| UVP | 19.249 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 7.680 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- Wahnsinns-Ausstattung
- strammer Motor
- Sound von fauchend bis schreiend
- sehr gutes semiaktives Fahrwerk
- einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
- absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
- Automatik-Modus mit Schwächen
- technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
- leicht und wendig
- geringer Verbrauch, große Reichweite
- günstig in Anschaffung Unterhalt
- einfache Bedienung
- Windschild nicht ohne Werkzeug verstellbar
- Einzelscheibe vorne greift etwas spät
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
| Gewicht | 197 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.155 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 810-834 | mm |
| Höhe | 1.410 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 491 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 136)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.
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Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) vs. Honda CB 500 X – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) steht für sportlich ambitionierte Touren mit viel Elektronik und einem komfortorientierten Gesamtpaket. Die Honda CB 500 X dagegen ist der pragmatische Begleiter für Alltag, Einsteiger und alle, die ein leicht zu beherrschendes Motorrad suchen, das auch auf längeren Strecken nicht gleich zur Belastung wird.
Im Folgenden geht es nicht um einzelne Zahlen, sondern darum, wie sich die Konzepte im Alltag und auf Tour anfühlen – und wo die Stärken der einen Maschine zur Schwäche der anderen werden können.
Grundcharakter: Tourer mit Anspruch vs. vielseitiger Allrounder
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT): „Große“ Touren, aber mit Komfortfokus
Die Tracer 9 GT Plus ist klar als Reise-Maschine gedacht. Der Charakter wirkt insgesamt erwachsener: Sie will zügig vorankommen, bleibt dabei aber nicht nur auf Tempo getrimmt. Gerade die GT-Plus-Ausstattung zielt auf entspannte Kilometer ab – mit einem Setup, das auch dann noch souverän wirkt, wenn die Strecke länger wird oder der Verkehr dichter.
Honda CB 500 X: unkompliziert, leicht zu fahren, alltagstauglich
Die CB 500 X ist dagegen ein Motorrad, das sich schnell „richtig“ anfühlt. Sie ist weniger auf maximale Dynamik ausgelegt, dafür aber auf ein harmonisches Gesamtpaket: gutmütig im Handling, übersichtlich im Fahrgefühl und besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das man gern jeden Tag bewegt.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment im Fahralltag unterscheiden
Beide Motorräder liefern genug Antrieb, um zügig mitzuschwimmen – aber die Art, wie sie das tun, ist unterschiedlich.
Tracer 9 GT Plus: mehr Reserven, mehr „Biss“ bei Tempo
Die Yamaha spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es dynamischer wird: beim Überholen, beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven oder wenn Autobahn- und Landstraßenrhythmus mehr Tempo verlangen. Der Motor wirkt dabei nicht nur kräftig, sondern auch „planbar“: Gasbefehle werden sauber umgesetzt, und das Motorrad bleibt dabei stabil in der Spur.
CB 500 X: souverän im Alltag, angenehm dosierbar
Die Honda ist eher die Maschine für gleichmäßiges Fahren. Sie lässt sich sehr gut dosieren, was im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen ein echter Vorteil ist. Wer nicht ständig am Limit fahren will, bekommt ein sehr stimmiges Gefühl: Der Antrieb unterstützt, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.
Getriebe und Fahrmodi: Y-AMT als Komforthebel vs. klassisches Konzept
Ein zentraler Unterschied ist die Art, wie die Kraft ans Hinterrad kommt.
Yamaha mit Y-AMT: weniger Schaltarbeit, mehr Fokus auf Strecke
Die Tracer 9 GT Plus setzt mit dem Y-AMT auf Komfort. Das kann besonders im Alltag Vorteile bringen: an Ampeln, im Stop-and-go oder bei längeren Fahrten, bei denen man nicht ständig Schalten möchte. Dadurch rückt die Fahrtechnik stärker in den Vordergrund – Linie, Blickführung und Tempo werden leichter zu halten.
