UVP 19.249 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 8.699 €
Baujahr von 2018 bis 2026~
Mehr Technik geht nicht.
Weiter zum Testbericht
Das Skalpell meldet sich zurück.
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Wahnsinns-Ausstattung
  • strammer Motor
  • Sound von fauchend bis schreiend
  • sehr gutes semiaktives Fahrwerk
  • einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
  • absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
Kontra:
  • Automatik-Modus mit Schwächen
  • technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
Pro:
  • sehr wendiges, leichtes Bike
  • Anti-Wheelie-Funktion
  • Launch-Control für maximale Beschleunigung
  • 4 Fahrmodi + dyn. Traktionskontrolle + Ride-by-wire
  • A2-Variante erhältlich
Kontra:
  • Motor ruckelt unterhalb von 2.500 U/Min
  • Reifenqualität passt nicht ganz zum Bike

Abmessungen & Gewicht

Gewicht232kg
Radstand1.500mm
Länge2.175mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 845-860 mm
Höhe1.430mm
Gewicht187kg
Radstand1.475mm
Länge2.141mm
Radstand1.475mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.103mm

Motor

Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung78mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihentwin
Hubraum799ccm
Hub66mm
Bohrung88mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung119 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment93 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.218km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km
Leistung95 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment87 NM bei 8.000 U/Min
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite325km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorne41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17
Reifen hinten180/55ZR17
RahmenbauartGitterrohr-Rahmen
Federung vorneUSD-Gabel von WP 43mm (Federweg 140)mm
Federung hintenWP APEX Monoshock (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Aluminium
Reifen vorne120/70 17 Zoll
Reifen hinten180/55 17 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, J.Juan 4-Kolben-Festsattel radial ( Ø 300 mm)
Bremsen hinten1-Kolben-Schwimmsattel / Einzelscheibe ( Ø 240 mm)

Fazit

Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 19.250€
  • Verfügbarkeit: seit 2023
  • Farben: blau, silber-blau

Fazit

Die neue KTM 790 Duke ist ein sportliches Nakedbike, welches ungemein viel Spaß bereitet. Der Motor hat ordentlich Punch, das Fahrwerk überzeugt, die Maschine klingt klasse und bremst sehr gut. Dass sie in China gebaut wird, merkt man nicht, der Qualitätseindruck ist gut. Der Abstand zur 890 Duke ist überraschend gering. Wir würden uns den Preisunterschied von 3.000 Euro sparen und zur günstigeren 790 Duke greifen.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dieser Händler hat alleine Hamburg drei KTM-Filialen. Ihr findet die KTM 790 Duke dort als Vorführer und könnt sie gerne mal in aller Ruge ausprobieren.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.999 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 6.000€
  • Baujahre: 2018-heute
  • Farben: Orange, Grau

MotorradTest.de auf YouTube

Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) vs. KTM 790 Duke – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) steht für komfortables Touring mit moderner Assistenz und einem klaren Fokus auf Alltagstauglichkeit über viele Kilometer. Die KTM 790 Duke dagegen ist ein kompromissloses Naked Bike, das auf direkte Rückmeldung, agiles Handling und Fahrspaß in der Stadt sowie auf kurvigen Landstraßen setzt. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Stärken und Schwächen beider Modelle – denn je nach Fahrstil fühlt sich das eine Motorrad wie die bessere Wahl an, während das andere seine Vorteile erst später ausspielt.

Charakter und Einsatzprofil: Tourenkomfort vs. Naked-Agilität

Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT): Touring mit Reserven

Die Tracer 9 GT Plus ist darauf ausgelegt, lange Strecken entspannt zu absolvieren. Das merkt man nicht nur am Gesamtkonzept, sondern auch daran, wie das Motorrad mit wechselnden Situationen umgeht: Stadtverkehr, Landstraße und Autobahn fühlen sich grundsätzlich stimmig an. Der Fokus liegt auf einem souveränen Fahrgefühl, das auch dann noch überzeugt, wenn die Route länger wird oder das Tempo variiert.

KTM 790 Duke: Direkt, leichtfüßig, kompromisslos

Die KTM 790 Duke ist ein Motorrad, das schnell Klarheit schafft: Gas auf, Blick nach vorn, Kurve ansteuern – und das Motorrad macht mit. Der Charakter ist sportlich und sehr direkt. Wer gerne dynamisch fährt, findet hier ein Bike, das sich nicht „anfühlen muss“, sondern einfach reagiert. Für kurze Ausfahrten, spontane Touren und Strecken mit vielen Kurven ist die Duke besonders attraktiv.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im Vergleich zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Touring-orientierten Konzepten und Naked-Sportlichkeit. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) zielt auf eine gleichmäßige, gut dosierbare Leistungsentfaltung ab. Dadurch wirkt das Motorrad besonders auf längeren Strecken stressarm: Man kann zügig fahren, ohne ständig „am Limit“ zu arbeiten. Das macht sie stark für wechselnde Bedingungen und für Fahrten, bei denen nicht jede Ausfahrt nur aus Vollgas besteht.

