| UVP | 19.249 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Wahnsinns-Ausstattung
- strammer Motor
- Sound von fauchend bis schreiend
- sehr gutes semiaktives Fahrwerk
- einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
- absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
- Automatik-Modus mit Schwächen
- technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
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Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) vs Harley-Davidson Street Bob – Vergleich im Test
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und technisch kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) steht für eine moderne, alltagstaugliche Reiseenduro mit Fokus auf Komfort, Elektronik und entspanntem Fahren. Die Harley-Davidson Street Bob dagegen verkörpert den klassischen Cruiser-Look und ein Fahrgefühl, das stark über Motorcharakter, Sitzposition und den „einfach draufsetzen und losfahren“-Ansatz funktioniert. Genau hier liegt der Reiz: Beide Bikes können Spaß machen – aber auf sehr unterschiedliche Art.
Grundidee: Reiseenduro mit Komfort-Anspruch vs. Cruiser mit Charakter
Die Tracer 9 GT Plus ist darauf ausgelegt, lange Strecken angenehm zu überstehen und dabei auch im Alltag nicht zu sperrig zu wirken. Das „GT Plus“-Konzept zielt auf mehr Komfort und eine Ausstattung, die das Motorrad im Alltag und auf Touren unterstützt. Dazu passt auch das Y-AMT-Konzept, das das Fahren im Stadtverkehr und bei wechselnden Bedingungen spürbar erleichtern kann.
Die Street Bob verfolgt dagegen eine klarere Linie: weniger „Reise-Tool“, mehr Style und Fahrgefühl. Der Cruiser-Ansatz zeigt sich in der Sitzposition, im Umgang mit dem Gas und im typischen Rhythmus, den viele Fahrer mit Harley verbinden. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht ständig erklären muss, sondern einfach „da ist“, findet in der Street Bob eine sehr direkte Antwort.
Motor und Antrieb: Wie sich die Fahrcharaktere unterscheiden
Beim Vergleich der Motorphilosophien wird schnell klar, dass beide Modelle unterschiedliche Prioritäten setzen. Die Tracer 9 GT Plus wirkt im Gesamtkonzept wie ein Motorrad, das gleichmäßig und souverän über weite Bereiche funktioniert. Das macht sie besonders interessant, wenn häufige Geschwindigkeitswechsel, Stadtverkehr und längere Autobahn- oder Landstraßenabschnitte zusammenkommen.
Die Street Bob setzt stärker auf den typischen Cruiser-Drive: Das Ansprechverhalten und der „Punch“ aus dem unteren bis mittleren Bereich stehen im Vordergrund. Dadurch fühlt sich das Motorrad oft spontan an, besonders beim Anfahren, beim Beschleunigen aus dem Stand und bei kurzen Überholmanövern. Wer gern mit Gefühl fährt und nicht nur mit Kennzahlen, wird diesen Charakter schnell schätzen.
Stärken und Schwächen im Fahralltag
Die Tracer 9 GT Plus spielt ihre Stärken aus, wenn es um entspanntes Tempo, planbares Fahrverhalten und Komfort geht. Elektronik und Assistenzthemen (je nach Ausstattung) können das Motorrad im Alltag „glatter“ machen, sodass sich auch längere Fahrten weniger anstrengend anfühlen.
Die Street Bob punktet vor allem dort, wo Atmosphäre und unmittelbares Fahrgefühl zählen. Gleichzeitig kann das Cruiser-Konzept bei sehr sportlicher Fahrweise oder bei häufigem „viel Strecke, viel Tempo“ weniger im Fokus stehen als bei der Tracer. Das ist keine Schwäche im Sinne von „schlecht“, sondern eher eine Frage der Erwartung: Die Street Bob ist weniger auf maximale Vielseitigkeit getrimmt, sondern auf den Stil und die Art, wie sie sich bewegt.
