UVP 19.249 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 12.995 €
Baujahr von 2011 bis 2019
Mehr Technik geht nicht.
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Es lebe der Sport!
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Pro und Kontra

Pro:
  • Wahnsinns-Ausstattung
  • strammer Motor
  • Sound von fauchend bis schreiend
  • sehr gutes semiaktives Fahrwerk
  • einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
  • absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
Kontra:
  • Automatik-Modus mit Schwächen
  • technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
Pro:
  • Fahrleistungen
  • Komfort
  • Ausstattung
  • Preis-Leistung
Kontra:
  • Getriebe sehr kurz übersetzt

Abmessungen & Gewicht

Gewicht232kg
Radstand1.500mm
Länge2.175mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 845-860 mm
Höhe1.430mm
Gewicht235kg
Radstand1.440mm
Länge2.100mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.185mm

Motor

Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum1.043ccm
Hub56mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.218km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km
Leistung142 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment111 NM bei 7.300 U/Min
Höchstgeschw.247km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite327km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorne41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten180/55ZR17
RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 144)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17M/C (73W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 250 mm)

Fazit

Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 19.250€
  • Verfügbarkeit: seit 2023
  • Farben: blau, silber-blau

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Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) vs. Kawasaki Z 1000 SX – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder aus dem gleichen Einsatzbereich kommen, aber unterschiedliche Philosophien verfolgen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) setzt auf eine moderne Touring-Ausrichtung mit viel Elektronik, komfortabler Ergonomie und dem besonderen Fokus auf entspanntes Fahren. Die Kawasaki Z 1000 SX dagegen wirkt wie ein sportlicher Allrounder, der sich ebenfalls für längere Strecken eignet – mit einem Charakter, der spürbar mehr „Zug“ und Direktheit vermittelt. Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte beider Modelle miteinander abgeglichen: Motor und Antrieb, Fahrwerk und Bremsen, Elektronik sowie Komfort und Alltagstauglichkeit.

Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen

Beide Motorräder sind für Touren gemacht, aber sie fühlen sich unterschiedlich an. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus kombiniert den Motor mit einem Konzept, das auf gleichmäßige Leistungsentfaltung und komfortables Handling ausgelegt ist. Besonders relevant ist dabei die Y-AMT-Ausrichtung: Das Getriebe bzw. die Schaltlogik zielt darauf ab, den Alltag zu erleichtern und das Fahren in Stop-and-go-Situationen oder bei langen Autobahnabschnitten entspannter zu gestalten. Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder einfach weniger „Arbeit“ am Handgelenk möchte, bekommt hier einen echten Vorteil.

Die Kawasaki Z 1000 SX spielt dagegen stärker die Karte des sportlichen Ansprechens. Der Motor wirkt direkter, die Leistungsentfaltung ist oft „präsenter“, was sich beim Beschleunigen und beim zügigen Fahren bemerkbar macht. Das macht die Z 1000 SX besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur für die Reise, sondern auch für dynamische Ausfahrten genutzt wird. Gleichzeitig kann genau diese Direktheit im Alltag je nach Fahrstil als weniger „seidig“ empfunden werden, vor allem wenn man sehr gleichmäßig und entspannt unterwegs sein möchte.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk geht es nicht nur um Federung und Dämpfung, sondern vor allem um das Zusammenspiel aus Komfort, Kontrolle und dem Gefühl in Kurven. Die Tracer 9 GT Plus ist auf souveränes Gleiten ausgelegt. Auf längeren Strecken wirkt das Motorrad dadurch oft ruhig und berechenbar, was den Stressfaktor reduziert. Gerade wenn die Straße nicht perfekt ist oder die Tour mehrere Stunden dauert, spielt die Touring-Orientierung ihre Stärken aus.

Die Z 1000 SX zeigt sich im Vergleich häufig agiler im schnellen Richtungswechsel. Das kann auf Landstraßen ein Vorteil sein, weil das Motorrad schnell in den gewünschten Rhythmus kommt. Allerdings hängt das Empfinden stark von der Beladung und dem Setup ab: Wer sehr komfortorientiert unterwegs ist und das Motorrad stark für lange Autobahnphasen nutzt, wird bei der Yamaha oft das „entspanntere“ Gesamtpaket bevorzugen.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in jeder Situation

Beide Motorräder sind mit modernen Bremskomponenten und einer zeitgemäßen Abstimmung ausgestattet. In der Praxis zeigt sich der Unterschied weniger in der reinen Bremskraft, sondern im Gefühl: Die Yamaha wirkt häufig harmonischer dosierbar, was beim Anbremsen aus höheren Geschwindigkeiten oder in wechselnden Verkehrssituationen hilft. Das ist besonders dann spürbar, wenn man nicht nur sportlich, sondern auch „vernünftig“ fährt.

Die Kawasaki bietet ebenfalls viel Verzögerung und vermittelt oft ein sportliches Sicherheitsgefühl. Wer gerne zügig unterwegs ist, profitiert davon, dass das Motorrad beim Bremsen stabil bleibt und die Linie gut hält. Als potenzieller Nachteil kann sich ergeben, dass der sportlichere Charakter stärker „eingefordert“ wird, wenn man sehr sanft und komfortabel fahren möchte.

