| UVP | 19.249 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 13.395 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- Wahnsinns-Ausstattung
- strammer Motor
- Sound von fauchend bis schreiend
- sehr gutes semiaktives Fahrwerk
- einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
- absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
- Automatik-Modus mit Schwächen
- technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
- Fahrleistungen
- Motor
- Komfort
- Platzverhältnisse
- Präzises Fahrwerk
- Windschild laut
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.485 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.050 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 103 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 125 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 109 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 228 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 411 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP USD-Telegabel, Ø 43 mm (Federweg 185)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben Radial-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.
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Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) vs KTM 1090 Adventure – Vergleich für Tour & Alltag
Wenn zwei Adventure-Tourer aufeinandertreffen, geht es selten nur um Zahlen. Es geht um das Gefühl beim Anfahren, um die Ruhe auf langen Autobahnabschnitten, um die Portion Agilität im Stadtverkehr und darum, wie souverän ein Motorrad mit Gepäck, Wind und wechselnden Straßenverhältnissen umgeht. Genau darum geht es beim Vergleich zwischen der Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) und der KTM 1090 Adventure. Beide Modelle zielen auf vielseitige Einsätze: Feierabendrunde, Wochenendtour, längere Reisen. Doch die Philosophie dahinter ist unterschiedlich – und das merkt man im Alltag.
Grundidee der beiden Motorräder
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) wirkt wie ein Tourenwerkzeug, das man gerne jeden Tag nutzt. Der Fokus liegt spürbar auf Komfort, Alltagstauglichkeit und einem modernen, entspannten Handling. Mit dem Y-AMT (automatisiertes Schaltkonzept) richtet Yamaha den Blick klar auf weniger Stress im Verkehr und auf gleichmäßiges Vorankommen – ohne dass man auf die Dynamik verzichten muss.
Die KTM 1090 Adventure steht dagegen für den typischen KTM-Charakter: lebendig, direkt und mit dem Anspruch, auch abseits der Komfortzone Spaß zu machen. Das Motorrad fühlt sich oft dann besonders stimmig an, wenn man zügig fährt, Kurven aktiv angeht und dem Fahrwerk sowie dem Motor die Möglichkeit gibt, ihr Können auszuspielen.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Leistung
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder liefern genug Schub für Touren und Überholmanöver, aber sie liefern ihn auf unterschiedliche Art. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) setzt stärker auf ein gleichmäßiges, gut dosierbares Ansprechverhalten. Das hilft besonders im Alltag, wenn man häufig beschleunigt und wieder bremst – etwa an Ampeln oder im dichten Verkehr. Die Kraft wirkt dabei weniger „kantig“, sondern eher wie ein Motor, der die Fahrt glättet.
Die KTM 1090 Adventure wirkt im Vergleich oft unmittelbarer. Wer gerne früher Gas gibt und das Motorrad spürbar „mitnimmt“, bekommt ein direkteres Feedback. Das kann auf kurvigen Strecken ein echter Vorteil sein, weil sich das Motorrad schnell anfühlt, wenn man die Linie wechselt oder zügig aus Kurven heraus beschleunigt.
Getriebe-Feeling und Schaltkomfort
Der größte Unterschied im Alltag liegt im Getriebe-Ansatz. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) nimmt dem Fahrer mit dem Y-AMT spürbar Arbeit ab. Das ist besonders angenehm bei Stop-and-Go, im Stadtverkehr oder auf langen Strecken, wenn man nicht ständig schalten möchte. Gleichzeitig bleibt das Motorrad dynamisch genug, um auch sportlich zu fahren.
Die KTM 1090 Adventure setzt auf das klassische Fahrerlebnis. Wer gerne selbst schaltet, bekommt ein direkteres, „hands-on“ Gefühl. Das kann sich beim sportlichen Fahren natürlicher anfühlen, während das Yamaha-Konzept eher auf Entspannung und gleichmäßige Fahrt ausgelegt ist.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beide Motorräder sind für Touren gemacht, aber sie vermitteln das auf unterschiedliche Weise. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) wirkt im Vergleich häufig wie das Motorrad, das lange Strecken besonders souverän abspult. Das Fahrwerk unterstützt eine ruhige Linie, und das Gesamtpaket fühlt sich darauf ausgelegt, dass man auch nach vielen Kilometern noch entspannt bleibt.
Die KTM 1090 Adventure spielt ihre Stärken oft dann aus, wenn es kurvig wird oder wenn man das Motorrad aktiver bewegt. Das Handling wirkt lebendiger, und das Motorrad lädt dazu ein, die Fahrdynamik zu nutzen. Auf der anderen Seite kann das je nach Fahrstil und Untergrund etwas mehr Aufmerksamkeit verlangen, weil das Motorrad „mitdenkt“ und nicht nur alles wegdämpft.
Bremsen und Kontrolle
Beim Bremsen zeigt sich im Vergleich: Beide Modelle zielen auf sicheres Verzögern und gute Dosierbarkeit. Die Yamaha wirkt dabei tendenziell auf Komfort und Vorhersehbarkeit getrimmt, während die KTM eher das Gefühl von direkter Rückmeldung vermittelt. In der Praxis bedeutet das: Yamaha hilft dabei, gleichmäßig zu fahren und Stress zu reduzieren, KTM belohnt aktives Fahren mit einem sehr direkten Kontakt.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Alltag
Elektronik ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) setzt auf ein Paket, das den Fahrkomfort und die Alltagstauglichkeit in den Vordergrund stellt. Das hilft besonders, wenn man unterschiedliche Situationen hat – Regen, wechselnde Temperaturen, unterschiedliche Beladung oder einfach wechselnde Tagesform.
