz des Gewichts von 320 kg leicht zu fahren, lässt sich aber umso schwerer rangieren. Sie ist leicht zu warten, wichtige Servicearbeiten wie Öl und Filterwechsel lassen sich in der Garage erledigen. Zündkerzen und Luftfilter sind vorbildlich zu erreichen, dank Hydrostößel entfällt das aufwendige Einstellen der Ventile. Der Sekundärantrieb mittels Riemen ist leise, fettfrei und praktisch wartungsfrei. Die Low Rider fährt Mann/ Frau am liebsten solo, schon die Unterbringung von kleinem Gepäck erfordert den Gang zum Zubehörmarkt. Der hohe Anschaffungspreis erschreckt, relativiert sich aber durch den hohen Wiederverkaufspreis. Für uns ist die Low Rider eine positive Überraschung. Sie ist halt sehr speziell, keine eierlegende Wollmilchsau, und genau das macht sie so sexy.MotorradTest.de auf YouTube
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) vs Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) und die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um das Gefühl beim Losfahren, um die Art, wie sich das Motorrad im Alltag und auf Touren anfühlt, und darum, welche Prioritäten beim Fahren im Vordergrund stehen. Genau darum soll es hier gehen: Stärken und Schwächen beider Modelle im direkten Vergleich – ohne dass man sich in Details verliert.
Grundcharakter: Reiseenduro trifft auf klassischen Cruiser
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist klar auf Touring und Alltag ausgelegt. Die Kombination aus sportlicher Basis und komfortorientierter Ausrichtung macht sie besonders interessant, wenn längere Strecken genauso dazugehören wie die tägliche Runde. Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL dagegen steht für klassisches Cruiser-Feeling: tief, präsent und mit einem Motorcharakter, der eher zum entspannten Gleiten als zum sportlichen Durchziehen einlädt.
Schon hier zeigt sich ein erster Unterschied: Die Yamaha will häufig mitnehmen – also mit guter Ergonomie, moderner Technik und einem Fahrgefühl, das sich an viele Situationen anpasst. Die Harley will dominieren – mit Stil, Sound und einem Fahrstil, der sich bewusst Zeit nimmt.
Fahrgefühl im Vergleich: Dynamik vs. Gelassenheit
Yamaha Tracer 9 GT Plus: souverän und vielseitig
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das sich schnell auf unterschiedliche Anforderungen einstellt. Die Sitzposition ist so gewählt, dass man nicht nur kurze Strecken angenehm fährt, sondern auch längere Touren durchhält. Gerade auf wechselnden Straßenverhältnissen spielt die Yamaha ihre Stärke aus: Sie bleibt stabil, lässt sich kontrolliert bewegen und vermittelt das Gefühl, dass man jederzeit die Linie halten kann.
Mit dem Y-AMT (automatisiertes Schalten) wird das Fahren zusätzlich entspannter. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn viel Stadtverkehr oder Stop-and-Go auf dem Plan steht. Gleichzeitig bleibt das Motorrad so ausgelegt, dass man nicht das Gefühl bekommt, auf Fahrspaß zu verzichten.
Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL: kernig und direkt
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL bringt ein anderes Erlebnis: Der Motor und die Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert, sind deutlich charakterstark. Statt „perfekt glatt“ steht eher „kräftig und spürbar“ im Vordergrund. Das macht die Harley besonders attraktiv, wenn man nicht nur von A nach B will, sondern den Weg bewusst genießt.
Die Sitzposition und die Geometrie unterstützen diesen Ansatz: Das Motorrad lädt zu einem ruhigen, kontrollierten Fahrstil ein. Wer sportliche Winkel und schnelle Richtungswechsel erwartet, wird weniger begeistert sein als jemand, der Cruiser-typisch fährt und das Fahrgefühl in den Vordergrund stellt.
Motorcharakter und Antrieb: Wie sich Leistung anfühlt
Im direkten Vergleich unterscheiden sich beide Motorräder vor allem in der Art, wie Leistung nutzbar wird. Die Yamaha wirkt dabei wie ein „Allrounder“, der Leistung gleichmäßig verfügbar macht und sich gut dosieren lässt. Das hilft besonders beim Überholen, beim zügigen Einfädeln oder wenn man auf Landstraßen dynamisch fahren möchte, ohne ständig das Motorrad neu „einzustimmen“.
Die Harley setzt dagegen stärker auf den typischen Cruiser-Drive: Der Antrieb ist spürbar, der Sound ist Teil des Erlebnisses und das Motorrad fühlt sich oft dann am stimmigsten an, wenn man nicht ständig nach dem nächsten Kick sucht, sondern im passenden Drehzahlbereich fährt. Das ist eine Stärke für entspannte Touren, kann aber für Fahrer, die ein sehr „modernes“ Ansprechverhalten bevorzugen, weniger passend sein.
Komfort und Ergonomie: Alltagstauglichkeit vs. Cruiser-Position
Yamaha: Touring-Komfort mit moderner Technik
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus punktet im Vergleich mit einer Ergonomie, die für viele Fahrertypen funktioniert. Gerade die Kombination aus Windschutz, Alltagstauglichkeit und der insgesamt „tourigen“ Ausrichtung macht sie stark, wenn man regelmäßig längere Strecken fährt oder auch mal bei wechselndem Wetter unterwegs ist. Dazu kommt die Entlastung durch das Y-AMT, das in stressigen Situationen den Kopf frei macht.