Die KTM 790 Duke wirkt dagegen spürbar „näher am Fahrer“. Die Leistungsentfaltung ist darauf ausgelegt, schnell zu ziehen und dabei ein sportliches Gefühl zu vermitteln. Das unterstützt ein dynamisches Fahrverhalten, vor allem beim Beschleunigen aus Kurven heraus oder beim zügigen Wechsel zwischen den Fahrzuständen. Wer gerne häufig beschleunigt und die Maschine aktiv bewegt, wird die Duke als besonders lebendig empfinden.

Getriebe und Fahrmodi: Komfort-Ansatz vs. sportliche Direktheit

Yamaha mit Y-AMT: entspannter im Alltag

Ein großer Unterschied liegt im Konzept des Y-AMT. Das macht die Tracer 9 GT Plus vor allem im Stadtverkehr und bei Stop-and-go-Situationen angenehm. Statt sich auf Schaltvorgänge konzentrieren zu müssen, kann der Fokus stärker auf der Linie und dem Verkehrsgeschehen liegen. Auch auf längeren Touren kann das entspannen, weil das Motorrad in vielen Situationen „einfach mitläuft“.

KTM mit klassischem Sport-Fokus

Die KTM 790 Duke setzt dagegen auf das klassische Naked-Bike-Gefühl: direktes Ansprechen, klare Rückmeldung und ein sportlicher Rhythmus. Wer gerne selbst schaltet oder die Kontrolle über den Antrieb bewusst steuert, bekommt hier ein Motorrad, das sich sehr natürlich anfühlt. Das ist nicht nur Fahrspaß, sondern auch ein Stück „Mechanik-Erlebnis“.

Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Agilität im Alltag

Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Philosophie: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist darauf ausgelegt, auch bei längeren Fahrten und wechselnden Straßenverhältnissen ruhig und kontrolliert zu bleiben. Das hilft dabei, das Tempo gleichmäßiger zu halten und ermüdet weniger, wenn die Strecke länger wird. Gerade auf Autobahnabschnitten oder bei längeren Transfers spielt das seine Stärken aus.

Die KTM 790 Duke ist dagegen besonders stark im „Kurven-Workflow“. Sie lässt sich zügig einlenken und fühlt sich in vielen Situationen leicht an. Das macht sie ideal für kurvige Strecken, für dynamische Fahrten und für das schnelle Wechseln zwischen Fahrmanövern. Die Kehrseite: Wer vor allem Komfort und Ruhe sucht, kann je nach Fahrstil den sportlicheren Charakter der Duke als weniger „tourig“ empfinden.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen bei Tempo und in der Stadt

Beide Motorräder sind auf sicheres, kontrolliertes Bremsen ausgelegt, aber der Schwerpunkt unterscheidet sich. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus wirkt wie ein Motorrad, das Stabilität und Vorhersehbarkeit priorisiert – besonders dann, wenn es um gleichmäßige Verzögerung aus höheren Geschwindigkeiten oder um längere Fahrten geht. Das unterstützt ein entspanntes Fahrgefühl.

Die KTM 790 Duke setzt stärker auf sportliche Bremsperformance und ein direktes Feedback. Das ist ein Vorteil, wenn häufig hart verzögert wird oder wenn das Motorrad in kurzer Zeit von „Kurvenfahrt“ auf „Beschleunigen“ umschaltet. Wer sehr ruhig und komfortorientiert fährt, kann die Duke trotzdem genießen – aber sie belohnt tendenziell eher aktives Fahren.

Elektronik und Assistenz: Komfort-Mehrwert vs. sportliche Unterstützung

In der Elektronik unterscheiden sich die Ansätze: Die Yamaha Tracer 9 GT Plus bringt ein Paket mit, das vor allem den Alltag erleichtert und das Touring-Erlebnis abrundet. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad mit unterschiedlichen Situationen umgeht – etwa bei wechselnder Traktion oder beim Fahren über längere Zeiträume. Die Elektronik wirkt dabei wie ein „Sicherheitsnetz“, ohne das Fahrgefühl zu überdecken.