Die KTM 1090 Adventure bietet ebenfalls moderne Unterstützung, wirkt aber oft so, als würde die Elektronik das sportliche Potenzial absichern, statt es zu „glätten“. Wer gerne mit dem Motorrad arbeitet, bekommt ein System, das nicht bremst, sondern kontrolliert.
Fahrmodi und Abstimmung
Im Vergleich fällt auf: Die Yamaha ist besonders stark darin, verschiedene Fahrmodi so zu nutzen, dass sich das Motorrad schnell an den Alltag anpasst. Die KTM punktet eher damit, dass die Abstimmung spürbar „spürbar“ bleibt – also dass man den Unterschied zwischen den Modi nicht nur auf dem Display sieht, sondern im Fahrgefühl.
Komfort, Sitzposition und Windschutz
Gerade bei Adventure-Bikes entscheidet der Komfort darüber, ob man das Motorrad wirklich regelmäßig nutzt. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) wirkt im Vergleich wie ein Tourer, der auf entspannte Langstrecke ausgelegt ist. Sitzposition und Windschutz unterstützen das Ziel, auch bei höheren Geschwindigkeiten ruhig zu bleiben. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die viel auf der Autobahn oder auf schnellen Landstraßen unterwegs sind.
Die KTM 1090 Adventure bietet ebenfalls Komfort, aber der Charakter ist stärker „sportlich-abenteuerlich“. Die Sitzposition wirkt oft etwas aktiver, und das Motorrad lädt dazu ein, sich mehr zu bewegen. Für kurze bis mittlere Touren oder für Fahrer, die gerne dynamisch fahren, kann das ein Vorteil sein. Wer dagegen vor allem lange, gleichmäßige Strecken fährt, wird bei Yamaha schneller das Gefühl von „eingestellt und los“ bekommen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Stop-and-Go und Parken
Im Alltag zählt, wie leicht sich ein Motorrad im Verkehr bewegt. Hier hat die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) einen klaren Vorteil: Das Y-AMT reduziert die mentale Last im Stop-and-Go. Das ist besonders praktisch, wenn man häufig in der Stadt unterwegs ist oder wenn man nach der Arbeit einfach nur fahren möchte, ohne ständig Schaltvorgänge zu planen.
Die KTM 1090 Adventure kann im Alltag trotzdem überzeugen, aber sie verlangt mehr „Fahrerarbeit“. Wer gerne selbst schaltet, wird das als Vorteil sehen. Wer dagegen Komfort priorisiert, wird die Yamaha als entspannter empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT)
Stärken: Der Tourenfokus zeigt sich in Komfort, ruhigem Fahrverhalten und dem entspannten Umgang mit dem Verkehr durch das Y-AMT. Die Abstimmung wirkt darauf ausgelegt, dass man lange Strecken angenehm durchfährt und sich weniger auf das Motorrad „konzentrieren“ muss.
Schwächen: Wer maximal sportliche Direktheit sucht und das Schalten als Teil des Fahrspaßes betrachtet, könnte das Yamaha-Konzept weniger „pur“ finden. Außerdem ist das Motorrad eher die Wahl für Fahrer, die Komfort und Vielseitigkeit wollen – weniger für diejenigen, die kompromisslos auf „leichtes, aggressives“ Handling setzen.
KTM 1090 Adventure
Stärken: Die KTM wirkt im Vergleich lebendiger und direkter. Das Motorrad macht Spaß, wenn man aktiv fährt, Kurven dynamisch angeht und das Fahrwerk spüren möchte. Die Abstimmung unterstützt ein sportliches Fahrgefühl, ohne die Kontrolle zu verlieren.
Schwächen: Für sehr lange, gleichmäßige Autobahnphasen oder für Fahrer, die im Verkehr möglichst wenig Arbeit möchten, kann die Yamaha im Komfort- und Entspannungsprofil vorn liegen. Je nach Fahrstil kann die KTM etwas mehr Aufmerksamkeit erfordern, damit sich das Setup perfekt „anfühlt“.
Für welche Fahrprofile passt welches Bike?
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das Tourenkomfort mit moderner Alltagshilfe verbindet. Wer häufig im Verkehr unterwegs ist, lange Strecken fährt oder einfach ein Motorrad möchte, das sich schnell „rund“ anfühlt, trifft mit Yamaha oft die richtige Wahl.
Die KTM 1090 Adventure passt eher zu Fahrern, die das Motorrad als aktiven Begleiter sehen: Kurven, zügige Landstraßen, wechselnde Untergründe und ein Fahrgefühl, das direkt reagiert. Wer gerne selbst schaltet und die Dynamik spüren möchte, wird mit der KTM sehr viel Fahrspaß erleben.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Adventure suchen, das Komfort und Entspannung in den Vordergrund stellt – besonders im Alltag und auf langen Strecken. Das Y-AMT reduziert Stress im Verkehr, während das Gesamtpaket auf ruhiges, souveränes Reisen ausgelegt ist. Die KTM 1090 Adventure gewinnt dagegen dort, wo Fahrspaß durch Direktheit entsteht: aktives Fahren, dynamische Kurven und ein lebendiges Handling, das Lust macht, das Motorrad zu bewegen. Wer Komfort priorisiert und möglichst wenig „Arbeit“ im Alltag möchte, fährt mit Yamaha oft entspannter. Wer dagegen das klassische Fahrerlebnis liebt und die Dynamik spüren will, findet in der KTM die passendere Basis. Am Ende entscheidet das Bauchgefühl: Yamaha für entspanntes Touren, KTM für spürbare Dynamik.