UVP 19.249 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 5.199 €
Baujahr von 2011 bis 2026~
Mehr Technik geht nicht.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Wahnsinns-Ausstattung
  • strammer Motor
  • Sound von fauchend bis schreiend
  • sehr gutes semiaktives Fahrwerk
  • einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
  • absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
Kontra:
  • Automatik-Modus mit Schwächen
  • technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
Pro:
  • Verarbeitung
  • Hochwertige Komponenten
  • Gewicht
  • Sparsamer Motor
Kontra:
  • Soziuskomfort

Abmessungen & Gewicht

Gewicht232kg
Radstand1.500mm
Länge2.175mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 845-860 mm
Höhe1.430mm
Gewicht143kg
Radstand1.367mm
Länge2.029mm
Radstand1.367mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.090mm

Motor

Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum125ccm
Hub47mm
Bohrung58mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.218km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km
Leistung15 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment12 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.115km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite554km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorne41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten180/55ZR17
RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP Apex Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 142)mm
Federung hintenWP-Apex Monoshock (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge, Alu-Kastenschwinge
Reifen vorne110/70 ZR 17
Reifen hinten150/60 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm)
Bremsen vorneVierkolben-Radialfestsattel , Bremsscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinkolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 230 mm)

Fazit

Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 19.250€
  • Verfügbarkeit: seit 2023
  • Farben: blau, silber-blau

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Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) vs. KTM 125 Duke – Motorradvergleich

Wer zwei Motorräder vergleicht, merkt schnell: Hier treffen nicht nur unterschiedliche Hubräume aufeinander, sondern auch zwei sehr verschiedene Philosophien. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) steht für komfortables Reisen, moderne Elektronik und ein entspanntes Handling – unterstützt durch den Automatik-Ansatz (Y-AMT). Die KTM 125 Duke dagegen ist ein typisches Naked-Bike für den Alltag: leicht, direkt und mit dem Fokus auf agiles Fahrverhalten. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – denn je nach Fahrprofil kann das eine Motorrad deutlich besser passen als das andere.

Grundidee: Tourenkomfort und Elektronik vs. Agilität im Alltag

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist als sportlich-komfortabler Allrounder gedacht. Die GT-Plus-Ausrichtung zielt darauf ab, lange Strecken angenehmer zu machen: Windschutz, Sitzkomfort und eine Ausstattung, die das Fahren im Alltag und auf Touren erleichtert. Dazu kommt die Y-AMT-Technik, die das Handling im Stadtverkehr und bei zähflüssigem Verkehr spürbar entspannen kann.

Die KTM 125 Duke verfolgt eine andere Linie: Sie ist kompakt, leicht zu bewegen und fühlt sich vor allem dann richtig an, wenn es schnell gehen soll – in der Stadt, auf kurzen Landstraßen oder wenn Kurvenfreude im Vordergrund steht. Die Duke ist dabei weniger auf „Reise-Feeling“ getrimmt, sondern auf unmittelbare Rückmeldung und ein unkompliziertes Fahrerlebnis.

Motor und Antrieb: Entspanntes Fahren vs. direkte Dynamik

Beim Thema Antrieb zeigt sich der größte Charakterunterschied. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist auf souveränes Gleiten und gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt. Durch die Kombination aus moderner Motorcharakteristik und dem Automatik-Ansatz wirkt das Motorrad besonders dann stimmig, wenn häufiges Schalten nervt oder wenn das Tempo konstant gehalten werden soll. Das macht sie zu einer guten Wahl für längere Strecken und für Fahrten, bei denen Komfort wichtiger ist als „maximaler Kick“.

Die KTM 125 Duke setzt dagegen auf ein sehr direktes, leichtes Ansprechverhalten. Gerade im urbanen Umfeld spielt das Bike seine Stärken aus: Beschleunigung aus niedrigen Geschwindigkeiten, schnelle Richtungswechsel und ein Fahrgefühl, das sich schnell „in der Hand“ anfühlt. Die Duke ist weniger auf Langstreckenkomfort optimiert, dafür aber sehr stark im Bereich Alltag, kurze Wege und kurvige Strecken.

Getriebe-Philosophie im Vergleich

Die Yamaha punktet mit dem Y-AMT-Konzept: weniger Arbeit beim Schalten, mehr Fokus auf Linie und Verkehrssituation. Das ist besonders praktisch, wenn viel Stop-and-Go oder häufiges Anfahren ansteht. Die KTM setzt auf die klassische, direkte Fahrersteuerung – wer gern selbst schaltet, fühlt sich hier schnell zuhause.

Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Tour vs. Wendigkeit im Alltag

Im Fahrwerk zeigt sich die Ausrichtung beider Motorräder deutlich. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus wirkt wie gemacht für wechselnde Strecken: Sie soll auch bei längeren Fahrten ruhig und kontrolliert bleiben. Das unterstützt das entspannte Fahrgefühl, gerade wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man über längere Zeit eine gleichmäßige Linie fährt.

Die KTM 125 Duke ist dagegen auf Agilität ausgelegt. Das Bike lässt sich zügig bewegen, reagiert schnell auf Lenkimpulse und macht dadurch besonders viel Spaß, wenn es um spontane Manöver geht – etwa beim Einfädeln, beim Kurvenfahren auf kurzen Strecken oder wenn man im Stadtverkehr flexibel bleiben möchte.