Getriebe und Fahrassistenz: Y-AMT als Komfortfaktor vs. klassisches Cruiser-Erlebnis
Ein zentraler Unterschied im Vergleich ist das Y-AMT der Yamaha. Das Konzept kann das Fahren besonders in Situationen erleichtern, in denen man oft zwischen Stop-and-go, Rangieren und zügigem Weiterrollen wechselt. Gerade im Stadtverkehr oder bei zähflüssigem Verkehr kann das den Stress reduzieren und den Fokus stärker auf die Straße lenken.
Die Street Bob setzt dagegen auf das klassische Cruiser-Erlebnis. Das bedeutet: weniger „Technik-Komfort“, mehr direkte Interaktion mit dem Motorrad. Wer gern selbst schaltet und das Motorrad als Teil des Fahrgefühls versteht, wird das als Vorteil sehen. Wer hingegen möglichst wenig Handarbeit möchte, könnte die Yamaha als angenehmer empfinden.
Fahrwerk, Handling und Stabilität: Wie beide Motorräder Kurven und Strecke angehen
Die Tracer 9 GT Plus ist als Reiseenduro ausgelegt und fühlt sich entsprechend in vielen Situationen „aufgeräumt“ an. Das Fahrwerk und die Geometrie zielen darauf, dass das Motorrad stabil bleibt, wenn die Strecke wechselt, und dass es sich auch bei längeren Fahrten nicht „müde“ anfühlt. Gerade auf Landstraßen und bei wechselndem Belag kann das ein echter Pluspunkt sein.
Die Street Bob ist im Handling eher auf den Cruiser-typischen Rhythmus abgestimmt. Das Motorrad wirkt oft dann besonders stimmig, wenn man nicht versucht, es wie ein sportliches Kurvenwerkzeug zu fahren, sondern eher wie ein Cruiser: mit ruhiger Linie, kontrolliertem Tempo und einem Fahrstil, der zum Charakter passt. In engen Stadtbereichen kann das Handling angenehm direkt wirken, während auf langen Strecken die persönliche Sitz- und Fahrhaltung stärker darüber entscheidet, wie komfortabel es sich anfühlt.
Bremsen und Sicherheit im Vergleich
Beide Motorräder bieten Bremsleistung, die im Alltag überzeugt. Der Unterschied liegt eher in der Art, wie das Motorrad auf Bremsimpulse reagiert. Die Tracer 9 GT Plus wirkt tendenziell wie ein Bike, das präzise dosierbar ist und sich gut in den Verkehrsfluss einfügt. Die Street Bob kann beim Bremsen sehr kontrolliert sein, aber der Cruiser-Charakter sorgt dafür, dass man stärker auf den eigenen Stil und die Dosierung achten sollte, um das volle Potenzial auszuschöpfen.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Tagesausflüge
Komfort ist bei der Tracer 9 GT Plus ein echtes Thema. Die Reiseenduro-Philosophie zeigt sich in der ergonomischen Auslegung und im Gesamtpaket, das auf längere Fahrten abzielt. Dazu passt auch der Gedanke, dass das Motorrad nicht nur „für eine Runde“, sondern auch für Touren gemacht ist. Wer häufig unterwegs ist und dabei Wert auf weniger Ermüdung legt, wird hier schnell einen Vorteil sehen.
Die Street Bob setzt auf eine klassische Cruiser-Sitzposition. Das kann sehr angenehm sein, wenn man gern entspannt sitzt und das Motorrad eher „genießt“ als „arbeitet“. Auf der anderen Seite kann die Ergonomie je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit bei langen Strecken stärker ins Gewicht fallen als bei einer Reiseenduro. Hier entscheidet am Ende oft die Probefahrt.