Die KTM 790 Duke bietet ebenfalls moderne Unterstützung, aber der Fokus liegt stärker auf sportlicher Dynamik. Das Motorrad hilft, das Tempo kontrolliert zu halten und unterstützt beim aktiven Fahren. Dadurch fühlt sich die Duke besonders dann stimmig an, wenn die Fahrt nicht nur „von A nach B“ ist, sondern wenn Kurven, Beschleunigung und Linienwahl im Mittelpunkt stehen.

Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Windgefühl und Nutzbarkeit

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist klar auf längere Fahrten ausgelegt. Die Ergonomie wirkt so gewählt, dass man auch nach mehreren Stunden noch gerne weiterfährt. Dazu passt das Touring-Konzept: Das Motorrad ist darauf vorbereitet, dass man nicht nur kurze Runden dreht, sondern auch längere Strecken plant.

Die KTM 790 Duke ist ergonomisch eher auf sportliche Haltung und schnelle Reaktionen ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv für den Alltag, wenn häufig um die Ecke gefahren wird, Ampeln und kurze Strecken dominieren oder wenn man das Motorrad oft „einfach schnell“ nutzt. Für sehr lange Touren kann das je nach Körpergefühl und Fahrstil weniger komfortabel wirken als bei der Tracer.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT)

  • Touring-Komfort: ausgelegt für längere Strecken und entspanntes Tempo.
  • Y-AMT: spürbarer Mehrwert im Stadtverkehr und bei Stop-and-go.
  • Stabilität und Vorhersehbarkeit: unterstützt ruhiges, sicheres Fahren.
  • Elektronik als Komfort- und Sicherheitsfaktor: hilft, ohne den Fahrspaß zu nehmen.

Schwächen der Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT)

  • Wer maximal „Naked-Feeling“ und absolute Direktheit sucht, könnte die Touring-Orientierung als etwas weniger kompromisslos empfinden.
  • Für sehr kurze, spontane Fahrten kann der Touring-Charakter „zu viel Motorrad“ wirken, wenn der Fokus nur auf maximaler Agilität liegt.

Stärken der KTM 790 Duke

  • Agiles Handling: schnell in der Kurve, leicht im Fahrgefühl.
  • Sportlicher Antrieb: macht dynamisches Fahren besonders attraktiv.
  • Direktes Feedback: unterstützt aktives Fahren und klare Rückmeldung.
  • Elektronik mit sportlichem Fokus: hilft bei Kontrolle, ohne den Charakter zu verlieren.

Schwächen der KTM 790 Duke

  • Für lange Touren kann der Komfort weniger im Vordergrund stehen als bei der Tracer.
  • Wer häufig im Stadtverkehr ohne Schaltfokus unterwegs ist, könnte die fehlende Automatik-Komponente als Nachteil empfinden.

Welches Motorrad passt besser? – Entscheidung nach Fahrstil

Der Vergleich lässt sich am besten über den persönlichen Schwerpunkt entscheiden: Soll das Motorrad vor allem Touring, Komfort und entspanntes Fahren liefern, ist die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) die stimmigere Wahl. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne für längere Strecken nutzt und das im Alltag durch das Y-AMT besonders angenehm sein kann.

Steht dagegen Agilität, sportliche Direktheit und Fahrspaß auf kurzen bis mittleren Strecken im Mittelpunkt, spielt die KTM 790 Duke ihre Stärken besonders deutlich aus. Sie ist ideal, wenn häufig beschleunigt, zügig gefahren und das Motorrad aktiv bewegt wird – und wenn das Naked-Konzept im Vordergrund steht.

Fazit:

Die Yamaha Tracer 9 GT Plus (Y-AMT) ist für alle die beste Wahl, die ein Motorrad für längere Touren suchen, bei denen Komfort, Stabilität und ein stressfreies Handling im Alltag wichtig sind. Das Y-AMT macht besonders im Stadtverkehr und auf entspannten Strecken einen spürbaren Unterschied, während die Touring-Orientierung das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen souverän wirken lässt. Wer häufig unterwegs ist, ohne jede Fahrt maximal sportlich zu gestalten, findet hier ein sehr rundes Gesamtpaket.

Die KTM 790 Duke passt dagegen am besten zu Fahrern, die vor allem Agilität, Direktheit und sportlichen Charakter wollen. Sie fühlt sich schnell an, reagiert unmittelbar und macht dynamisches Fahren besonders leicht – vor allem auf kurvigen Strecken und bei kurzen, intensiven Ausfahrten. Wer das Naked-Bike-Gefühl liebt und das Motorrad aktiv bewegt, wird mit der Duke mehr „Unmittelbarkeit“ erleben.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