UVP 19.249 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 12.499 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
Mehr Technik geht nicht.
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Mal ganz was anderes
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Pro und Kontra

Pro:
  • Wahnsinns-Ausstattung
  • strammer Motor
  • Sound von fauchend bis schreiend
  • sehr gutes semiaktives Fahrwerk
  • einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
  • absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
Kontra:
  • Automatik-Modus mit Schwächen
  • technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
Pro:
  • Fahrkomfort
  • Wendigkeit
  • Krawalliger, kräftiger Motor
  • Geländetauglichkeit
Kontra:
  • Soziusbetrieb
  • Reisetauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht232kg
Radstand1.500mm
Länge2.175mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 845-860 mm
Höhe1.430mm
Gewicht158kg
Radstand1.504mm
Radstand1.504mm
Sitzhöhe: 920 mm

Motor

Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum693ccm
Hub84mm
Bohrung102mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.218km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km
Leistung75 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment74 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.193km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite342km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorne41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten180/55ZR17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneTelegabel Upside-Down (Federweg 275)mm
Federung hintenWP (Federweg 275)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne21 Zoll
Reifen hinten18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 240 mm)

Fazit

Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 19.250€
  • Verfügbarkeit: seit 2023
  • Farben: blau, silber-blau

Spaß ohne Ende - leider ein teurer

Also, hat das Experiment geklappt? Tja, ein eindeutiges Fazit ist schwierig. Für die Fernreise ist der Serientank klein, Sitzposition, Sitzbank und Fahrwerk auf der Anreise zum Ziel eher anstrengend.

Ansonsten ist die Husqvarna 701 Enduro ein echtes Spaßgerät. Als Erstmotorrad spielt sie sicher nicht die Idealbesetzung in der Garage, aber wer möchte und kann, sollte das mal ausprobieren. Wie schön doch kurzer Radstand und 75 PS harmonieren können!

Zum Schluss noch ein kleiner Wermutstropfen: Ist schon Mama KTM nicht für ihre zurückhaltende Preisgestaltung berühmt, tut die Tochter es ihr gleich: Das Motorrad mit praktisch null Ausstattung und wenig Neigung zum Soziusbetrieb kostet 10.395 Euro. Glückwunsch an die, die es sich leisten können.

Also: Wer ein Moped mit einem Klasse-Motor, tollem Fahrwerk, niedrigem Gewicht und brutalen Bremsen sucht, aber kaum etwas anderem, der kann einchecken. Wer Unvernunft für vernünftig im tieferen Sinn hält, der ist hier richtig. Für alle anderen gilt: „zurückbleiben bitte“.

Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10,395€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 6.700€
  • Baujahre: seit 2017
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: weiß

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Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y- AMT) vs. Husqvarna 701 Enduro – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y- AMT) und die Husqvarna 701 Enduro, wird der Vergleich besonders spannend. Auf der einen Seite steht ein modernes Reise- und Touren-Adventure mit Fokus auf Komfort, Elektronik und entspannter Langstrecke. Auf der anderen Seite geht es deutlich direkter zur Sache: Die 701 Enduro ist ein leichtes, agiles Enduro, das vor allem dort Spaß macht, wo die Straße aufhört oder zumindest unruhiger wird. Genau da liegt der Kern dieses Vergleichs: Welche Stärken passen besser zum eigenen Fahrstil – und welche Kompromisse muss man dafür in Kauf nehmen?

Grundcharakter: Touren-Adventure vs. Enduro-DNA

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist als Reisegerät gedacht. Das merkt man an der Ausrichtung: Sitzposition und Windschutz zielen auf längere Strecken, die Ergonomie ist auf Alltag und Touren ausgelegt, und die Ausstattung wirkt wie aus der Kategorie „einfach losfahren und genießen“. Dazu kommt die Y- AMT-Komponente, die das Fahren im Stadtverkehr und in zähem Verkehr spürbar entspannen kann.

Die Husqvarna 701 Enduro verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie ist weniger „Sofa auf zwei Rädern“, sondern eher ein Motorrad, das man spürt. Das Fahrgefühl ist unmittelbarer, die Maschine wirkt wendiger und „freier“ – besonders, wenn der Untergrund wechselt oder wenn man bewusst dynamisch fährt. Wer gern mit dem Motorrad arbeitet, wird hier schnell warm.