Elektronik und Ausstattung: Moderne Unterstützung vs. reduziertes Konzept
Die Tracer 9 GT Plus ist als modernes Motorrad konzipiert und bringt typischerweise mehr „Unterstützung“ mit. Das kann sich in Assistenzfunktionen, Fahrmodi und einer insgesamt modernen Bedienlogik zeigen. Für viele Fahrer ist das ein Vorteil, weil es das Motorrad im Alltag leichter macht und die Abstimmung „einfach funktioniert“.
Die Street Bob wirkt dagegen bewusst reduzierter. Das ist nicht automatisch ein Nachteil, sondern eher eine andere Priorität: weniger „Assistenten“, mehr Motorradgefühl. Wer Technik liebt, wird die Yamaha vermutlich spannender finden. Wer aber genau das Gegenteil sucht – ein Motorrad, das sich nicht in den Vordergrund drängt – wird die Street Bob als stimmig empfinden.
Design, Lifestyle und Individualisierung
Beim Design sind beide Motorräder klar in ihrer Welt. Die Tracer 9 GT Plus wirkt modern, sportlich und „tourentauglich“. Die Street Bob steht für den klassischen Harley-Look, der sich besonders gut mit dem Gedanken verbindet, das Motorrad nach eigenem Geschmack zu gestalten. Beide Ansätze haben ihren Reiz: Die Yamaha wirkt wie ein durchdachtes Gesamtpaket, die Harley wie eine Basis für Individualität.
Stärken und Schwächen beim Thema „Umbau“
Die Street Bob ist oft genau deshalb beliebt, weil sie als Plattform für Umbauten wahrgenommen wird. Das kann vom optischen Feinschliff bis zu funktionalen Anpassungen reichen. Die Tracer 9 GT Plus kann ebenfalls personalisiert werden, aber der Charakter bleibt stärker „Reiseenduro“. Wer also ein Motorrad möchte, das sich wie ein fertiges Konzept anfühlt, liegt bei der Yamaha richtig. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das man gern verändert und das optisch wie technisch eine Bühne bietet, wird die Harley oft bevorzugen.
Für welche Fahrprofile eignet sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über die Frage „Wie wird gefahren?“ entscheiden. Die Tracer 9 GT Plus ist besonders passend für Fahrer, die viel Strecke machen, unterschiedliche Straßenbedingungen erleben und dabei Komfort sowie moderne Unterstützung schätzen. Auch wenn im Alltag häufig Verkehr und Stop-and-go vorkommen, kann das Y-AMT-Konzept den Unterschied spürbar machen.
Die Street Bob ist ideal für Fahrer, die Cruiser-Feeling suchen: entspannte Sitzhaltung, markanter Motorcharakter und ein Motorrad, das sich nicht wie ein Werkzeug für jede Aufgabe anfühlt, sondern wie ein Statement. Für kurze bis mittlere Ausfahrten, für Stadtfahrten mit Stil und für Touren, bei denen das Fahrgefühl im Vordergrund steht, ist sie besonders stark.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad für viele Situationen funktionieren soll: Alltag, längere Touren, wechselnde Strecken und ein Komfortfokus, der das Fahren weniger anstrengend macht. Das Y-AMT kann dabei besonders im Stadtverkehr überzeugen und die Yamaha insgesamt „stressfreier“ wirken lassen. Wer ein modernes, vielseitiges Motorrad sucht, das sich wie ein durchdachtes Gesamtpaket anfühlt, trifft mit der Tracer 9 GT Plus eine sehr stimmige Entscheidung.
Die Harley-Davidson Street Bob ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Cruiser-Charakter, Stil und unmittelbarem Fahrgefühl liegt. Sie passt zu Fahrern, die gern entspannt sitzen, den Motorrhythmus genießen und ein Motorrad möchten, das sich weniger wie ein Technikprojekt anfühlt. Für kurze bis mittlere Strecken, für Stadt und Landstraße mit Fokus auf Atmosphäre, ist die Street Bob oft die passendere Wahl. Wer dagegen maximale Vielseitigkeit und Komfort über lange Distanzen priorisiert, wird eher zur Yamaha greifen.