Harley: entspannter Cruiser, aber nicht für jeden Zweck
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL bietet eine Sitzposition, die zum Cruiser passt: eher entspannt, eher präsent, eher „drin statt drauf“. Das ist ein Vorteil für gemütliche Ausfahrten und für Fahrer, die das Motorrad als Lifestyle-Statement erleben möchten. Gleichzeitig ist diese Ausrichtung nicht automatisch die beste Wahl, wenn häufig sehr lange Strecken mit sportlicher Haltung gefahren werden oder wenn man besonders häufig in engen Situationen manövriert.
Handling und Fahrwerk: Wie gut lässt sich das Motorrad bewegen?
Die Yamaha zeigt im Vergleich ein Handling, das sich wie ein modernes Touring-Motorrad anfühlt: kontrolliert, berechenbar und mit einem Fahrgefühl, das man schnell versteht. Gerade bei wechselnden Geschwindigkeiten und auf kurvigen Strecken wirkt sie wie ein Motorrad, das „mitarbeitet“ – man kann zügig fahren, ohne dass das Bike hektisch wird.
Die Harley ist dagegen weniger auf „präzises Sport-Handling“ ausgelegt, sondern auf stabile Präsenz und ein Fahrgefühl, das sich eher aus dem Antrieb und dem Cruiser-Charakter ergibt. Das kann ein echter Pluspunkt sein, wenn man die Linie nicht als Sportaufgabe betrachtet, sondern als fließenden Fahrstil. Wer jedoch sehr agil und schnell zwischen Kurven wechseln möchte, wird die Yamaha als klarer empfundenen Partner sehen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Im Vergleich ist das Thema Bremsen eng mit dem Fahrstil verknüpft. Die Yamaha vermittelt durch ihre Gesamtkonzeption ein hohes Maß an Fahrvertrauen – besonders dann, wenn man zügig unterwegs ist oder wenn die Strecke unvorhersehbar wird. Die Harley kann ebenfalls sicher gefahren werden, aber das Sicherheitsgefühl entsteht stärker aus dem stabilen Cruiser-Setup und dem kontrollierten Fahrstil, weniger aus dem „sportlichen“ Brems- und Handling-Ansatz.
Ausstattung und Alltag: Technikkomfort vs. purer Charakter
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist im Vergleich klar die modernere Wahl, wenn es um Komfortfeatures und die Art geht, wie Technik den Alltag erleichtert. Das zeigt sich besonders beim Fahren in Verkehrssituationen und bei längeren Touren, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte, um das Motorrad passend zu halten.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL steht dagegen für einen anderen Ansatz: weniger „Assistenz“, mehr Motorradgefühl. Das ist eine Stärke für alle, die das Motorrad nicht als Technikprojekt sehen, sondern als Erlebnis. Schwäche ist dabei weniger das Motorrad selbst, sondern die Erwartungshaltung: Wer maximale moderne Komfort- und Technikunterstützung sucht, wird bei der Harley weniger Treffer landen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) – Stärken
- Touring-orientierte Ergonomie für längere Strecken
- Entspanntes Fahren durch das Y-AMT, besonders im Stadtverkehr
- Vielseitiges Fahrgefühl für Alltag, Landstraße und Tour
- Modernes Gesamtpaket mit Fokus auf Komfort und Kontrolle
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) – mögliche Schwächen
- Wer den Cruiser-Charakter sucht, findet bei der Yamaha eher „Allround“ statt „Lifestyle-Dominanz“
- Das moderne Konzept kann weniger „pur“ wirken als bei klassischen Cruisern
Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL – Stärken
- Starker Cruiser-Charakter mit markantem Motorgefühl
- Entspanntes Fahrkonzept für Genussfahrten
- Präsenz und Stil – das Motorrad ist Teil des Erlebnisses
Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL – mögliche Schwächen
- Weniger Fokus auf sportliche Agilität und schnelles Handling
- Für Technik- und Komfortfans kann das Gesamtpaket weniger „tourig-modern“ wirken
Für wen passt welches Motorrad?
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das viel kann: Alltag, Touren, wechselnde Strecken und auch mal Verkehrssituationen. Wer Wert auf Komfort, modernes Fahrgefühl und die Entlastung durch das automatisierte Schalten legt, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Auch wenn man nicht jeden Tag „sportlich“ fährt, bleibt das Motorrad vielseitig und berechenbar.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL ist dagegen die bessere Wahl für alle, die Cruiser-Feeling priorisieren: entspannte Ausfahrten, markanter Sound, ein Motor, der sich kernig anfühlt, und ein Motorrad, das optisch und vom Charakter her überzeugt. Wer eher Genuss statt Effizienz sucht und das Motorrad als Erlebnis betrachtet, wird mit der Harley deutlich mehr „Treffer“ landen.
Fazit:
Wer ein Motorrad für möglichst viele Situationen sucht – mit Touring-Komfort, moderner Technik und einem Fahrgefühl, das sich schnell anpasst – liegt mit der Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) richtig. Besonders im Alltag und auf längeren Strecken spielt sie ihre Stärken aus, und das automatisierte Schalten macht das Fahren spürbar entspannter. Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL ist hingegen die bessere Wahl, wenn Cruiser-Charakter im Mittelpunkt steht: kerniger Antrieb, starke Präsenz und ein Fahrstil, der auf Genuss ausgelegt ist. Für sportlich-agiles Handling und „modernes“ Komfortdenken ist die Yamaha im Vergleich im Vorteil. Für alle, die das Motorrad vor allem fühlen und genießen wollen, ist die Harley die stimmigere Wahl.