Elektronik und Assistenzsysteme: Komfortfunktionen im Alltag

Elektronik ist bei beiden Modellen ein großes Thema, aber sie wird unterschiedlich genutzt. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus setzt stark auf ein Paket, das das Fahren erleichtert und die Tour angenehmer macht. Dazu gehören Assistenz- und Komfortfunktionen, die das Motorrad in verschiedenen Situationen stabilisieren und das Handling vereinfachen. Besonders in Kombination mit dem Y-AMT-Konzept entsteht der Eindruck, dass das Motorrad „mitdenkt“ und den Fahrer entlastet.

Die Kawasaki Z 1000 SX bietet ebenfalls moderne Elektronik, die sich vor allem in Fahrmodi und der Abstimmung von Antrieb und Fahrverhalten zeigt. Der Fokus liegt dabei stärker auf dem sportlichen Charakter: Elektronik unterstützt das dynamische Fahren, ohne das Motorrad zu „glätten“. Wer gerne selbst entscheidet, wie aggressiv oder ruhig gefahren wird, findet hier oft eine passende Balance.

Touring-Komfort: Windschutz, Ergonomie und Alltagstauglichkeit

Im Touring-Bereich entscheidet sich vieles über Details: Windschutz, Sitzposition, Ergonomie und die Art, wie das Motorrad auf lange Strecken reagiert. Die Tracer 9 GT Plus ist klar auf Komfort ausgelegt. Der Aufbau und die Ausrichtung zielen darauf ab, dass auch nach mehreren Stunden die Konzentration nicht unnötig sinkt. Gerade bei wechselnden Wetterbedingungen oder längeren Autobahnabschnitten spielt das eine große Rolle.

Die Z 1000 SX ist ebenfalls alltagstauglich und für Touren geeignet, wirkt aber in der Gesamtwirkung oft „motorradiger“ und weniger wie ein reines Reisegerät. Das kann ein Plus sein, wenn man das Motorrad nicht nur als Transportmittel, sondern als aktives Fahrgefühl erleben möchte. Wer jedoch sehr viel Wert auf maximalen Langstreckenkomfort legt, wird bei der Yamaha häufig schneller das Gefühl haben, dass sie die Reisearbeit übernimmt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT): Stärken

  • Entspanntes Fahren durch das Y-AMT-Konzept – besonders im Alltag und auf langen Strecken.
  • Touring-orientierte Abstimmung für ruhiges, berechenbares Fahrverhalten.
  • Komfort und Elektronik als Gesamtpaket: Das Motorrad unterstützt dort, wo es im Alltag Zeit und Nerven spart.

Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT): Schwächen

  • Wer maximale „Sportlichkeit“ im Sinne von direktem Ansprechverhalten sucht, könnte die Yamaha als etwas weniger kompromisslos empfinden.
  • Das Komfort- und Assistenzkonzept kann das Fahrgefühl stärker „glätten“ – nicht jeder mag das.

Kawasaki Z 1000 SX: Stärken

  • Sportlicher Charakter mit direktem Ansprechgefühl – ideal für zügige Landstraßenfahrten.
  • Agiles Handling und ein Motorradgefühl, das aktiv einlädt.
  • Elektronik mit Fokus auf Fahrdynamik statt reiner Komfortglättung.

Kawasaki Z 1000 SX: Schwächen

  • Für sehr lange, entspannte Autobahnphasen kann die Yamaha im Komfortpaket oft die Nase vorn haben.
  • Je nach Fahrstil kann der sportlichere Charakter im Alltag weniger „stressfrei“ wirken.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Fahrprofil besser passt. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist besonders dann die richtige Wahl, wenn häufig längere Strecken gefahren werden, wenn Stadtverkehr und Stop-and-go eine Rolle spielen oder wenn Komfort und Entlastung durch Elektronik und das Y-AMT-Konzept im Vordergrund stehen. Wer ein Motorrad sucht, das Touren souverän „durchzieht“, ohne dass man ständig aktiv gegen Ermüdung ankämpfen muss, findet hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.

Die Kawasaki Z 1000 SX eignet sich stärker für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad wollen, das sich auch außerhalb der Reisezeit lebendig anfühlt. Wer gerne zügig fährt, Kurven dynamisch nimmt und dabei ein direktes Motor- und Fahrwerksgefühl bevorzugt, bekommt mit der Z 1000 SX eine Maschine, die Spaß macht und nicht nur „funktioniert“.

Fazit:

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist die bessere Wahl für alle, die Komfort, Entlastung und ein rundes Touring-Gesamtpaket suchen. Das Y-AMT-Konzept und die tourentypische Abstimmung machen sie besonders attraktiv, wenn lange Strecken, wechselnde Verkehrssituationen und ein entspannter Fahrstil im Alltag häufig vorkommen. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich sportlich, direkt und aktiv anfühlt, wird mit der Kawasaki Z 1000 SX glücklicher: Sie spielt ihre Stärken vor allem bei dynamischem Fahren und auf kurvigen Strecken aus, während sie gleichzeitig genug Touring-Qualitäten mitbringt, um auch längere Ausfahrten zu genießen. Kurz gesagt: Yamaha für entspannte Touren mit Komfortfokus, Kawasaki für mehr Direktheit und Fahrspaß – bei beiden stimmt das Gesamtbild für den vielseitigen Einsatz.

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