| UVP | 19.249 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 33.920 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Wahnsinns-Ausstattung
- strammer Motor
- Sound von fauchend bis schreiend
- sehr gutes semiaktives Fahrwerk
- einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
- absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
- Automatik-Modus mit Schwächen
- technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
- Verstaumöglichkeiten ohne Ende
- souveräner Auftritt, sowohl optisch als auch sonst
- Puh, was für ein Motor! Abteilung Dampfhammer.
- sehr passender V2 Blubber-Sound
- Starkes Riesendisplay mit Vollkartennavi OHNE Handykopplung
- Bequemer sitzt man nirgendwo - auch nicht zu Hause
- sehr schwer, rangieren ist schweißtreibend
- nix für Schwächlinge oder Anfänger
- Sitzheizung fehlt irgendwie noch
- Kupplung erfordert Kraft
- Scheibe ist bei einigen Fahrern im Blickfeld
- Apple Car-Play ja, Android-Auto leider nein (warum?!)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
| Gewicht | 393 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.590 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 725 | mm |
| Höhe | 1.350 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight 117 V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 109 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 175 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 378 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49 mm Dual-Bending-Valve-Telegabel, nicht einstellbar (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Zwei 3-Zoll-Federbeine mit Emulsionstechnologie und einstellbarer Vorspannung (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/60B19 61H | |
| Reifen hinten | 180/55B18 80H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel , axial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, axial montierte Bremszange ( Ø 300 mm) | |
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Street Glide Ultra ist kein Motorrad für Jedermann. Man muss sich schon auf diesen Full-Dresser mit seinem Gewicht einlassen - dann aber hat man jede Menge Spaß und ein nahezu unvergleichlich gelassenes Fahrerlebnis. Der V2 drückt ohne Ende, obwohl man das mit der Ultra nur selten in Anspruch nehmen wird. Hier ist eher cruisiges Vorangleiten angesagt. Der Name der Maschine ist also Programm: Ultracooles Straßengleiten!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Street Glide und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Vielleicht ja demnächst eine Street Glide Ultra - oder eine Road Glide?
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Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y- AMT) vs. Harley-Davidson Street Glide Ultra – welcher Tourer passt?
Wenn es um große Touren geht, treffen zwei Welten aufeinander: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y- AMT) steht für sportlich-elegante Vielseitigkeit, während die Harley-Davidson Street Glide Ultra ihren Fokus klar auf klassisches Touring-Feeling, Komfort und eine markante Präsenz legt. Der Vergleich zeigt schnell: Es geht nicht nur um Zahlen, sondern vor allem darum, wie sich die Motorräder im Alltag und auf langen Strecken anfühlen.
Grundcharakter: sportlich agil vs. souverän cruiserig
Die Tracer 9 GT Plus wirkt wie ein moderner Allrounder, der sich auf der Landstraße ebenso wohlfühlt wie auf der Reise. Das Konzept zielt auf dynamisches Handling, eine klare Sitzposition und eine Ausstattung, die den Alltag erleichtert. Die Street Glide Ultra dagegen ist deutlich stärker auf das „Cruising“ ausgelegt: viel Ruhe, viel Komfort und ein Fahrgefühl, das eher nach entspanntem Gleiten als nach sportlichem Angriff klingt.
Im direkten Vergleich wird sichtbar, dass die Tracer 9 GT Plus in der Regel die bessere Wahl ist, wenn häufig zwischen zügigem Fahren und entspanntem Dahingleiten gewechselt wird. Die Street Glide Ultra spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn lange Strecken im Vordergrund stehen und das Motorrad vor allem als komfortabler Reisebegleiter genutzt wird.
Motor und Antrieb: wie sich Leistung im Alltag bemerkbar macht
Beim Vergleich der Antriebscharaktere zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y- AMT) setzt auf ein Konzept, das sich über Drehzahlbereiche hinweg flexibel anfühlt. Gerade auf kurvigen Strecken wirkt das Zusammenspiel aus Motor und Fahrwerk oft „direkt“, sodass sich das Motorrad leicht dosieren lässt.