Motor & Antrieb: Wie sich die Fahrbarkeit unterscheidet

Beide Motorräder sind leistungsstark, aber sie liefern die Kraft auf unterschiedliche Art. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist darauf ausgelegt, Drehzahlen und Lastwechsel so zu gestalten, dass man lange Strecken gleichmäßig und souverän abspulen kann. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Autobahn, Landstraße und zügiges Cruisen auf dem Programm stehen.

Die Husqvarna 701 Enduro wirkt im Vergleich „endurotypischer“: Der Charakter ist direkter, das Motorrad reagiert spürbar auf Gasbefehle und fordert eher dazu auf, aktiv zu fahren. Gerade auf Schotter, schlechten Straßen oder im Gelände-ähnlichen Terrain spielt das seine Stärken aus. Wer häufig zwischen Asphalt und „unfertigem“ Untergrund wechselt, bekommt hier ein Motorrad, das sich nicht zu schade ist, auch mal unruhig zu werden.

Getriebe-Feeling: Y- AMT vs. klassisches Schalten

Ein großer Unterschied ist das Getriebe-Konzept. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y- AMT) nimmt dem Fahrer in vielen Situationen Arbeit ab. Das ist besonders im Stadtverkehr oder bei Stop-and-Go spürbar, weil das Motorrad das Anfahren und Schalten komfortabler gestaltet. Für Tourenfahrer, die gerne entspannt unterwegs sind, ist das ein echtes Plus.

Die Husqvarna 701 Enduro setzt dagegen auf ein klassisches Fahrgefühl mit direktem Eingriff über das Schalten. Das kann man als Vorteil sehen, wenn man gern präzise arbeitet, den Motor gezielt in bestimmten Bereichen hält oder im Gelände mehr Kontrolle über den Antrieb möchte.

Elektronik & Assistenz: Komfort auf der Straße, Kontrolle im Gelände

Bei der Yamaha Tracer 9 GT Plus ist Elektronik ein klarer Schwerpunkt. Das Motorrad ist so ausgelegt, dass es sich im Alltag „rund“ anfühlt: Traktions- und Fahrmodi helfen dabei, die Kraft je nach Situation zu dosieren. Das macht das Motorrad besonders für Fahrer interessant, die viel auf der Straße unterwegs sind und dabei auch bei wechselnden Bedingungen entspannt bleiben möchten.

Die Husqvarna 701 Enduro bringt ebenfalls moderne Technik mit, aber die Auslegung wirkt stärker auf „Fahren statt Verwalten“. Im Gelände oder auf rutschigem Untergrund ist das Motorrad dafür bekannt, dass es sich nicht wie ein reines Straßenbike anfühlt. Die Elektronik unterstützt, bleibt aber eher im Hintergrund – was viele Enduro-Fans als angenehm empfinden.

Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus spielt ihre Stärken vor allem in der Stabilität und im ruhigen Geradeauslauf aus. Das Fahrwerk wirkt darauf abgestimmt, dass man auch bei längeren Etappen und wechselnden Geschwindigkeiten souverän unterwegs ist. Dazu passt auch die Gesamtgeometrie: Das Motorrad vermittelt Vertrauen, ohne dass man ständig „gegenlenken“ muss.

Die Husqvarna 701 Enduro ist dagegen deutlich agiler. Sie lässt sich leichter „ums Eck“ bringen, reagiert schnell auf Lenkimpulse und fühlt sich auf unebenem Untergrund lebendiger an. Das ist ein Vorteil, wenn man gern kurvig fährt, wenn man Abkürzungen über Feldwege nimmt oder wenn man im Alltag öfter mal auf schlechtes Straßenmaterial trifft.

Reifen & Untergrund: Wo sich die Unterschiede zeigen

Auf Asphalt kann die Yamaha mit Komfort und Laufruhe punkten. Die Husqvarna kann ebenfalls sportlich auf der Straße bewegt werden, aber sie bleibt stärker „enduro-orientiert“. Sobald der Untergrund unruhiger wird, wird die 701 Enduro interessanter, weil sie das Handling und die Bodenfreiheit als Teil ihres Konzepts mitbringt.