Honda CB 500 X: klassisch, direkt, leicht zu verstehen
Die CB 500 X folgt dem bewährten Prinzip. Das ist nicht nur für Einsteiger attraktiv, sondern auch für alle, die ein Motorrad möchten, das sich „mechanisch“ anfühlt und schnell verstanden ist. Wer gern selbst schaltet, bekommt hier ein sehr direktes Fahrerlebnis.
Fahrwerk und Handling: Stabilität bei Tempo vs. Agilität im Alltag
Tracer 9 GT Plus: ruhiger auf der Strecke, souverän bei höheren Geschwindigkeiten
Die Yamaha wirkt wie gemacht für längere Etappen. Das Fahrwerk unterstützt eine entspannte, kontrollierte Linie. Gerade wenn die Straße wellig ist oder der Verkehr schneller wird, bleibt die Maschine gelassen. Das macht sie besonders interessant für Tourenfahrer, die nicht nur „ankommen“, sondern auch entspannt fahren wollen.
CB 500 X: handlich, leicht zu bewegen, angenehm in engen Situationen
Die Honda spielt ihre Stärken in der Stadt und auf kurvigen Strecken aus, wo häufig Richtungswechsel und niedrige bis mittlere Geschwindigkeiten dominieren. Das Motorrad wirkt agil und gutmütig, was das Vertrauen steigert – besonders für Fahrer, die noch nicht jeden Tag mit großen Maschinen unterwegs sind.
Bremsen und Sicherheit: Wie sich das Vertrauen aufbaut
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass man im Alltag sicher unterwegs ist. Der Unterschied liegt eher darin, wie schnell sich ein Fahrer „im Gefühl“ sicher macht.
Yamaha: Bremsgefühl für Touren und dynamische Manöver
Bei der Tracer 9 GT Plus passt das Gesamtpaket aus Fahrwerk, Gewicht und Bremsauslegung gut zusammen. Das Motorrad lässt sich kontrolliert verzögern, und das gibt gerade bei höheren Geschwindigkeiten ein gutes Sicherheitsgefühl.
Honda: klare, gut dosierbare Verzögerung
Die CB 500 X wirkt in der Dosierung sehr zugänglich. Das ist im Stadtverkehr und bei wechselnden Bedingungen ein Vorteil, weil man schnell ein Gefühl für die nötige Bremskraft bekommt.
Elektronik und Assistenz: Komfort- und Assistenzniveau im Vergleich
Elektronik ist bei modernen Motorrädern mehr als nur „Gimmick“. Sie beeinflusst, wie entspannt man fahren kann – und wie gut das Motorrad in unterschiedlichen Situationen unterstützt.
Tracer 9 GT Plus: mehr Assistenz für entspannte Touren
Die Yamaha ist deutlich stärker auf Komfort und Unterstützung ausgelegt. Das zeigt sich darin, wie das Motorrad mit wechselnden Bedingungen umgeht und wie die Assistenzsysteme das Fahrgefühl abrunden. Wer häufig unterwegs ist, profitiert davon, weil sich die Konzentration stärker auf die Strecke verlagert.
CB 500 X: ausreichend, aber mit Fokus auf das Wesentliche
Die Honda bietet Elektronik, die den Alltag erleichtert, ohne das Motorrad „zu kompliziert“ zu machen. Das ist besonders für Einsteiger oder Fahrer interessant, die ein Motorrad möchten, das zwar modern ist, aber nicht das Gefühl vermittelt, man müsse sich erst durch ein Technikpaket arbeiten.
Komfort, Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt entspannter?
Komfort entscheidet oft darüber, ob man nach einer Tour noch Lust auf die nächste hat.
Yamaha: Tourenkomfort mit GT-Anspruch
Die Tracer 9 GT Plus ist auf längere Strecken ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass man nicht nach kurzer Zeit „verkrampft“. Dazu kommt, dass das Motorrad insgesamt weniger anstrengend wirkt, wenn die Fahrt länger dauert oder der Wind und die Fahrbahnbeschaffenheit fordernder werden.