Stärken und Schwächen im Fahrgefühl

  • Yamaha Tracer 9 GT Plus: Stärke ist die souveräne Kontrolle und der Komfort-Fokus. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Vergleich zur Duke weniger „leichtfüßig“ wirkt – vor allem dann, wenn man maximale Spontanität sucht.
  • KTM 125 Duke: Stärke ist die Wendigkeit und das direkte, lebendige Handling. Schwäche ist, dass der Fokus weniger auf Langstreckenruhe liegt – wer viel Autobahn oder lange Etappen plant, wird eher die Grenzen des Naked-Konzepts spüren.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Technik und Dosierbarkeit

Beide Motorräder sind auf Sicherheit und Kontrolle ausgelegt, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Yamaha setzt auf ein Gesamtpaket aus Fahrstabilität und moderner Assistenz- bzw. Elektroniklogik. Dadurch entsteht ein Gefühl von „Sicherheit durch System“: Das Motorrad unterstützt beim Fahren und hilft, die Kontrolle auch in anspruchsvolleren Situationen zu behalten.

Die KTM punktet vor allem über die direkte Rückmeldung und die sportliche Bremsdosierung. Das ist besonders angenehm, wenn man zügig fährt und das Motorrad schnell in die gewünschte Linie bringen möchte. Schwierig wird es weniger bei der Bremsleistung selbst, sondern eher bei der Erwartung: Wer eine Tour-Maschine sucht, erwartet oft mehr Komfort- und Elektronikkomfort als bei einem kompakten Naked-Bike.

Elektronik und Assistenz: Komfort-Mehrwert vs. schlanke Direktheit

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist klar auf moderne Ausstattung getrimmt. Die Elektronik soll das Fahren erleichtern, etwa durch unterstützende Funktionen, die den Alltag angenehmer machen. Besonders im Zusammenspiel mit dem Y-AMT-Ansatz entsteht ein stimmiges Gesamtbild: weniger Stress, mehr Fokus auf Strecke und Verkehr.

Die KTM 125 Duke ist ebenfalls modern, aber stärker auf das konzentrierte Fahrerlebnis ausgerichtet. Das Bike wirkt dadurch oft „unmittelbarer“: Man spürt schneller, was man macht, und das Motorrad reagiert entsprechend. Für viele ist das genau der Reiz – weniger „Assistenten-Feeling“, mehr Fahrspaß durch direkte Verbindung.

Welche Elektronik passt zu welchem Fahrstil?

Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, viel stoppt und startet oder längere Strecken entspannt fahren möchte, profitiert bei der Yamaha spürbar vom Komfort- und Technikpaket. Wer dagegen gern selbst entscheidet, schnell reagiert und das Motorrad als „Werkzeug“ für Kurven und Alltag nutzt, wird die KTM als besonders passend empfinden.

Komfort und Alltag: Windschutz und Sitzgefühl vs. Leichtigkeit

Beim Komfort ist die Yamaha Tracer 9 GT Plus im klaren Vorteil. Die GT-Plus-Ausrichtung zielt darauf ab, den Fahrer auch bei längeren Fahrten weniger zu ermüden. Windschutz und die insgesamt tourentaugliche Ergonomie machen den Unterschied vor allem dann sichtbar, wenn man nicht nur „mal eben“ fährt, sondern regelmäßig längere Strecken plant.

Die KTM 125 Duke ist dagegen besonders stark in der „einfach losfahren“-Kategorie. Sie ist leicht zu handeln, schnell in Position gebracht und eignet sich hervorragend für kurze Wege, spontane Touren und Fahrten, bei denen man nicht zwingend viel Gepäck oder Langstreckenkomfort erwartet.

Stärken und Schwächen im Alltag

  • Yamaha: Stärke ist der Komfort-Ansatz und die entspannte Fahrweise. Schwäche kann sein, dass das Motorrad für rein städtische Kurzstrecken „zu viel“ sein kann, wenn man vor allem maximale Leichtigkeit sucht.
  • KTM: Stärke ist die einfache Handhabung und das agile Fahrgefühl. Schwäche ist, dass bei längeren Autobahn- oder Reiseetappen der Komfortfokus nicht so stark ausgeprägt ist wie bei der Tracer.

Für wen lohnt sich welcher Kauf?

Der Vergleich wird besonders klar, wenn man die typischen Käuferprofile betrachtet. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist ideal für Menschen, die ein Motorrad suchen, das sowohl im Alltag als auch auf Touren funktioniert – und dabei Komfort, Elektronik und entspanntes Handling in den Vordergrund stellt. Der Y-AMT-Ansatz ist dabei ein echtes Argument, wenn Schaltarbeit im Alltag stört oder wenn man einfach lieber „fahren statt schalten“ möchte.

Die KTM 125 Duke ist die richtige Wahl für alle, die ein leichtes, agiles Naked-Bike wollen: für Stadtverkehr, kurze Strecken, Kurvenfahrten und Einsteiger, die ein Motorrad suchen, das schnell Spaß macht und sich unkompliziert bewegt. Gerade wenn das Budget und die Fahranforderungen im A1-Bereich liegen, ist die Duke eine sehr stimmige Option.

Fazit:

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für Touren, längere Strecken und entspanntes Fahren suchen. Der Komfort-Fokus, die moderne Elektronik und das Y-AMT-Konzept sorgen dafür, dass Fahrten weniger anstrengend wirken und man sich stärker auf Strecke und Verkehr konzentriert. Wer häufig unterwegs ist, auch außerhalb der Stadt, und dabei Wert auf souveräne Kontrolle legt, wird mit der Tracer deutlich zufriedener sein.

Die KTM 125 Duke passt dagegen am besten zu Fahrern, die Leichtigkeit, Wendigkeit und direktes Fahrgefühl priorisieren. Im Alltag, auf kurzen Wegen und auf kurvigen Strecken macht die Duke besonders viel Spaß, weil sie schnell zu bewegen ist und die Reaktion unmittelbar spürbar bleibt. Wer ein agiles Naked-Bike sucht, das unkompliziert funktioniert und schnell Freude bereitet, trifft mit der KTM die richtige Entscheidung.

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