Ergonomie & Windschutz: Langstrecke vs. „direkt“

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist klar auf Komfort ausgelegt. Windschutz und Sitzposition sind so gewählt, dass man auch bei längeren Fahrten weniger „gegen“ den Fahrtwind arbeiten muss. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die regelmäßig Touren fahren, bei denen man mehrere Stunden am Stück unterwegs ist.

Die Husqvarna 701 Enduro bietet eine ergonomische Position, die eher zum aktiven Fahren passt. Sie ist nicht darauf optimiert, stundenlang maximal abgeschirmt zu sein, sondern darauf, dass man sich auf dem Motorrad bewegt, es kontrolliert und bei Bedarf auch mal dynamisch arbeitet. Für kurze bis mittlere Strecken und für gemischte Routen ist das oft genau richtig.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, spontane Abstecher

Im Alltag kann die Yamaha besonders dann überzeugen, wenn häufig Stadtverkehr, Ampeln und zähere Abschnitte vorkommen. Das Y- AMT reduziert den Stress im Handling, und die Reiseausrichtung sorgt dafür, dass man sich auch nach einem langen Tag noch auf dem Motorrad wohlfühlt.

Die Husqvarna ist im Alltag dann stark, wenn man gern flexibel bleibt: mal schnell über eine schlechte Straße, mal eine Abkürzung über Schotter, mal ein bisschen „mehr“ als nur Asphalt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für den Plan, sondern auch für die spontane Route nimmt.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y- AMT)

  • Stärken: Reise- und Tourenfokus, komfortorientierte Ergonomie, souveränes Fahrgefühl auf der Straße, moderne Elektronik für entspanntes Fahren, Komfort durch das Y- AMT im Alltag.
  • Schwächen: Wer sehr häufig ins Gelände geht oder maximal „endurotypisch“ fahren möchte, wird die Ausrichtung der Yamaha eher als Reise-Adventure denn als kompromissloses Enduro empfinden.

Husqvarna 701 Enduro

  • Stärken: Agilität und unmittelbares Fahrgefühl, starke Eignung für gemischte Strecken und unruhigen Untergrund, endurotypische Kontrolle, macht auch außerhalb der Komfortzone Spaß.
  • Schwächen: Für lange, windige Autobahn- oder Komforttouren kann der Fokus weniger auf Abschirmung und „Reise-Ruhe“ liegen als bei der Yamaha.

Welche Wahl passt zu welchem Fahrprofil?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Fahrgefühl und welche Nutzung im Vordergrund stehen. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist die naheliegende Wahl, wenn Touren, Alltag und längere Strecken dominieren und wenn Komfort, Elektronik und entspanntes Handling besonders wichtig sind. Die Husqvarna 701 Enduro ist dagegen die bessere Wahl, wenn das Motorrad auch abseits der perfekten Straße Spaß machen soll und wenn man ein agiles, direktes Enduro-Feeling sucht.

Fazit:

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y- AMT) ist für Fahrerinnen und Fahrer die stimmige Wahl, die vor allem auf der Straße unterwegs sind, regelmäßig längere Touren fahren und dabei ein komfortorientiertes Gesamtpaket suchen. Die Kombination aus Reiseausrichtung, moderner Elektronik und dem entspannenden Y- AMT macht sie besonders dann stark, wenn der Alltag nicht immer „perfekt“ ist und man trotzdem gelassen ankommen möchte. Wer viel Asphalt fährt, gern souverän cruised und Komfort priorisiert, findet hier ein sehr rundes Motorrad.

Die Husqvarna 701 Enduro passt am besten zu Menschen, die ein Motorrad wollen, das sich lebendig anfühlt und auch auf unruhigem Untergrund Spaß macht. Wenn spontane Abstecher, Schotterpassagen und ein aktiver Fahrstil zum Alltag gehören, spielt die 701 ihre Stärken aus. Für reine Langstrecken-Komforttouren ist sie nicht die erste Wahl, aber als vielseitiges Enduro-Adventure mit direktem Charakter ist sie genau dann besonders überzeugend.

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