Honda: aufrecht, zugänglich, ideal für viele Körpergrößen
Die CB 500 X bietet eine ergonomische, eher aufrechte Haltung. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die im Alltag häufig zwischen kurzen Strecken und längeren Ausflügen wechseln. Auch für Einsteiger ist das Setup oft leichter zu handhaben, weil man schneller ein sicheres Gefühl für das Motorrad bekommt.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren, Pendeln
Im Alltag zählen andere Dinge als auf dem Papier: Übersicht, Reaktionsverhalten, Gewicht im Handling und die Frage, wie „stressfrei“ das Motorrad im Alltag bleibt.
Tracer 9 GT Plus: komfortabel, aber eher „Tour-lastig“
Die Yamaha ist im Alltag durchaus nutzbar, aber sie fühlt sich stärker nach „Fahrt aufnehmen“ an. Wer häufig pendelt und dabei Komfort und Unterstützung möchte, wird sie mögen. Wer dagegen vor allem kurze Wege in engen Situationen fährt, könnte die Honda als leichter zugänglich empfinden.
CB 500 X: schnell startklar, unkompliziert im Stadtbetrieb
Die Honda ist besonders dann im Element, wenn es um Alltag geht: an Ampeln, beim Rangieren, auf wechselnden Streckenprofilen. Das Motorrad wirkt nicht überfordernd, sondern eher wie ein verlässlicher Begleiter.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT)
- Tourenfokus: souverän bei längeren Fahrten und höheren Geschwindigkeiten
- Komfort durch Y-AMT: weniger Schaltarbeit, mehr Konzentration auf die Strecke
- Elektronik und Assistenz: unterstützt entspanntes Fahren
- Gesamtpaket: Fahrwerk, Bremsen und Ergonomie greifen gut ineinander
Schwächen bzw. Grenzen der Yamaha
- Mehr Motorrad als „nur Stadt“: wer fast ausschließlich kurze Strecken fährt, könnte den Tourencharakter weniger ausspielen
- Anspruch an das Setup: wer maximale Einfachheit sucht, findet bei der Honda schneller das passende Gefühl
Stärken der Honda CB 500 X
- Einfachheit im Handling: leicht zugänglich, schnell Vertrauen
- Allround-Charakter: Stadt, Landstraße und Ausflüge ohne große Umstellung
- Dosierbarkeit: Antrieb und Fahrgefühl wirken gut kontrollierbar
- Pragmatischer Ansatz: moderne Technik, aber ohne Überfrachtung
Schwächen bzw. Grenzen der Honda
- Weniger „Reserve“ bei Tempo: für sehr dynamische Touren wirkt die Yamaha im Vorteil
- Tourenkomfort auf Langstrecke: die Tracer ist stärker auf lange Etappen optimiert
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahralltag entscheiden.
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) – ideal für
- Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren und dabei Komfort und Unterstützung möchten
- Menschen, die weniger Schaltarbeit wollen und das Fahren entspannter gestalten möchten
- Tourenfahrer, die dynamisch unterwegs sind und ein souveränes Gesamtpaket suchen
Honda CB 500 X – ideal für
- Einsteiger oder Wiedereinsteiger, die ein leicht zu beherrschendes Motorrad suchen
- Fahrer, die viel im Alltag unterwegs sind und ein unkompliziertes Handling bevorzugen
- Alle, die ein alltagstaugliches Reisegefühl möchten, ohne sich auf ein „großes“ Tourenpaket festzulegen
Fazit:
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Tourenkomfort, souveränem Fahrgefühl bei Tempo und moderner Unterstützung liegt. Wer häufig längere Strecken fährt, dabei entspannt bleiben möchte und die Vorteile des Y-AMT zu schätzen weiß, bekommt ein Motorrad, das sich wie ein durchdachtes Reisegerät anfühlt. Die Honda CB 500 X gewinnt dagegen dort, wo Alltag, einfache Handhabung und ein gutmütiges Gesamtpaket zählen. Sie passt besonders gut für Einsteiger, Pendler und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das schnell Spaß macht, ohne viel Einarbeitung. Kurz gesagt: Wer vor allem „lange fahren“ will, greift zur Yamaha. Wer vor allem „viel und unkompliziert fahren“ möchte, ist mit der Honda meist glücklicher.