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra steht hingegen für ein kräftiges, eher „drehmomentbetontes“ Gefühl. Das macht sie besonders angenehm, wenn gleichmäßiges Tempo gefragt ist oder wenn Überholmanöver ohne hektisches Zurückschalten funktionieren sollen. Wer das typische Harley-Touring-Tempo mag, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Getriebe- und Schaltgefühl: Y- AMT vs. klassisches Touring-Setup
Ein wichtiger Punkt im Vergleich ist die Art, wie man fährt: Die Tracer 9 GT Plus (Y- AMT) bringt mit dem Y- AMT-Konzept eine Automatik- bzw. Assistenzlösung mit, die den Stress im Stadtverkehr reduziert und auf langen Etappen das Fahren entspannter macht. Die Street Glide Ultra folgt dem traditionellen Touring-Ansatz und setzt auf ein Setup, das viele Fahrer bewusst wählen, weil es zum Charakter der Marke passt.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die Tracer punktet bei Komfort durch weniger Schaltaufwand und bei der Flexibilität im Alltag. Die Harley punktet bei einem Fahrgefühl, das bewusst „mechanischer“ wirkt und für viele genau deshalb so reizvoll ist.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltagstauglichkeit
Touring bedeutet vor allem: ermüdungsarmes Fahren. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist so ausgelegt, dass die Sitzposition kontrolliert und nicht zu „eingesessen“ wirkt. Dadurch bleibt das Motorrad auch auf längeren Strecken handlich. Der Windschutz und die Verkleidung sind darauf abgestimmt, den Fahrtwind spürbar zu reduzieren, ohne das Motorrad in einen reinen „Schutzpanzer“ zu verwandeln.
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra setzt dagegen auf ein sehr komfortorientiertes Touring-Layout. Die Ergonomie ist häufig so gewählt, dass man sich auf langen Etappen weniger „arbeiten“ muss. Gerade wenn die Strecke eher geradeaus und gleichmäßig ist, spielt die Street Glide Ultra ihre Stärken aus. In kurvigen Passagen kann das Gewicht und die Cruiser-Geometrie jedoch stärker spürbar werden als bei der Tracer.
Wind, Geräusch und entspannte Kilometer
Im Vergleich zeigt sich: Die Tracer 9 GT Plus zielt auf eine ausgewogene Balance aus Schutz und Beweglichkeit. Die Street Glide Ultra zielt stärker auf „Ankommen“: ruhigeres Gefühl bei konstantem Tempo und ein Touring-Setup, das auf lange Fahrten ausgelegt ist. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und Autobahn wechselt, profitiert oft von der vielseitigeren Auslegung der Tracer. Wer dagegen vor allem lange Touren plant, findet in der Harley schnell das passende Komfortniveau.
Ausstattung und Technik: Assistenz, Komfortfeatures und Touring-Feeling
Beide Motorräder sind als Tourer gedacht, aber mit unterschiedlicher Philosophie. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus wirkt wie ein modernes Paket aus Fahrdynamik und Elektronik. Das zeigt sich in der Art, wie sich das Motorrad unterstützt: Assistenzsysteme und die insgesamt „digitale“ Anmutung helfen dabei, das Fahren stressfreier zu gestalten.
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra setzt ebenfalls auf Technik, aber stärker auf das klassische Touring-Erlebnis: Komfort- und Infotainment-Aspekte sind so integriert, dass die Fahrt sich wie ein „Ritual“ anfühlt. Die Stärke liegt weniger in sportlicher Unterstützung, sondern mehr darin, dass das Motorrad auf Reisebetrieb optimiert ist.
Stärken und Schwächen im Technikvergleich
Die Tracer punktet häufig dort, wo moderne Assistenz und ein alltagstaugliches Handling den Unterschied machen. Die Street Glide Ultra punktet dort, wo Komfort, Reise-Atmosphäre und ein stimmiges Gesamtkonzept wichtiger sind als maximale Agilität. Schwächen zeigen sich meist im jeweils anderen Einsatzbereich: Die Tracer wirkt weniger „Cruiser-typisch“, wenn man genau dieses schwere, ruhige Touring-Feeling sucht. Die Harley kann im engen Kurvenmix weniger leichtfüßig wirken als die Tracer.
Fahrwerk und Handling: wie sich das Gewicht in Kurven anfühlt
Beim Handling ist der Unterschied zwischen den Konzepten besonders deutlich. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist darauf ausgelegt, Kurven aktiv zu fahren. Das Motorrad lässt sich in der Regel gut positionieren, und die Balance wirkt so, dass man auch mal zügiger unterwegs sein kann, ohne dass das Fahrgefühl „kippt“.
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist dagegen ein Motorrad, das eher mit Stabilität und Souveränität überzeugt. In schnellen Richtungswechseln oder bei sehr dynamischem Kurvenfahren kann das Handling durch das Cruiser-Setup weniger agil wirken. Dafür fühlt sich die Street Glide Ultra bei gleichmäßigem Tempo oft sehr souverän an.
Stauraum und Touring-Praxis: was im echten Leben zählt
Touring bedeutet: Gepäck, Planung und Komfort. Beide Motorräder sind in der Praxis für längere Fahrten gedacht, aber die Umsetzung ist unterschiedlich. Die Tracer 9 GT Plus wirkt oft als „funktionaler Reisebegleiter“: Stauraum und Ausstattung sind so gewählt, dass man flexibel bleibt und das Motorrad auch mal für kürzere Ausfahrten nutzt.
Die Street Glide Ultra ist eher der „große Reiseapparat“. Wer viel Gepäck mitnimmt oder Touren plant, bei denen Komfort und Ausstattung im Vordergrund stehen, findet hier schnell ein stimmiges Setup. Der Nachteil kann sein, dass das Motorrad im Alltag durch Größe und Gewicht weniger „spielerisch“ wirkt als die Tracer.
Bremsen, Sicherheit und Fahrstabilität
Im Vergleich der Brems- und Stabilitätswirkung zeigt sich meist ein klares Bild: Die Tracer 9 GT Plus wirkt wie ein Motorrad, das auf kontrolliertes, sportlich orientiertes Fahren ausgelegt ist. Dadurch fühlt sich das Ansprechverhalten häufig präzise an, besonders wenn man zügig in Kurven einfährt.
Die Street Glide Ultra überzeugt im Touring-Alltag vor allem durch Stabilität und ein ruhiges Sicherheitsgefühl. Bei langen Etappen und gleichmäßigem Tempo ist das oft genau das, was man möchte. In sehr dynamischen Situationen kann die Charakteristik stärker vom Cruiser-Konzept geprägt sein als von maximaler Sportlichkeit.
Preis-Leistungs- und Kaufentscheidung: worauf es wirklich ankommt
Beim Kauf geht es selten nur um den reinen Vergleich einzelner Daten. Entscheidend ist, wie das Motorrad zum eigenen Fahrstil passt. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y- AMT) ist besonders interessant, wenn ein Motorrad gesucht wird, das vielseitig ist: Alltag, Landstraße, Autobahn und auch mal längere Touren. Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist besonders passend, wenn das Motorrad vor allem als komfortabler Langstrecken-Tourer genutzt wird und wenn das Cruiser-Feeling Teil des Erlebnisses sein soll.
Typische Käuferprofile im Vergleich
Wer häufig unterwegs ist, unterschiedliche Strecken fährt und dabei Komfort sowie moderne Unterstützung schätzt, findet in der Tracer oft den besseren Allround-Partner. Wer dagegen vor allem lange Reisen plant, Wert auf eine markante Touring-Atmosphäre legt und ein ruhiges, souveränes Fahrgefühl bevorzugt, wird mit der Street Glide Ultra sehr glücklich.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y- AMT) ist die bessere Wahl für alle, die einen Tourer suchen, der im Alltag flexibel bleibt und auf langen Strecken durch modernes Handling, komfortorientierte Unterstützung und die Entlastung durch das Y- AMT-Konzept überzeugt. Sie eignet sich besonders, wenn Touren abwechslungsreich sind: Stadtanteile, kurvige Landstraßen und Autobahnabschnitte wechseln sich ab.
Die Harley-Davidson Street Glide Ultra ist die passendere Entscheidung für Fahrer, die vor allem komfortables Langstrecken-Touring wollen und das Cruiser-Feeling bewusst genießen. Stabilität, Reiseatmosphäre und ein Setup, das auf entspanntes Dahingleiten ausgelegt ist, machen sie zur idealen Wahl für große Touren mit viel Gepäck und Fokus auf Komfort.
Kurz gesagt: Tracer für vielseitige Touren mit moderner Unterstützung – Street Glide Ultra für klassische, komfortbetonte Reisen, bei denen das Fahrgefühl im Vordergrund steht.